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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
35
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 13. Mai 2010
Nairobi: Jeden Dienstagvormittag macht die Vogelkundlerin, Rose Mbikwa, eine von ihr geführte Vogelwanderung durch die nähere Umgebung Nairobis. Rose ist Anfang 60, ursprünglich aus Schottland stammend und die Witwe eines kenianischen Oppositionellen.
An dieser Vogelwanderung nimmt nun seit einigen Jahren der ebenso verwitwete Mr. Malik teil. Mr. Malik ist der Nachkomme indischer Einwanderer und im gleichen Alter wie Rose, in die er ja so verliebt ist. Malik ist ein kleiner, ruhiger besonnener Mann, der sein Unternehmen mittlerweile in den guten Händen seiner Tochter weiß und sich somit ganz seiner Leidenschaft "der Vogelkunde" verschreiben kann.
Alles wäre in Ordnung, würde da nicht wie aus dem Nichts eines Tages Harry Khan auftauchen, Mr. Maliks Schreck aus Schülertagen und das krasse Gegenteil von ihm. Weiß gekleidet, Goldkettchen um Arm und Hals, und auch er verfällt dem Charme von Rose.
Aus dieser Konkurrenzsituation der beiden unterschiedlichen Herren reiferen Alters entsteht eine Wette darüber, wer Rose - die davon gar nichts weiß - zum alljährlichen Hunt Ball einladen darf.

Das Buch ist einfach ganz wunderbar erzählt; witzig und charmant. Mir hat vor allem gefallen, wie der Autor den Charakter von Mr. Malik herausgearbeitet hat, ähnlich einem Puzzle das zum Schluß ein Gesamtbild ergibt.
Es ist ein ruhiges Buch, ohne dabei langweilig zu sein.
Purer Lesespaß.

Da ich viel lese, bin ich immer auf der Suche nach dem etwas anderen Buch - und das habe ich mit diesem Buch gefunden; dass das Buch auch noch optisch sehr schön gemacht ist (Jedes Kapitel trägt den Namen eines Vogels und beginnt mit einer Zeichnung) rundet meinen positiven Eindruck nur noch ab.

Also: Traut Euch - die Vögel sind nur eine schöne Nebensache.
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am 2. November 2008
Mr. Malik, 61 Jahre alt, klein, rund und beinahe kahl ist seit drei Jahren aufs heftigste in Rose Mbikwa, die Witwe des unter mysteriösen verstorbenen Oppositionsführers, Joshua Mbikwa, verliebt.
Malik ist ein guter Geschäftsmann, der allerdings nicht gut von seiner Arbeit abschalten kann. Auf Anraten seiner Ärzte legt er sich ein Hobby zu, dass ihn von dem Stress ablenkt: Ornithologie.
Seitdem trifft er jeden Dienstag Rose, die die örtliche Vogelgruppe in Nairobi leitet.
Hinter dem eigentlich unscheinbaren, schüchternen Malik steckt ein echter Gentleman, der nicht nur Aids-Kranken im Hospitz Trost spendet, sondern via Zeitungskolummne die politischen Zustände in Kenia anprangert.
Um den Grad seiner Beziehung zu Rose auf ein höheres level zu heben, möchte er sie gerne zum gesellschaftlichen Ereignis der Saison einladen, den Huntclub-Ball.
Bevor er allerdings seine Einladung aussprechen kann, tritt sein alter Widersacher aus Schultagen, Harry Khan (Typ charmanter Playboy) auf die Bildfläche. Auch er hat ein Auge auf Rose geworfen und möchte sie zum Huntclub-Ball einladen.
In Malik Asadi Club kommt es zur Wette: wer die meisten Vögel binnen einer Woche entdeckt darf Rose einladen.
Das Spiel beginnt. Und für den Leser gibt es nun häufiger etwas zu Lachen und Schmuzeln.
Man braucht keine große Phantasie aufzuwenden, um sich auszumalen wie die Geschichte endet.
Aber während man die im locker-flockigen Stil geschriebene Mischung aus dezenter Liebesgeschichte, genauer, amüsanter, manchmal überspitzter Beobachtung von Normal-Menschen", Politikern und Vögeln aus Ostafrika liest, hat man ein paar vergnügliche Stunden. Empfehlenswert.
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am 13. Februar 2009
Voller Vergnügen habe ich dieses Buch gelesen.
Die Zutaten:
Vogelfreunde in Kenia,
eine heimliche Liebe,
eine verrückte Wette,
sympathische Protagonisten (hier sei vor allem der zurückhaltende Mr. Malik genannt, den der Leser in der Hoffnung begleitet, dass er sein Ziel erreichen möge),
überraschende Wendungen, die sich oft aus der kenianischen alltäglichen Wirklichkeit ergeben,
und vor allem viel britischer Humor.
Das Buch ist spannend auf eine leise Art und dazu sehr komisch - eine Kombination, die dazu anhält, es nicht aus der Hand zu legen.
Danke, Nicholas Drayson, für diesen kurzweiligen Lesespaß!
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. September 2013
Mr. Malik ist heimlich verliebt in Rose Mbalik, die eine Gruppe zur Vogelbeobachtung leitet. Seit Jahren beobachtet er jeden Dienstag mit Rose und ihrer Gruppe die Vogelwelt Afrikas. Sehr gerne würde er Rose zum Nairobi Hunt Ball einladen, aber da taucht plötzlich ein Konkurrent auf, für den in der Liebe und im Krieg keine Regeln gelten.

