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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
67
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 7. Mai 2017
Da mir die Flaschenpost-Story von Nicholas Sparks (Weit wie das Meer, 2011) sehr gut gefallen hat, habe ich es auch mit der Version von Sofie Cramer versucht, die ersterer doch nicht annähernd das Wasser reichen kann.
Von Romantik konnte ich nicht viel spüren, beide Hauptdarsteller versuchen sich mit seltsam überheblichen Briefwechseln zu profilieren.
Und wieder mal ein angeblicher Bayer, der nicht weiß, dass man bayerisch mit e schreibt (zumindest der Verlag hätte dies merken sollen).
Freunden guten Schreibstils kann ich es nicht empfehlen.
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am 28. Januar 2012
Inhalt

München und Hamburg ' zwei grundverschiedene Orte und eine verzweifelte Flaschenpost die sie zusammen bringt. Alles beginnt mit einer romantischen Hochzeit an der Ostsee. Für viele ein wunderbares Ereignis, doch für die frisch geschiedene Sara eine Tortur. Angetrunken und voller Frust verfasst sie einen Brief und wirft diesen in einer Flasche ins Meer. Tage später als die Flaschenpost schon längst aus ihren Gedanken verschwunden war, erhält sie plötzlich einen Brief von einem Unbekannten und damit beginnt der Austausch von zwei völlig Fremden die Stück für Stück in die Welt des anderen eintauchen.

Rezension

Eine schöne und leichte Geschichte, die durch ihre Einfachheit besticht. Die beiden Hauptprotagonisten sind realistische Personen, die mitten aus dem Leben gegriffen wurden. Anfangs war ich etwas skeptisch, als ich gelesen habe, dass es um eine 'Flaschenpost-Geschichte' gehen soll. Wer denkt dabei nicht sofort an 'Message in a bottle'? Daher war ich sehr gespannt auf die Umsetzung und wurde nicht enttäuscht. Es ist eine einfache und ruhige Geschichte, die mit kleinen und großen Hindernissen zu kämpfen hat, jedoch ohne den 'Dramatik-Faktor', was die Story sympathisch macht. Die Charaktere sind ehrlich und ganz normale Menschen, mit Stärken und Schwächen, die versuchen dem Alltagstrott zu entfliehen und die Liebe zwischen Mann und Frau oft in Frage stellen. Die Dialoge sind amüsant, erfrischend ehrlich, humorvoll und hin und wieder mit dem nötigen Ernst und Tiefgang. Der komplette Roman mit seinen 320 Seiten ist im Brief, E-Mail, SMS und Chat-Verlauf geschrieben. Wer befürchtet, dass sich die Geschichte dadurch zäh und langsam lesen lässt, liegt falsch. Anfangs ist es ein wenig ungewohnt, doch der humorvolle Schreibstil der Autoren begleitet einen leicht durch die verschiedensten Arten der modernen Kommunikationsmittel.

Fazit

Wer die große Liebe und Dramatik pur erwartet, wird von diesem Buch sicherlich enttäuscht werden, da dieses Buch durch Einfachheit und Charakterstärke überzeugt. Es ist ein schönes, humorvolles Buch für zwischendurch, das einem mit Sicherheit ans Herz geht. Die Kombination des Autoren-Duos ist toll gemacht und verleiht der Geschichte die besondere Charakterstärke.
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Ausgerechnet der Hochzeitstag einer Freundin, der für Sara in einem gefühlten Fiasko endet, beschert ihr einige Zeit später einen Brieffreund, denn 'Berti' gibt an, Saras Nachricht in einer Flaschenpost die sie am Hochzeitstag ins Meer geworfen hatte, gefunden zu haben. Aus Saras Zeilen geht eindeutig hervor, wie einsam und verbittert sie zum Zeitpunkt des Verfassens war und auch Berti gehört zu den Menschen, die ohne einen Partner durchs Leben gehen müssen. Obwohl beide auf den ersten Blick charakterlich völlig unterschiedlich sind, beginnen sie eine zarte Brieffreundschaft miteinander, die sich trotz diverser Missverständnisse schnell vertieft. Doch sollen sie ihre Anonymität und ihre scheinbare Sicherheit, was ihre Brieffreundschaft angeht, zugunsten eines Treffens, das durchaus ernüchternd ausgehen könnte, aufgeben?

