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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
40
4,7 von 5 Sternen
Gloria! (Ein Papst-Krimi, Band 2)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 19. Dezember 2014
Ein ganz leicht zu lesendes, witziges Buch ohne große Spannungsbögen, oder Wandlungen. Genau das Richtige für die Badewanne oder an den Strand!
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am 29. Mai 2012
Wir sind Papst! So steht es auf der Rückseite zu "Gloria" und wenn es bedeutet, dass wir Papst Petrus sind, dann bin ich gerne Papst ;-)

Doch worum geht es?
Beim alljährlichen Frühjahrsputz findet der Privatsekretär des Papstes die Gebeine Petri. Der Papst beschließt die Reliquien der Öffentlichkeit auf dem Prozessionsweg an Karfreitag zu zeigen. Doch leider kommt alles anders. Durch ein Rückleiden gehandicapt übergibt der Papst das Kreuz an den Erzbischof von Canterbury, der dieses auf dem Prozessionsweg durch das Colloseum trägt und angeschossen wird. Nur durch das Tragen einer kugelsicheren Weste kann er überleben. Schnell wird klar, dass die Kugel für den Papst bestimmt war. Doch wer trachtet ihm nach seinem Leben?

Meine Meinung:

Ich liebe dieses Buch. Alle Figuren haben etwas besonderes. Ob die schöne Giulia, das "Weichei" Francesco, die Bösewichte Oscuro und Cavaliere. Allen voran stehen für mich allerdings Schwester Immaculata und Papst Petrus, die ein tolles und einzigartiges Team sind. Der "Hausdrachen", der ganz im Dienste der katholischen Kirche steht und immer wieder versucht Zucht und Ordnung in den päpstlichen Alltag zu bringen, ist wirklich ein Unikat. Und der gemütliche Papst, der immer wieder versucht sich dem zu widersetzen, ist einfach herrlich. Man schließt beide so in sein Herz, dass ich schon fast ein wenig traurig bin, dass ich mit dem Buch schon fertig bin.

Aber so liebevoll der Blick auf die Protagonisten ist, so liebevoll ist er auch auf die Stadt Rom gerichtet. Ich würde das Buch jedem Rom-Liebhaber empfehlen oder auch als Reisevorbereitung. So oder so ist "Gloria" ein großes Lesevergnügen und hat mir ein paar sehr schöne Stunden bescherrt.
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am 26. Mai 2012
Im Vatikan werden uralte Gebeine gefunden, die möglicherweise die des Apostels Petrus sind. Papst Petrus ist sehr glücklich darüber und will sie bei der Osterprozession zeigen. Doch die verläuft nicht so wie geplant. Ein Teilnehmer wird niedergeschossen, eine Teilnehmerin verschwindet und die Gebeine sind plötzlich noch relativ jung. Da Petrus nicht möchte, dass allzu viel an die Öffentlichkeit dringt, nehmen er und sein Stab, allen voran seine Haushälterin Immaculata, außerdem seine Pressesprecherin Guilia und sein Privatsekretär Francesco, selbst die Ermittlungen auf.

Gleichzeitig versucht die Queen von England die Ehre ihres Landes wieder herzustellen, denn der Pabst ist im Königreich so beliebt, dass sie befürchtet, ihre anglikanischen Schäfchen zum katholischen Glauben überlaufen. Da gerade eine EM ansteht, sollen die Fußballer für mehr Glanz sorgen. Und hat sie womöglich auch etwas mit den Vorgängen im Vatikan zu tun?
Und dann gibt es noch den sehr lebhaften Handel mit Reliquien.

Ich habe mich beim Lesen des Buches köstlich amüsiert. Es ist sehr humorvoll und die Protagonisten, allen voran Pabst Petrus, wachsen einem ans Herz. Es gibt viele unerwartete Wendungen, am Schluss wird der Kriminalfall aber zufriedenstellend gelöst und es gibt sogar ein Fest.

