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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
607
3,7 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 2. August 2014
... Roman leider nicht.
Um mir mal wieder ein Buch zu kaufen, dachte ich: es wäre doch ein gute Idee, nachzuschauen, welch Rezensent "Das Parfüm" ebenso faszinierend fand wie ich.
Dann in dessen Profil geschaut, welche Romane er wohl noch mit 5 Sternen bewertet.
Unter anderem fand ich die "Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann.
Da kann ich sicher nichts falsch machen, war meine schnelle Entscheidung, und ich bestellte das Buch.
Aber, was soll ich sagen, darin wird über die beiden Wissenschaftsgenies, Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß, in einem Sprachstil geschrieben, der nicht einmal annähernd die Ausdruckskraft eines P. Süskinds erreicht. Irgendwie hüpfte Kehlmann von einer Situation zur anderen, als gelte es eine Stubenfliege zu fangen. Ich quälte mich deshalb fast gleichgültig durch die ersten hundert Seiten, dann habe ich es beiseitegelegt.
Einzig und allein die Gaußsche Genialität ist mir im Gedächtnis geblieben, die er schon als junger Mensch offenbarte. Die geniale Methode, blitzschnell die Zahlen von 1 bis 100 zu addieren, werde ich mit Sicherheit nie vergessen. Dieses Buch leider schon, denn es hat mir nicht gefallen.
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am 30. Mai 2017
Mathematiker Gauß und Universalgelehrte Alexander von Humboldt. wurden im Jahrhundert der Aufklärung geboren und waren in ihrem rationalen Denken Vorreiter unserer Zeit. Es ist überaus witzig geschrieben und erinnerte mich oft an heute. Vielleicht nicht das beste Buch von Kehlmann, aber persönlich gut nach seinem Geschmack ausgewählt.
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am 18. März 2017
Lesenswert. Ein schöner Besuch bei den Humboldts, Gauss, Goethe und zwischendurch trifft man Napoleon oder Ureinwohner Südamerikas. Wunderbar kurzweilig geschrieben, eine schöne Lektüre für Zwischendurch.
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am 27. Mai 2017
Ich hab mir ehrlich gesagt mehr vorgestellt. Der Titel klingt ganz interessant, der Inhalt ist so naja.
Es ist in Form einer Erzählung geschrieben, aber so gut wie keine direkten Reden drin, was für mich das Buch sehr zäh macht.
Die Storyline ist an Sich interessant und gut gelungen, die Umsetzung hätte meiner Meinung nach etwas spannender gestaltet werden können.
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am 12. Dezember 2005
Frühes neunzehntes Jahrhundert: Der tendentiell misanthrope Carl Friedrich Gauß beglückt die Welt mit bahnbrechenden mathematischen Entwicklungen, gleichzeitig bereist der furchtlose Alexander von Humboldt die vielen unentdeckten Nischen der Erde, setzt sich Gefahren und Unbill aus. Ihre Ziele sind ähnlich: Den Horizont des Menschen zu erweitern. Der eine sucht in seinem Inneren und im Kleinen nach Antworten, der andere muß die Welt „erfahren", um sie zu begreifen und begreiflich zu machen.
Daniel Kehlmann erzählt beide, sich schließlich kreuzende Biographien auszugsweise mit starkem Fokus auf den Beginn und das Ende, als Gauß' Auffassungsgabe allmählich nachläßt und der inzwischen weltweit populäre von Humboldt mit ganzen Hundertschaften als Gefolge von Regierungen vorgegebene Strecken abreisen muß, ohne noch im Sinne des Wortes „forschen" zu können - oder zu dürfen. Die westliche Welt befindet sich im Umbruch. Die Wissenschaft genießt mehr und mehr Ankerkennung; am Ende blicken beide Protagonisten zurück und erkennen, daß sie inzwischen von ihren eigenen Entwicklungen und neuen, nachwachsenden Wissenschaftlern „überholt" wurden.
Das waren noch Zeiten, ist man festzustellen geneigt, als natürlich vor allem Männer (Frauen spielen in diesem Roman kaum eine Rolle) in die Welt reisen und hinter jedem Busch, hinter jeder Kreisfunktion Neues finden konnten. Erzählerisch fühlt man sich vor allem bei den „Orinoko"-Eposiden von Humboldts an „Wassermusik" von T.C. Boyle erinnert, denn Kehlmann wählt eine ähnliche, ähnlich lakonische Sprache. Häufig im Konjunktiv und nahezu ohne wörtliche Rede wechselt er, zuweilen etwas schwer nachvollziehbar, die Perspektiven, parliert und kommentiert. Das allerdings überaus vergnüglich und augenzwinkernd, ohne sich über seine Figuren zu erheben. Daß dabei das eine oder andere historische Faktum auf der Strecke bleibt, ist bei dieser Art von Literatur immer verzeihlich, denn es wird aufgewogen durch ein sehr anschauliches Sitten- und Gesellschaftsbild - und durch die liebevolle Zeichnung der Hauptfiguren, die dem Leser nachgerade ans Herz wachsen, mit all ihren Schrullen.
Es gibt allerdings ein Aber. Vor allem im letzten Drittel wird das Buch etwas zäh, gen Ende wirkt es unentschlossen. Mit dem Umblättern der letzten Seite stellt man fest, auf einige dramaturgische Tricks hereingefallen zu sein. Nichtsdestotrotz: Sehr intelligente, literarisch ambitionierte Lektüre, die auch den internationalen Vergleich nicht scheuen muß, sich aber ein ganz klein wenig unter Wert verkauft.
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am 1. November 2016
Ich war doch überrascht über die vielen extrem negativen Rezensionen. Gut, der grösste Virtuose der deutschen Sprache ist Kehlmann nicht, die Rahmengeschichte in Berlin ist etwas öde, aber trotzdem liest sich das Buch sehr gut und es ist leidlich spannend.
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am 20. Mai 2017
Fabelhafte Lektüre, gespickt mit trockenem Humor. Die Protagonisten plastisch und kreativ vom Autor skizziert. Man taucht ein in die preußische Gelehrtheit und findet sich unweit der heutigen Realität wieder. Lesenswert
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TOP 500 REZENSENTam 8. September 2016
Der Roman handelt von den Lebensgeschichten zweier bemerkenswerter deutscher Persönlichkeiten, die auf völlig unterschiedlichen Wegen wissenschaftlich tätig waren und der Menschheit großartige Werke hinterlassen haben. Der eine ist der Mathematiker, Geodät und Astronom Carl Friedrich Gauß und der andere der Abenteurer, Naturforscher und Universalgelehrte Alexander von Humboldt. Beide wurden im 18. Jahrhundert, dem Jahrhundert der Aufklärung, geboren und waren in ihrem rationalen Denken Kinder dieser Zeit.