Ein sehr schön zu lesender Roman über das schüchterne Liebeswerben Mr. Maliks und dem Zauber Afrikas. Ein übergeordneter Erzähler, der sich durchaus auch an den Leser wendet, entführt den Leser in eine ganz andere Welt. Die Gentlemen treffen sich noch in Clubs und vertreiben sich ihre Zeit mit Wetten, es ist aber auch das Afrika, das mit Gewalt und AIDS zu kämpfen hat. Hört sich der Titel nicht gerade spannend an, so bangt man mit dem schüchternen Mr. Malik um seine Chance Rose zum Ball zu führen und wünscht seinen charmanten Rivalen Harry Khan zurück nach Amerika. Das Buch hat sehr viele Facetten, einen feinsinnigen Humor und man mag es kaum glauben, aber diese Vogelkunde ist auch sehr spannend.

Ich freue mich sehr, zu diesem Buch gegriffen zu haben. Es hat mir eine sehr angenehme Lesezeit beschert. Es ist vielleicht nicht so humorig wie die Bücher von P.G.Wodehouse, aber auf seine Art schön und einprägsam.
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am 16. August 2012
In brillanter Sprache erzählt der Autor von Freundschaft, Liebe, echten Gentlemen, der Natur, Politik und wunderbaren Menschen im postkolonialen Kenya. Ein leichter wie tiefgründiger Roman, nach dessen Lektüre man gleich den nächsten Flieger nach Kenya nehmen möchte um mit Mr. Malik und den anderen im Asadi - Club einen Sundowner zu nehmen. Gern hätte ich die Übersetzerin kontaktiert wegen eines einzigen, klitzekleinen Fehlers, der mich doch stört: in Ostafrika gibt es keine Weißschwanzgnus
( endemisch in Südafrika), sondern Weißbartgnus.
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am 29. Juli 2011
Es kommt selten vor, dass ein Buch so rund ist. Drayson weiß gut zu unterhalten: Tiefe Themen sind mit Leichtigkeit erzählt. Sein britischer Humor macht den Roman zu einer rundum guten Leseerfahrung. Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. November 2009
Nachdem ich diesen Roman gelesen habe und auf dem Fahrrad durch die Stadt gefahren bin, habe ich zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, wie arm an Vogelarten Deutschland eigentlich ist. Ostafrika ist da ganz anders. Natürlich handelt es sich bei dem Buch nicht wirklich um einen Guide, aber so ganz nebenbei und in die Geschichte eingebunden lernt man eine Menge Vogelarten kennen, die in Ostafrika heimisch sind. Das wird auch dadurch unterstützt, dass zu Anfang eines jeden Kapitels ein Vogel mit Namen abgebildet ist.
