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TOP 1000 REZENSENTam 7. Januar 2017
"*Toter geht's nicht*" ist der erste Fall für KHK Bröhmann von Kabarettist und Autor "*Dietrich Faber*" aus dem Jahr 2011. Die Reihe umfasst mittlerweile vier Bände und erscheint bei "*rororo*".

Beim Faschingsumzug im Vogelsberg wird mitten in all der Heiterkeit ein Mann erschlagen. Sein Kostüm passte zu seinem Ende, er war als Tod verkleidet. KHK Henning Bröhmann muss ermitteln, dabei hat er im Moment genug eigene Probleme. Seine Frau hat ihn und die zwei Kinder verlassen. Jetzt kämpft er mit der pubertierenden Tochter, erledigt Elterndienste in der Kita seines Sohnes und auch Familienhund Berlusconi will nicht allein Gassi gehen. Die Ermittlungen führen zum Stimmungsmusiker Herr Bärt, der mit dem Schlager "Lass uns fummeln" eine lokale Größe darstellt. Wie bekommt Henning das jetzt alles in den Griff?

Bei diesem Krimi musste ich oft und herzhaft lachen, denn mit Henning Bröhmann hat Dietrich Faber einen wunderbar dröseligen Charakter geschaffen, der nicht nur eine Memme ist, sondern eigentlich kaum Stärken besitzt. Er hasst seinen Job, kann mit seinen Kindern nichts anfangen und hat auch noch seine Frau aus dem Haus gegrault. Aber gerade diese Schwächen machen ihn sympathisch. Denn eigentlich hat Bröhmann das Herz auf dem rechten Fleck und in seinen Gedanken und Bemerkungen bringt der Kabarettist Faber viel Humor unter, wenn auch häufig sarkastischer und ironischer Art.
Dabei sorgt der neu zu erlernende Umgang Bröhmanns mit seinen Kindern, die Haushaltsführung und der ständig furzende Berlusconi für heitere Unterhaltung. Bröhmann hat es nicht leicht, denn auch mit den schrägen und anspruchsvollen Eltern der privaten Kita muss er jetzt klar kommen und seinen persönlichen Arbeitsbeitrag leisten. Wobei er auch dort gerne andere für sich einspannt, um sich den Ermittlungen zu widmen. Er geht sogar so weit, seine Kinder zu Befragungen mitzunehmen und auch Berlusconi wird häufig im Präsidium geparkt. Sein Arbeitsstil ist wirklich nicht vorbildlich und man möchte ihm schon mal die Meinung geigen.
Gleichermaßen hat mich Bröhmanns Kollege Teichner sehr belustigt, seine Sprüche sind ebenfalls nicht dem typischem Beamtenjargon entsprechend, aber dafür umso witziger.

Der Krimi ist unblutig und auch nur mäßig aufregend, aber das ist bei diesem Buch nicht so wichtig. Die Handlung erscheint logisch, die Ermittlungen anfangs schleppend und das Ende richtig überraschend und auch noch spektakulär dramatisch.

Hier spielen die besonderen Charaktere und lustigen alltäglichen Schilderungen die Hauptrolle im Buch und ich konnte nicht umhin, vor lauter Vergnügen die Morde als nebensächlich einzustufen. Doch auch hier kann Bröhmann dank seiner Mithelfer am Ende punkten und den Fall auflösen.

Wer gerne lustige Krimiunterhaltung geniessen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Ich bin jetzt Bröhmann-Fan und freue mich auf weitere Fälle.
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am 29. November 2012
Ich bin mehr oder weniger zufällig über dieses Hörbuch gestolpert. Der Folgeband dieses Buches ist mir in die Hände gefallen und ich wollte vorher unbedingt die Anfänge von Henning Bröhmann, Berlusconi und Co kennen lernen. Daher bin ich auch mit wenig bis gar keinen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und es hat mich wirklich positiv überrascht. Eine humorvoll erzählte Geschichte mit kriminalistischen Elementen? Oder vielleicht doch ein Krimi, der ab und an zum schreien komisch ist? Tatsächlich weiß ich nicht, wie das Buch einzuordnen ist; sicher ist aber, dass es ein neues Lieblingsbuch ist.