Es handelt sich hier schon um den zweiten Roman um Papst Petrus. Man muss den ersten nicht unbedingt gelesen haben, um den zweiten zu verstehen, aber es gibt einige Anspielungen darauf. Der nächste Band ist schon in Arbeit, ich freue mich darauf und werde ihn auf jeden Fall lesen.
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am 28. Juni 2012
Ich möchte euch das Buch Gloria von Johanna Alba und Jan Chorin vorstellen. In dem Buch geht es um Papst Petrus II, der immer gerne mal Detektiv spielt. Bei der Karfreitagsprozession in Rom passieren eigenartige Dinge. Die Leibfotografin des Papstes verschwindet, jemand wird angeschossen und eine Reliquie wird vertauscht. Natürlich macht sich Papst Petrus II auf, der Sache auf den Grund zu gehen. Unterstützung bekommt er von seiner Haushälterin, seiner Pressesprecherin und von seinem persönlichen Sekretär.

Meine Meinung:
Für mich war der Krimi eine schöne Abwechslung zu normalen" Krimis. Hier ermittelt mal kein Kommissar oder Detektiv, sondern der Papst persönlich. Es ist mal lustig zu sehen wie unkonventionell und normal der Papst sein kann. Erfrischende Fiction würde ich mal sagen. Ich mochte einfach den Papst sehr gerne. Er schleicht sich aus dem Haus um Essen zu gehen und um mal der Fastenkost seines Hausdrachen Immaculata zu entgehen. Er ist immer gut aufgelegt und nimmt alles mit Humor.
Der Hausdrache Immaculata hört alles, sieht alles und ist immer zur Stelle, wenn sie auch mal nicht gebraucht wird. Sie ist eigentlich die Chefin in der Papstwohnung und hält alles picobello sauber. Sie kann zwar sehr giftig sein, unterstützt aber doch den Papst bei seinen Ermittlungen.
Guila die Pressesprecherin ist jung, schön und sucht noch einen Mann bzw. ihre Mutter sucht einen Mann für sie. Sie ist bei den Ermittlungen immer mit von der Partie.
Dann gibt es noch den Franziskanermönch Francesco. Er ist der Privatsekretär des Papstes. Ein sehr gut aussehender Mönch, der sich irgendwie danach sehnt eine Familie zu haben. Meiner Meinung nach hätte er kein Mönch werden sollen.
Das sind also die 4 Hauptprotagonisten um die sich alles dreht. Schön fand ich, dass sie alle Hand in Hand ermittelt haben und jeder seinen Teil zur Lösung des Falles beigetragen hat. Ich fand den Krimi einfach nur erfrischend, spannend und eine schöne Feierabendlektüre.
Wer in einem Krimi auch mal schmunzeln möchte ist hier genau richtig.
Er bekommt von mir 4 Sterne.
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am 11. Juni 2012
Ein Papst, seine Haushälterin, Giulia, die päpstliche Pressesprecherin und Francesco, der Privatsekretär des Papstes sind auf der Suche nach einem verschwundenen Heiligen-Schädel und einem Attentäter. Was so kurios klingt, kann nur kurios sein. Und das ist es dann auch, einfach herrlich ungewöhnlich.
Das Buch ist so richtig schön locker geschrieben, dass man nur so durch die Seiten flutscht. Die Personen, allen voran der Papst, sind so liebevoll charakterisiert, dass man sie sofort in's Herz schließt. So witzig ("... es gibt auch alte Knochen, die man heiraten kann. ...") das Buch auch ist, der kriminalistische Teil der Geschichte wird in keinster Weise vernachlässigt. Der Leser wird einfach köstlich unterhalten.
Einzig, die Auflösung des Falles ging für meinen Geschmak so Knall auf Fall, dass ich die Geschehnisse nicht vollkommen nachvollziehen konnte. Dieses schmälert aber in keinster Weise den Lesespass.
Es ist und bleibt ein erfrischender, unterhaltsamer Krimi, welcher kurzweilig, witzig und spannend ist.
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am 26. März 2013
Was für ein frecher, witziger Krimi! Der Papst als Ermittler - großartig.

Figuren und Handlung sind rundum gelungen, der Krimi ist leicht zu lesen, hat mich wie eine Frühlingsbrise umschmeichelt. Der Papst als Krimiheld ist keine humorfreie, dogmatische Altherrenfigur, sondern ein cooler, lebenskluger Vatertyp mit erfrischendem Bezug zum menschlichen Alltag. Tatsächlich hat Papst Petrus II mit der Rolle eines echten Papstes wenig zu tun; doch das schadet nichts. Als Gedankenspiel ist es erlaubt und die Figur des Papstes ist ganz hinreißend gezeichnet.

