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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 16. April 2014
Das Cover gefällt mir sehr gut. Man sieht einen schwarzen Mann der nichts gutes verheißen mag und ein Spinnennetz. Der Titel und die Autorin sind groß im Vordergrund gehalten und stechen dem Betrachter sofort ins Auge.
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und meine Erwartungen wurden absolut erfüllt. Ich bin noch immer ganz aufgewühlt und perplex.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen und ich war schnell mitten im Geschehen. Die Charaktere konnten mich vollkommen überzeugen und wurden sehr gut ausgearbeitet.
Die schwangere FBI - Agentin Kimberly ist eine starke junge emanzipierte Frau. Sie ist ein Workaholic und kann sich ein Leben ohne ihre Arbeit nicht vorstellen. Das sie aufgrund ihrer Schwangerschaft ihrem Mann zuliebe kürzer treten soll interessiert sie nicht. Und so passiert es, dass sie sich einem Fall annimmt in dem es um etliche verschwundene Prostituierte geht. Keiner weiß wo sie sind. Sind sie tot? Sind sie ausgewandert? Kimberly hilft dem örtlichen Polizisten Sal diesen Fall aufzuklären und gerät dabei selbst in große Gefahr.
Kimberly Quincy ist mutig und hat ein großes Durchsetzungsvermögen. Sie liebt ihren Mann Mac über alles doch auch genauso liebt sie ihren Job. Mir kam es oft so vor als wäre es ihr gar nicht bewusst, dass sie nun nicht mehr nur für sich allein verantwortlich ist, sondern auch für ein ungeborenes Kind. Ich konnte mit Mac fühlen der nicht mehr weiter wusste und Angst um seine neu kleine Familie hatte.

Ein großes Thema in diesem Buch sind Spinnen. Natürlich nicht die kleinen Hausspinnen, sondern große giftige. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich großen Ekel vor diesen Tieren verspüre und auch panisch werden kann wenn ich welche sehe. Die Beschreibung der Tierchen hat die Autorin sehr detailgetreu gestaltet und ich hatte öfters das Gefühl als wenn mir ein Dutzend Spinnen am Körper entlang krabbeln. Ich musste mich zwischendurch mehrmals schütteln und mal kurz das Buch zu machen um mich wieder zu beruhigen. Lisa Gardner hat es geschafft, dass ich mich sehr oft geekelt und gefürchtet habe.
Dies lag aber nicht nur an den Spinnen, sondern auch an den Geschehnissen in der Geschichte rund um den Spinnenmann und seine teilweise perversen Machenschaften. Es ist mir sehr nah gegangen, werden sensible Themen wie Vergewaltigung und Kinderpornografie angesprochen. Die Autorin hat in jeder Hinsicht sehr gut recherchiert.

Die Seiten flogen, dank des tollen Schreibstils, nur so dahin. Ich hätte das Buch gern in einem Rutsch durchgelesen und konnte mich nur schwer losreißen. Die Autorin versteht es den Leser in die Irre zu führen und erst ziemlich gegen Ende des Buches lichtet sich der Nebel. Ich fand es hochspannend und actionreich. Genau so stelle ich mir einen guten Thriller vor. Es gab keine langweiligen Stellen und ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite.

Fazit:
Lisa Gardner hat einen spannungsgeladenen Thriller kreirt, welchen ich kaum zur Seite legen konnte. Trotz meinem Ekel und der Angst vor Spinnen habe ich die Seiten förmlich verschlungen. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass ein Thriller auch unschöne Ereignisse beinhaltet, wie Brutalität und Mord.
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am 25. April 2014
Mein Fazit:

Die Autorin Lisa Gardner hat einen mitreißenden Thriller geschrieben, der dem Genre absolut gerecht wird. Schockierende Abgründe der menschlichen Seele vernetzt mit undurchsichtigen Wirrungen erzeugen Gänsehaut und Leserausch.

Gleich mehrere gruselige Thriller-Themen vereinen sich in diesem Buch: Spinnen, Kinderschänder und was das aus den Kindern macht, Prostituierte, die FBI-Agentin die sich ködern lässt… Sehr gut miteinander verwoben, macht es das Buch zu einem spannenden Thriller, den man kaum weglegen möchte.