Daniel Kehlmann beschreibt besondere Stationen im Leben von Gauß und von Humboldt. Reale Ereignisse sowie bedeutende Werke dieser beiden außergewöhnlichen Wissenschaftler fließen ein. Die schriftstellerische Freiheit beginnt bei ihrer Charakterisierung und ihrem persönlichen Umgang mit Erfolg. Kehlmann überzeichnet ihre Charaktere auf humorvolle, manchmal groteske Weise und lässt die Protagonisten mit ihren verschiedenen Weltbildern und ihrer unterschiedlichen Art der Forschung aneinander geraten. Seine Figuren wirken exzentrisch. Kehlmann suggeriert der Leserschaft, dass extreme Leistungen nur vollbringen kann, wer auch einen extremen Charakter besitzt.

Der Autor versteht es, imposante Leistungen der Protagonisten geschickt in den Handlungsablauf einzuflechten. Wenngleich die beschrieben Werke keine Fantasieprodukte sind, werden manche Ideen instrumentalisiert, in dem ihnen eine Bedeutung beigemessen wird, die sie aus historischer Sicht nicht haben konnten. So hat Gauß zweifelsohne die nichteuklidische Geometrie entdeckt, konnte hierin aber kaum mehr als ein alternatives mathematisches Modell sehen. Ein physikalisches Modell eines gekrümmten Raumes, in dem diese Geometrie zur Anwendung kommt, taucht erst viele Jahre später in Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie auf.

