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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
62
3,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 14. Februar 2009
Auch dieser Alleingang der einen Hälfte des Erfolgsduos Douglas Preston/Lincoln Child ist in meinen Augen durchaus gelungen. Alleine die Tatsache, das sich dieses Abenteuer im maritimen Bereich abspielt, viel mit Hightech zu tun hat und etwas Mysteriöses seiner Entdeckung durch den Leser harrt hätte bei mir schon ausgereicht, mit diesem Buch zur Kasse zu gehen. Da es aber von der einen Hälfte meines absoluten Grusel-Bestseller-Autor-Duos geschrieben wurde wäre dieser Roman so oder so in meine Sammlung gewandert. Der Roman ist handwerklich auf hohem Niveau, es gibt viele Spannungsbögen und es werden vom Autor auch genügend falsche Spuren verteilt, um den Leser erstmal auf die falsche Fährte zu bringen. Leider, leider verrät Child in meinen Augen viel zu früh, um was es sich bei dem Geheimnis unter dem Meer handelt. Im Prinzip lief dann der Rest so wie eine Columbo-Folge ab, wo man "nur" noch die Lösung verfolgt, weil man den Täter ja schon kennt. Aber gut, das Buch bleibt bis zum Schluss so spannend genug das ich es kaum aus den Fingern legen wollte. Es reicht nicht ganz an die "Pendergast"-Reihe heran aber als Stand-Alone-Werk durchaus sehr zu empfehlen.
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am 4. September 2008
Gemeinsam mit Douglas Preston bildet Lincoln Child ein geniales Autorenduo, aus dessen Feder Spitzenthriller wie Relict, Mount Dragon oder die Reihe mit Special Agent Pendergast stammt. Beide sind seit ein paar Jahren auch solo unterwegs und beide mit durchaus großem Unterhaltungswert.
Dem aktuellen Roman "Wächter der Tiefe" von Lincoln Child merkt man die Nähe zu seinem Partner an, denn irgendwie erinnert das Grundschema des Romans verdächtig an Douglas Prestons neustes Werk "Credo": Ein idealistischer Agent bzw. Wissenschaftler wird Hals über Kopf zu einem wissenschaftlichen Projekt gerufen, um plötzlich aufgetretene Problemen auf den Grund zu gehen und wird in einen Sog von Gewalt hineingezogen und mit dem "Unglaublichen" konfrontiert. Ist es bei Preston das Phänomen, dass plötzlich etwas, das sich als Gott bezeichnet, aus einem Teilchenbeschleuniger heraus für Unruhe sorgt, ist es bei Child eine mysteriöse Entdeckung unter dem Meeresgrund, die offensichtlich zu seltsamen Krankheitserscheinungen bei der Besatzung einer Bohrinsel sorgt.

Nichts desto trotz ist "Wächter der Tiefe" ein hochspannender Thriller, der auf äusserst faszinierende Art zunächst mit dem vermeintlchen Phänomen Atlantis spielt und dann später eine noch verwirrendere und ungewöhnlicheres Gedankenspiel anbietet.

Zur Story: Der Marinearzt Peter Crane wird Hals über Kopf zur Atlantikölbohrinsel "Storm King" abkommandiert, weil auf der Bohrinsel eine Reihe von seltsamen Krankheiten aufgetaucht sind. In Wirklichkeit ist die Bohrinsel nur Tarnung für eine gigantische, auf 4000 m Tiefe liegende völlig neuartige Forschungsstation. Als bei Bohrarbeiten auf Storm King seltsame Signale und Phänomene unter dem Meeresboden aufgefangen wurden, wurde seitens der amerikanischen Regierung diese Forschungsstation mit dem Namen "Deep Storm" in Rekordzeit errichtet mit dem Ziel, zur Quelle der Signale vorzudringen. Dort unten häufen sich nun mysteriöse Krankheiten unter der Besatzung. Gemeinsam mit der Ärztin Michelle Bishop versucht Crane nun unter dem Siegel absoluter Geheimhaltung im Auftrage des wissenschaftlichen Leiters Dr. Howard Asher und unter der Aufsicht des militärischen Leiters Admiral Spartan und seinem gefährlichen Assistenten Commander Korolis die Ursache der Krankheit zu ergründen....und stösst auf Hinweise, die sein bisheriges Weltbild bis in die Grundfeste erschüttert. Als dann von unbekannten Soboteuren versucht wird, Deep Storm zu zerstören eskaliert die Situation in der Station und Crane findet sich in einem Strudel von Gewalt, Machtgehabe und Intrigen wieder. Er weiß nicht mehr, wem er trauen kann und wem nicht und als das Miltär vollkommen die Macht in der Station an sich reisst, ist er mit der chinesisch-stämmigen Wissenschaftlerin Hui Ping mehr oder weniger auf sich allein gestellt und muß versuchen, eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes zu verhindern.