“Um Sex geht’s ihm nicht, jedenfalls nicht am Anfang.” Delilahs Ton wurde hektischer. “Spiderman bezahlt die Mädchen dafür, dass sie mit seinen Viechern spielen.”

Der Aufbau unterteilt sich in vier Protagonisten-Bereiche:

Größtenteils wird aus der Perspektive der schwangeren FBI-Agentin Kimberly Quincy erzählt. Kimberly stößt zusammen mit Special Agent Sal Martignetti, dem zuständigen Kollegen der Polizei, auf mehrerer Fälle vermisster Frauen und wird mehr und mehr in den Fall involviert. Kimberly ist sympathisch, lebt für ihre Arbeit, tut sich noch schwer mit der Vorstellung wie das mit dem Baby gehen soll und hat eine schmerzliche Vergangenheit.

Aber das passte überhaupt nicht zu ihr. Sie war eigensinnig, emotional unterbelichtet und besessen von Ihrer Arbeit. Und damit war sie auf ihre Weise glücklich.”

Dazwischen geht es in kurzen Kapiteln (kursiv geschrieben) immer wieder um einen Jungen, der mit 9 Jahren nachts aus seinem Schlafzimmer von einem Mann gekidnappt wird, den er “den Burgerman” nennt. Diese Texte sind in der Gegenwart geschrieben und zeigen nur kurze Szenen vom schockierenden Leben dieses Jungen. Anfangs wird er schrecklich missbraucht und gequält, als er älter und somit uninteressant wird, filmt der Burgerman ihn mit Prostituierten und verkauft die Videos.

Ich glaubte ihm nicht, bis ich eines Nachts erwachte und tatsächlich der Burgerman am Fußende meines Bettes stand.”

Du weinst und rufst nach deiner Mutter. Du betest zu Gott. Du verstehst nicht, was da geschieht. Du kannst es nicht glauben.
Und doch geschieht es.“

Einige Kapitel handeln von Rita, einer klugen alten Frau, die in einer einsamen Gegend wohnt und mit ihrer mickrigen Rente dort ausharrt. Sie kann sich nicht mehr gut bewegen, hackt aber noch selbst ihr Holz und lebt dort zusammen mit den Geistern ihrer Familie, an die sie fest glaubt.
Als eines Tages ein Junge bei ihr auftaucht, siegt ihr großes Herz über die Tatsache, dass er ihr unheimlich ist. Aber etwas anderes Beängstigendes scheint vor ihrem Haus zu lauern, das sie vorerst nur spürt und nicht greifen kann.

Sie schlurfte an ihm vorbei in die Küche und tat, als würde ihr nicht auffallen, dass er mit hinterhältigem Blick nach ihr schielte und ein Messer in der Gesäßtasche seiner Jeans versteckt hielt.”

Schließlich gibt es noch ein paar Kapitel aus Sicht von Mr. Dinchara. Hier geht es größtenteils um seine Spinnen, von denen er hunderte in der alten Villa hält. Er ist fasziniert von den Tieren, verliebt, beeindruckt und mitunter auch erschrocken. Es ist eine Art Hass-Liebe, der er sich hingibt, um mit seinen Anfällen zurecht zu kommen, von denen man lange nicht weiß, was genau das bedeutet.

Er achtete seine Spinnen. Er studierte und fütterte sie, letztlich um die Spinne in sich selbst zu finden.”

Die einzelnen Personen und deren Charaktere sind sehr gut und detailreich beschreiben.
Lisa Gardner schafft es, dass man die Seelenqualen und Grausamkeiten der Opfer sehr gut nachvollziehen kann, auch ohne dass sie dabei in bildliche Details gehen würde. Die Umschreibungen und die Vorstellungskraft des Lesers reichen völlig aus, um sich in die Protagonisten hineinversetzen zu können.