Ein Supertipp als Osterlektüre!
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am 10. Juni 2012
''Immaculata ermittelt'. Der Papst lächelte selig.'
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Endlich präsentiert uns das sympathische Autorenduo Jan Chorin und Johanna Alba eine neue Geschichte rund um den ebenso sympathischen Papst Petrus II.
Der zweite Band setzt ein mit einem spektakulären Ereignis: Beim herkömmlichen Frühjahrsputz entdeckt der Privatsekretär des Papstes doch tatsächlich die Gebeine Petri. Und in Zeiten abnehmender finanzieller Ressourcen im Vatikanstaat kommt dieser Fund nun mehr als gelegen. Denn die Gebeine sollen dem gläubigen Volk während einer Prozession präsentiert werden, um ihnen anschließend zur Anbetung und frommen Verehrung zu dienen.
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Dieser zuvor gefasste Plan muss allerdings verworfen werden, als es zu einem unvorhergesehenen Zwischenfall kommt. Für Papst Petrus II. ist es aufgrund seines Rückenleidens an diesem Tag nicht möglich an der Feier teilzunehmen, weswegen er den Erzbischof von Canterbury bittet, seinen Dienst zu übernehmen. Und ausgerechnet im Zuge der Prozession ereignet sich ein Attentat auf den Zelebranten. Eine Kugel, die sicherlich einer höheren Position galt, nämlich niemand geringerem als dem Papst. Doch wer ist an seinem Tod interessiert?
Bald schon stellt sich heraus, dass auch die einst für die Gebeine des Hl. Petrus gehaltenen Knochen ein besonderes Rätsel umgibt, das gelöst werden will.
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Für alle Petrus Fans ist es eine Freude, in diesem Band alt bekannten Charaktere wie etwa die eigensinnige Haushälterin Immaculata und natürlich auch den Papst selbst erneut zu begegnen. Gerade auch dadurch, dass der Papst selbst über sehr weltliche Interessen verfügt, wird er zur liebenswerten Identifikationsfigur. Die ungewöhnliche Kombination von Roman und Krimi, humorvollen und ernsten Passagen, Papst und Polizei, kurzum Kirche und Welt lässt das Buch zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis werden, das sowohl Spaß bereitet als auch zu einer kritischen Reflexion der angesprochenen Themen anregt, wie beispielsweise der hohe Stellenwert von Reliquien innerhalb der katholischen Kirche und mögliche Formen des Missbrauchs.
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Fazit: Eine unterhaltsame Lektüre, die nur allzu gerne durch einen dritten Band ergänzt werden darf!
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am 18. März 2016
»In der Heiligen Schrift heißt es: Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht.«
»Ich weiß. Matthäus, 6. Kapitel. Dort heißt es übrigens auch: „Jeder Tag hat genug eigene Plage.“ Vermutlich hatte Jesus auch eine Haushälterin.«

Wer hier so unter der Fastenzeit leidet, ist niemand anderes als Papst Petrus II. Der Verzicht auf seine geliebten Süßspeisen fällt arg schwer und selbst der allmorgendliche Blick in die Gazzetta dello Sport macht bei den aktuellen Leistungen der Squadra Azzurra keinen Spaß. Währenddessen ruht das wachsame Auge seiner strengen Haushälterin Schwester Immaculata auf dem großen Frühjahrsputz, der auch die entlegensten Winkel der päpstlichen Residenz beinhaltet. Und in einem solchen findet sie eine Kiste mit Knochen - Anlass genug für eine sofortige Krisensitzung:
»Ich möchte sofort wissen, wessen Leiche hier auf dem Fußboden liegt. Sollte es sich um einen Heiligen handeln, werden wir die Knochen einer ordnungsgemäßen Verehrung zuführen. Ansonsten verschwinden sie sofort aus meiner Wohnung.«
Nun, die Zukunft der Knochen wird wohl in besagter ordnungsgemäßen Verehrung liegen, denn es muss sich bei ihnen um die seit ewigen Zeiten gesuchten Gebeine des heiligen Petrus handeln. Diese kostbare Reliquie will Petrus II gleich bei der in Kürze anstehenden Karfreitagsprozession präsentieren. Doch die triumphale Prozession wird zum Chaos: Ein Schuss fällt, die päpstliche Fotografin verschwindet und ebenso der Schädel von Petrus wertem Vorgänger. Wer hat den Anschlag verübt und wo sind Fotografin und Reliquie? Ein neuer Fall für Roms bestes Ermittlerteam…

Ich liebe diesen Papst! Ich habe nun alle drei bislang erschienenen Bände gelesen und bin rundum begeistert. Auch diese Geschichte wird mit einer solchen Leichtigkeit erzählt, dass man förmlich durch die Handlung fliegt. Trotz der vielen lustigen Abschnitte habe ich mich über eine intelligente Krimihandlung gefreut, die lange spannend bleibt und logisch aufgeschlüsselt wird. Wer beim Krimi nicht zwingend Brutalität, viel Blut und Thrill braucht, dem dürfte nichts fehlen.

