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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
61
3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 31. März 2005
Dieses Buch begleitet mich nun schon 1 Jahr durch mein Leben. Ich nehme es immer wieder zur Hand und die Wörter sind mir schon vertraut. Der Erzählstil ist bemerkenswert anders, die Geschichten entstehen bildhaft und bleiben in Erinnerung. Gefühle werden nicht durch Worte ausgedrückt, sie entstehen beim Beobachten der Handlung. In den Geschichten findet man zwischen den Zeilen u.a. die Geheimnisse der Liebe - wie sie entsteht, wie sie manchmal unbemerkt existiert, wie sie inspiriert, wie sie unser Denken einnimmt, welche Fragen sie aufwirft, welche wertvollen Spuren sie hinterlässt. Prädikat für dieses Buch: Besonders wertvoll !
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am 31. März 2005
Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem der Titel so gut gepasst hat wie bei diesem, denn Eitelkeit und Egoismus sind die Hauptcharakterzüge der Hauptpersonen in diesem Roman. Jeder ist auf seinen Vorteil bedacht, was in der heutigen Gesellschaft (und auch in der Historie) ja nichts Neues ist. Da dieses Buch aber in Berlin spielt, treten die genannten Wesenszüge beim Kampf um Macht und Geld noch deutlicher hervor.
Wolfgang Herrndorf schafft es mit einem gehörigen Maß an Zynismus, das Verhalten der hippen Gesellschaft Berlins und derer, die ihr gerne angehören würden, zu skizzieren. Da seien ihm einige langatmige und auch nervige Passagen (bei so vielen Seiten kein Wunder) verziehen. Seinen (Anti-)Helden fand ich nicht immer ausgereift. Einerseits der toughe Typ, andererseits ein nervöses Weichei. Das paßte nicht so ganz.
Ansonsten ist dieses Buch unbedingt empfehlenswert!
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am 11. Juli 2013
Mit großer Begeisterung über den sprachlichen und Situations-Einfallsreichtum des Autors sowie über das (etwas 'pädagogische', aber komplett logische und menschlich schöne) Ende hatte ich zunächst "Tschick" gelesen und dann "In Plüschgewittern" ausgeliehen bekommen.

Oooo.k., der Sprachwitz ist auch in diesem (überarbeiteten) Erstling schon zu erkennen, auch der Wechsel der (v.a. erinnerten) Situationen hat seinen etwas verdrehten Charme ... Andererseits frage ich mich am Ende, was ich aus diesem Buch mitnehmen soll - die Erkenntnis, dass der namenlose 30jährige Protagonist, der eine Woche lang viel zu viel Alkohol konsumiert, keine feste Arbeit zu haben und auch nicht (mehr?) zu studieren scheint, sich ziemlich ziellos treiben lässt, einen Haufen sinnloser Gespräche führt, so viele Mitmenschen wie möglich vor den Kopf stösst, jedesmal ohne Abschied geht und nebenbei 'freundlicherweise' überall noch ein bisschen Unordnung/Zerstörung hinterlässt, sich weigert, erwachsen zu werden??? Was für eine Verletzung hat er am Ende am Bein und wie ist die zustande gekommen? Was für eine OP hat seine schwangere Schwägerin am Schluss - das wird (absichtliche Frustration der Lesererwartung?) nicht aufgelöst, auch viele andere Fäden laufen ins Leere, keine der Figuren scheint irgendeine Entwicklung durchgemacht zu haben. Schleichende Dissoziation des Protagonisten in der Gesellschaft?!? Generationenportrait?? Popliteratur?? Bin schlicht ratlos, wer (wenn ich nicht zufällig genau so ein Mensch wie der Protagonist bin) oder was mir an dieser Geschichte gefallen soll.