Während des Lesens habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht, wo die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Personen sind. Ist Mr. Dinchara der einstige kleine Junge, der durch die grausamen Machenschaften des Burgermans ein völliges Psycho-Wrack geworden ist? Ist Scott, der Junge der wie ein Gespenst immer wieder bei der alten Rita auftaucht und Spinnen mag, der Junge der beim Burgerman lebt? Es gibt keine Zeitangaben wann was spielt, das macht es so undurchsichtig. Die Erzählung um die FBI-Agentin spielt aktuell, zwischen den kurzen Episoden mit dem Burgerman vergehen große Zeiträume. Im letzten Viertel kommen noch weitere Namen und Ereignisse hinzu, bei denen ich all meine Theorien über die Zusammenhänge wieder über den Haufen werfen musste. Aufgeklärt werden diese geschickten Schachzüge der Autorin erst spät im Buch.

Die Kapitel sind kurz, der Textaufbau ist mit vielen Absätzen, wörtlicher Rede und kurzen Seiten aufgebaut. Daraus ergibt sich ein sehr flüssiges Lesen. Die Wechsel zwischen den verschiedenen Personen machen das Buch sehr spannend und lässt einen das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Am Anfang jeden Kapitels ist ein kurzes Zitat aus diversen Spinnenbüchern mit Quellenangaben. Die Autorin hat sich wirklich intensiv mit Spinnen beschäftigt. Im Laufe des Buches erfährt man zahlreiche interessante Spinnen-Details von Vogelspinnen, Schwarzen Witwen, Geigenspinnen und weiteren.

“So wie Vögel an ihren Stimmen können Spinnen an der Art und Weise identifiziert werden, wie sie ihre Beute töten.”
Burkhard Bilder: Spider Woman”

Alles in Allem:

Alles, was ein guter Thriller braucht! Psycho-Themen die Gänsehaut bereiten. Zugegeben ein schweres Thema, über das ich mir noch einige Gedanken gemacht habe… Aber oft ist es ja genau das, was Thriller so erschreckend faszinierend macht: Die Themen, die man normalerweise ignorieren möchte, die es aber irgendwo und irgendwie doch gibt.
Das Buch ist absolut empfehlenswert, wegen dem Nervenkitzel und auch wegen des interessanten Aufbaus. Vielleicht eher nichts für Arachnophobiker und Leute mit schwachen Nerven ;-).

Von mir 5 von 5 Sternen.

Hast Du einen Computer? Wenn ja, bin ich im Schlafzimmer deines Kindes.
Bist Du bei Facebook? Wenn ja, kenne ich den Namen deines Kindes, seine Hobbys und euer Haustier. …”

Inhalt:

Ehr zufällig wird die FBI-Agentin Kimberly Quincy in den Fall der verschwundenen Prostituierten hineingezogen. Als Delilah von der Polizei aufgegriffen wird besteht sie darauf, nur mit Kimberly zu sprechen, um sie auf ihre vermisste Freundin Ginny aufmerksam zu machen. Sie fordert Personenschutz und erklärt ihren Verdacht auf Mr. Dinchara (als Wortspiel von Arachnid = Spinnentier) und dessen perverse Neigungen. Viele Informationen bekommt Kimberly nicht aus ihr heraus, aber alles scheint sich um diesen mysteriösen Freier zu drehen, der spinnen-fanatisch und gewalttätig ist.

Entgegen der Warnungen ihres Mannes lässt sich die schwangere Kimberly mehr und mehr in den Fall hineinziehen. Sie erhält Anrufe auf ihrem Handy, die vom Anhören grausamer Szenen über Hilfe-Aufforderungen bis zur Mord-Drohung reichen.
Parallel liest man die Geschichte des Jungen, der vom “Burgerman” entführt wurde, und durch dessen kranke Neigungen zu dem Monster wird, das er nun ist …
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am 15. April 2014
In "Du darfst nicht lieben" schickt die erfolgreiche Autorin Lisa Gardner ihre ehrgeizige FBI-Agentin Kimberly Quincy erneut ins Rennen, um einem gefährlichen Psychopathen das Handwerk zu legen. Dass sie dabei in Gefahr gerät, kommt nicht von ungefähr. Denn die werdende Mutter schafft es einfach nicht, in ihrem aufreibenden Job kürzerzutreten und handelt sich dadurch neben einigen Diskussionen mit ihrem Ehemann auch die Aufmerksamkeit eines gefährlichen Pädophilen und Mörders ein. Aber nicht nur ihre private Situation wird in diesem schockierenden Thriller umfassend beleuchtet. Auch das Schicksal zweier Jungen, die von diesem Monster entführt und gefangen gehalten worden sind, wird in all seinen Facetten erzählt. Details, die ungeschönt ans Tageslicht treten und von Lisa Garder dermaßen authentisch geschildert werden, dass sie den Leser lange Zeit nicht mehr loslassen.

