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am 13. April 2016
Beschrieben wird ein Schicksal, wie es jeden jederzeit treffen könnte. Ruth ist erst 32 Jahre alt und unheilbar an Krebs erkrankt. Durch den Austausch mit ihren Freunden und die Kolumnen hat man bald ein vertrautes Verhältnis zu ihr, als ob man sie kennen würde.
Um so trauriger, dass sie den Kampf verliert.
Geärgert habe ich mich auch über das Nachwort ihres Mannes. Hatte er zu der Zeit schon eine andere Frau? Kaum nachvollziehbar, wie er sich zum Schluß verhalten hat.
Das Buch geht sehr an die Nieren, man sollte sich trotzdem mal mit solchen Themen beschäftigen. Man lernt wieder mehr, den Alltag und das Leben zu schätzen, freut sich an kleinen Dingen und erkennt, dass man selbst auch nicht unsterblich sein wird.
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am 2. April 2016
Sehr berührend,eine tapfere Frau und unbegreiflich die Tatsache in jungen Jahren dermassen vom Krebs befallen zu werden,sehr traurig als Trost gibt es nur die Tatsache das das Leiden vorbei ist
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am 24. April 2003
Ich lese viel. Und alt bin ich auch noch nicht - ich befinde mich noch in den vorderen 20ern. Da liest man keine Bücher über Krankheit, außer, man hat sie selbst (die Krankheit). Oder ein naher Freund, ein Familienmitglied. Oder Sonstwer, der einem mehr bedeutet als ein oberflächliches HALLO, WIE GEHTs. Bei mir trifft (fast) nichts dergleichen zu und trotzdem las ich das Buch dank einiger überschwenglicher Rezensionen von einer sehr guten Freundin. Und ich bin ihr dafür zu tiefsten Dank verpflichtet. Denn dieses Buch lässt einen nicht unverändert! Ruth hinterlässt durch ihre Worte; durch ihre ganze Art des Umganges mit Krebs mehr als nur einen tiefen Einblick in die Welt einer Erkrankten. Vielmehr fesselt Ruth durch ihren puren Sarkasmus. Zugleich ist sie sich nicht zu schade, ehrliche Gefühle zu ergründen. Beim Lesen lachte ich. Ich weinte (ja, auch junge Männer dürfen das!). Und ich verstand einiges mehr vom Leben und der Welt. Vielmehr möchte ich hier nicht preisgeben ... die Erkundungsarbeit sollte jeder Leser bitteschön selbst übernehmen. Nur so viel: ich schrieb einleitend, dass ich recht viel lese. Das war nicht gelogen. Und manchmal kommt es vor, dass mich ein Buch in einen Strudel reißt, der mich mein ganzes Leben lang begleitet. Darunter sind Bücher wie VIELLEICHT LIEBER MORGEN, PETER PAN oder DIE MITTE DER WELT. Seit heute gehört auch Ruths Geschichte zu diesen Büchern. Die Geschichte, die sich in Ruths eMail-Konversationen enfaltet, ist berührend/witzig/tragisch/ehrlich/wundervoll/geistreich ... und teilweise wirklich herlich boshaft. Ihr Buch hat mich ein klein wenig verändert; das Ergebnis: mehr Mut im Leben, mehr Spaß am Leben und endlich die Absolution für Sarkasmus. Danke Ruth.
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am 26. Juli 2009
...es ist eine sehr intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Krebs, ich hätte gerne die Zeit angehalten...das Leben ist so wertvoll-- genießen wir es in vollen Zügen!
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am 24. August 2001
Habe dieses Buch an einem Donnerstag morgen angefangen zu lesen und es erst abends, als ich es ausgelesen hatte, wieder beiseite gelegt. Zwischendurch viel geweint, aber auch immer wieder ein Lächeln im Gesicht gehabt. Es war, als wäre eine Freundin gestorben. Die Autorin gewährt dem Leser schonungslos tiefe Einblicke in ihr Seelenleben während des Verlauf ihrer Krebserkrankung und das allein macht das Buch lesenswert. Abgerundet wird es durch ein Nachwort ihres Mannes, der die andere Seite beleuchtet. Die der Angehörigen und deren hilfloses daneben stehen ohne helfen zu können. Sollte jeder gelesen haben.
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am 18. Februar 2014
Dieses Buch sprach mich sofort beim Auspacken an.
Dieses strahlende Lächeln, eine junge Frau sitzt mit kurzen Haaren auf einem Mauervorsprung im Garten und strahlt diese Ruhe und Zufriedenheit aus:

1. Sie heißt Ruth Picardie.
2. Sie starb im Alter von 33 Jahren.
3. Sie hinterließ die zweijährigen Zwilling Joe & Lola.
4. Und dieses Buch "Before I Say Goodbye" beziehungsweise "Es wird mir fehlen, das Leben."