Inhalt
Wir lernen Henning Bröhmann als einen Kommissar kennen, der seinen Job mit Sicherheit nicht als Berufung empfindet. Er hat überhaupt nichts dagegen, dass es im hessischen Vogelsberg im Normalfall wenig bis gar nichts zu tun gibt. Auch hat er überhaupt keine Schwierigkeiten sich einzugestehen, dass er kein Arbeitstier ist. Vielleicht kann man im Laufe der Geschichte den Hauch eines schlechten Gewissens erkennen, dass er seinen Kollegen so gar keine Hilfe ist. Aber nur vielleicht.
Privat ist sein Leben auch eher unspektakulär, mir Familie und Hund im Vogelsberg. Scheinbar recht zufrieden mit der Gesamtsituation lebt Hennig so vor sich hin, als sich mit einer Leiche beim Faschings-Umzug alles ändern soll. Der Tod liegt erschlagen hinter dem Feuerwehr-Gerätehaus. Für Henning ist das zunächst kein Anlass in übertriebenen Arbeitseifer auszubrechen – warum auch? Dann verlässt ihn auch noch seine Frau und er steht mit Hund und Kindern alleine da. Als dann auch noch eine weitere Leiche auftaucht und ein Kollege plötzlich ausfällt, findet Henning sich in der völlig abwegigen Situation wieder, selber in dem Fall ermitteln zu müssen. Gleichzeitig stellt ihn sein Privatleben zwischen der Kindertagesstätte Schlumpfloch, der pubertierenden Tochter und dem Hund vor bisher ungeahnte Herausforderungen.

Meine Meinung
Das Hörbuch wird von dem Autor zu einem großen Teil selbst gesprochen. Meiner Meinung nach kommt das der Geschichte sehr zugute. In meiner Vorstellung hätte Henning Bröhmann ganz genauso erzählt.
Henning ist eine Memme die mir von Anfang an sympathisch war. Zwar hatte ich ständig das Gefühl ich müsste ihn schütteln, oder vielleicht in den Allerwertesten treten, aber dennoch war er mir sympathisch. Dietrich Faber gelingt es auch die anderen, streckenweise doch recht verschrobenen Charaktere, mit ihren Macken und Eigenheiten amüsant, aber zum Glück nicht albern darzustellen. Wolle brachte mich vor dem Schlumpfloch das ein oder andere Mal dazu, dass ich Tränen lachen musste. Ich denke, jeder Leser oder Hörer wird feststellen, dass auch er einen Wolle kennt. Jeder kennt einen Wolle.
Interessant wird es, wenn Henning (scheinbar zu seiner eigenen Überraschung) plötzlich tatsächlich anfängt, dem Fall Aufmerksamkeit zu schenken. Geht man von seinem bisherigen Einsatz im Beruflichen und Privaten aus, habe ich nicht erwartet, dass es ihm gelingt die - unfassbar komischen - kleinen Katastrophen des Lebens als alleinerziehender Kommissar zu meistern. Trotz oder gerade wegen der etwas unkonventionellen Ermittlungsmethoden (Zugegeben, manchmal Fallen die Beweise auch vom Himmel, oder besser aus dem Keyboard.) von Henning Bröhmann ist das Buch für mich auch ein sehr guter Krimi, der ein Ende bereithält, das nicht nur den Kommissar selber überraschen wird.
An dieser Stelle noch eine Warnung an alle, die ein Hörbuch zum Einschlafen suchen. Man kommt vor Lachen nicht in den Schlaf.