Eine rasant fortschreitende Ermittlung, Einblicke in die Vergangenheit und ein steter Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven schaffen es, den Leser durchgängig zu fesseln. Immer wieder ist er geneigt, ein Kapitel nach dem anderen zu lesen, will wissen, wie das verheerende Geschehen weitergeht, und hofft dabei im Stillen, dass nicht noch mehr grausame Ereignisse passieren. Ein geschickt gewählter Spannungsaufbau, der immer wieder neue Fragen aufwirft und neben dem Fortschreiten der Handlung, auch das Leben seiner Figuren nicht zu kurz kommen lässt. Doch als wäre das nicht schon genug, stellt Lisa Gardner jedem Kapitel ein Zitat voran, in dem es um die Besonderheiten gefährlicher Spinnen und ihre zumeist grausamen Verrichtungen geht und stimmt den Leser damit gekonnt auf die Handlungsweisen des Mörders ein.

Fazit:
Ein vielseitiger und schockierender Thriller, der auch ohne viel Blut Gänsehaut erzeugt.
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am 28. November 2015
Eine junge Prostituierte bittet die FBI Agentin Kimberly Quincy um Hilfe, da ihre Freundin Ginny, welche ebenfalls eine Prostituierte ist, spurlos verschwunden ist. Sie berichtet von einem unheimlichen Freier, der vernarrt in Spinnen ist und die Tiere ins Liebesspiel mit den Mädchen einbaut. Kimberly beginnt zu ermitteln und findet heraus, daß in den letzten Monaten noch andere Prostituierte verschwunden sind und alles daraufhin deutet, daß der Spinnenmann in die Sache verwickelt ist.

Die Thematik um den Spinnenmann ist weitaus brisanter, denn er quält nicht nur junge Mädchen mit seinen Spinnen, sondern vergeht sich vielmehr in brutaler, sadistischer Weise an kleinen Jungs. Erschreckend lebhaft wird kapitelweise die Leidensgeschichte eines seiner Opfer erzählt, wenngleich im Buch nichts detailliert beschrieben wird und es auch gänzlich unblutig ausfällt. Insgesamt ist die Story sehr ansprechend, kombiniert mit einem guten Schreibstil, dennoch fehlte über die ganze Länge des Buches der Nervenkitzel und das gewisse Etwas. Der Schluß wiederum kann mit einer unerwarteten Wendung und etwas mehr Spannung durchweg punkten.
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Mit dem bereits 2008 entstandenen Krimi “Du darfst nicht lieben” greift Lisa Gardner das alte Thema eines fiesen Serienkillers auf, der aufgrund psychischer Kindheitstraumata zu dem wird, der er ist: ein Monster. Zwar hat die Beschäftigung mit dieser Frage zwischenzeitlich ein wenig an Popularität verloren, aber dennoch gelingt es Gardner wieder einmal exzellent, jede Menge Spannung zu erzeugen und eine actiongeladene Story mit überraschenden Wendungen vorzulegen, die ihr hohes Tempo bis zur letzten Seite hält. Im Mittelpunkt steht dabei wieder ihre toughe Heldin Kimberly Quincy, die sich auch durch Chef und Schwangerschaft nicht davon abhalten lässt, einen immens gefährlichen Fall zu lösen. Aber Vorsicht: harte Kost für Menschen mit Spinnenphobie!
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am 25. Juni 2015
Lisa Gardner ist bekannt für mitreißende und vielschichtige Thriller, und was ein echter Thriller ist, beweist sie auch mit diesem Buch wieder, denn nichts ist grauenhafter als der Einblick in die hintersten Ecken der dunklen menschlichen Seele.
Eine schwangere FBI-Agentin, ein pädophiler Psychopat, Spinnen und Prostitution sind die Hauptzutaten dieses Buchs. Und sie geht gleich in die vollen, nahm mich, den armen Leser, an die Hand und zerrte mich in eine Geschichte, die ich sogar mit ins Bad nehmen musste, weil ich mich nicht traute, das Buch kurz alleine zu lassen.
Ja, so stelle ich mir Thriller vor. Genau so.
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am 24. April 2014
Inhalt:

