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Tschick
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 20. Dezember 2017
Maik Klingenberg und der russische Aussiedler Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, sind Außenseiter in ihrer Schule. Aufgrund der ihnen entgegengebrachten Ablehnung finden die beiden Teenager zusammen und beschließen, einmal etwas Verrücktes zu tun: Mit einem gestohlenen Lada brechen sie ohne Navigationssystem oder Karte mit dem vagen Ziel, die Sommerferien in der Walachei zu verbringen, auf...

Herrndorf hat ein literarisches Road-Movie geschaffen. Durchsetzt mit Jugendjargon erzählt er aus der Perspektive von Maik Klingenberg die abenteuerliche Fahrt der beiden Außenseiter durch den Osten Deutschlands, die deren Leben, Wahrnehmung und Außendarstellung verändern soll. Dadurch wirkt der Roman äußerst lebendig und authentisch. Herrndorf geizt nicht mit humorvollen Episoden. Das Erzähltempo ist hoch, das Werk ist spannungsgeladen und fesselnd mit manchen, zum Nachdenken anregenden leisen Tönen. Herrndorfs Roman wird als jugendliteratur klassifiziert, er kann aber jeder Altersklasse vorbehaltlos empfohlen werden!
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. November 2016
Ich habe meine Bachelorarbeit über Tschick geschrieben und mich deshalb etwas intensiver mit dem Roman beschäftigt. Die Geschichte ist sehr amüsant und spannend geschrieben und durchaus nicht nur für Kinder und Jugendliche schön zu lesen. Auch für Erwachsene ist diese Geschichte über zwei Jungen, Maik (aus reichem Elternhaus stammend, jedoch mit starken familiären Problemen kämpfend - Alkoholsucht, Gewalt, Vernachlässigung...) und Tschick (mit Migrationshintergrund und Alkoholproblemen), die beide durch unterschiedliche Umstände als Außenseiter in der Klasse gelten und deshalb mit einem geklauten Lada zu einer Reise aufbrechen, eine schöne und auch amüsante Lektüre. Eine berührende und rasante Road-Novel über Freundschaft, Familienkonflikte, die erste Liebe und das Finden zu sich selbst.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 14. Mai 2018
Natürlich hat das Buch auch nachdenkliche, traurige und tragische Momente, aber ich habe bei der Lektüre wirklich viel und laut gelacht. Der Satz "Ma orndlich was auffe Bruss für unsre tüchgen Fahrafahra" wird für immer ein geflügeltes Wort bei uns bleiben. Zuerst war ich wirklich neidisch auf die heutigen Schüler, dass so ein Buch heutzutage Schullektüre und sogar Thema von Abiturprüfungen ist. Doch dann kam ich zu dem Schluss, dass unsere damaligen Lehrer es auch geschafft hätten, einem selbst dieses Buch zu vermiesen. Also freue ich mich, dass ich es nun ganz unbelastet und unvoreingenommen lesen konnte und zähle es auf jeden Fall ab jetzt zu meinen Lieblingsbüchern.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 4. Juni 2018
Ich musste dieses Buch im Rahmen des Deutsch-Unterrichts vor 2 Jahren lesen.
Generell klingt die Story zusammengefasst nicht schlecht und ansprechend für ein Jugendbuch - zwei Jungs lernen sich kennen, klauen ein Auto, fahren durch die Weltgeschichte und erleben realistische Abenteuer.

Was mir aber komplett missfällt ist der Umgang mit diesem Grundgedanken. Wenn man das Buch so liest, fühlt es sich an, als hätte Herrndorf versucht, so viele Themen wie möglich in dieses Buch zu quetschen, sodass für kein einziges davon genügend Fokus übrig ist, als dass es ordentlich behandelt wird.