'Herz an Herz' ist ein interessantes verwirklichtes Buchprojekt der beiden Autoren Sofie Cramer und Sven Ulrich, denn 'Berti'/Roberts und Saras Liebesgeschichte wird recht ungewöhnlich von dem Autorenduo erzählt und zwar in abwechselnd geschriebenen Briefen, E-Mails, SMS, etc..

Vielleicht ist es gerade der besondere Blickwinkel, der es ermöglicht, dass man als Leser
Sara und Berti so viel besser und tiefgründiger kennen lernen kann. (vor allem wenn man den Briefen bzw. den sehr persönlichen Botschaften darin Zeit gibt, sich zu entfalten bzw. sie auf sich wirken zu lassen) . Was ich besonders gut herausgearbeitet fand, war die Entwicklung, die beide Protagonisten im Laufe der Zeit durchmachen. Sara wirkt zunächst recht steif, überkandidelt in ihrer Ausdrucksweise und zickig, dagegen hatte es 'Berti' ein wenig einfacher bei mir sogleich Sympathiepunkte zu sammeln, denn er wirkt trotz seines 'Brachialhumors' sehr nett und offen. Je länger der Briefwechsel zwischen den beiden jedoch dauert, um so mehr wird dem Leser klar, dass auch Sara und Berti in ihren ersten Briefen einfach nur das machen, was auch viele andere Menschen beim gemeinsamen Kennenlernen tun- sie verstellen sich, tragen eine Maske um vor anderen möglichst gut auszusehen, ob aus Unsicherheit, Berechnung oder auch aus Angst verletzt zu werden.
Irgendwie gelingt es dem Paar in diesem Roman jedoch diese erste schwierige Barriere zu durchbrechen und ihre Brieffreundschaft auf eine tiefgründigere, ehrliche Ebene zu bringen und so vertrauen sie sich nach und nach nicht nur oberflächliche Dinge an, sondern auch wichtige und traurige Stationen ihres Lebens an.

Mir hat 'Herz an Herz' sehr gut gefallen und berührt und ich fand es vor allem sehr spannend zu erfahren, ob beide am Ende den Mut besitzen werden, sich wirklich zu treffen, wobei es ohne zuviel verraten zu wollen, dann auch noch zu einer überraschenden Situation zwischen Sara und 'Berti' kommt. Zudem ist es nicht nur ein einfach gestrickter Contemporary geworden, sondern ein Liebesroman mit sehr viel Tiefgang. Dennoch, einen kleinen Kritikpunkt habe ich anzumerken- ich fand persönlich, dass sich Sara in ihren ersten drei, vier Briefen ein wenig zu gestelzt ausdrückt- selbst wenn sie ein Mensch mit einer akademischen Bildung ist. Aber das ist auch alles Geschmackssache des einzelnen Lesers.

Fazit: ein wunderbarer Liebesroman mit viel Tiefgang, jenseits der Kitschgrenze!

4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 24. April 2012
Bücher, die nur aus E-Mails, Briefen und SMS bestehen, sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Bereits Autorinnen wie Meg Cabot und Cecelia Ahern konnten mich damit voll und ganz überzeugen. Als ich erfahren habe, dass Sofie Cramer zusammen mit Sven Ulrich ähnliches plant, war ich sofort neugierig. Und dieses Buch zu lesen, hat sich absolut gelohnt.

Bereits mit "SMS für dich" konnte mich Sofie Cramer vor knapp zwei Jahren sehr begeistern, daher hatte ich bei "Herz an Herz" große Erwartungen. Das Autorenduo konnte mich überzeugen und hat mich mit den Protagonisten lachen und leiden lassen. Die Briefe sind weder zu kurz, noch zu lang und haben eine gute Mischung aus Sarkasmus und tiefgründigen Gesprächen. Auch wenn diese Geschichte eine gewisse Ähnlichkeit zu "Gut gegen Nordwind" aufweist, kann man diese im Grunde genommen kaum miteinander vergleichen, da "Herz an Herz" deutlich besser und gefühlvoller geschrieben ist. Hier wurde quasi alles besser gemacht, was ich bei Daniel Glattauer vermisst habe.