Irritierenderweise scheinen sich übrigens auch einige der anderen Kommentare auf andere Bücher zu beziehen (z.B. der Kunde, der einen Stern verteilt hat und schreibt "Um die interessantere, reifere Seite von Wolfgang Herrndorf kennenzulernen empfehle ich seinen Roman 'Gläserne Bienen' und seine Alterstagebücher 'Siebzig verweht'", nennt hier Werke von Ernst Jünger und kommentiert dessen Buch "In Stahlgewittern"; ein anderer Kunde "war ehrlich gesgat froh, das er an Schluss abkratzt" - tut er (der Ich-Erzähler) doch gar nicht (oder war das in der Erstfassung doch noch der Fall) - ?!?!?!?
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am 12. Januar 2013
"In Plüschgewittern" ist ein tolles Buch zum abschalten. Es liest sich wunderbar leicht und ist trotzdem mit sehr viel Wortwitz geschrieben. Ähnlich wie in "Tschick" hat der Protagonist eine ganz besondere Weltanschauung. Er treibt als zynischer Beobachter durch sein verkorkstes Leben und geht sich dabei selbst auf den Sack. Vollgepackt mit herrlicher Situationskomik.
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am 20. April 2012
Ganz egal welcher Generation man angehört, es wiederholt sich tatsächlich alles. Die Situation eines Wahlberliners in Berlin mit Alltagsgeschichten aus der WG oder eines angesagten Ladens, bei der die Coolness wichtiger ist als die Wahrheit der Gefühle, die Schauspielerei in einer Stadt voller Schauspieler und Künstler und wichtiger Individuen, das wird hier wunderbar beschrieben, zum Totlachen komisch und leider immer noch wahr. Eine Reise in die Welt der Möchtegerns.
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Also am Anfang musste man bei diesem Buch ein bisschen dranbleiben, aber nachher hat es sich fast von alleine zuende gelesen. Die Story des ewigen Jugendlichen in Berlin und im Rest der Republik ist jetzt keine große Weltliteratur, die ewig hängenbleibt, aber schon gut unterhaltend und oft mit bitterböser Ironie geschrieben - Schrecken und Heiterkeit liegen hier dicht beieinander. Das ist eigentlich Popliteratur wie sie sein sollte. Eine schöne Darstellung von einem alkoholbedingten Totalabsturz des Protagonisten. Oje- das ist richtig was zum Mitleid haben. Gute Beobachtung von Leuten, geistigen Zuständen und Befindlichkeiten. Ich kann das Buch empfehlen, wenn man von den ganzen hier angesprochenen Themen nicht schon genug hat :)
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am 2. Juni 2012
Die ersten Sätze schlagen ein wie Granaten in Ernst Jüngers kriegsverherrlichendem Werk "In Stahlgewittern" aus dem Jahr 1920, das Herrndorf wohl als Titelvorlage diente. Man erahnt auf den ersten Seiten eine großen Autor und eine große Geschichte. Aber leider kann Wolfgang Herrndorf die hohen Erwartungen nicht erfüllen.

Was wie ein Entwicklungsroman beginnt (Jugend, Neugier, 1. Liebe, Trampen, Berlin) und stellenweise ungemein an Herrn Lehmann von Sven Regener erinnert, wird im weiteren Verlauf trotz allerfeinster literarischer Unterhaltung zur Enttäuschung: Der inzwischen 30jährige Protagonist erinnert immer noch an den pubertären 15jährigen. Auf der Suche nach Abenteuern und netten Frauen verbringt er seine Zeit in Kneipen, U-Bahnhöfen und bei flüchtigen Bekannten. Sein Streunen wirkt ziellos, sein Verhalten parasitär. Was macht diesen Kerl dennoch so sympathisch? Nur der Autor, der ihn zeichnet.

Leider nur sehr nette Unterhaltung, der die nötige Tiefe fehlt und auch der Perspektivwechsel des Erzählers vermag die Geschichte nicht mehr zu retten. Das Niveau des "Fängers im Roggen", das die Kritik entdeckt haben will, kann Herrndorf leider nur auf den ersten Seiten nachweisen
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am 6. Januar 2014
Ich habe Tschick und auch Arbeit und Struktur von W. Herrndorf gelesen. Diese Bücher fand ich wirklich sehr gut. In Plüschgewittern hat mich jedoch sehr enttäuscht. Die Geschichte ist absolut hinrissig. Am besten waren die ersten 4 und die letzten 2 Seiten.
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am 17. November 2013
Mir hat Plüschgewitter noch besser gefallen als Tschick. Lesenswert. Ein Heimatloser, der sich viele Gedanken über diese verrückte Welt macht.
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am 5. April 2005
Die fast durchweg schlechte Kritik von Wolfgang Herrndorfs Buch "In Plüschgewittern" hat mich eigentlich erst bewogen, dieses Buch zu kaufen. Umso über überraschter war ich, als ich mich in den 590 Seiten umfassenden Roman hineingelesen habe. Die Geschichte ist durchwegs spannend und führt von einem aberwitzigen Schauplatz zum nächsten, wobei der Protagonist sich immer wieder in völlig absurden Situationen wiederfindet. Ich möchte an dieser Stelle dem geneigten Leser die Story nicht vorwegnehmen.
Durch die Platzierung der Handlung in Berlin bleibt es nicht aus, das der Autor den politisch korrekten Bereich mitunter verlässt. Dies wurde dem Buch in der öffentlichen Kritik auch immer wieder vorgehalten.
Erwähnenswert ist der Schreibstil, der durchwegs locker und sehr frech daherkommt. Andauernd trifft man auf verquere Worte und Metaphern, die mich mehrfach zwangen, das Buch vor Lachen zu Seite legen. Die Sprache erinnert mich mitunter an Terry Pratchet und Tom Robbins.
Alles in allem ein Buch, das ich verschlungen habe. Trotzdem sollte der Leser den Inhalt kritisch reflektieren - was aber nicht nur bei Handlungen in Berlin selbstverständlich sein sollte.
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