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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
33
4,2 von 5 Sternen
Die Luft, die du atmest
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. Mai 2012
Habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen (hat immerhin knappe 500 Seiten), weil ich nicht mehr aufhören konnte. Mehr Lob brauche ich wohl nicht vergeben.
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am 13. Januar 2013
Die Rezension kann milde Spoiler enthalten.

Ich habe das Buch geschenkt bekommen und nach etwa zwei Wochen dann angefangen es durchzulesen. Habe dies in zwei Tagen geschafft, was schonmal heisst, das es kein langweiliges Buch ist, welches nicht zum lesen ermuntert. Nein, ich finde es hat eine einigermassen Spannende Geschichte die dafür sorgt, dass man immer weiterlesen möchte.

Das Buch scheint gemäss Hinweis im Buch das Erstlingswerk einer Autorin zu sein. Dafür finde ich es in Ordnung. Es ist nicht überragend, aber sicherlich kein schlechtes Buch.

Was mir gefallen hat sind die Story, auch wenn die Vogelgrippe bei uns mittlerweilen nicht mehr so im Munde ist und man dadurch vielleicht etwas Mühe hat, wieder in den "Hype" einzusteigen. Ohne lange herumzuzögern wird der grossflächige Ausbruch der Vogelgrippe in den USA im Buch eingeführt und von da an ist es eine typische "Überleben während/nach der Katastrophe"-Geschichte, wie man es auch aus vielen Filmen kennt. Das Buch "fühlt" sich auch sehr filmisch an, muss ich sagen, teilweise sogar etwas zu sehr. Habe das Gefühl, dass der Aufbau und die Geschichte sich etwas zu sehr am Grundkonzept eines Katastrophen-Filmes orientiert.
Trotzdem ist die Geschichte an und für sich meistens spannend und mit interessanten Ereignissen und Orten gespickt, welche die Geschichte voranbringen.

Was mir nicht so gefallen hat ist der Schreibstil, wobei ich nicht beurteilen kann, was eventuell durch die Übersetzung verloren ging oder eventuell sogar stiltechnisch verschlechtert wurde. Fast alles wird recht direkt, ich würde gar sagen langeweilig erzählt, alles sehr 0815. OK geschrieben, aber auch nicht mehr. Ich hatte beim Lesen nie einen Moment, bei dem ich dachte, dass es schön geschrieben sei. Eine etwas mehr bildliche Sprache (mit Bildern beschreiben, anstelle von trockenem erklären) wäre hier sehr nett gewesen.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Charaktere. Die Autorin hätte gut daran getan, den Figuren etwas mehr tiefe einzuhauchen. Die meisten Figuren wirken sehr zweidimensional und ich konnte nicht wirklich eine Verbindung zu den meisten von ihnen aufbauen. So ist es einem beim lesen leider egal, was mit der Figur passiert, ob sie ihre Hindernisse meistern, ob sie überlebt oder stirbt. Einzig die beiden Töchter (Maddie und Kate) waren etwas besser eingeführt wirkten dreidimensional. Die Hauptfigur Ann, sowie, ich nehme an, die zweite Hauptfigur Peter weckten bei mir eher ein Verlangen, dass ihre Präsenz im Buch möglichst bald beendet sei. Für Protagonisten kein gutes Zeichen. Mir ging es so, dass beide bereits durch die Einleitung, eine kurze Autofahrt mit den beiden und einer hitzigen Diskussion, in meinem Kopf als nervende, langweilige Personen eingebrannt wurden. Auch im Verlaufe des Buches viel es mir sehr schwer Sympathien für die Figuren zu entwicklen. Vor allem Peter sorgte durch seine naiven Entscheidungen dafür, dass ich ich sein nahes Ende schon fast herbeisehnte. Während seine Kinder im Haus herumhungerten, fütterte er draussen einen Hund mit Essensriegeln. Ausserdem agierte er manchmal naiv/rücksichtslos im Bezug auf die Gesundheit seiner Kinder. Sorgt leider dafür, dass die Figur unglaubhaft wirkt.
Ann war etwas sympathischer, doch auch sie war nicht gerade herzerwärmend. Solten wir in Büchern nicht das verlangen bekommen, mit den Protagonisten mitzufiebern?

