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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 1. November 2013
Weil das Buch so 'gehypt' wurde hat es mich erst nicht besonders interessiert. Dann habe ich es aber im Urlaub auf dem Kindle gelesen und mich köstlich amüsiert. Ich finde die Sprache toll und die Geschichte abwechslungsreich und teilweise auch rührend. Das beste Buch das ich seit langem gelesen habe!
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am 28. November 2013
Ich bin eher indirekt auf das Buch gekommen bin, zunächst sah ich auf Empfehlung eine dramatisierte Fassung im Theater. Wobei im Theater nur eine sehr kondensierte Fassung des Stoffs vermittelt wurde. Erst später habe ich dann – mit einer eher gemischten Erwartungshaltung - das Buch in die Hand genommen. Als positiv empfinde ich dabei grundsätzlich, wenn es einem Autor gelingt, so viele Leser unterschiedlicher Altersgruppen in einer solchen Art und Weise zu begeistern. Und ich muss auch gestehen, dass mich das persönliche Schicksal von Wolfgang Herrndorf sehr berührt hat. Sein Buch dann aber doch nicht so, wie ich gehofft hatte.

Ausgesprochen interessant fand ich, dass sich auch Jugendliche hier in Rezensionen zu dem Buch geäußert haben. Einige davon ausgesprochen kritisch, da sie sich im Unterricht durch die Lektüre wohl geradezu gequält sahen. Ich denke auch dies ist ein Aspekt, den Erwachsene in all ihrem Überschwang für ein Buch, das als „Jugendroman“ gelten soll, durchaus zur Kenntnis nehmen sollten. Argumente dieser Kritiken waren, dass die Handlung in weiten Teilen unrealistisch sei, der zum Ausdruck gebrachte Jargon als unauthentisch bzw. als aufgesetzt empfunden wurde. Für mich stellt sich auch deswegen die Frage, was der Autor mit der Verwendung eines solchen Jargons erreichen wollte. Wollte er hinsichtlich dessen Realität abbilden oder war die Verwendung dieser „vermeintlichen“ Jugendsprache vor allem ein künstlerisches Ausdrucksmittel, um vermeintliche Authentizität zu suggerieren? Für mich bleibt insoweit fraglich, ob für den Autor eines solchen Buches die Verwendung eines Jugendjargons unbedingt notwendig ist, wenn er dadurch die entsprechende Zielgruppe nur bedingt bzw. gar nicht (mehr) erreicht bzw. dafür regelrecht Kritik erntet und er sich gerade auch deswegen mangelnden Realismus vorwerfen lassen muss.

Ich behandle diesen Punkt so eingehend, weil auch ich der Meinung bin, dass der verwandte Jargon als Stilmittel tatsächlich nicht durchgehend trägt, sondern einem auf Dauer irgendwann eigentlich eher auf die Nerven geht. Auch verhindert er eine tiefergehende Identifikation des Lesers mit den Protagonisten. Meines Erachten ist es gerade der Jargon, der die Figuren zu sehr an der Oberfläche belässt. Auch wenn man über Maik mehr erfährt als über Tschick, so merkt man im weiteren Verlauf des Buches und der Geschichte doch sehr, dass die Ereignisse weitgehend in den gleichen Strukturen (und das meint eben auch den gleichen Pauschalierungen und Klischees) abgehandelt werden. Tschick selbst bleibt bei all dem aber vor allem das oberflächliche und auf Dauer sehr plakative Stereotyp des osteuropäischen Exoten, da Herrndorf über ihn leider keine wirkliche Geschichte, irgendwelche ausführlicheren Hintergründe zu erzählen hat. Hierzu hätte auch ein erzählerischer Perspektivwechsel gut getan, um mehr über Tschick zu erfahren, ihn als Menschen, vor allem auch als differenzierte Persönlichkeit kennenzulernen. Da dies unterblieb, ergeht sich die Geschichte im Verhältnis von Maik und Tschick zueinander dann häufig sehr vordergründig in deren Unbedarftheiten, die Dinge in den Griff zu bekommen und in den sich irgendwann leerlaufenden Wiederholungen der Benennung von Dingen in ihrem Jargon.

Damit einhergehend ist ein weiterer Kritikpunkt meinerseits, dass Herrndorf das Buch zu lang geraten ist. Die Handlung ist in der vorliegenden Form als Roadmovie ja weniger auf Höhepunkte, sondern auf eine atmosphärische Erzählweise und Typenbeschreibung angelegt. Insofern hätte dem Buch meiner Meinung nach eine qualitative wie auch sprachliche Verdichtung wie auch eine stärkere Konzentration auf innere Befindlichkeiten der beiden Hauptfiguren gerade hinsichtlich der gewählten Erzählform gut getan. Bei dem vorliegenden Umfang von 250 Seiten hätte man die Geschichte meines Erachten gut um 50 Seiten (ver)kürzen können, ohne dass sich deswegen hinsichtlich der Qualität Einbußen ergeben hätten. Der Verzicht auf einzelne Episoden, den einen oder anderen Schlenker, überhaupt auch auf viele Wiederholungen bei den beiden Protagonisten im Umgang miteinander, dafür eine Ergänzung um Gedanken, Gefühle und Reflexionen der beiden Hauptfiguren wären der Geschichte im Gesamteindruck für meine Begriffe eher zugute gekommen. Auch hätte dies zu einem höheren Maß an Intensität und damit einhergehend nachhalterigen erzählerischen Qualität führen können.