Ruth Nadine Picardie kam am 1. Mai 1964 in Reading zur Welt. Sie arbeitete als Redakteurin und Journalistin. Ihren Ehemann, Matt Seaton, lernte sie an der Universität kennen und heiratete ihn 1994. Im selben Jahr entdeckte sie einen Knoten in ihrer linken Brust, dieser war nach den Angaben der Ärzte gutartig.
Das Paar konnte auf natürlichem Wege keine Kinder haben. Nach einer In-vitro-Fertilisation bringt Ruth die Zwillinge im August 1995 zur Welt. Ein Jahr später, im Oktober erhält Ruth die Diagnose Brustkrebs, dieser breitet sich zu Knochenkrebs, Leberkrebs, Lungenkrebs und einen Geschwür im Gehirn aus.
Das Buch beginnt mit einer Einführung durch ihren Ehemann und endet mit einem Epilog von ihm. Dargestellt wird die Geschichte von Ruths Erkrankung durch den E-Mail Verkehr mit Freunden, ihre Kolumne "Before I Say Goodye" im Observer und Leserbriefen an Ruth.
Ruth Picardie beschreibt mit bissiger Ironie den Alltag zwischen Krankenhaus, die durch die Chemotherapie und die Medikamente hervorgerufenen Veränderungen ihres Körpers, Besuche bei Vertretern der Komplementärmedizin, Befriedigung ihrer Einkaufslust mithilfe hochwertiger Cremes und ihren Kindern. Von ihrem Ehemann erfährt man ausgesprochen wenig, man spürt zwischen den Zeilen, das die Beziehung am Ende ist. Im Epilog spricht Matt Seaton sehr offen darüber, dass der Krebs die Liebe endgültig zerstörte. Ruth ihr einziger Trost waren ihre Kinder.
Besonders bewegend sind die Leserbriefe, darunter viele ähnliche Schicksale des Überlebens beziehungsweise Sterbens und ein Brief von dem Mann, dem sein erster Kuss Ruth galt.

"Gegen eventuelle Scheidung gibt es kein besseres Mittel als eine unheilbare Krankheit. Und auch wenn du deinen Kleinen nicht groß werden siehst, war es immer noch besser, ein halbes Leben mit wundervollen Kindern gehabt zu haben als ein ganzes ohne sie" (Seite 68, a.a.O.).

"Hatte gestern einen gräßlichen Nachmittag im Schreibwarenladen. Mußte weinen, als ich nach "Andenkenkästchen" für die Kids suchte, in denen sie Briefe, Fotos und dergleichen aufheben können" (Seite 60f., a.a.O.).

Dieses Buch und das Schicksal dieser jungen Frau gibt einem die Möglichkeit über vieles nachzudenken.