Ansonsten handelt es sich um eine sehr liebevoll erzählte Geschichte, in deren Mittelpunkt ein älterer und stiller, schon als Kind nach Kenia eingewanderter Inder steht, der seit Jahren in die Frau verliebt ist, die jeden Dienstag Morgen eine Führung durch die Vogelwelt Kenias macht. Er ist immer dabei, traut sich aber nicht, einen angemessenen Schritt auf sie zuzugehen. Natürlich träumt er davon, sie auf den nächsten Ball einzuladen, und bestellt sogar schon die Karten. Doch dann taucht plötzlich sein Feind aus Kindestagen wieder auf, der gar nicht schüchtern ist und die Vogelkundlerin ebenfalls einladen will. Der Club der Gentlemen, in dem sich beide befinden, ruft daraufhin einen Wettbewerb aus. Wer in einer Woche mehr Vogelarten als der andere gesehen hat, darf die Einladung tatsächlich aussprechen.
Der Roman ist in einem langsamen Tempo erzählt, ist auf stille Weise sehr humorvoll und bringt einem die Atmosphäre Kenias auf angenehme Weise näher. Sehr zu empfehlen.
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am 12. August 2009
Ein paar alte Männer, die Vogelwelt Ostafrikas und die Wettleidenschaft - das sind die Hauptbestandteile dieses Buches.
Mr Malik ist verliebt, und das schon eine ganze Weile. Aus der Ferne schwärmt er für Mrs Mbikwa, genau wie er verwitwet. Gerade, als er sich zu einer Annäherung entschließt, tritt Konkurrenz auf den Plan. Ein irrwitziger Wettstreit entbrennt...

Dies Büchlein hat viele gute Eigenschaften: es ist witzig und warmherzig, es ist leise und liebevoll. Es erzählt uns von kleinen Leuten, die großes vollbringen. Und dennoch - so ganz und gar begeistern hat es mich nicht können.

Ich fand es schade, dass der angebeteten Rose Mbikwa so wenig Raum gegönnt wurde - die meiste Zeit über glänzt sie (gut erklärt) mit Abwesenheit.

Gestört haben mich auch ein paar Übersetzungsfehler, hier stellvertretend ein besonders schöner: "pest control" ist eben nicht "Pestkontrolle", neinnein. "Kammerjäger" würde es schon besser treffen;-)

Alles in allem trotzdem eine schöne Lektüre, die ich gewiss nicht bereut habe.
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am 15. November 2011
Ich habe die kleine Vogelkunde mit großer Freude und an einem Nachmittag gelesen. Manche Passagen auch mehrmals. Wegen ihres liebevollen Witzes, der punktgenauen Beschreibungen. Es ist eine Erzählung, die so unglaublich britisch wirkt, dass ich mich manchmal gewundert habe, tatsächlich Deutsch zu lesen. Ein Lob auch an die Übersetzung!

Die kleine Vodelkunde Ostafrikas ist eine zarte Liebesgeschichte, es geht um den Mut, für seine Träume einzustehen und sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Schmerzvoll reihen sich die kleinen Unglücke des bescheidenen und doch so mutigen Helden aneinander. Bei jeder neuen Patsche ein fast körperliches Uhh - bitte lieber Erzähler, lass es trotzdem klappen.