Der Briefwechsel von Sara und Berti war von Anfang an sehr interessant. Als Sara in ihrer Verzweiflung eine Flaschenpost schreibt, ahnt sie nicht, dass jemand auf sie reagieren würde, von daher ist es gleich doppelt überraschend für sie, als sie kurze Zeit später eine Antwort von Berti erhält. Was zunächst sehr zaghaft und vorsichtig beginnt, wird jedoch recht schnell vertrauter und man teilt sämtliche Emotionen miteinander. Schön zu beobachten war auch, wie sich die Geschichte entwickelt. Die Charaktere lernen sich nicht nur immer besser kennen, sondern man erkennt auch das Interesse füreinander, indem die Abstände zwischen Briefe, E-Mails und SMS immer kürzer werden und man sich immer mehr aufeinander einlässt.

Die Gefühle und Ansichten der beiden Protagonisten werden gut dargestellt. Sie sind authentisch, sympathisch und konnten mich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten. Ohne großartig zu viel zu verraten, muss gesagt werden, dass ich es absolut großartig finde, dass es sich hier um keine kitschige Liebesgeschichte handelt, wie man es eventuell anhand des Covers erwartet. Vielmehr ist es ein Zusammentreffen zweier Fremder, die ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen zum Teil schonungslos niederschreiben und aufeinander zu gehen.

Das Cover ist relativ kitschig, aber dennoch wunderschön. Schon allein die Mischung aus Wolken, Ballon und Brief passt gut zusammen und die tollen Farben runden das Cover ab. Allerdings ist ein bisschen zu viel Romantik darauf zu erkennen, was man in der Geschichte jetzt nicht unbedingt vorfindet.

"Herz an Herz" ist eine berührende und humorvolle Geschichte, die man einfach nur mögen muss. Sympathische Charaktere, authentische Gefühle und Gedanken, sowie die Idee, das Buch allein durch Briefe, SMS und E-Emails zu gestalten, sind eine Leseempfehlung wert. Kaufen, lesen, genießen!
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am 28. März 2012
Was auf die beiden Protagonisten Berti und Sara zutrifft, war auch für mich so, denn ich kaufte das Buch auf eine Empfehlung hin.
Es erinnerte mich während des lesens stark an Glatauers Emmi und Leo, doch dieses schien mir ein Stück weit erwachsener zu sein.
Berti will Sara natürlich treffen und eigentlich will auch Sara ihren Brieffreund kennen lernen, doch es dauert sehr lange, eh die beiden eine Ebene gefunden haben, auf der sie über ein Treffen verhandeln und es schließlich auch fast dazu kommt. Zwei Mal.
Leider, leider wusste ich schon direkt wer Berti eigentlich ist. Ich denke in dem Fall war es einfach zu offensichtlich und die Hinweise darauf auch wenig subtil.
Ansonsten ein prima Buch für zwischendurch, wenn man noch einmal den Charme eines E-Mail Buches geniessen möchte :)
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am 26. September 2013
INHALT:
Sara ist frisch geschieden und auf eine Hochzeit eingeladen, die an der Ostsee stattfindet und wo es vor glücklichen Pärchen wimmelt und der einzige gutaussehende Singlemann sich als Nervensäge entpuppt. Und so schreibt sie bei einem Hochzeitspiel, wo die Gäste dem Brautpaar mittels Flaschenpost nur das Beste wünschen, ihren Ärger auf und wirft die Flaschenpost ins Wasser. Ein paar Wochen später erhält die Hamburgerin Post von einem unbekannten Mann, der ihren Brief gefunden hat und mit seinen Zeilen ihr Herz berührt...

MEINE KURZMEINUNG:
Kauf-/Lesegrund: Der vielversprechende Klappentext und das nette Cover haben es mir angetan
Reihe: Einzelbuch

Handlungsdauer: Die Geschichte beginnt am 26.06.2010 mit Saras Flaschenpost und endet am 17.02.2011.

Hauptpersonen: Sara Becker, Jahrgang 1976, Psychotherapeutin, wohnt in Hamburg und lernt dank einer Flaschenpost den Münchner Versicherungsagenten Berti Huber, Jahrgang 1971 mittels Briefverkehr kennen. Bedauerlicherweise wirken die beiden Protagonisten dieser "Brieffreundschaft" farblos und können (mich) nicht überzeugen.

Romanidee: Eine Mischung aus "Message in a Bottle" und "Gut gegen Nordwind", nur wurde "Herz an Herz" nicht mal annähernd so gut umgesetzt.

