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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
26
Leviathan
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 18. April 2015
Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen. Es besticht durch seine sehr klaren und unkomplizierten, aber trotzdem ausserordentlich präzisen Formulierungen. Jeder Satz ist gekonnt und interessant geschrieben und man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Die Geschichte – teils autobiografisch – erzählt das Leben eines Schriftstellers, seine Ehe und Liebschaften und vor allem seine tiefe Freundschaft zu Peter Aaron (Paul Auster selbst?). Stets neue Wendungen und Begegnungen aber auch viele persönliche Einsichten und philosophische Diskurse geben dem Buch eine wunderbare Tiefe. Man fragt sich, wie gut kennt man seine Freunde wirklich und es bleibt die Erkenntnis, dass das Menschsein selbst immer letztlich etwas Geheimnisvolles birgt und jede noch so gut geglaubte Kenntnis über den Charakter eines Menschen sich in etwas völlig Unerwartetes wenden kann.

Für mich ist der Autor eine Entdeckung und ich freue mich auf weitere Romane von ihm.
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am 21. Dezember 2013
Mein erster Roman von Paul Auster, aber mit Sicherheit nicht mein letzter. Für "Nachschub" habe ich gleich gesorgt.
Wer hier einen Krimi mit effekthascherischer Action erwartet wird enttäuscht. Wer dagegen die hohe Erzählkunst sucht, wird mit diesem Buch hoch zufrieden sein. Paul Auster versteht es einen sofort in die Handlung mitzunehmen. In einem ruhigen Erzählstil und immer angemessener Sprache bleibt auch immer wieder Raum eigenen Gedanken nachzugehen.
Vielschichtig entwickelt sich die eigentliche Story um die Lebensgeschichte von Ben Sachs. Sein Freund Peter Aaron will sie zu Papier bringen und dringt dabei immer tiefer in das Beziehungsgeflecht seines Freundes ein. Mord und terroristische Anschläge stehen nicht im Vordergrund. Gesucht wird nach Ursachen, nach Entwicklungslinien.
Besonders gut fand ich, dass es dabei nicht nur eine Erklärung, eine Wahrheit gibt. Je nachdem, welche Personen interagieren, ergeben sich andere Wahrnehmungen.
Ein spannend und anregendes Lesevergnügen!
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am 14. September 2014
Dieses Buch zeigt keine Schwächen und ist zu jedem Zeitpunkt interessant, hat aber dafür auch keine Höhepunkte. Die Geschichte bleibt auf sehr hohem Niveau und trotz den Zeitsprüngen und der sehr verschachtelter Geschichte bleibt alles "stimmig" und erklärbar. Die Hauptfiguren werden sehr gut beschrieben und dem Leser wird die jeweilige Athmosphäre immer gut vermittelt. Paul Auster hat es geschafft, ein interessantes kurzweiliges Kunstwerk zu schaffen das gut unterhält. Kein anderer Autor hätte diese Geschichte besser schreiben können.
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am 20. März 2015
Auf leisen Sohlen kommt er daher und schafft es tatsächlich unter anderem zu vermitteln, dass ein "Terrorist" ein Mensch sein kann, dass er wohlfeile Gründe für sein Tun hatte. Alles eingepackt in einem typischen Auster: Leben in den USA - nicht in den upper ten. Ob es den heutigen Stand allerdings noch trifft, bezweifle ich.
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am 8. September 2014
Paul Auster schreibt stilsicher und gut lesbar die Geschichte einer Freundschaft und ein Porträt Amerikas. Sehr gute Urlaubslektüre vielleicht etwas zu lang geraten.
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TOP 500 REZENSENTam 15. August 2013
Der Leviathan ist eigentlich ein Ungeheuer aus der Mythologie des Zweistromslandes, eine riesige Wasserschlange, mit biblischer Zerstörungskraft. Bekannter und für die westliche Geisteswelt von größerer Bedeutung ist jedoch das nach diesem Ungetüm benannte Buch aus dem 17. Jahrhundert Der Leviathan, geschrieben von dem Mathematiker und Philosophen Thomas Hobbes. Es ist ein politik-/staatsphilosophisches Werk; der Form und dem Grundwesen nach ähnelt es dem Buch Der Fürst von Machiavelli oder Rousseaus Gesellschaftsvertrag - genau wie diese ist es weniger eine konkrete Ausarbeitung eines Staatsapparates, als vielmehr eine Abhandlung über der menschlichen Natur und wie der Staat (also die Gemeinschaft der Menschen) dieser Natur in seinen Mechanismen und Aufgaben Rechenschaft zollen muss. Hobbes sah den Menschen als ein sehr düsteres Wesen, das stets nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht und eigentlich nicht für ein Zusammenleben geeignet ist. Deswegen muss der Staat, als allmächtiger Leviathan (in der Mythologie kann kein Mensch die Macht des Leviathan brechen) dafür sorgen, dass seine Instanz die Menschen stets kontrolliert und sie davon abhält, übereinander herzufallen. Dazu sind dem Staat kaum Beschränkungen auferlegt, solange die Sicherheit gewahrt bleibt und Chaos, Anarchie und Verbrechen vermieden oder zumindest bestraft werden. Dies wird von Hobbes nicht nur als Notlösung, sondern als höchste ideele Möglichkeit des Staates angesehen. Sicherlich muss dies alles für den Roman nicht relevant sein.