Es ist schon ziemlich starker Tobak, was Child da so dem Leser auftischt, zumal die Charaktere an sich eher dünn und oberflächlich gehalten sind. Doch lässt man sich mit seiner Phantasie auf Child's Story ein, so kann man einen handwerklich exzellenten, hochspannenden und actiongeladenen Thriller geniessen. Dabei wartet der Autor mit sehr viel technischem und interessantem Background auf, der mir allerdings teilweise zu weit ging und ab und an etwas Unwucht in den Handlungsfaden brachte... aber das verzeiht man aufgrund der nervenzerfetzenden Spannung Lincoln Child gerne.

Ich habe "Wächter der Tiefe" an zwei Tagen verschlungen, war bestens unterhalten und gebe daher lediglich aufgrund des fehlenden Tiefgangs bei seinen Figuren und der übertriebenen Technikorientierung "nur" 4 Sterne.
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am 10. November 2008
Lincoln Child studierte Literatur und arbeitete viele Jahre als Lektor bei St. Martin's Press, bevor er mit den Bestsellern, die er mit seinem Freund Douglas Preston schrieb, bekannt wurde. Sein neuester Roman "Wächter der Tiefe" wurde allein unter seinem Namen veröffentlicht, im Nachwort spricht Child Douglas Preston für dessen beratenden Beiträge Dank aus.

Der ehemalige Marinearzt Peter Crane wird kurzfristig auf die Bohrinsel "Storm King" gerufen, wo man ihn darum bittet, an einem geheimen Forschungsunternehmen teilzunehmen. Angeblich hat man in den Gesteinsschichten unter dem Meeresboden Überreste von Atlantis gefunden, welche in einem unterseeischen Labor erforscht werden. Dr. Peter Crane soll die Ursache für die immer häufiger auftretenden mysteriösen Leidern der Besatzungsmitglieder herausfinden und beseitigen, damit die Arbeiten unter Wasser ohne zeitliche Verzögerung von statten gehen können. Schnell wird Peter Crane klar, dass es sich bei dem Geheimnis unter dem Meeresboden nicht um Atlantis handelt; er weiß jedoch nicht, ob es sich bei dem Geheimnis um Segen oder Fluch für die Menschheit handelt... In der Unterwasserstation verstärken sich die Konflikte zwischen Wissenschaftlern, die an einem bedächtigen Vorgehen interessiert sind und Militärs, die machtgierig die Bohrungen beschleunigen wollen. Das Unternehmen Deep Storm" droht aufgrund der Konflikte außer Kontrolle zu geraten...

"Wächter der Tiefe" ist eine spannende Mischung aus Wissenschafts-, Abenteuer-, Mittelalter-, Militär- und psychologischem Roman mit einer durchaus guten Grundidee bzw. einem interessanten Gedankenspiel, das Potential für einen ausgefeilten Science Fiction gehabt hätte. Lincoln Child hat die Idee allerdings rein als aktionsorientierten Thriller verarbeitet, der zwar handwerklich solide und fesselnd ist, aber dem Potential der Idee nicht ganz gerecht wird. Wie in aktionslastigen Thrillern üblich sind die Figuren eindimensional und klischeehaft gehalten, was der Spannung nicht abträglich ist. Mit einer starken Technikorientierung hat man manchmal den Eindruck, dass der Autor doch gerne in Richtung Science Fiction gegangen wäre. Das macht den Thriller aber noch lange nicht zum Spannungsroman für den technikbegeisterten und naturwissenschaftlich interessierten Leser. Ganz im Gegenteil, wer sich für beides sehr interessiert, wird sein Wissen eher ein wenig zurückstellen müssen bzw. über einige Unplausibilitäten und Fehler, die zu logischen Brüchen führen, hinwegsehen müssen.