1. Wie will ich mein Leben verbringen?
2. Wir denken immer, uns bleibt noch unendlich viel Zeit alles zu erleben, das "Richtige" zu tun.
3. Was ist, wenn uns nur noch eine begrenzte Zeit bleibt und diese durchzogen von Schmerzen, Medikamenten, Angst und allen unangenehmen Dingen dieser Welt ist?
4. Welchen Weg würden wir einschlagen, wenn wir den Zeitpunkt unseres Todes kennen? Die Art unseres Todes?
5. Ist mir das, was mir heute wichtig ist, wirklich etwas wert?
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am 5. Juli 1999
"Es wird mir fehlen,das Leben" von Ruth Picardie ist kurz gesagt das bewegendste Buch, das ich je gelesen habe. Es ist ein Zusammenstellung der Kolumnen und E-Mails einer jungen britischen Journalistin (32), die kurz nach der Geburt ihrer Zwil-linge erfährt, daß sie an Brustkrebs im fortgeschrittenen Sta-dium erkrankt ist. Man durchlebt durch ihre Korrespondenz mit Freunden, unter anderem einem an Aids erkrankten Freund, und ihren im "Observer" veröffentlichen Artikeln, ihre Krankheit und dessen rapide schlechter werdenden Verlauf. Nach dieser Beschreibung erwartet man ja eigentlich, daß es in diesem Buch um eine ernsthafte und zu Tränen rührende Verarbeitung des nahenden Todes geht--- weit gefehlt!! Ruth Picardie zeigt einen starken und allzeit selbstironischen Kampfgeist, sich von der Situation und all den "ach-so-mitfühlenden" Bei-leidsbekundungen und "guten" Ratschlägen nicht unterkriegen zu lassen. Man spürt natürlich, daß hinter ihrer manchmal etwas aggressiven Ausdrucksweise der Angst vor dem Sterben und dem Tod stecken, denn Illusionen gibt sie sich nicht wirklich hin, wenn sie davon spricht, daß sie laut Statistik eine 18prozentige Chance hätte die nächsten 5 Jahre zu überleben. Lachen und weinen liegen sehr nahe beieinander in diesem Buch. In einem Moment habe ich noch über ihre sehr witzige und pointierte Kolumne gelacht, in der nächsten Minute weinte ich aber schon über die ebenfalls abgedruckten Leserbriefe, die sehr ehrlich von ähnliche Schicksalen erzählen, oder einfach nur Trost spenden wollen. Das Bewußtsein, daß es sich um ein reales Schicksal und nicht um eine Romanfigur handelt, hat mich persönlich sehr nachdenklich gestimmt, denn im einen Moment hielt sich auch Ruth Picardie für eine junge Frau, die eigentlich al-les hat im Leben, und nur ein paar Monate später lag sie be-reits im Sterben..... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 31. August 1999
Durch den völlig andere Aufbau des Buches verliert es nicht an Betroffensein, strahlt durch die Erzählform und die Zusammenstellung eher Hoffnung und Kraft aus. Ruth schein trotz wiederkehrender Tiefpunkte entschlossen zu siegen - nicht zu sterben!!! Sicher ist der innere wirkliche Kampf bis zur Akzeptanz der noch kurzen Zeitspanne des Lebens nicht beschrieben, doch er ist spürbar. Bringt nicht die Menschen oft Angst um weniger wichtigen Dingen zum Schweigen? Aber es bleibt bis zur Akzeptanz und auch darüber hinaus eine gewisse "Leichtigkeit" vorhanden, die man ihr glaubt und bewundert. Denn noch kennt sie ihr wirkliches Schicksal nicht ausreichend. Es erzeugt Schmunzeln, ihre Beschreibungen über den "zukünftigen Irrsinn im Kopf" zu lesen, solange die Ausmaße einem unbekannt sind. Die Ängste um ihre Kinder und die Trauer um die nichtgelebten gemeinsamen Jahre gehen einer Mutter unter die Haut. Der Bericht des Mannes, über Ruths zunehmenden Unfähigkeit sie selbst zu sein, klingt am Anfang sehr nüchtern. Doch man spürt nach einigen Seiten seine Außeinandersetzung, seine Trauer und seinen Verlust. Es ist ein kurzatmiges Buch zu diesem Thema. Aber nicht weniger traurig, nicht weniger zum Mitleiden.
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am 29. Januar 2011
Ich habe das Buch auch gelesen und auch ich musste zu den Tempos greifen..
Ich bin auch der Meinung, dass man das Buch nicht "schlecht" finden kann und auch nicht mit "normalen" Romanen über Krebs vergleichen kann..
Hierbei handelt es sich nämlich nicht um einen Roman, sondern um eine Aneinanderreihung von tatsächlich geschriebenen E-Mails, Kolumnen und Leserbriefen..
Sowas kann nicht von uns bewertet werden..

Mit den E-mail konnte ich nicht so viel anfangen aber die Kolumnen und auch das Nachwort von ihrem Mann haben mich sehr berührt..
Es erinnert einen wieder daran, wie schnell alles plötzlich vorbei sein kann und dass man sein Leben viel mehr "richtig" leben sollte..
Auch hätte ich gerne etwas mehr von Ruth, ihren Freunden und ihrer Familie erfahren..
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am 3. Dezember 2010
Ich las dieses Buch, als ich selbst an Krebs erkrankt war und mich gerade einer Chemotherapie unterzog. Ruth Picardie sprach mir mit so vielem aus der Seele.....der eigene Umgang mit der Erkrankung, der Umgang nahestender oder anderer Personen mit der Erkrankung und wie gut Gemeintes oftmals sehr tiefe Wunden in der Seele eines Kranken aufreißen kann.
Sehr gut gefallen hat mir auch das Nachwort des Mannes der Autorin, der die Seite des Partners betrachtet, der nicht weniger leidet als der Betroffene selbst, es man in dieser Situation jedoch nicht immer so sehen kann.
Im Gegensatz zu Ruth Picardie hab`ich den Kampf gegen den Krebs gewonnen.................und wünsche an dieser Stelle allen an Krebs Erkrankten viel Kraft, Mut und Hoffnung, wie auch immer die Geschichte weiter geht................
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