Das besondere bei den Papst-Krimis sind natürlich die Charaktere. Allen voran Petrus II. Was ihn so liebenswert macht, sind die menschlichen Schwächen, die er gerne auslebt. Oder besser, die er gerne ausleben würde, denn um ein leckeres Essen zu genießen oder ungestört die Fußballberichte lesen zu können, muss zuvor Schwester Immaculata ausgetrickst werden, die ihrerseits aber auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Zudem ist Petrus II. so, wie man sich eigentlich ein geistliches Oberhaupt wünscht. Er ist ein herzensguter Mensch, der seinen Mitmenschen mit Zuneigung, Verständnis und vorurteilsfrei begegnet und sich zudem mit ihnen am liebsten auf Augenhöhe befindet. Daher nutzt er gerne und oft einen alten Priestermantel, um sich so getarnt mitten unter seinen Schäfchen in seinem geliebten Rom bewegen zu können. Und diese Tarnung ist natürlich auch perfekt geeignet, wenn man - mal wieder - kriminalistisch ermitteln muss...
»Petrus rückte seine dunkle Sonnenbrille zurecht und ließ schnell den päpstlichen Fischerring in der Tasche verschwinden. Seine verbliebenen Haarsträhnen hatte er liebevoll über den kahlen Schädel drapiert, was sein rundliches Römergesicht immerhin so stark verfremdete, dass ihn niemand erkennen würde.«

Zum päpstlichen Ermittlerteam gehören zudem Francesco, ein junger Franziskanerpater und seines Zeichens Privatsekretär des Papstes und Giulia, eine der attraktivsten Frauen Roms und päpstliche Pressesprecherin. Auch diese beiden sind enorm sympathisch und leiden unter sehr menschlichen Problemen, die man kurz mit den Begriffen "Zölibat" und "elterliche Erwartungshaltung" umschreiben kann. Am Ende ist nicht nur der Fall gelöst, sondern Petrus konnte - ganz nebenbei - auch noch ordnend in die Welt des Fußballs eingreifen.

Fazit: Herrlich! Humorvoll, liebenswert und trotzdem ein spannender Krimi. Ich hoffe, dieses Team hat noch viel zu ermitteln!
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am 26. Juli 2016
Der zweite Band mit dem ermittelnden Papst Petrus hat mir noch besser gefallen als der erste! Diesmal geht es - nachdem beim Frühjahrsputz in den Gemächern des Papstes die Reliquien des Apostels Petrus entdeckt wurden - nicht nur um Reliquienhandel mit all seinen betrügerischen Facetten, sondern auch um Anschlagsversuche auf das Leben des Papstes. Zu allem Überfluss mischt sich auch noch die Queen mit ihrem Geheimdienst ein, da es ihr ein Dorn im Auge ist, dass der Papst bei den Mitgliedern ihrer anglikanischen Kirche punktet. Gelungen fand ich außerdem die Idee, den „Cavaliere“ in die Handlung einzubauen (der nie mit seinem echten Namen genannt wird, aber natürlich weiß man sofort, wer gemeint ist). Dieser wird absolut der Lächerlichkeit preisgegeben, zum Beispiel mit seinem Dauerlächeln nach der kompletten Gesichtstrans­plantation.

