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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
10
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 27. Februar 2016
Nach so vielen Bänden mit Merrily habe ich diese Krimireihe sehr lieb gewonnen. Ein wenig Grusel und viel Spannung, ebenso viel Neugierde, wie es mit dem Leben dieser Romanfiguren weitergeht. Nun soll "Das Geheimnis des Schmerzes" laut Auskunft des Rowohlt Verlages und des Autors der letzte Band in deutscher Sprache gewesen sein, weil die deutschen Leser angeblich mehrheitlich die Originalausgaben erwerben. Zum Heulen!
Da meine Englischkenntnisse 30 Jahre nach Schulende nur noch rudimentär vorhanden sind und es mir zu anstrengend wäre, die Fortsetzung mit Wörterbuch zu lesen, habe ich mich nochmals an den Rowohlt Verlag gewandt. Vielleicht hilft es...!
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am 30. März 2017
Wohl der beste Krimi der Reihe!
Die Personen sind psychologisch sehr gur gezeichnet, das dörfliche Milieu , das durch neureiche Städter immer mehr zerstört wird. die triste Situation der Wanderarbeiter und die seelisch deformierten Ex-Soldaten. die gefährliche Spiele veranstalten...
Wie immer ist die Vergangenheit der Landschaft packend in die Gegenwart eingewoben-man bekommt große Lust die Gegend zu bereisen auf der Suche nach römischen und noch älteren Spuren..
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am 25. Juli 2017
this is a great merrily watkins book. a must read for everyone. not just a ghost story. has heart and mystery
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Schlechte Zeiten für das beschauliche Örtchen Ledwardine. Ein reicher Städter reißt sich immer mehr Grundstücke unter den Nagel, um für die reichen Londoner lukrative Ferienwohnungen und Luxushäuser bauen zu können. Eine Entwicklung die den alteingesessenen Dörflern sehr aufstößt. Auch Jane fürchtet große Unruhe für das Dorf und hat einen persönlichen Hass auf die Leute, die besagter Städter um sich schart, denn allesamt sind es passionierte Jäger, die das Wild um Ledwardine dezimieren wollen und sich noch nicht einmal zu schade für Hahnenkämpfe sind.

Als sich nach dem Mord an einem Bauern auch noch eine neue Bewegung formiert, die unter anderem die örtliche Polizei von Ledwardine auf dem Kieker hat (angeführt vom Bruder des Ermordeten) und zu allem Überfluss auch noch der einzige Pub, „The Swan“ im Ort verkauft werden soll, können sich Jane, Lol, Merrily und Gomer nicht mehr zurückhalten, wie es halt ihre Art ist.
Doch Merrily ist auch noch anderweitig eingespannt. Ausgerechnet Huw Owen hat ihr wieder einmal einen sehr speziellen Fall zugeschustert. Ein priesterlicher Kollege mit Namen Syd Spicer scheint mit paranormalen Erscheinungen konfrontiert worden zu sein. Merrily gegenüber schweigt er sich jedoch lieber aus. Doch sein plötzlicher Tod nur wenige Tage später lässt Merrily nicht zur Ruhe kommen.

Derweil fürchtet DCI Bliss, der nun getrennt von seiner Frau lebt, dass seine Nochehefrau bereits entdeckt hat, dass er eine Affäre mit Annie Howe hat. Und trotz aller Gemeinsamkeiten mit Annie, sieht es beruflich plötzlich nicht mehr rosig für Bliss aus, denn weitere Morde an zwei rumänischen Frauen bringen Bliss an den Rand seiner Ermittlungskunst und die Zeit läuft gegen ihn, da die neu formierte Bewegung die sich gegen die in ihren Augen sehr lasche Polizeiarbeit auflehnt, Bliss auf ihrer Abschussliste ganz oben stehen hat…

Meine Einschätzung:

Nachdem Phil Rickman mit dem Vorgängerband „Sündenflut“ einen wie ich fand extrem starken und atmosphärisch dichten Teil der Merrily Watkins Reihe ablieferte, in dem auch der Kriminalfall nicht nur schmückendes Beiwerk war, empfand ich „Das Geheimnis des Schmerzes“ leider als etwas schwächer, denn diesmal schleichen sich trotz der vielen verschiedenen Handlungsstränge doch gewisse Längen ein und so manche Handlung wird etwas zu langsam vorangetrieben. Dabei ist die Mördersuche jedoch durchaus interessant und auch die Fälle sind recht undurchsichtig gestrickt worden, so dass man als Leser lange Zeit im Dunklen tappt, wie wohl alles in ein gemeinsames Bild passen mag.