Was zusätzlich merkwürdig war, ist die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches. Hat natürlich nur bedingt etwas mit der Bewertung des gesammten Buches zu tun, aber hinterlässt zusätzlich einen negativen Beigeschmack. Es wird dort geschrieben "Als ihre erkrankte Freundin Libby Ann ihr Baby vor die Tür legt, muss sie eine folgenschwere Entscheidung treffen...". Doch im Buch ist es gar nicht sie, welche diese Entscheidung trifft, die Entscheidung wird ihr eigentlich durch eine andere Figur abgenommen. Darum ist dieser Text für mich der schlechte Versuch einen Aufhänger zu erschaffen.

Wer etwas einfaches zum Lesen für Zwischendurch benötigt, der kann beruhigt zu diesem Buch greifen, aber man darf keine Weltliteratur und kein Überraschungswerk erwarten.
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Dieser wohlgemerkt fiktive Roman wirkt erschreckend realistisch :

Eine Seuche - die Vogelgrippe - breitet sich aus und hat die Welt im Griff. Auch vor dem kleinen amerikanischen Ort, in dem die Familie von Ann lebt, macht sie nicht Halt. Hinzu kommen Unwetter, Schnee und Eis. Der Strom fällt aus, die Verbindung zur Außenwelt bricht zusammen, Lebensmittel werden knapp. Die Menschen werden misstrauisch, egoistisch und auch agressiv. Jeder ist auf sich selbst gestellt. In dem ganzen Chaos kämpft Ann mit allen Mitteln für ihre Familie.

Das Buch zieht einen von der ersten Seite an in seinen Bann, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Carla Buckley gelingt es derart authentisch, dieses beunruhigende Szenario zu entwickeln, dass man sich gut vorstellen kann: ja, so etwas könnte tatsächlich geschehen. Man bangt und leidet und hofft mit der Familie mit.

Ein wirklich lesenswerter und ergreifender Roman.
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am 4. Juli 2013
Zum Inhalt:

Nachdem sich Peter und Ann getrennt haben, bleibt alles an ihr hängen. Die beiden Töchter, die den Auszug des Vaters gar nicht verstehen können sind nur das eine Problem, das andere ist, dass Ann auch wieder in ihrem Beruf als Kunstlehrerin Fuß fassen möchte.

Nach einem Jahr dann, als sich alles eingespielt hat, macht Peter eine böse Entdeckung. Er ist Wissenschaftler und entdeckt einen Schwarm toter Blauflügelenten. Der Verdacht der Vogelgrippe, den Peter sofort hat, bestätigt sich. Nun muss noch der genaue Virenstamm ermittelt werden. Es ist H5N1und die Gefahr, dass er auch auf die Menschen übertragen wird ist sehr hoch. Wenn das Virus ausbricht, könnte jeder zweite Mensch daran sterben.

Die Pandemie lässt nicht lange auf sich Warten und nun ist Gefahr in Verzug. Schulen, Uni's und auch das Labor, in dem Peter arbeitet, werden sofort geschlossen. Shazia, Peters Assistentin kann nicht in ihr Wohnheim, weil sie keinen Ausweis hat. Kurzentschlossen nimmt sich Peter ihrer an und nimmt sie mit. Er fährt zuerst nach Ann und seinen Töchtern Kate und Maddie, um ihnen zu erklären, was zu tun ist. Ann, die erst einmal geschockt ist, dass Peter mit seiner neuen Freundin bei ihr aufkreuzt, so glaubt sie es zumindest, entschließt sich dann aber doch, die Beiden bei sich aufzunehmen. Die Pandemie schweißt zusammen und Platz genug hat sie auch.