Kimberly Quincy ist FBI Agentin und im fünften Monat schwanger, normalerweise sollte sie sich schonen und etwas kürzer treten. Doch als sich Delilah hilfesuchend an sie wendet, denkt sie nicht mehr daran etwas langsamer zu machen, denn in Boston verschwinden Prostituierte. Zuletzt Ginny Jones, eine gute Freundin von Delilah. Verdächtig ist ein Freier den alle den Spinnenmann nennen, denn für die Spinnen hegt er ein Faible.
Als sich die Ermittlungen im Sand verlaufen und die Ermittler nicht weiterkommen, denken sie, dass der Täter den Weg zum perfekten Mord gefunden hat. Keine Spuren und keine Leichen, doch Kimberly gibt nicht auf und heftet sich an die Sohlen des Täters.

Meine Meinung:

Mich hat das Cover gleich auf Anhieb angesprochen, denn ich finde es sehr geheimnisvoll. Ein Mensch den man nur verschwommen wahrnimmt mit einem Spinnennetz, verspricht für mich einiges an Spannung und bis auf ein paar Kleinigkeiten wurde ich auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und flüssig. Sie hat es geschafft mich zu verwirren und sehr an das Buch zu fesseln.
Im Großen und Ganzen ist das Thema ja nichts Neues, aber trotzdem sehr erschreckend und spannend umgesetzt. Was für mich das Interessante war, ist diese Verbindung des Täters zu Spinnen und wer dagegen eine Aversion hegt, hat in dem Buch zusätzlich einen Ekelfaktor mehr. Es gibt einige verschiedene Geschichtsstränge, die mich ziemlich verwirrt haben denn man weiss nicht ob was aus der Vergangenheit oder der Gegenwart stammt. Diese Verwirrtheit zieht sich fast bis zum Schluss des Buches, bis es auf einmal klick macht. Am Ende fehlte mir dann auch das große Feuerwerk, davon war ich etwas enttäuscht.
Kimberly ist sehr sympathisch, auch wenn sie den Beruf über alles andere stellt. Sie ist schwanger und sollte vor allem erst mal an ihr Kind denken. Ihr Mann Mac sieht das auch so, aber da er selber bei der Drogenfahndung arbeitet kann er Kimberly auch verstehen dass sie nicht so einfach aufgeben kann. Der "Spinnenmann" oder auch Mr. Dinchara genannt, ist recht grausam und ein Perfektionist. Es dauert sehr lange bis die Ermittler auf seine Spur geraten.

Mein Fazit:

Ein Thriller, der mich zwar fesseln konnte, bei dem mich das Ende aber etwas enttäuscht hat.
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am 10. Mai 2014
"Der Burgerman kommt, nimmt dich mit, dreht dich durch den Fleischwolf und verkauft dein Fleisch um billige Hamburger herzustellen...." Daran denkt ein kleiner Junge als er von einem Mann entführt wird. Über Jahre zieht sich sein Martyrium, ohne dass es ein Entkommen gibt.
Jahre später meldet sich die junge Prostituierte Delilah bei FBI Agentin Kimberly Quincy und behauptet, dass ein Freier, den sie Spinnenmann nennt, immer wieder Prostituierte ermordet, und sich niemand darum kümmert.
Zuerst glaubt niemand die Geschichte, weder gibt es Vermisstenanzeigen noch sind Leichen aufgetaucht. Doch das ändert sich ......

Das nenne ich einen wirklichen Psychothriller. Perfekt erzählt, auch aus der Sicht des Täters bzw der Täter.
Und diese Beschreibungen sind teilweise kaum erträglich, denn das Kopfkino bekommt eine ganze Menge zu tun mit der Lektüre des Romanes.
Besonders hat mir gefallen, wie nachvollziehbar beschrieben wird, wie aus dem Opfer ein Täter wird!
Nebenbei erfährt man auch noch Kurioses und Wissenswertes über Spinnen.