Sicherlich, wenn man ein Fan der Reihe ist, wie ich es bin, dann hat man sich an Phil Rickmans etwas gemächliche Erzählweise bereits gewöhnt und wird obigen Kritikpunkt nicht so stark wahrnehmen, wie es eventuell Neueinsteiger empfinden könnten. Eigentlich macht die gewisse Langsamkeit des Erzählens sonst auch den besonderen Charme der „Cozy-Mystery-Krimi“- Reihe des Autors aus, doch wie erwähnt, man sollte nicht allzu viel Spannungselemente voraussetzen, wenn man zu „Das Geheimnis des Schmerzes“ greift. Und auch Neueinsteiger sollten unbedingt die richtige Reihenfolge der Reihe beim Lesen einhalten, da es ansonsten fast unmöglich ist, einen Einstieg und einen Zugang, zu den mir bereits liebgewordenen Akteuren der Serie, finden zu können.
Interessant fand ich es jedoch diesmal, wie bzw. ob die Beziehung zwischen Annie und Bliss weitergeht und Phil Rickman hat sich nebenbei auch einiges einfallen lassen, um Bliss diesmal arg in Bedrängnis zu bringen. Aber Merrily hat diesmal ebenfalls eine harte und rätselhafte Nuss zu knacken, deren Auflösung mich besonders neugierig hat werden lassen.

Fazit: Zwar wie gewohnt, ein sehr gemächlicher Erzählstil, doch die interessanten Handlungsstränge machen gewisse Längen wieder wett. Dennoch ein „Cozy-Mystery-Krimi“ mit großem Unterhaltungswert. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)

Merrily Watkins Reihe zur Info:

1. Teil: Frucht der Sünde
2. Teil: Mittwinternacht
3. Teil: Die fünfte Kirche
4. Teil: Der Turm der Seelen
5. Teil: Der Himmel über dem Bösen
6. Teil: Die Nacht der Jägerin
7. Teil: Das Lächeln der Toten
8. Teil: Ein dunkler Gesang
9. Teil: Das Gespinnst des Bösen
10. Teil: Sündenflut
11. Teil: Das Geheimnis des Schmerzes
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am 18. Juli 2015
Dieses neue Buch von Rickman ist noch besser als einige seiner Vorgänger, weil der Autor sich in gleich mehrer Tabuzonen vorwagt und seine Protagonisten sich weiter entwickeln. Es geht um Neureiche und (arme) Migranten, um Staatsschutz und das abstrakte Böse, um illegale Wetten und (noch) legale Jagdevents; und natürlich kommt der Referentin für spirituelle Grenzfragen (gehört das Böse vielleicht auch dazu?) eine zentrale Rolle bei der Lösung gleich mehrerer Mordfälle zu. Eine Nebenfigur, die dem Leser an Herz wachsen dürfte, ist der Baggerführer Gomer, der mit seinem Ungetüm von Planierrraupe (?) den Guten beisteht.
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am 1. Februar 2017
Ich habe alle Bücher dieser Reihe gelesen. Nur einmal habe ich den Fehler begangen, Band 10 vor Band 9 zu lesen. Dies sollte man nicht tun, da die Hauptpersonen in allen Büchern vorkommen und ihre Charaktere sich entwickeln. Für Quereinsteiger absolut nicht zu empfehlen.
Die Geschichte dieses Bandes klang recht spannend, doch ich fand die Sprünge in der Geschichte und die vielen Protagonisten etwas verwirrend.
Für mich nicht eines der stärksten Bücher dieser Reihe.
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am 31. Mai 2015
Der Inhalt des Buches ist lebensnah und kommt ohne großen Krawall aus. Es sind die leisen Töne, die dieses Buch interessant machen.
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am 3. August 2014
Wie immer eine Geschichte, die man nicht aus der Hand legen möchte! Freue mich schon sehr auf Dax nächste Buch von Phil Rickman!
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am 22. September 2014
Ich muss vorausschicken, dass ich den Autor nicht kannte, und das Buch (auf Amazon seinerzeit nur als "Thriller" mit spannendem Klappentext beworben) vorbestellt habe. Heute kam ich endlich zum Lesen. Leider fehlt auf dem Cover eine große, leuchtende Warnung, dass man als Quereinsteiger keine Chance hat. Genau genommen gibt es vor dem Kauf gar keinen Hinweis auf dem Buch, dass es ohne zehnbändiges Vorwissen (Das Geheimnis des Schmerzes ist Band 11) unlesbar ist.