Fazit
Für mich ganz klar 5 Sterne wert. Obwohl ich das Hörbuch sehr mochte, werde ich mir auch die Taschenbuchausgabe zulegen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Henning und Berlusconi in „Der Tod macht Schule“.
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Der eher lethargische und wehleidige Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann hat es zur Zeit wahrlich nicht leicht. Er mag seinen Job nicht, seine Frau hat ihn von heute auf morgen verlassen. Sich selbst bemitleidend steht er nun vor der für ihn völlig unvorstellbaren Aufgabe sich vollkommen allein neben dem Beruf auch noch um Haushalt, eine pubertierende Tochter, einen noch nicht schulpflichtigen Sohn , sowie um einen ewig furzenden Hund namens Berlusconi kümmern zu müssen.. Und zu allem Überfluss geschieht in seiner eher ländlich und ruhig geprägten hessischen Heimat auch noch ein Mord, mit dem er sich doch tatsächlich persönlich beschäftigen muss, da sein fähigster Mitarbeiter jetzt auch noch ausgefallen ist. Vollkommen unmotiviert und überzeugt davon, dass er für diese Arbeit absolut ungeeignet ist, begibt er sich an die Ermittlungen. Diese schleppen sich dann auch zunächst so dahin, ohne nennenswerte Ergebnisse. Seine Mitarbeiter entdecken dann aber doch noch eine vage Spur, der es nachzugehen lohnt. Dem Ziel näher bringen würde ihn wohl die vermisste Digicam des Mordopfers. Aber die ist einfach nicht aufzufinden . Bis ein völlig unerwartetes Ende die überraschende Aufklärung des Falles bringt.

Dieser sehr humorvolle Regionalkrimi dürfte auch Nicht-Krimi-Lesern gefallen. Mit einer großen Portion Selbstironie und Sarkasmus gibt uns der Ich-Erzähler in Person von Henning Bröhmann tiefe Einblicke in sein Leben und besonders in seine Charakterzüge. Häufig weiß man nicht so recht, ob man ihn lieber bemitleiden soll oder ob man ihn vielleicht doch eher mal kräftig schütteln müsste, damit er endlich aus seiner Lethargie aufwacht - was ihm am Ende dann ja auch zum Glück doch noch gelingt. Trotz allem ist er durchaus sehr sympathisch und man muss ihn irgendwie mögen.

Auch die anderen Charaktere sind interessant und witzig gezeichnet. Insbesondere Bröhmanns Mitarbeiter Teichner mit seinem eher unsympathischen Gehabe fand ich gut gelungen.

Die eigentliche Krimihandlung ist eher ruhig, unspektakulär und vollkommen unblutig. Dennoch wird genug Neugier ( von Spannung mag ich hier eher nicht reden ) geweckt, um mitverfolgen zu wollen, was hier eigentlich geschehen ist und ob Bröhmann doch noch in die Gänge kommt. Und das Ende ist dann schließlich doch anders als erwartet.

Also, wer sich einfach gut unterhalten will, ein wenig die Lachmuskeln strapazieren möchte und keine nervenaufreibende Action erwartet ,wird mit diesem " Krimi " bestens bedient sein. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Fälle mit Kriminalhauptkommissar Bröhmann.
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am 24. Mai 2015
Ein Kommissar mit viel Humor und etlichen menschlichen Schwächen ,das kannte ich in der Form bisher nicht.Für Henning Bröhmann war Polizist nicht der Traumberuf,er mußte aber die Familientradition fortsetzen,sein Vater war Polizeichef,ein guter Freund seines Vaters ist Kriminalrat.

Nun gibt es einen Mordfall im eher beschaulichen Bad Salzhausen,den er aufklären soll.Ausgerechnet jetzt nimmt sich seine Frau eine Auszeit und läßt ihn mit dem fünfjährigen Sohn ,der pubertierenden Tochter und dem Hund Berlusconi allein,er fühlt sich total überfordert.Er versucht die Ermittlungsarbeit auf seine Kollegen abzuwälzen,was aber nur bedingt gelingt.Die auf gedrängteHilfe seines Vatersbringt ihn auch nicht weiter.

Mit viel Humor schildert Dietrich Faber den Alltag dieses liebenswerten Henning Bröhmann ,dem es schließlich doch gelingt den Fall aufzuklären,wenn auch ganz anders als erwartet.