Welche Ausmaße diese Pandemie hat und was alles passiert, werde ich jetzt nicht weiter erzählen, lest selbst dieses interessante Buch und erfahrt, wie das Leben aussehen kann, wenn die Vogelgrippe sich tatsächlich ausbreitet.

Fazit:

Der Autorin Carla Buckley gelingt es sofort, mich in das Horrorszenario einer Pandemie zu ziehen.

Ihr Schreibstil ist locker lesbar und die Spannung, die von Anfang an vorhanden ist, hält auch das ganze Buch über. Eigentlich kann ich kaum atmen und das Buch aus der Hand legen, geht gar nicht. Erst als die letzte Seite gelesen ist, kann ich wieder tief durchatmen und sagen, gut, dass es sich hier um ein Buch handelt und nicht um die Realität.

Die Charaktere zeichnet die Autorin mit viel Feingefühl, so dass ich sofort mit ihnen fühlen, lachen, weinen und leben kann. Jeder einzelne Protagonist hat sein eigenes Gesicht und mein Favorit ist hier eindeutig Ann. Sicher ist sie manches Mal ein wenig zu vorsichtig, so dass ich ihr sagen will, warum machst du das. Sei nicht so, lass die Gefühle raus und lebe. Auch Peter hat mich sofort überzeugt, wie er immer wieder versucht, alles zum Guten zu wenden und doch oftmals kläglich versagt. Auch die Kinder sind hier gut beschrieben und genauso haben sie mir gefallen.

Bei den Schilderungen der Pandemie hat die Autorin nichts ausgelassen und doch muss ich so einige Mal tief Schlucken, um nicht die Tränen rollen zu lassen. Alles könnte in Wirklichkeit so passieren. Hier wird nichts verschönert, aber auch nichts extrem übertrieben. Das hat mir sehr gut gefallen.

Hier kommen von mir 5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Januar 2013
Diesen Roman habe ich durch puren Zufall bei Amazon entdeckt und es war ein echter Glücksgriff.
Von daher bin ich superfroh dieses Buch auch noch zu einem tollen Preis in gebundener Form ergattert
zu haben.

Im Mittelpunkt dieses Romans stehen das Ehepaar Ann und Peter mit ihren zwei Töchtern.
Peter bricht aus der Familie aus, da ihn ein vorangegangener Schiksalsschlag immer weiter von
seiner Frau Ann entfernt hat. Er ist als Forscher tätig und kommt eines Tages der Vogelseuche
auf die Spur. Es bricht eine Pandemie mit grausamen Folgen aus.
Viele Menschen sterben, Nahrung und Wasser werden knapp und schliesslich fällt auch der Strom aus.
In dieser Situation kehrt Peter zu seiner Familie zurück. Alle leben in der Angst vor der
Ansteckung und alle haben nur noch ein Ziel: Überleben.

Der Roman ist einfach nur genial, obwohl er teilweise sehr brutal und bedrückend geschrieben ist.
Anfangs hatte ich die Befürchtung mit Forschungsberichten erschlagen zu werden, doch dies war
überhaupt nicht der Fall.
Ich habe am Leben einer Familie teilgenommen, die in einer absoluten Ausnahmesituation steckte.
Vor allem Anns Charakter hat mir sehr gut gefallen, da sie so unglaublich stark und mit der
Zeit wirklich über sich hinausgewachsen ist.
Ein toller Epilog rundet dem Roman am Ende richtig gut ab und liess mich zufrieden zurück.

Fazit: Ein Roman, der nicht für Sensibelchen geeignet ist. Erschreckend, berührend, traurig und
fesseld zugleich. Eine beängstigende Thematik, die jederzeit real werden kann.

Ich freu mich schon wahnsinnig auf einen weiteren Roman der Autorin, der schon bald erscheinen
wird!
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am 28. Januar 2012
Das Buch finde ich wirklich gut geschrieben. Es ist ein Mix aus Katastrophenbuch und Familiendrama, was die Panik nachvollziehbar und sehr emotional macht.