Es ist interessant wie viele Künstler sich auch danach noch mit dem Leviathan-Motiv beschäftigt/es aufgegriffen haben. Julien Green zum Beispiel (Leviathan) und Josepth Roth. Aber auch Arno Schmidt hat eine seiner wichtigsten Erzählungen nach dieser doppeldeutigen Idee benannt. Dabei ist den Texten von Schmidt und Green eigen (den von Roth kenne ich leider nicht), dass sie nur sehr unkonkret auf das Phänomen, das ihren Werken den Titel gab, eingehen - oder anders gesagt: nur der Titel schafft die Verbindung zwischen der Idee des Leviathans und dem Text, obwohl sie dann ganz offensichtlich oder zumindest naheliegend ist. Überhaupt hat diese Idee, in abgewandelter, libertinärer Form etwas sehr modernes, in Zeiten des Internets, des organisierten Terrorismus und Gesetzen wie dem Patriot Act, etc.

Paul Auster ist bisher der letzte Autor in der Reihe der Schriftsteller, der sich mit diesem Thema beschäftigt haben, obwohl bei ihm der Titel während und nach der Lektüre schon fast als ein Rätsel auftritt, als etwas Nebulösses, beinahe unkenntlich gemacht. Das mag enttäuschend sein, aber nur wenn man konkrete Erwartungen hegt. Und das Paul Auster aus so einem Motiv keinen hochgestochenen Verschwörungsthriller, sondern eine zutiefst ambivalente, menschliche Geschichte gemacht hat, ist ihm hoch anzurechnen. Dadurch wirkt das Buch zwar manchmal auch etwas unentschlossen und nicht gerade zielstrebig, was aber zu der Geschichte passt. Trotdem sei dies schon mal klar in den Raum gestellt: Wer nicht in die Beschaffenheit/Welt eines Buches, mit all seinen Abzweigungen, Änderungen am Grundthema und dem Verschieben der Perspektiven, eintauchen kann, ist mit diesem Werk wahrscheinlich schlecht beraten. Dabei ist es nicht mal ein sonderlich kompliziertes Werk. Aber, und dies hat auch mit den fiktiven Begleitumständen der Niederschrift des Berichtes, aus dem das Buch besteht, zu tun: es ist ein eher unordentliches, nicht gerade lineares Buch - bewahrt sich dadurch allerdings eine stille, dem Leben angeglichene Authentizität.

Wie nicht selten bei Auster beginnt das Buch mit einer Ausgangslage, die das ganze spätere Werk auf gewisse Weise prägt, weil sie im Kern Form und Rahmen des Buches bereits festlegt. In diesem Fall ist es der Anfang eines Bekenntnisses oder eines Berichts, beginnend mit den Worten: "Vor sechs Tagen hat sich im nördlichen Wisconsin ein Mann am Rande einer Straße in die Luft gesprengt." Ein Satz wie Dynamit. Und doch auch sehr rätselhaft. Schon dieser Satz wirft seinen ganzen Schatten über das Buch. Es folgt, widererwartend, keine reißerische, buntgefächterte, sondern die zutiefst menschliche und erstaunlich wendungsreiche Geschichte eines Lebens, dass zwischen Glück und Niedergang einen seltsamen Weg beschritten hat. Buch und die Geschichte legen sich wenig fest, verändern oft die Prioritäten, haben ein-zwei Längen - und sind doch am Ende fast grandios.