Fazit

Ein sehr gelungener Debütroman,ich hoffe, es folgen weitere Fälle für Kommissar Bröhman
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am 9. April 2017
Ich bin ehrlich, ich habe das Buch gewonnen und bin mir sicher, dass ich es nicht unbedingt gekauft hätte, wenn ich es im Buchladen gesehen hätte. Das Cover hätte mich wahrscheinlich nicht so angesprochen, aber der Titel "Toter gehts nicht"' macht neugierig...
Nachdem ich das Buch in der Hand hatte, bin ich auch gleich angefangen zu lesen und ich muß sagen, ich habe es nicht mehr weggelegt. Es ist so humorvoll geschrieben, dass ich an vielen Stellen lachen mußte und im Gegensatz zu anderen Krimis war nicht von Anfang an klar wer der erste Mörder war.
Ich muß sagen, dass Herr Böhmermann mich in Zukunft begleiten wird und ich unbedingt den nächsten Teil haben möchte um zu wissen, wie es mit ihm und seiner Familie weiter geht und natürlich wie die zukünftigen Fälle geklärt werden...
Viel Spaß beim Lesen, ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen
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am 1. Dezember 2015
Am Schreibstil ist klar zu erkennen, dass der Autor Kabarettist ist. Der Humor ist packend und auch nicht aufgesetzt. Zu Beginn ist die Geschichte noch ein bisschen langatmig. Außerdem ist der Hauptkommissar (und Familie) sehr unsympathisch. Dann kommt aber der Humor durch und es kommt Schwung in die Sache. Dass es eine Krimigeschichte sein soll, ist hier für mich nebensächlich, was aber gar nichts macht. Bei dieser Art Buch freut man sich ohnehin auch über stimmungsvollen Lokalkolorit. Der Krimi wird dann trotzdem (oder zudem) noch spannend und die Charaktere werden greifbarer, besser ausgeführt und somit wird auch alles zusammen an diesem Buch stimmig.
Nach einiger Zeit hat man zwar eine Vermutung, wer denn der Täter sein könnte, das Motiv ist aber schwerer zu erraten, da lag ich daneben.
Eine spezielle Rolle spielt der Hauptermittler nicht nur aufgrund seines Jobs: Seine Frau ist in die Geschichte verstrickt und daher ist nicht einmal der Kommissar vor Korruption gefeit. Moralisch fragwürdig, menschlich verständlich.
Allgemein liest man dieses Buch sehr flüssig, der gute Humor hilft dabei und lässt den Leser ab und an laut auflachen. Die Geschichte spielt in Hessen, weshalb auch die ortstypische Sprache auch zur Geltung kommt. Die Ortsbezeichnungen und –beschreibungen existieren wirklich soweit man das als Nicht-Hesse im Internet recherchieren kann. Das Internet hat mir auch gezeigt, dass es den in der Geschichte erwähnten Musik-Star wirklich gibt! Auch sonst klingt die Geschichte plausibel, so wie die Menschen beschrieben sind, passt sie gut dorthin, wo Dietrich Faber sie hingesetzt hat.
Ein spezieller Punkt ist bei diesem tollen Buch das Cover, leider in negativer Hinsicht. Für mich hat das Bild keinen Bezug zur Geschichte. Von einem Fuchs ist nie die Rede, auch kein blutiger Mord im Inneren eines Hauses. Ich glaube, dieses Cover könnte viele potentielle Käufer abschrecken. Man muss schon den Klappentext lesen, um zu erkennen, dass es ein Regionalkrimi ist. Auch, dass der Autor Kabarettist ist, hat mich angesprochen. Meine Hoffnung auf eine spaßige Geschichte wurde nicht enttäuscht!
„Toter geht’s nicht“ ist der Beginn einer Serie um den Kommissar, die Geschichte macht Lust auf den zweiten Roman (Leseprobe im Anschluss).
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Mai 2012
"Toter geht's nicht" heißt dieser Roman von Dietrich Faber. Das Cover hätte mich in einer Buchhandlung vom Kauf und vom Lesen des Buches wahrscheinlich abgehalten, aber eine Leseprobe aus dem Buch fand ich interessant, und es wäre echt schade gewesen, dieses Buch nicht zu lesen. Wer einen spannenden Krimi erwartet, wird bestimmt enttäuscht sein. Aber für jeden, der sich auf ein humorvolles Buch einlassen kann, was auch einen Kriminalfall beinhaltet, wird es schon passen. Die Situationskomik ist einfach klasse. Die Klischees, die durchaus auftauchen, werden gut verpackt in die Handlung eingebaut.