So ist auch für mich dieses Buch kein Jahrhundertwerk und hat meines Erachtens auch wenig Aussicht darauf, ein moderner Klassiker zu werden, da es keine Geschichte erzählt, die für den Leser irgendeine richtungsweisende Tendenz aufzeigt oder eine Erkenntnis für bzw. über unsere Zeit bereithält. „Tschick“ erscheint mir dem entgegen als das genaue Gegenteil: Dann doch eher eine irgendwann vorübergehende, aber hinsichtlich ihrer Wirkung auf Leser jetzt sehr interessante Zeiterscheinung, die für eine Vielzahl von Menschen einen bestimmten und augenscheinlich auch den genau richtigen richtigen Nerv zu treffen scheint. Allein dies muss den damit einhergehenden Wert dieses Buches nicht beeinträchtigen, sollte den bestehenden Hype aber schon relativieren, denn vor Ablauf der vielerorts zitierten 50 Jahre wird sich diesem Buch mit Sicherheit das Verfalldatum aufzeigen. Ich persönlich hätte mir mehr inhaltliche Substanz gewünscht, bei der Beschreibung der Hauptfiguren und ihrer so berechtigten wie nachvollziehbaren Suche - sich selbst wie auch einen geeigneten Platz im Leben zu finden.

Leser, die an dieser Mischung aus Jugendroman und Roadmovie Gefallen fanden, mögen vielleicht auch einen Blick in ein mittlerweile zu Unrecht in Vergessenheit geratenes Buch werfen, dass zu einer ganz anderen Zeit das Genre des Jugendromans ebenfalls bereicherte: „Abel mit der Mundharmonika“ von Manfred Hausmann, erschienen bereits 1932, auch verfilmt 1933 und 1953. Hausmann schaffte seinerzeit ein Werk, dessen Atmosphäre den Leser, ähnlich wie das hier besprochene seinerzeit viele Leser berührte und auch heute noch für sich ein- und gefangen nehmen kann.
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am 17. April 2012
Eine spannende Entwicklungs- und Lebensgeschichte zweier Jugendlicher ( 14 Jahre) aus unterschiedlichem Lebensumfeld in und um Berlin. Gut geschrieben und darum lesenswert für Erwachsene, aber auch für Jugendliche ab 15, die nicht auf ein schnelles Aktion-Buch aus sind.Tschick
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am 26. Juli 2016
"Tschick" von Wolfgang Herrndorf ist eines dieser kleinen Meisterwerke, das so unangestrengt und lässig daherkommt, daß es eine Freude ist. 250 Seiten Roadmovie im Osten ohne ein Gramm Fett dran. Weckt Assoziationen mit so gewissen Kult-Jugendromanen aus dem englischsprachigen Raum.
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am 3. Oktober 2010
Wenn je ein Roman nach einer Verfilmung geschrieen hat, dann dieser. Nicht, weil Verfilmungnen einem Buch in aller Regel etwas hinzuzufügen hätten, sondern weil der Film zu diesem absolut hinreissenden Buch selbst bei einem Regisseur mit eher bescheidenen Gaben einfach nicht schlecht werden könnte und das Potenzial hätte, DAS deutsche Roadmovie zu werden.
Das einzige, was dem Buch vorzuwerfen wäre: Es hört irgendwann auf - und man will einfach nicht, dass es aufhört. Es ist zwar ein komplett unpassender Vergleich, weil beide Bücher nun wirklich nichts miteinander zu tun haben, aber ich habe seit dem Tagebuch von Adrian Mole keinen Roman mehr gelesen, in dem es einem Autor so völlig überzeugend gelang, die Gefühlswelt von Heranwachsenden so unmittelbar und unverkrampft, lakonisch, ohne jede Anbiederung, so lustig und so traurig zu beschreiben. Ganz dicke Kauf- und Leseempfehlung.
Und eine dicke Bitte an den Autor: Fortsetzung schreiben. Sofort!
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am 25. Juni 2012
ein erfrischendes Buch über Heranwachsende, soweit ich mich erinnern kann, war das in diesen Jahren auch bei mir so. Liebeskummer, Abweisungsängste, schräge Freunde und Abenteuer mit dem besten Freund. Guter Erzählstil und eine Story, die man gerne bis zum Ende liest. Klare Empfehlung
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am 15. Mai 2012
Eine berührende, kurzweilige Geschichte, die mich an "Catcher in the rye" und "On the Road" erinnert. Ohne Pathos, in zeitgemäßer Sprache mit lakonischen Dialogen und einer erstaunlichen Moral. Etwas über Freundschaft, Ehre, Treue. Das man sowas so locker verpacken kann, ist: Genial!