Es geht auch um Afrika, um Afrikaner, um Inder und Briten, deren Heimat Afrika, nach allen Wirrungen der Kolonialisierung, geworden ist. Und über die sonderbare Eigenart der Europäer, allen Dingen, die sie gerade entdecken, einen eigenen Namen geben zu müssen. Unabhängig davon, ob andere vielleicht schon seit Jahrtausenden Namen für diese Dinge kennen.
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am 3. Mai 2014
Die „Kleine Vogelkunde Ostafrikas“ erzählt mit Herz und Humor von der fantastischen Tierwelt im Afrikanischen Nairobi und von einer späten Liebe.

Eine Geschichten fesselnd und mitfühlend zu schreiben, ist ein Talent, das einige besitzen, andere gerne hätten und wieder andere glauben, dieses Talent zu besitzen, aber dem ist nicht so. Und bevor wir uns über diese letztgenannten ärgern, schauen wir uns lieber die Schriftsteller an, die sich zu recht so nennen dürfen. Diese Menschen können Geschichten distanziert, in der Ich-Form oder auch so schreiben, dass der Leser sich beim Lesen fühlt, als würde er vor einem Lagerfeuer sitzen, „Ich habe bereits erwähnt…“, dabei ein Würstchen grillen und gespannt dem Erzähler lauschen. Um so eine Lagerfeuergeschichte handelt es sich bei, „Kleine Vogelkunde Ostafrikas“, von Nicholas Drayson.
Er erzählt eine Liebesgeschichte, aber nicht über junge Menschen, die auf der Suche nach der ersten, wahren Liebe sind, sondern seine Darsteller sind ältere, erfahrene Menschen, die schon einmal geliebt haben. Doch wer glaubt, später sei es mit der Liebe einfacher, da man doch weiß, wie es ist zu lieben, die Liebe zu finden und zu erobern, der irrt.
Mr. Malik geht schon seit Jahren zu einer Vogelbeobachtungstour am Dienstag und geleitet wird dieser Kurs von Rose, die er schon lange heimlich liebt. Da nimmt er sich vor, sie zu einem Tanzfest einzuladen. Schön und gut, doch er bekommt es mit einem Konkurrenten, einem Nebenbuhler zu tun. Es ist sein ehemaliger Schulkamerad, an den er keine guten Erinnerungen hat. Nach Jahren ist er auf einmal wieder da und die vergessenen Erinnerungen kommen wieder hoch und ausgerechnet er, will auch Rose zum Tanzen ausführen.
Da beide Gentleman sind, der eine mehr, der andere weniger, beschließen sie, einen Wettbewerb auszutragen. Derjenige, der in einer Woche mehr Vogelarten beobachten kann, gewinnt den Wettstreit und das Recht Rose einzuladen. „…und wofür? Nur für diesen albernen Wettstreit. War der wirklich so wichtig?“
Es ist eine schöne, herzliche Geschichte, die nicht nur von positiven Erlebnissen berichtet, sondern etliche Rückschläge des herzensguten Mailk lassen den Leser mitfiebern, mitleiden aber auch mitlachen. Der Handlungsort ist im weit entfernten Nairobi in Kenia, wo sich Nicholas Drayson für etwa achtzehn Monate aufhielt. Normalerweise lebt und arbeitet er als Schriftsteller und Naturforscher in Australien. Da er nichts besseres zu tun hatte, studierte er die Natur und Gesellschaft Nairobis. Seine wissenschaftlichen Bemerkungen sind nie langweilig, stets korrekt und so schildert er auch über die Zustände in dem Afrikanischen Land. „Und? Was halten Sie davon? Ist das ein ungewöhnlicher Vogel oder nicht?“
Dieses Buch macht dem Leser Mut, denn auch wenn alles gegen seinen zu sein scheint und das Ziel weit entfernt ist, sollten wir doch immer an das Gute glauben und auf unser Herz hören. Drayson schreibt bereits an einer Fortsetzung dieser Geschichte. „wirklich, ich habe es mit eigenen Augen gesehen“
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