[Folgende Ausführungen enthalten Spoiler zum Buch]
Beispielsweise die Enthüllung, dass Tschick schwul ist - es trägt nichts zur Handlung bei. Weder bietet es Konfliktpotential noch hat es sonst irgendeine Relevanz. Ob damit eine "Quote" abgedeckt werden sollte oder sonst irgendetwas ist mir nicht klar, aber diese Information war schlichtweg unnötig. (Falls mir hier Homophobie angedichtet werden sollte - ich bin selbst lesbisch und lese sowohl Werke hetero- als auch homosexueller Tendenz, wobei mir letztere lieber sind.) Insgesamt bin ich der Meinung, dass die sexuelle Orientierung eines fiktionalen Charakters irrelevant ist, solange sie keinen Bezug zur Story hat. Und diesen Bezug hat Tschicks Homosexualität absolut nicht, im Gegensatz zu Maiks Schwärmereien für ein Mädchen (dessen Name mir gerade leider entfallen ist).

Diese ist ja insgesamt der Grund, warum Maik so schlechte Laune hat, dass er sich auf den Trip mit Tschick überhaupt einlässt - nur um sie am Ende für ein anderes Mädchen zu vergessen, das er auf der Reise kurz trifft. Was für Teenager nicht abwegig ist, da die Gefühle durch hormonelle Einwirkungen noch sehr viel eher schwanken als im Erwachsenenalter. Letztendlich scheint dieses neue Mädchen ihm am Ende aber wichtiger zu sein, als Tschick - um den es in diesem Buch, das nach ihm betitelt ist, doch eigentlich gehen sollte?

Letztendlich bricht sich das ganze also auf eine ganz typische Jugendroman-Geschichte hinunter von einem Teenager, der verliebt ist und auch am Ende immer noch verliebt ist. Dieser Platz auf Buchseiten hätte auch für Maiks Charakterentwicklung, in Bezug auf seine familiären Probleme, genutzt werden können.

Insgesamt hatte dieses Werk wirklich Potential für einen guten Jugendroman, wäre der Fokus der Handlung wirklich auf die Freundschaft zwischen Maik und Tschick gefallen und hätte es wirkliche Charakterentwicklung gegeben, die kaum vorhanden war - schade.

Der einzig gute Punkt an diesem Buch waren die Interaktionen mit Nebencharakteren - diese waren generell seltsam bis schrullig, aber doch im Herzen gute, hilfsbereite Menschen, die den Jungs auf ihrer Reise gern und ohne Gegenleistung halfen.

Der Titel meiner Rezension fasst mein Problem mit diesem Buch gut zusammen - Herrndorf hat so viele Themen in sein Buch gesteckt, dass der vermeintliche Fokus beinahe komplett verloren geht.
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am 8. Juni 2018
Die Hauptperson, ein pubertierender Jugendlicher, wird durch den neuen Klassenkameraden Tschick, ein begabter aber auch leicht krimineller Schüler mit Migrationshintergrund, zu einer Abenteuerfahrt in einem geklauten Auto überredet. Diese Fahrt wird spannend beschrieben, ist teilweise sehr unwahrscheinlich, aber auch witzig und mit einer schönen Gefühlsnote, und sie verwandelt die Hauptperson, sie kommt dadurch aus sich heraus, fasst besser Fuß im Leben. Mich haben die teilweise unlogischen Passagen, die aber relativ selten sind, sowie der mich nicht befriedigende Schluss, der nach der emotionellen Achterbahnfahrt emotionell zu abgehackt ist, gestört. Aber insgesamt ein lesenswertes Buch!
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am 18. März 2018
Das Buch ist sehr gut verständlich für Kinder bzw. Jugendliche geschrieben. Was ich sehr gut und lustig finde ist die lustige Jugendsprache die in diesem Buch verwendet wird, sowie die Erzählung. Man kann sich sehr gut in die Hauptfigur hineinversetzen und es ist sehr realitätsnah geschrieben. Insbesondere die Abschnitte in der Schule sind meistens genauso lustig und bildhaft verfasst, dass man meinen könnte, dass man selber zu dem Zeitpunkt da gewesen ist. Klare Kaufempfehlung, da es mir unheimlich Spaß gemacht hat, das Buch durchzulesen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. April 2017
Ich war sehr erfreut, dieses Spitzenwerk so schnell zu erhalten. Wirklich eine gute Leistung. So schnell wie ich es erhalten habe, habe ich es auch gelesen. Aber so ein Buch liest man immer wieder. Ich gebe es nicht mehr her.
Empfehlung: Nehmen Sie dieses Buch zur Hand und lesen Sie wenn es nicht zum Lachen ist und Sie werden lachen.
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am 20. September 2016
Ich war überrascht, wie klein dieses Buch ist, aber es sieht damit so richtig niedlich und trotzdem wertig aus, weil es als gebundene Ausgabe eine sehr schöne Leinenoptik hat.
Was den Inhalt betrifft, musste ich mich auf die - vergleichsweise üppige - Leseprobe bei Amazon verlassen: Ich persönlich fand es ausgesprochen unterhaltsam und hoffe (da es sich um ein Geschenk handelt), auch den Geschmack des Geburtstagskindes getroffen zu haben. Sonst nehme ich es als Weihnachtsgeschenk postwendend wieder zurück, denn weiterlesen will ich auf jeden Fall!
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am 27. Januar 2014
Ich lese viel, aber habe trotzdem keine riesigen Bücherwände zuhause stehen. Meistens lese ich Bücher nur einmal und danach verkaufe oder verschenke ich sie. Nur ganz wenige behalte ich, weil ich glaube, ich könnte sie vielleicht doch noch ein zweites Mal lesen. Dieses gehört dazu.