Kriminalhauptkommissar Bröhmann ist völlig überfordert. Nicht nur, dass es in seinem beschaulichen Städtchen auf einmal einen Mordfall gibt, gerade jetzt lässt ihn seine Frau mit der pubertierenden Tochter, einem Sohn im Kindergartenalter und dem Hund im Stich. Sie braucht Abstand - und darf angeblich keinen Kontakt zu ihrer Familie aufnehmen. Nicht nur die Pubertät seiner Tochter und der Öko-Kindergarten seines Sohnes strapazieren Bröhmanns Nerven. Terminchaos bei der Kinderbetreuung, der Ausfall seines engsten Kollegen auf der Arbeit und der Mordfall beanspruchen ihn voll und ganz.

Ich fand vieles voll aus dem Leben gegriffen. Manches ist sicher überzogen, aber das Lesen machte einfach Spaß. Dietrich Faber bietet seinen Lesern hier humorvolle Unterhaltung, und ein wundervolles Buch zum Abschalten. Ich bin mal auf den nächsten Bröhmann-Fall gespannt.
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am 28. Dezember 2011
Format: Broschiert|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Lange habe ich nicht mehr so ein lustiges Buch gelesen wie dieses, allerdings meine Vorstellung von einem Krimi ist eine Andere. Ich weiß auch gar nicht, ob der Autor dies überhaupt bezweckt hat. Es steht zwar auf dem Buchdeckel Bröhmanns erster Fall, doch kriminalistische Handlung ist wirklich wenig zu finden. Im Mittelpunkt steht die Person des Kommissars Henning Bröhmann,seine Beziehung zu seiner Frau und seiner Familie. Seine Frau Franziska verläßt ihn nämlich und läßt ihn mit der pubertierenden Melina und dem fünfjährigen Laurin allein. Henning, ein eher "memmiger Typ", der ständig mault und sich wenig an der Erziehung und der Hausarbeit beteiligt, wird auch nicht unbedingt groß in seinem Beruf gefordert, bis......bei einem Faschingsumzug in Vogelsberg ein Mann mit einer Eisenstange erschlagen wird,der als der Tod verkleidet ist.Ein toter Toter sozusagen. Endlich mal was los in Vogelsberg und ausgerechnet jetzt braucht seine Frau eine Auszeit.Henning kommt ganz schön ins Schwitzen,um Familie, Beruf und seinem "furzenden Hund" Berlusconi gerecht zu werden. Als dann noch ein zweiter Mord geschieht, läuft Henning zur Höchstform auf.Jetzt fehlt zu seinem Glück nur noch die Versöhnung mit seiner Frau.

Sehr viel Spaß gemacht hat das Lesen dieses Buches, das mich häufig zum Schmunzeln und Lachen brachte.Mit Situationskomik,hessischer Mundart und sehr passendem Wortwitz,weiß der Autor den Leser zu unterhalten, sodass man dem Kriminalfall eigentlich auch gar nicht so große Bedeutung beimisst, obwohl er am Ende sogar noch mit einer großen Überraschung aufwartet.

Wenn Dietrich Faber in dieser Art seine Bücher weiterschreibt, werde ich sein nächstes Buch sicherlich auch lesen.
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am 25. Oktober 2017
Sind die Oberhessen wirklilch so bräsig? Kein richtiger Krimi, sodern eher eine komische Landschaftsmalerei mit einem larmoyanten Protagonisten. Da ich aber nie nach dem ersten Mal aufgebe, werde ich mir auch den nächsten Fall kaufen - kann nur besser werden.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. Januar 2012
Format: Broschiert|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
...kommt dem Kriminalhauptkomissar Bröhmann die Leiche vor...;-)

Seine Ehefrau ist abgehauen, er sitzt nun mit den Kindern da und nun auch noch die Leiche vom Faschingsumzug, das kann einem gehörig auf die Stimmung schlagen!

Mit viel Wortwitz schildert der Kabarettist Dietrich Faber hier die Ereignisse, die nicht ganz krimitypisch sind.

Bröhmann gibt sich redlich Mühe, mit all diesen Widernissen klarzukommen, immer wieder kommt es zu ungeahnten Wendungen.

Das Ganze hat durchaus Charme, regt zum Schmunzeln an und macht Lust auf eine Fortsetzung.
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