"Wächter der Tiefe" von Lincoln Child hat alles, was einen Thriller zum temporeichen, packenden Pageturner macht. Die nachdenkenswerte Kernidee der Geschichte, die ich hier nicht verraten will, ist das, was "Wächter der Tiefe" von der Masse anderer Thriller abhebt, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass daraus ein wohl durchdachter Science Fiction entsteht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. November 2009
Seit vielen Jahren legt das amerikanische Bestsellerduo Douglas Preston und Lincoln Child einen Erfolg nach dem anderen vor. Und mit Aloysius Pendergast haben die beiden Amerikaner eine Serienfigur mit Kultcharakter erschaffen. Seit einiger Zeit veröffentlichen die beiden Autoren auch Solowerke. WÄCHTER DER TIEFE ist der aktuelle Roman, der von Lincoln Child auf Deutsch vorliegt.

In diesem Roman machen Wissenschaftler in den Tiefen des Atlantiks eine unglaubliche Entdeckung. Handelt es sich wirklich um Spuren von Atlantis und somit um den größten archäologischen Fund aller Zeiten? Als es an Bord der Bohrinsel Storm King zu seltsamen Erkrankungen kommt, wird der ehemalige Marinearzt Peter Crane angefordert. Zusammen mit der chinesischen Ärztin Hui Ping beginnt er Nachforschungen anzustellen und sieht sich mit einer Bedrohung konfrontiert, deren wahres Ausmaß kaum auszudenken ist.

WÄCHTER DER TIEFE beginnt, wie ein typischer Preston/Child-Roman: Spannend und durchaus mit einer guten Mischung aus Fakten und Fiktion. Gespannt wartet man, was Peter Crane auf der Forschungsstation erwartet. Doch leider erweist sich der Plot als Rohrkrepierer, denn der Handlung geht nach gut der Hälfte die Luft aus. Echte Spannung kommt dann nur noch selten auf und auch die Figuren sind zu flach und eindimensional, um wirklich zu überzeugen.

Sicher, es gibt deutlich schlechtere Wissenschaftsthriller als WÄCHTER DER TIEFE, doch gemessen an den Werken, die Lincoln Child mit seinem Partner verfasst hat, muss man feststellen, dass dieser Thriller auf halber Strecke Schiffbruch erlitten hat.
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am 7. April 2010
Ich werde hier mal weniger auf den Inhalt eingehen, sondern mehr über meine persönliche Leseerfahurng berichten.

Ich hatte mir das Buch für eine lange Urlaubsfahrt gekauft, und aufgrund seiner packenden Story, in welcher man ständig das Gefühl hat, das man gleich über denn Sinn und Zweck der Unterwasseranlage aufgeklärt wird und erfährt was am Meeresboden vergraben liegt, habe ich das Buch in 6h durchgelesen. Aber es hinderlässt einen schalen Nachgeschmack.

Ich kann das Buch Leuten, die keine Ahnung von Technik haben, uneingeschränkt Empfehlen. Wer aber nur ein bisschen Ahnung davon hat, wird sich über einige unlogiken Ärgern - die Idee der Kompression in der Station ist äußerst krude, die Laptop Reparatur im Meereslabor mehr als Haaresträubend (das KANN nicht funktionieren), das der Held seinen RFID Chip zetritt merkt niemand und es interessiert niemanden - und der Schluss ist zwar edel in seinem Denkansatz aber irgendwie völlig unbefriedigen für mich. So ein aufreißender Roman und dieses esoterische Etwas soll dann das Ende sein?