Es ist ein Jugendbuch, das ich, obwohl Mitte 30, verschlungen habe. Vieles hat mich an meine eigene Jugend erinnert und deshalb berührt. Es war schön, noch mal in diese verlorene Welt einzutauchen, die man als Teenager als sehr turbulent empfunden hat, im Nachhinein aber als sehr behütet wahrnimmt. Kaum Pflichten, wenig Verantwortung, große Neugierde auf das Leben, Abenteuerlust. Wäre es nicht auch heute noch wunderbar, sich mit einem guten Freund in ein klappriges, altes Auto zu setzen und einfach loszufahren?

Zudem ist das Buch super geschrieben, der klare, schlichte Stil von Wolfgang Herrndorf gefällt mir außerordentlich. Schade, dass er so früh gehen musste. Ihm ist das große Kunststück gelungen, einfache Sprache zu verwenden, die trotzdem nicht platt oder alltäglich klingt.

Dieses Buch ist für mich ein moderner Klassiker. Es schildert eine Jugend im Deutschland des frühen 21. Jahrhunderts und wird in der Literaturgeschichte einen dauerhaften Platz finden.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. September 2013
Tschick liest sich wie ein Roadmovie. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive des 14-jährigen Berliner Gymnasiasten Maik Klingenberg, in dessen Klasse der gleichaltrige, russischstämmige Andrej Tsichachtschwo - genannt "Tschick" - kommt. Beide sind Alleingänger und Außenseiter. Beide stammen aus zerrütteten Familien, Maik aus einer sehr wohlhabenden, Tschick aus einer sehr ärmlichen. In den Sommerferien nach der achten Klasse überredet Tschick Maik dazu, ihn in einem geklauten Lada auf eine Reise in die Walachei zu begleiten. Dass diese Reise völlig anders als geplant endet, erfährt man gleich zu Beginn des Romans, in dem ein Teil des Endes vorweg genommen wird. Trotzdem verliert das Buch dadurch nichts an Spannung, da dann vieles doch wieder ganz anders kommt, als man es anfangs vielleicht vermutet.

Auf ihrer Fahrt durch den Ostdeutschland begegnen den beiden Antihelden die skurrilsten Gestalten, die jedoch alle sehr liebenswert beschrieben werden. So kommt Maik zu dem Schluss, dass zwar 99 Prozent der Menschen schlecht sind, ihnen aber auf ihrer Reise seltsamerweise fast ausschließlich Personen begegnet sind, die zu dem verbleibenden Prozent gehören, die nicht schlecht sind.

Obwohl vieles an der Geschichte eigentlich sehr traurig ist, erzählt Wolfgang Herrndorf auf so lustige Art von der aufregenden Woche aus dem Leben der beiden Jugendlichen, dass man beim Lesen permanent am Schmunzeln ist. Besonders gut gelungen ist dem Autor, die Sprache der beiden Jungs zu treffen. Mit Maik und Tschick hat Wolfgang Herrndorf zwei Figuren geschaffen, an die man sich als Leser auch nach der Lektüre noch lange erinnern wird.
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