Absolutes Empfehlung für Krimifans!
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am 8. Juli 2015
Es ist ein wunderbar spannendes Buch,obwohl ich mich hin und wieder innerlich distanzieren musste wenn ich begann mit zu fühlen. Eine begnadete Autorin
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am 1. April 2014
Inhalt: Als eine Freundin der jungen Prostituierten Delilah verschwindet, bittet sie FBI-Agentin Kimberly Quincy um Hilfe. Schließlich ist dies nicht die erste Frau, die spurlos verschwunden ist. Ein Freier, der gefährliche und giftige Spinnen als Haustiere hält und daher „Spinnenmann“ genannt wird, zieht schnell die Aufmerksamkeit auf sich und gerät in den Focus der Ermittlungen. Kimberly, im 5. Monat schwanger, ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Arbeit und ihrem Versprechen ihrem Mann Mac gegenüber, kürzer zu treten, um sich und das Kind nicht zu gefährden. Doch das Netz der Ermittlungen und der vermissten Frauen hat sie längst gefangengenommen und lässt sie nicht mehr los. Die Fäden scheinen sich immer mehr zu verstricken – doch Kimberly will nicht aufgeben, bevor sie das tödliche Netz und die Spinne gefunden hat, die bereits auf ihr nächstes Opfer wartet…

Meine Meinung:
Dieser neue Fall ist nichts für zarte Gemüter, soviel schon einmal vorab…
Lisa Gardne hatr mit „Du darfst nicht lieben“ einen Psycho-Thriller geschrieben, der den Leser fesselt, schockiert und gleichzeitig bis ins Innerste packt. Indem sie die ein empfindliches und oft taburisiertes Thema aufgreift, kann man die Augen nicht mehr davor verschließen und muss sich damit auseinandersetzen, dass Kinderprostitution leider keine Fiktion ist, sondern selbst der „Burgerman“ auf wahren Hintergründen beruht.

Und eines ist sicher: Der Covertext und/oder die Beschreibung dieses Thrillers lässt keinesfalls auf den wahren Inhalt dieser Geschichte schließen, die Überraschung meinerseits war recht groß…

Die Geschichte ist wahrlich brutal (nicht im Sinne von blutig) - der Autorin gelingt es, die Grausamkeit und die Seelenpein der Opfer nur allzu deutlich darzustellen, ohne dabei allzu bildlich zu werden – die eigene Vorstellungskraft ist vollkommen ausreichend, um die genauen Vorgänge zu erahnen.
Die Figuren werden sehr ausführlich und prägnant charakterisiert, egal ob Täter, Opfer, oder die schwangere FBI-Kommissarin, die ganz nebenbei noch ihren eigenen inneren Kampf bezüglich ihrer zukünftigen Mutterrolle ausfechtet.

Zugegeben: Anfangs war ich etwas erstaunt, verwirrt, denn die Autorin macht es dem Leser bewusst schwer, die unterschiedlichen Perspektiven zeitlich zuzuordnen – es gibt keine Zeitangaben, keine Ortsangaben, sie überlässt es dem Leser, Ereignisse und Personen passend zuzuordnen. Doch erreicht man das Ende der Geschichte, wird deutlich, dass die Autorin genau dies beabsichtigt hat : sie spannt den Leser auf die Folter, gibt kleine Einblicke, lässt den Leser jedoch bis zum Schluss im Dunkeln darüber, was genau geschehen ist, führt ihn geradezu an der Nase herum. Touché!

Übrigens: Wer unter einer Spinnenphobie leidet, sollte dieses Buch am besten gar nicht erst in die Hand nehmen: Vogelspinnen, Geigenspinnen, Schwarze Witwe – sie sind die Lieblinge des „Spinnenmanns“ und man kann hier einiges über diese „possierlichen“ Tierchen lernen.

Zur Quincy-Ranie-Reihe gehören:

1) The perfect Husband - 2) Der Schattenmörder (2002) -
3) Der nächste Mord (2002)- 4) Zum Zeitpunkt des Todes (2005) -
5) Schrei, wenn die Nacht kommt (2008)- 6) Du darfst nicht lieben (2014)

Fazit: der neue Fall von Agentin Kimberly Quincy ist wohl der bisher grausamste und schonungsloseste - nichts für schwache Nerven, nichts für Arachnophobier, aber für alle Liebhaber von fesselnden Psychothrillern mit außergewöhnlichen, aktuellen Themen !
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