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am 7. Oktober 2012
"Tschick" von Wolfgang Herrndorf ist ein sehr schön zu lesender Roman.
Ich hatte die Hardcover-Ausgabe, die mit Lesebändchen und schönem Schriftbild regelrecht zum Lesen einlud.
Das Buch ist aus der Sicht eines 14 jährigen Jungen geschrieben, Maik, dessen Eltern mit sich selbst beschäftigt sind und der in der Schule nicht wirklich zur Clique gehört. Dabei ist er nicht der einzige Aussenseiter, auch ein Russland-stämmiger Junge, Spitzname Tschick, aus dem Berliner Sumpf wird in keinster Weise aufgenommen.
Nun sind Sommerferien, die Mitschüler treffen sich, die meisten fahren weg oder feiern Feten, Maik ist nirgends eingeladen, allein zu Hause und einsam.
Mehr oder weniger zufällig kommt Tschick vorbei.
Um es abzukürzen, Tschick knackt ein Auto (alter Trabbi) und Tschick und Maik beschliessen in die Walachei zu fahren, zum Opa von Tschick.
Da das Buch mit einem Unfall beginnt, ahnt der Leser, dass dieses Road-Movie nicht gut endet. Was passiert ist, das erfährt man nicht, das ist die Spannung des Buches - und ich muss es leider sagen: Es ist die einzige Spannung.
Der Rest der Geschichte ist weder spannend, noch mitreissend, noch zu Herzen gehend, noch lustig, es ist ein gleichförmiges Dahinplätschern der Erzählung.
Ich hab lange überlegt, woran es liegen mag, kein Tempo, keine Highlights, obwohl ja beide Jungen einiges erleben, aber es fehlte mir an Atmosphäre, an Tiefe, an Dichte.
Es plätschert wirklich so vor sich hin, ich hatte auch nicht wirklich das Gefühl, dass ich einen intelligenten oder unintelligenten 14 Jährigen vor mir habe, und denke, es liegt vielleicht daran, dass der Autor selbst nicht in seinen Figuren lebt.
Ein Autor, der in seine Protagonisten schlüpft, der deren Ängste spürt, der Schmerzen oder Gelächter selbst miterlebt, würde anders berichten. So ist es wie eine Schulaufsatz, eine Geschichte, die eben erzählt werden muss. Ich darf als Leser nicht teilhaben an den Gefühlen, an den Gedanken, an -und das wäre ja das Interessante gewesen- der Schwierigkeit in dem Alter von 14, an der Schwelle zum Erwachsenwerden, sich mit Liebe, mit Gefühlen, Sexualität, Launen, Freundschaft und Unsicherheiten auseinandersetzen zu müssen.
Das ist ja eben genau das, was ich erwarte, wenn ich lese, dass 2 Jungs im Teenageralter abhauen!
Oft habe ich mich gefragt, warum ich eigentlich das Buch lese - gut, weil es ein Leihbuch war, das zurückgegeben werden musste- aber es enthält keine Botschaft, keine Information, kein Knalleffekt. Keine Erkenntnis des Weise- oder Erwachsen-werdens!
Als es dann letztendlich zum Unfall kommt, ist das wie ein logisches Satzende. Auch da wird man nicht mitgerissen, gefühlsmässig nicht einbezogen.
Passiert und Punkt.
Das finde ich sehr schade, aber offensichtlich ist da die Grenze zwischen "Autor, der sehr schön schreibt" und "Autor, der es kann". Natürlich ist dieses Buch Bestseller in Deutschland, was für mich aber schon lange kein Qualitätskriterium ist, denn ein deutscher Autor wird werbemässig ganz anders geputscht als ein Autor besserer Fähigkeiten aus dem Ausland, so dass "deutscher Bestseller" eher stehen sollte für "hat eben viel Werbung bekommen".
Für mich ist das Buch leider eine Enttäuschung! Man kann es lesen, muss es aber nicht.
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am 18. März 2012
Seit langem habe ich mal wieder ein Buch in einem Rutsch gelesen. Tschick ist witzig, sehr gut geschrieben, spannend, originell, insgesamt ein ganz und gar herausragender Roman, der mit einer Leichtigkeit daher kommt, die nur durch die hohe Kunst des Autors entstanden sein kann.
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am 14. Juni 2013
Habe ich für meinen 15. jährigen Sohn im Rahmen einer Schulklassenlesung bestellt. Mein Sohn hat das Buch innerhalb weniger Tage gelesen...und das ist ausschlaggebend für eine Spannung, sonst wäre das Buch in der Ecke "gelandet". Also kann es nur gut gewesen sein, oder?
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