Wegen der Ansonsten packenden Story 3 Punkte, als Wissenschaftsroman aber mit grottigem technischem Hintergrund und logischen Brüchen.
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am 29. August 2011
Die Kernidee von Child's Roman ist durchaus spannend und bietet Potenzial für einen wissenschaftlich angehauchten SciFi Thriller ala "Schwarm" von Schätzing. Leider ist das Buch furchtbar schlecht geschrieben und in sehr vielen wissenschaftlichen Details völlig ungenau oder schlicht falsch. Das mag einem nicht auffallen, wenn man nach der Schulphysik nie wieder etwas mit Technologie und Forschung zu tun hatte, aber mir als Geophysiker hat sich der Magen schon ziemlich häufig verdreht.

Beispiele gibts dafür viele, z.B. die Beschreibung der Moho, der ganze Zauber um den hohen Druck (der Mariannengraben bei Japan ist über 10km tief und da ist auch schon jemand hinuntergetaucht), die Murmeltechnologie (während der "modifizierte Tunnelbohrer" offensichtlich keine Druckprobleme hat), aber auch Fehler im Assemblercode der Sentinels, Durcheinanderwerfen von seismischen und elektromagnetischen Signalen, großzügiger Umgang mit P- und S-Wellen (auf See misst man typischerweise P-Wellen, weil S-Wellen sich im Wasser nicht fortpflanzen können), etc... Wenn sich der Autor schon die Mühe macht, seinem Plot einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, dann hätte er auch die verwendeten Fakten sauber recherchieren können. Ein wenig Wikipedia lesen hätte schon gereicht. Schätzing hat da einen wesentlich besseren Job gemacht.