Ann und Peter Brooks haben zwei Kinder, Kate und Maddie. Sie ist Lehrerin, Hausfrau und Mutter, er ist Forscher und hat sich auf Vögel spezialisiert. Die Ehe ist zerbrochen, er ist ausgezogen, sie ist mit den Kindern im Haus geblieben. Ein Jahr später entdeckt Peter den hochansteckenden Vogelgrippevirus, doch dann ist es schon zu spät: Europa zittert unter der Krankheit, es gibt unzählige Tote. Dann bricht die Krankheit auch in den USA aus und eine Quarantäne wird über dem Vorort von Columbus verhängt. Der Strom fällt aus, Essen und Trinken wird knapp, die Versorgung ist zusammengebrochen. Menschen begehen aus Verzweiflung schwere Verbrechen. Kurz: Es ist kein zivilisiertes Leben mehr möglich! Und als dann auch noch Anns beste Freundin Libby an Vogelgrippe erkrankt und ihr Neugeborenes vor die Haustür legt, muss die Familie eine folgeschwere Entscheidung treffen...

Die Thematik des Buches ist uns allen sicherlich sehr bekannt: H5N1, oder auch Vogelgrippe. Was gab es vor einiger Zeit für einen Aufschrei, als das Virus entdeckt worden ist. Jedoch konnte es dem Menschen nicht schaden, da wir eine zu niedrige Körpertemperatur hatten... Sollte das Virus jedoch mutieren und so, wie es im Buch beschrieben ist, dann ist das Szenario denkbar. Zumindest in der Theorie. Das macht das Thema angsteinflößend, weil es sehr wahrscheinlich ist, dass sowas wieder eintritt, wie es schon so häufig in der Geschichte passiert ist.

Jedoch finde ich das Verhalten von Ann nicht immer sehr verständlich. Teilweise habe ich echt gedacht, sie ist nur eine hysterische Frau, die den Blick für jegliche Realität verloren hat. Klar, es ist verständlich, dass sie sich Sorgen um ihre Töchter macht. Doch sie ist absolut hysterisch und ist für keine anderen Argumente mehr zugänglich, nur noch ihre Meinung zählt, egal was es ist. Das macht sie etwas unsympathisch und ich wundere mich nicht, dass Peter sie verlassen hat.
Die Charaktere sind jedoch weit gefächert und es treffen viele verschiedene Typen aufeinander. Das macht das Buch sehr glaubhaft :)

Ich hab das Buch echt verschlungen. Es war sehr spannend, vor allem das Ende war sehr unerwartet, das muss ich sagen. Und man sieht ganz deutlich an dem Buch, dass selbst die schlimmsten Ereignisse gewissermaßen etwas Gutes zustande bringen können, wie der Epilog gewissermaßen zeigt :)
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am 8. Januar 2014
Was wäre wenn...?
Die Vogelgrippe in eine Pandemie ausgeartet wäre.
Durchaus Potential für eine spannende Geschichte, mit der ich aber erst im letzten Drittel so richtig warm geworden bin. Da wurde es dann auch wirklich mal spannend, denn abegesehen von einem interessanten Auftakt, dümpelt die Geschichte so dahin, ist dabei mal rührselig und dann wieder brutal.

Darüber könnte man noch hinwegsehen, denn wie gesagt, am Ende gewinnt die Erzählung an Tempo. Es gibt aber einige Logikfehler und Ungereimtheiten, die so einfach nicht funktionieren: Beim Einkauf von Vorräten in einem hoffnungslos überfüllten Supermarkt, wird Ann der mühsam zusammen gesammelte Inhalt ihres Einkaufswagens mit Gewalt entrissen. Trotzdem packt sie zu Hause ihren Kofferraum, voll mit den weg genommenen Produkten, aus.