Die Kontroversen zwischen Gauß und von Humboldt sind, ebenso wie die sonstigen Gespräche im Roman, nicht sonderlich tiefgehend. Wer Diskussionen erwartet, die auch nur im Ansatz denen zwischen Settembrini und Naphta in Thomas Manns "Der Zauberberg" gleichen, wird enttäuscht. Es geht Kehlmann offensichtlich nicht so sehr um den Inhalt der Dialoge, sondern um deren Stil und um die Menschen, die sie führen. Die Auseinandersetzungen sind humorvoll und haben einen hohen Unterhaltungswert. Kehlmanns Stärke sind pointierte Dialoge, in denen sich nicht nur Witz und Intelligenz offenbaren, sondern insbesondere die (immanenten) Schattenseiten der Genialität deutlich werden.

Das Buch kann ich sehr empfehlen, auch wenn ich darin nicht, wie im Klappentext beschrieben, einen philosophischen Abenteuerroman sehe. Es ist eher eine Satire. Der Roman handelt von der Vermessenheit zu glauben, die Welt durch Gitternetze, Zahlen und statistische Ergebnisse erfassen zu können. Es handelt sich aber auch um einen psychologischen Roman über das Leben und die Grenzen genialer Menschen - eine Gratwanderung zwischen Ruhm und Lächerlichkeit.
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am 24. Februar 2017
In dem Roman "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann geht es um die Geschichte der Naturwissenschaften und um die Entdeckung der Welt. Die zwei Protagonisten des Romans sind der Naturwissenschaftler und Entdecker Alexander von Humboldt und der Mathematiker Carl Friedrich Gauß. Der Roman hat auf mich einen seltsamen Eindruck gemacht: vielleicht kann man sagen, dass er einem Zeichentrickfilm ähnelt. Der Roman besteht aus einer schnellen Abfolge kurzen Szenen und die zwei Hauptfiguren wirkten auf mich wie Karikaturen von komischen Käuzen. Der Autor ist bestimmt intelligent, aber es kommt meiner Meinung nach nichts so richtig dabei heraus.
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am 13. Februar 2009
Maßlos, überbewertet, Abklatsch - das sind die Kritiken mit einem Stern. Ehrlich gesagt, hatte ich so was Ähnliches auch erwartet bei diesem Buch, das lange auf der Bestsellerliste ganz oben stand. Deswegen hatte ich es nicht gekauft. Und habe es dann geschenkt bekommen und gelesen. Und war angenehm überrascht. Damit habe ich nicht gerechnet. An die 1-2 Sterne-Kritiker: ich kann diese Meinungen verstehen.

Doch mir gefallen dieser Stil und diese Erzählweise, sie setzen sich angenehm ab von vielen anderen.Indirekte Rede statt direkter, Phantasie ersetzt Wirklichkeit bzw. ergänzt sie, so dass man nicht weiß, was momentan zutrifft. Dieses Nichtwissen, war's jetzt so oder doch nicht, macht die Erzählung interessant. Ein sehr gutes Stilmittel.

Kurze Sätze, manchmal ironisch gefärbt, manchmal witzig, für Humboldt schien es für Kehlmann einfacher gewesen zu sein, diesen Ton zu treffen, der den Leser schmunzeln lässt. Hier haben wir zwei Genies, die unterschiedlicher kaum sein können, die beide jedoch in ihrem eigenbrötlerischen Gehabe sehr schwierige Typen sind; denen es zu einem großen Maß an Sozialkompetenz fehlt, die jedoch absolut zielgerichtet ihrer Bestimmung folgen und der Welt brillante Erkenntnisse vermitteln.

Ich denke, man sollte das Buch mit dem gebotenen Respekt, aber nicht mit zu viel Ernst lesen. Wer mehr über Gauß und Humboldt wissen und lernen möchte - und diese Erzählung stiftet geradezu an - der kann sich entsprechend informieren und trockene Biografien lesen.
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