Der Plot selbst ist durchaus spannend, wenn auch in großen Teilen vorhersehbar. Insgesamt taugt es eher für ein zweitklassiges Drehbuch was vorher nochmal überarbeitet wird, denn als großer Roman. Schade, ich hatte mehr erwartet.
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am 7. November 2009
In großer Tiefe am Meeresgrund vor Island wurde bei Ölbohrungen ein Artefakt entdeckt. Die US-Navy und eine staatliche Forschungsstelle errichten gemeinsam am Meeresgrund ein Habitat, um das Artefakt weiter zu erforschen.
Doch schon bald treten unerklärliche Krankheitsfälle auf der Station auf. Daher wird Dr. Peter Crane, Spezialist für Tiefseeerkrankungen, ehemaliger Marinearzt und medizinischer Betreuer bei geheimen U-Boot-Einsätzen, hinzugezogen. Schon bald stellt er fest, daß es in der Station einen hochgeheimen Bereich gibt, zu dem er erst Zutritt erhält, als die Zahl der Erkrankungen bedrohlich zunimmt. Und bei dem Artefakt scheint es sich nicht um Atlantis zu handeln, wie den zivilen Mitarbeitern erklärt wurde.
Die Situation esklaliert. Crane hält die Erkrankungen und die festgestellten Strahlungen für eine Warnung und will die Einstellung der Bohrarbeiten erreichen. Und beinahe kann er den militärischen Leiter, Admiral Spartan, davon überzeugen. Aber die Hybris eines Commanders läßt militärische Strukturen und Befehlsketten zerbrechen. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf.
Wie oft in den amerikanischen Romanen und Filmen ist es ein Einzelner, der sich der Ungerechtigkeit, Bedrohung oder ähnlichem entgegenstellt und in diesem Einzelfall irgendwie obsiegt, ohne den systemischen Charakter zu erkennen und seine Defizite beheben zu können. Hier ist es die systembedingte Hybris des Militärs und die Paranoia der USA, die beinahe zu einer Weltkatastrophe führen.
Child lotet in seinen bisher drei Romanen die Grenzen der Technologie aus und überschreitet das heute Mögliche. Mit diesem Thriller schrammt er allerdings sehr an der Grenze des Glaubhaften.
Fazit: Zwar spannend, aber vom Entwurf und seiner Umsetzung her irgendwie enttäuschend.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. August 2009
Der ehemalige Schiffsarzt Peter Crane wird auf die Bohrinsel "Storm King" gebeten; so scheinen einige der Besatzungsmitglieder an einer seltsamen Krankheit zu leiden. Crane muss schnell erfahren, dass es sich bei "Storm King" um mehr als nur eine herkömmliche Bohrinsel handelt, statt dessen haben die Wissenschaftler dort ein ganz anderes Ziel vor Augen: Doch dieses Ziel birgt nicht nur eine phänomenale Entdeckung sondern auch eine grße Gefahr...
"Wächter der Tiefe" (O-Titel "Deep Storm") ist nach "Das Patent" und "Eden Inc." das neue Solo-Projekt von Lincoln Child, der hier einmal mehr ohne seinen Kollegen Douglas Preston schreibt, mit dem er sonst die Romane um Agent Pendergast veröffentlicht. Während sich die Projekte des Duos leider seit einigen Jahren nur noch selbst kopieren und Preston mit seinen Solo-Projekten (bspw. "Credo") weniger überzeugen konnte, beweist Child hier einmal wieder, dass es ihm gelingt, eine bekannte Story unterhaltsam zu erzählen. Beinahe nichts an "Deep Storm" ist wirklich neu, so wird sich der geneigte Leser einmal mehr an Crichton`s "Sphere" erinnert fühlen. Das ist jedoch nicht wirklich tragisch, da Child es in jedem Fall gelingt, gut zu unterhalten. Freunden von Wissenschafts-Thrillern und Tiefsee-Abenteuern sei der Roman allemal empfohlen.
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am 8. Januar 2009
Steht man im Buchhandel und liest den Namen Lincoln Child oder Douglas Preston kommt man selten umhin zumindestens mal den Buchrücken zu beschauen und zu überfliegen, worum es denn diesmal geht. Wie bei fast allen Abenteuern dieser Autoren klingt alles wieder hochspannend, intellegent und fesselnd - also eigentlich schöne "Abschaltlektüre". Doch diesmal stutzte ich ein wenig auf...Bohrinsel? Gefahr vom Meeresboden? - Hab ich das nicht schon mal..., ach Mensch..., achja, Der Schwarm vom Schätzing.
Und so musste ich es mir dann doch einfach mitnehmen, dem musste nachgegangen werden, außerdem klang alles viel zu verlockend, um es liegen zu lassen.
Und nun? Es ist hochspannend, die Figuren sind in ihren Klischees wie immer so verhaftet, dass man sich sofort zu Hause fühlt und man kann es nicht aus der Hand legen.
Aber: An einen Reißer wie "Der Schwarm" kommt Child nicht ran. Nicht nur das Schätzings Werk um Meilen besser recherchiert ist, es auch tiefgründiger, weitaus emotionaler, wendungsreicher und irgendwie größer.
Doch obwohl derart großartige Unterhaltung hier nicht zu finden ist, so bleibt "Wächter der Tiefe" immernoch ein tolles Buch, mit netten Wendungen, einem coolem Setting, einem für Child/Preston- Verhältnisse ordentlichem Ende (mal ehrlich - Credo war dermaßen gruselig vorhersehbar, dass es am Ende bisweilen wehtat) und einer schönen Balance aus Realität und Fiktion bzw. "Fiction".
Am Ende eines der besten Werke Child's mit klarer Kaufempfehlung meinerseits.
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am 29. Juni 2010
Das Buch war zwar spannend zu lesen, aber nur wenn man vieles einfach außen vor" lässt, z.B. die beschriebene Technik, selbst wenn man von Technik an sich wenig Ahnung hat. Allein die Methode der Kompression/Dekompression ist sowas von an den Haaren herbeigezogen... (hier möchte ich gerne auf die Rezension von Anonymonk verweisen :-)), die Personen werden anhand von implantierten Chips überwacht - wenn diese zerstört werden interessiert es jedoch keinen? Wassereinbruch in einer auf dem Meeresgrund liegenden Unterwasseranlage - und stundenlang passiert nichts außer der Flutung von 2 Decks? Die Story an sich erinnert mich in vielem an Dan Brown (Entschlüsselung von kryptischen Texten,...) und Frank Schätzing (Der Schwam" weil es am Ende ähnlich spährisch wird), am Ende ist die Geschichte dann aber doch fesselnd, deshalb ***
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