Erzählperspektiven: Neben Haupterzähler Nate schildern auch andere Figuren die rasanten Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel.

Handlung: Die Geschichte besteht nur aus Brief- bzw. E-Mail-Schriftverkehr & Chat-Protokollen zwischen Sara und Berti. Ein paar witzige Stellen gibt es schon, aber ansonsten plätschert die Story dahin und ich bin froh, dass "Herz an Herz" nur 320 Seiten umfasst.

Schreibstil & Co: Die Schreibweise ist zwar leicht, aber alles andere als herzerwärmend. Die Sprache wirkt manchmal recht altbacken und mit dem verwendeten Humor kann ich oft gar nichts anfangen.

FAZIT:
"Herz an Herz" erzählt mittels Briefen und E-Mails die Geschichte von Sara und Berti, die sich dank einer Flaschenpost näher kommen. Leider konnte mich diese Story, die sehr an "Gut gegen Nordwind" erinnert, nicht überzeugen, weshalb ich 1 1/2 STERNE vergebe.
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am 28. Januar 2012
Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich gedacht, dass das Buch ganz nett werden könnte.
Dann habe ich die ersten Seiten gelesen und mich gewundert ... Wie lange schreiben die beiden denn diese Briefe? Ich habe ein wenig geblättert und festgestellt, dass der ganze Roman nur aus dem Brief-/E-Mailkontakt von Sara und Berti besteht.

Na toll .... meine Leselust war dahin, aber ich habe weiter gelesen. Gott sei Dank, dann das Buch ist sooooo toll (ja an dieser Stelle muss ich mit den o`s einfach mal übertreiben).

Ich habe mit jedem Brief, mit jeder E-Mail darauf gebrannt, mehr über den anderen zu erfahren. Ich hatte Herzklopfen, wenn die Nachrichten immer persönlicher (und teilweise auch schlüpfriger) wurden. Teilweise habe ich hier auch gesessen und laut losgelacht, weil manche Anekdoten einfach zu köstlich waren.
Es ist unglaublich wie viel Gefühl auf diesen Seiten transpotiert werden - von Aufregung, Herzklopfen über Trauer und Wut ist alles dabei .... und der Leser leidet mit.
Es war total spannend die beiden nur über ihre Briefe kennen zu lernen.

Und noch dazu ist die Handlung bis zum Schluss nicht vorhersehbar.
Bis zum Schluss habe ich aufgeregt den Briefwechsel verfolgt ... mit überraschendem Ende.

Fazit:
Wer das Buch nicht liest, ist selber Schuld.
Das Buch bietet eine wunderbare Abwechslung zu allen anderen Romanen, die ich bisher gelesen habe - gefühlvoll, spannend und witzig.
11 Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. März 2012
Sara ist auf eine Hochzeit und dort fühlt sie sich als Single gar nicht wohl. Und dann kommt das Brautpaar auch noch auf die Idee, Flaschenpost mit Glückwünschen für sie in den Fluss zu werfen. Sara schreibt ihren Frust auf und wirft dieses kackbraune Altglas" rein. Leider trifft es Berti, der Sara dann unbekannter Weise zurückschreibt. Zwischen den beiden entwickelt sich schnell eine Brieffreundschaft, die immer mehr ins Gefühl von beiden geht. Bis sich Sara und Berti sich ineinander verlieben. Sara zögert das persönliche Kennenlernen jedoch immer wieder raus und als sie dann soweit ist, kommt es zum Eklat...

Eine faszinierende Lovestory, die ans Herz geht. Es ist eine Geschichte, wo man mitleidet bei den beiden, denn beide haben in der Liebe schlechte Erfahrungen gemacht und vertrauen einen nicht mehr so schnell. Doch nach und nach fassen beide neuen Mut, bis.... Ja bis dann doch wieder eine Lüge zu tage kommt und das Misstrauen bewiesen ist.... Aber erstens kommt alles anders und zweitens wie man denkt.
Wer romantische Geschichten liebt, wird dieses Buch lieben. Es liest sich leicht und locker und man kann sich in die beiden Protagonisten hinein versetzten. Ei n gut gelungener Liebesroman, so wie er sein sollte - natürlich ohne Kitsch und Klischees.