Während die Lebensmittel knapp sind und kein Strom mehr läuft, entdeckt Peter bei einem unbeliebten Nachbarn einen funktionierenden Generator und jede Menge Vorräte, die von jenem Nachbarn mit Waffengewalt verteidigt werden. Später allerdings ist der Nachbar vermutlich tot, da sein Hund hungrig umherstreunt. Anstatt die Gelegenheit zu nutzen umd nach Generator und Vorräten zu sehen, füttern sie dessen Hund von ihren eigenen spärlichen Vorräten durch. Seine Frau kommt erst Wochen später, gegen Ende des Buches, auf die Idee dort nachzuschauen.

Das Happy-End überzeugt nicht wirklich. Besser wäre darauf verzichtet werden.
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am 19. Dezember 2012
Mein Umriss:

Ann arbeitet an der Schule, an die auch ihre Töchter gehen. Die Schule soll wie alle anderen geschlossen werden. Die Menschen sollen sich nicht weiter als einen Meter annähern.
H5N1, die Vogelgrippe ist ausser Kontrolle geraten. Immer mehr Menschen sterben an dieser Form der Grippe. Peter, Anns Ex-Mann war der erste der realisierte, dass das Vogelgrippevirus mutiert ist und nun auf die Menschen übergreift. Weltweit kommt es zur Ausnahmesituation. Flughäfen werden gesperrt, Ämter legen die Arbeiten nieder, Ausgangssperren werden verhängt und Nachbarn werden plötzlich von Freunden zu Feinden.
Die Pandemie ist ausgebrochen und fordert von den Menschen das äusserste…..
Ann, Peter, ihre Kinder und eine Kollegin Peters verschanzen sich in Anns Haus. Dort läuft in den ersten Tagen noch alles einigermaßen normal. Sie haben scheinbar genug Lebensmittel, die Autos sind vollgetankt, es gibt Strom und auch das Telefon funktioniert. Noch sieht es so aus, als würde es nur eine Phase in ihrem Leben sein, die sie locker schaffen.
Dann fällt der Strom aus. Somit funktioniert nichts mehr und das schlimmste ist die Kälte aufgrund der ausgefallenen Heizung.
Argwöhnisch beobachten sie einander, denn es könnte sich ja ein Familienmitglied infiziert haben….. die Situation ändert sich auch nach Tagen nicht und es muss jemand raus, um Lebensmittel zu beschaffen.
Jeder ist sich selber der Nächste, niemand fühlt sich mehr für andere mitverantwortlich, Plünderungen und Feindschaften regieren das Leben…..

Mein Eindruck:

Carla Buckley hat mit diesem Thriller ein Thema aufgegriffen, das die Menschen immer wieder in Angst und Schrecken versetzt. Jeder weiß um die Pandemie von 1914, die der Hälfte der Menschheit den Tod brachte. Das Bewusstsein, solch einer Pandemie machtlos gegenüber zu stehen, hat nicht nur jeder einzelne. Auch die Wissenschaft ist davon überzeugt, so eine Entwicklung nicht in den Griff zu bekommen.
Die Autorin hat hier H5N1 als Thema gewählt, zumal es zu diesem Virus keine Waffe gibt. Erschreckend geht sie auf die Familien ein, die in ihren Häusern abwarten, bis die Krankheit sich wieder zurückzieht. Die Zeit bis dahin stellt sie keineswegs utopisch dar. Alles worüber sie schreibt klingt absolut schlüssig und nachvollziehbar.
Obwohl sie auch wissenschaftliche Erkenntnisse aufzeigt, so ist doch alles leicht verständlich und nachvollziehbar. Eine sehr angenehme und doch spannende Schreibweise zeichnet diesen Thriller besonders aus.
Carla Buckley hat ein Schreckensszenario, das jederzeit Wirklichkeit werden kann, perfekt dargestellt.