Ein guter Roman baut einen Sog auf, dem man sich nicht mehr ganz entziehen kann - bei der (potenztiell und zumeist) längsten literarischen Gattung, die wir kennen, ist das ja auch irgendwie überlebenswichtig. Dennoch ist der Sog unterschiedlich; bei einigen Büchern tritt er sofort zu Tage, bei anderen ist er kaum vorhanden, liegt weniger in der Spannung der Geschichte, dem Sturm der Ereignisse und offenen Fragen, als vielmehr in einer hartnäckigen Neugier, die das Geflecht und die Windungen des Romans bis zum Ende gehen will, die alles Erleben will, was der Roman in seiner inhärenten Beschaffenheit für sie bereithält. Leviathan ist ein Roman von letzterem Kaliber. Man darf das jetzt nicht so verstehen, dass er langweilig ist. Aber seine innere Konsequenz bleibt bis zum Schluss zum Teil im Dunkeln, beinah bis zur letzten Seite ist sie nicht ganz offensichtlich. Darin liegt wiederum der große Reiz des Romans: Man weiß nicht, wo er einen hinführt. Ein Zug, der ihn auf eine beinahe morbide Art lebendig macht.

Es gäbe sicherlich noch viel zu sagen, noch viel was eine Erwähnung wert wäre. Das Ende z.B., aber auch die vielen Grauzonen (Dinge aus zweiter Hand, Widersprüchliches) die unaufällig den Roman immer wieder Kreuzen - das alles ist ausdeutbar und lässt das Werk in seinen Dimensionen gleichsam wachsen und verschwinden; auch mit klaren Aussagen zur eigenen Intention hält sich das Buch zurück. Doch was man ihm nicht absprechen kann, dass sind ein Gesamtkonzept, welches alles andere als uninteressant ist und eine unaufdringliche Klasse, die man während des ganzen Buches spüren kann. Wie gesagt, wenn ein wenig Geduld mit ihm hat, kann Auster einen immer wieder überraschen und in seinen Bann schlagen, auch in diesem Werk. Man muss sich darauf einlassen - oder eben nicht.
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am 22. Februar 2017
Von Seite 1 an schafft die Geschichte ein unglaubliches Tempo. Ich konnte es nicht mehr weglegen. Einfach eine gute Geschichte
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am 17. Mai 2015
Ein spannender Roman, der - wie immer bei Auster - Lesegenuss pur bietet und den Leser spielend in eine andere Welt entführt.
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am 7. Januar 2000
"Vor sechs Tagen hat sich im nördlichen Wisconsin ein Mann am Rand einer Straße in die Luft geprengt." So beginnt der Roman eines der interessantesten Autoren der Gegenwart. Auf gut 300 Seiten bringt und Paul Auster diesen Mann näher, der im nördlichen Wisconsin verunglückte. Weshalb kam es dazu? Wer war dieser Mann? Was dachte er? Diese Fragen werden uns beantwortet. Dies alles wird zusammenverwoben mit einer Gesellschaftskritik. Nicht umsonst heißt das Buch "Leviathan", wie der mythische Drache. Im Christentum wird dieser aber auch mit Satan gleichgesetzt. Es eröffnet schon Fragen, wenn auf dem Titelbild der Taschenbuchausgabe die Freiheitsstatur direkt neben dem Titel auftaucht. Diese Probleme und Fragen der Gesellschaft reihen sich aber hinter der Geschichte über die Beziehung zwischen dem erzählenden Peter Aaron und seinem Freund Ben Sachs ein. Auster stellt dar, wie eine Freundschaft auch über die gesamten gesellschaftlichen Probleme der 2.Hälfte des 20.Jahrhunderts bestehen bleiben kann. Ein wirklich fesselndes Leseerlebnis, das einem kaum Platz zur Ruhe läßt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. Juni 2008
"Vor sechs Tagen hat sich im nördlichen Wisconsin ein Mann am Rand einer Straße in die Luft gesprengt. Zeugen gab es keine, doch offenbar saß er im Gras neben seinem geparkten Wagen, als die Bombe, an der er bastelte, plötzlich hochging. Dem soeben veröffentlichten gerichtsmedizinischen Gutachten zufolge war der Mann auf der Stelle tot. Sein Körper wurde in winzige Stücke gerissen, und noch fünfzehn Meter vom Explosionsort entfernt wurden Leichenteile gefunden. Bis heute (4. Juli 1990) scheint niemand zu wissen, um wen es sich bei dem Toten handelt."