Der Reiz des Buches liegt in der gut gelungenen Kombination der Krimihandlung (die einige raffinierte Wendungen aufweist) mit den sympathischen Akteuren und ihren liebenswerten Eigenheiten. Sehr gut hat mir wieder die attraktive Pressesprecherin des Vatikans („die schönste Form des Glaubens“) gefallen und die Haushälterin Immaculata, die sich trotz ihrer permanenten Missbilligung an den vermeintlichen Ausschweifungen des Papstes auf raffinierte Art und Weise undercover in seine Ermittlungen einschaltet.
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am 27. Juli 2012
Inhalt:
Fastenzeit, auch im Vatikan. Papst Petrus II. leidet, muss er doch auf seine geliebten Cornetti und andere Leckereien verzichten. Schwester Immaculata, seine resolute Haushälterin und 'gute' Seele in seinen Räumlichkeiten, hat da ein mehr als gestrenges Auge drauf. Und dann kommt sie auf die glorreiche Idee, eine Arte Hausputz durchzuführen, auch auf dem geheimen 'Flur der toten Päpste', wo private Dinge und Dinge, die noch geheimer als die privaten bleiben sollen, der vorangegangenen Päpste aufbewahrt werden.
Bei dieser Aktion finden sich geheimnisvolle Knochen, von denen Petrus glaubt, dass sie von seinem Namensgeber stammen. In freudiger Aufruhr beschließt er, diese heiligen Reliquien bei der Karfreitagsprozession durch im Colosseum zu präsentieren.
Alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, doch bei der Prozession fällt ein Schuss, die vatikan-eigene Fotografin fällt in die Tiefen des Colesseums und in den Wirren des Aufruhrs, der entsteht, entpuppen sich die Reliquien des heiligen Petrus als Fälschung.
Doch wer glaubt, dass ein Papst Petrus sich nun greinend mit seiner Schmach und Angst vor einem Anschlag auf sein eigenes Leben in die Tiefen seiner Gemächer zurückzieht, der liegt völlig falsch. Nein, er und seine Getreuen, sprich Immaculata, der getreue und scheue Francesco und die rassige, feurige Giulia, setzen alles daran, diesen vertrackten Fall zu lösen. Teilweise auch unter größter, eigener Lebensgefahr und mit äußerst pfiffigen Ideen.

Meine Meinung:

Habemus einen wunderbaren Papst!
Naja, zumindest in 'Gloria!'.
Wie auch schon in Halleluja! hat das Autorenduo Alba-Chorin es auch bei Gloria! wieder verstanden, einfach wunderbare Figuren zu schaffen. Einen so unpäpstlichen Papst, wie es nur geht, so menschlich und liebenswürdig, dass man sich wünscht, ihn schnellstens auf den Balkon des Vatikans zu setzen, wenn man seiner habhaft würde. Eine Haushälterin mit einer verdammt rauen Schale, aber einem überraschend cleveren Kern und eigentlich einer Seele von Mensch. Einer überirdisch attraktiven Pressesprecherin, die aber niemanden an sich ran lässt. Und einen Privatsekretär, den man am liebsten an die Hand nehmen und durchs Leben führen möchte. Nicht vergessen möchte ich aber auch die oder den 'Gegenspieler' zu den Getreuen des Papstes. Einen Bösewicht, dem man nicht von 12 bis Mittag traut, dunkel, gefährlich. Doch bei aller Fantasie, diese Figuren erscheinen einem so lebensnah, als würden sie einem beim nächsten Urlaub in Rom (ein Traum!) über den Weg laufen. Oder auch über die Füße fahren, mit einer Vespa vielleicht, man weiß es nicht'
Ich gehöre zu den Fans dieses Papstes, ohne eine gläubige Christin zu sein, ohne mit Religion allzu viel zu tun zu haben. Aber das muss man bei diesen Geschichten auch gar nicht. Man muss nur Mensch sein, mit einer gehörigen Portion Humor, dann versteht man sich prima mit Petrus, der selber in meiner Vorstellung ganz ganz viele Lachfalten hat, weil er selbst viel Humor besitzt.
Die Geschichte ist teilweise atemberaubend, mit Wendungen und Verbindungen, die man zunächst nicht vermutet und das Ende ist versöhnlich (so viel sei verraten). Und ich hoffe, beten tu ich ja nicht, dass es ganz ganz bald einen weiteren Petrus-Roman gibt, es ist einfach so herzerfrischend, die Figuren wiederzusehen, im schönen Rom!

Fazit:
Ein Krimi, ja das ist 'Gloria!' auf alle Fälle, aber kein Allerweltskrimi und nichts für Leute, die nach sturer Ernsthaftigkeit suchen. Wer auch gern bei Krimis mal lacht oder schmunzelt und liebenswerte Figuren gern in sein Herz lässt, der ist hier gut beraten und wird mit Sicherheit wiederkommen'bzw. auch weiterhin Petrus seine Treue schenken!
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