Mein Fazit:

Ein Thriller, der jeden packt – unbedingt empfehlenswert
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am 26. August 2013
Ehrlich gesagt, hatte ich nicht viel von diesem Buch erwartet. Daher war ich umso überraschter, dass es mir so gefiel und ich es kaum aus der Hand legen konnte. Innerhalb eines kurzen Abends war das Buch von mir verschlungen worden, da es so spannend und gleichzeitig sehr erschreckend war.

Es geht hier um eine Familie, die auseinander gebrochen ist. Mutter Ann und Vater Peter haben sich getrennt, da sie einfach nicht mehr wirklich miteinander umgehen können, was auch mit einem sehr schrecklichen Ereignis in der Vergangenheit zu tun hat. Schon zu diesem Zeitpunkt gibt es Probleme mit der Vogelgrippe. Ein Jahr später macht Peter eine schreckliche Entdeckung, die Vogelgrippe hat sich zu einer Pandemie entwickelt. Und das ist nicht das einzige, womit sie zu kämpfen haben. Denn die Menschen sind verzweifelt und verängstigt, und daher unvorhersehbare Dinge...

Dieser Realismus, der hier dargestellt wird, ist sehr erschreckend. Obwohl mich Wissenschaft kaum interessiert, fand ich dies im Buch sehr interessant. Die Autorin hat auch die Handlungen der Menschen sehr gut aufgezeigt, es ist wirklich beängstigend, wozu Menschen fähig sind, wenn sie Angst haben.

Was mich etwas davon abgehalten hat, dieses Buch total lieben zu können, sind die Charaktere. Sie bleiben einem dem ganzen Buch über eher distanziert, was ich etwas schade finde. Man lernt sie leider gar nicht wirklich kennen.

Insgesamt wurde ich wirklich sehr positiv von "Die Luft, die du atmest" überrascht. Hätte ich niemals gedacht. Für mich wirklich ein empfehlenswertes Buch.
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am 20. Juni 2014
Kurzinhalt:
Die Vogelgrippe greift um rasant um sich. Menschen sterben, der normale Alltag bricht zusammen. Bald gibt es keine Lebensmittel mehr, keinen Strom.
Die Menschen sind auf sich allein gestellt.

Meine Meinung:
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Peter und Ann aus einer amerikanischen Kleinstadt, deren Ehe gescheitert ist und die aufgrund der Epedimie nun ganz neu zusammen finden (müssen).

Peter ist Virenforscher und erkennt als einer der ersten die Gefahr, die der Erde droht, als er Schwärme von toten Vögeln findet.
Zusammen mit seiner ägyptischen Assistentin Shazia verschanzt er sich im Haus seiner Ex-Frau, um der Ansteckungsgefahr zu entgehen.

Obwohl es sich hierbei um eine wirklich beklemmende und durchaus real existierende Gefahr handelt, wollte bei mir keine wirklich Spannung aufkommen.
Ich weiß nicht, ob das an der Sprecherin lag oder die Geschichte als solche mich nicht packen konnte, die sicher noch mehr Potential gehabt hätte.

Da diese aber vor allem im Haus von Peter und Ann spielt, wurde die Bedrohung nicht wirklich real. Die Kinder der beiden sind vor allem genervt, weil sie nun miteinander spielen müssen, aber nicht zu ihren Freundinnen dürfen. Ann fragt sich die ganze Zeit, ob Peter eine Affäre mit Shazia hat. Draußen könnte genauso gut ein Schneesturm herrschen.

Peter verlässt dann auch mehrmals (mit Mundschutz) das Haus, als würde keine wirkliche Gefahr existieren.

Erst als eine (an Vogelgrippe erkrankte) Freundin von Ann ihr Baby vor deren Tür stellt und es zum Streit zwischen den beiden kommt, ob sie dieses aufnehmen oder nicht, schimmert ein wenig von der tatächlichen Situation durch.

Fazit:
Hätte sicher mehr Potential gehabt. Wenn man sich aber noch mit Beklemmung an die Zeit erinnert, als H5N1 durch die Presse geisterte, sicher lesenswert.
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