Auch sonst: keine Hinweise auf die Identität. Das Auto gestohlen und verkohlt, Pass und Kreditkarten zwar gerettet, aber gefälscht, Fingerabdrücke angesichts der zerfetzten Hände nicht vorhanden. Allein die Zähne bieten eine Spur.

Nur der fiktive Erzähler erkennt, wer der Tote ist - und er hofft, dass das mit den Zähnen noch etwas dauert. Denn er will die Lebensgeschichte seines Freundes zuerst selber erzählen, dem FBI zuvorkommend. Und was er uns enträtseln wird, das ist eine Ungeheuerlichkeit, und lesend geraten wir in den unerbittlichen Sog der Ereignisse ...

Dramatisch beginnt der Roman, dramatisch fesselt der Roman bis zur letzten Seite. Das Besondere aber ist, dass das alles mit geradezu philosophischem, ja vielleicht sogar religiösem (Titel!) Tiefgang daher kommt, allerdings nie aufdringlich mit einer Botschaft an die werten und von irgendeiner Moral der Geschichte letztlich genervten Leser. Sondern da ist reine Freude und Lust am Fabulieren. Deshalb auch keine diffizilisierten und fein ziselierten Handlungs- und Satzkonstruktionen, sondern klare und wohltuende Lesbarkeit und immer gute Unterhaltung. So wie das die Autoren aus dem angelsächsischen Sprachraum einfach ausgezeichnet beherrschen.

Das Grundthema ist im Roman der Zufall. Bereits im zweiten Satz leuchtet er auf: beim Basteln an der Bombe am Rande der Straße ist es zufällig passiert, dass diese plötzlich explodiert. Der Zufall spielt ein verrückt böses Spiel mit dem ebenso gescheiten wie gescheiterten Schriftsteller, der am Ende zerfetzt im Straßegraben liegt. Der Zufall sorgt dafür, dass er zum Totschläger und zum Öko-Terroristen wird, dass er verhängnisvolle Liebschaften eingeht und verliert, dass er selber erfolglos bleibt, während der weniger begabte Ich-Erzähler als Autor Erfolg um Erfolg feiert. Natürlich ist auf der anderen Seite auch dieser Erfolg des weniger Begabten reiner Zufall, der eben alle durchs Leben steuert. Erzähltechnisch edel erfahren wir ja nichts Objektives über Personen und Geschehnisse, sondern alles durch die Brille dieses Erzählers.

Am Ende wird deutlich, was mit dem Leviathan gemeint ist, doppelsinnig Titel des Romans wie Titel des unvollendet bleibenden letzten Werkes des Mannes am Rande der Straße.
Denn der Leviathan ist das mythologische Ungeheuer der Bibel, in dem sich die bösen Mächte animalisieren, vor denen die Menschen in blinder Ohnmacht stehen. Menschliche Urangst. Im Buche Hiob lesen wir: "Kannst du den Leviathan fangen mit der Angel und seine Zunge mit einer Fangschnur fassen? Meinst du, er wird dich lang um Gnade bitten oder dir süße Worte geben? Meinst du, er wird einen Bund mit dir schließen, dass du ihn für immer zum Knecht bekommst? Kannst du mit ihm spielen wie mit einem Vogel oder ihn für deine Mädchen anbinden? Meinst du, die Zunftgenossen werden um ihn feilschen und die Händler ihn verteilen? Lege deine Hand an ihn! An diesen Kampf wirst du denken und es nicht wieder tun! Siehe, jede Hoffnung wird an ihm zuschanden; schon wenn einer ihn sieht, stürzt er zu Boden. Niemand ist so kühn, dass er ihn zu reizen wagt. Unter dem ganzen Himmel ist keiner! Aus seinen Nüstern fährt Rauch wie von einem siedenden Kessel und Binsenfeuer. Sein Odem ist wie lichte Lohe, und aus seinem Rachen schlagen Flammen. Wenn er sich erhebt, so entsetzen sich die Starken, und vor Schrecken wissen sie nicht aus noch ein."

Bei Auster ist der Zufall genau diese Bestie, bis in die Details. Und nicht etwa der Staat wie in Thomas Hobbes Leviathan. Auch nicht der Staat Ronald Reagans, in dessen Amerika die Story zufällig verankert ist und am Independence Day auch noch zufällig beginnt. Wobei der Bezug zu Hiob sicher kein Zufall ist, wollte Auster bekanntlich einst Rabbiner werden.

So ist Auster ein großer, erschütternder, ungeheuerlich packender Roman gelungen. Mit Tiefenschärfe. Absolut lesenswert.
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