Ob das, was im Klappentext angekündigt wird, überhaupt noch passiert, kann ich nicht sagen, weil ich das Lesen frustriert abgebrochen habe. Auf den ersten 75 Seiten des Buchs unterhalten sich gefühlte 50 Figuren ebenso sprunghaft wie unzusammenhängend darüber, was sie in den letzten zehn Romanen erlebt haben. Das Ganze ist ungefähr so informativ, als würde man eine Stunde mit der Straßenbahn fahren und jede Minute einem anderen Mitreisenden lauschen. In Summe hört man dabei eine Menge Belanglosigkeiten von Unbekannten, deren böswillige Absicht es offenbar ist, einen zu Tode zu langweilen.

Ich hätte nicht gedacht, dass man ein Buch schreiben kann, das (für sich allein genommen) aussageloser ist als eine Nachmittagstalkshow. Keine der Figuren hat auch nur ansatzweise mein Interesse mit ihrem Geschwafel geweckt. Es gibt keine Spannung, keine Story, keine interessanten Dialoge - von Wortwitz oder Tempo ganz zu schweigen - und "gruselig", wie der Einband verspricht, ist leider auch nichts. Vermutlich gibt es sogar Frauenzeitschriften, die mehr Power haben als dieser Text.

Fazit: Für eingefleischte Fans mag das Buch der Kracher sein, aber für mich war es ein einziges Ärgernis. Schade, dass der Verlag den Titel nicht entsprechend kennzeichnet, dann blieben einem solche Fehlbestellungen erspart. Dass das Buch heute nicht mal mehr als Krimi (geschweige denn als Thriller) beworben wird, spricht zwar Bände, konnte mich damals aber nicht vor dem Kauf bewahren.
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am 20. April 2014
„Das Geheimnis des Schmerzes“ ist der 11. Teil aus der Merrily-Watkins-Mystery-Reihe um die ermittelnde Pfarrerin und Exorzistin Merrily Watkins.
Pfarrerin Merrily Watkins hat auch diesmal wieder alle Hände voll zu tun. In dem kleinen Örtchen Ledwardine wird ein reicher Landwirt ermordet, er wurde ziemlich grausam zugerichtet, regelrecht abgeschlachtet. Waren osteuropäische Landarbeiter die Täter? Eine Bürgerrechtsbewegung „Das Land wehrt sich“ wird gegründet. Etwas später werden zwei junge Rumäninnen tot aufgefunden. Ob da ein Zusammenhang besteht? Francis Bliss ermittelt und Annie Howe bittet Merrily um Hilfe. Ward Savitch kauft sämtliche Grundstücke in dem Örtchen auf und auch der Pub soll verkauft werden. Merrily Watkins stellt nun auch Nachforschungen an, ein toter Priesterkollege hatte plötzlich Interesse am Exorzismus und dabei stößt sie auf den Mithras-Kult.

Ich kannte bisher nur den 10. Teil der Reihe „Sündenflut“ und da konnten mich die Charaktere noch nicht so begeistern. Irgendwie fand ich sie nicht interessant genug. Ich meine auch, es ist sicher besser mit dem 1. Teil zu beginnen, um die Protagonisten nach und nach besser kennen zu lernen.
Nachdem mich „Sündenflut“ nun nicht so ganz fesseln konnte, fand ich „Das Geheimnis des Schmerzes“ viel interessanter und die Charaktere haben mir diesmal richtig gut gefallen, besonders Jane, Merrilys Tocher.
Das Erzähltempo dieses Romans ist eher ruhig und manchmal etwas zäh. Die Handlung besteht aus mehreren Erzählsträngen, die parallel verlaufen. Durch den häufigen Perspektivenwechsel wird jedoch manchmal die Spannung genommen. Ich fand die Handlung jedoch größtenteils interessant und unterhaltsam und habe mich mittlerweile an Phil Rickmans Erzählstil gewöhnt. Die sympathischen Dorfbewohner von Ledwardine gefallen mir und ich bin jetzt doch neugierig auf den ersten Band der Reihe geworden.

Für die Fans der Merrily-Watkins-Reihe unbedingt zu empfehlen! Aber auch für Krimi-Fans, die diese Reihe noch nicht kennen, ist dieser Roman lesenswert.
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