Das Cover finde ich sehr passend, Wolken auf denen man schwebt, wenn man verliebt ist, dazu der rosa Luftballon und naklar ein Briefumschlag. Die Titelschrift ist gut gewählt und lässt einen das Herz aufgehen, damit man gerne den Roman lesen möchte.
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am 9. April 2012
Inhalt
Sara, gerade frisch geschieden, hat auf der Hochzeit ihrer Freundin absolut keinen Spaß! Um sie herum gibt es nur glückliche Paare. Der einzige Single, der ausgerechnet neben ihr sitzt, ist einfach nur langweilig und nervig. Den letzten Rest gibt ihr dann das Hochzeitspiel. Alle Hochzeitsgäste sollen dem Brautpaar "Gute Wünsche" aufschreiben und als Flaschenpost in die Ostsee schmeißen. Doch Sara denkt gar nicht daran. Sie schreibt sich ihren ganzen Frust von der Seele und schickt die Flaschenpost auf die Reise....
Wo sie nicht mit gerechnet hat, ist, dass diese Flaschenpost auch wirklich gefunden wird. Denn genau das passiert! Die liebevollen Worte des "Finders", berühren ihr Herz. Es entsteht ein reger Briefwechsel und E-Mail Verkehr. Komisch ist nur, dass ein gemeinsames Treffen nie wirklich zustande kommt. Warum zögert der liebevolle Schreiber? Hat er was zu verbergen?

Meine Meinung
Dieses Buch war genau nach meinem Geschmack! Wundervolle Charaktere, eine tolle Story, und richtig was fürs Herz. Abgeschreckt war ich am Anfang, weil das ganze Buch aus Briefen und E-Mails besteht! Aber meine Sorge war völlig unbegründet. Im Gegenteil, ich habe den Schriftwechsel förmlich genossen. Ganz leise und vorsichtig beginnt der Briefwechsel. Mit der Zeit öffnen sich Sara und Berti. Sie geben immer mehr persönliches von sich preis. Man fiebert jedem Brief, jeder E-Mail förmlich entgegen und kann sich diesem Sog einfach nicht mehr entziehen.

Eine Verfilmung zu diesem Buch könnte ich mir sehr gut vorstellen. Ähnlichkeiten mit bereits vorhandenen E-Mail-Büchern und Filmen hat dieses Buch überhaupt nicht. Diese Geschichte hat ihren ganz eigenen Charme, und wird garantiert noch viele Leser verzaubern!

Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch mal eine Fortsetzung. Ich persönlich würde mich sehr freuen.

Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung und 5 Sterne!
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am 7. April 2012
Gute Wünsche für's Brautpaar in eine Flaschenpost verpacken und auf die Reise schicken? Nein, denkt sich Sara, die sich lieber selbst etwas Glück wünscht - und damit sogar erhört wird! Berti Huber findet Saras Flaschenpost und es entsteht eine wundervolle Brieffreundschaft. Und bald sogar noch etwas mehr...

Das Besondere an diesem Buch ist, dass die Geschichte ausschließlich in Briefen, E-Mails, letztlich auch SMS und Mailbox-Mitteilungen erzählt wird. Es gibt keine anderen Einblicke in die Welt der beiden, keinen Text, der außerhalb des Nachrichtenaustausches stattfindet. Das Ganze macht aber gerade den Reiz aus. Mit jeder Sendung lernt man Sara und Berti ein Stück besser kennen und kann sich so ganz langsam sein eigenes Bild der Protagonisten machen, auch wenn einige Fragen sehr sehr lange offen bleiben, weil die beiden dem jeweils anderen nicht sofort alles von sich preisgeben, was natürlich verständlich und nachvollziehbar ist.
Anfangs sind die Nachrichten noch ironisch-höflich, später schon freundschaftlicher. Es ist ganz wunderbar, diesen Wandel mitzuverfolgen.
Die große Wendung, die am Ende stattfindet, macht die Story nicht nur noch aufregender und spannender, sondern in meinen Augen auch noch glaubwürdiger.

Der Roman hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern stellenweise auch berührt. Für mich ist die Geschichte eine sehr authentische und vor allem nicht nur eine "locker-flockige", sondern eben auch eine mit Tiefgang. Das gefühlsmäßige Auf und Ab kommt letztlich auch beim Leser an - und das ist toll!

Absolute Leseempfehlung meinerseits.
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