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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
24
4,0 von 5 Sternen
Paradies
Format: Taschenbuch|Ändern


am 5. Dezember 2004
Zuerst dies: Ich fand ihn recht unterhaltsam, diesen skandinavischen Krimi. Eine interessante Story aus dem gegenwärtigen gesellschaftlichen Leben. Die viele verschiedenen Stränge, die dabei miteinander verwoben werden, politische, soziale, psychologische, haben mich nicht gestört. Alles in allem solides Autoren-Handwerk.
Aber.
Irgendwie war mir ein bisschen zu viel von allem da. Ein bisschen zu viel persönliche Dramen, ein bisschen zu viel Selbstmitleid, ein bisschen zu viel Zögern und Zaudern, ein bisschen zu viel Tränen, ein bisschen zu viel Erschütterung, Schicksal usw.
An manchen Stellen fand ich, konnte man das Autorenhandbuch durch die Zeilen schimmern sehen. Sex sells. Also mindestens ein unmotiviert detailgenauer Geschlechtsakt untergebracht.
Alles in allem hat die Autorin (oder der Lektor?) sein Autorenhandbuch gelesen und verstanden. Und bei der Würze etwas tief ins Gewürzregal gelangt. Was besonders für die Werbeeinblendungen gilt.
Genau. Werbung. Die Verlage finden offenbar einen neuen Markt, aus dem sich finanzieren lässt. Mehrfach unmotiviert eingestreute Namen von Möbelhäusern, Modelinien, Designstores, wie unbeabsichtigt mehrfach fallengelassen, erzeugen das ärgerliche Gefühl, es mit einem Literatur gewordenen Privatfernsehen zu tun zu haben.
Fazit: Oberflächlich unterhaltsame Geschichte mit haufenweise ärgerlichen Nebenwirkungen.
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am 19. Februar 2002
Das neue Buch von Lisa Marklund - wie geschaffen für einen verregneten Sonntag. Wieder spielt dieser Psycho-Thriller einige Jahre vor "Olympisches Feuer', so dass man teilnehmen kann an der persönlichen Weiterentwicklung der Reporterin Annika - ein ganz spannendes und glaubwürdiges Moment dieses Buches. Nichts in ihrem Leben scheint gradlinig voranzugehen,; sie bringt sich immer wieder in schwierige Situationen durch ihr überschäumendes Temperament oder ihre Neugier; muss in diesem Buch auch unangenehme Wahrheiten aus früheren Zeiten aushalten und bringt sich schließlich selbst in höchste Gefahr. Der Plot ist glaubwürdig und nicht vorhersehbar. Immer dann, wenn die Geschehnisse im Zeitungsmilieu beschrieben werden, sind Lisa Marklunds eingehende Kenntnisse zu merken. Die Geschichte spielt sich auf mehreren Ebenen ab, so dass die Spannung immer wieder neu entfacht oder über viele Seiten gehalten werden kann. Natürlich geht es auch wieder um Mord - sogar um mehrere Morde. Aber eigentlich ist in diesem Buch das 'whodunnit?' nicht so interessant wie das Leben und die immer wieder überraschenden Handlungsweisen der agierenden Hauptpersonen.Einzig der Schluss scheint mir ein bisschen zu 'rund' geraten zu sein . Ansonsten ein Buch, das ich bis zu eben diesem Ende nicht mehr aus der Hand gelegt hab.
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am 26. Mai 2012
(ACHTUNG! Amazon hat hier die Rezensionen von 2 verschiedenen Büchern durcheinander gebracht! Meine Rezension bezieht sich auf die Hörbuchfassung von Liza Marklunds "Paradies".)

Dieser Annika Bengtzon-Roman hat meiner Meinung nach alles, was einen wirklich guten Krimi ausmacht: Sowohl eine spannende und verwickelte Handlung als auch gut beschriebene Charaktere.

Im Stockholmer Freihafen liefern sich Schmuggler ein schauriges Duell; etwa zur gleichen Zeit interwievt die junge Journalistin Annika die Gründerin der Stiftung "Paradies", die verfolgten Menschen helfen soll unterzutauchen. Bei ihren Nachforschungen über die Seriosität dieser Stiftung lernt Annika Thomas kennen, der beim Sozialamt arbeitet. Eine junge Frau, die in die Schmuggel-Affäre verwickelt ist vertraut sich Annika an und sucht bei "Paradies" Schutz.

Liza Marklunds Romane um die Journalistin gefallen mir allgemein, weil sie ihre Figuren so glaubwürdig darstellt, man wirklich mit ihnen fiebert. Auch dass sowohl ein Kriminalfall als auch die Lebens- und Liebesgeschichte der Hauptperson geschildert werden, finde ich gut. "Paradies" hat noch dazu eine besonders mitreißende Handlung. Eines der besten Hörbücher, die ich in letzer Zeit gehört habe!
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am 8. Juni 2003
"Paradies" (rororo 23104 - "Paradiset", 2000) ist der dritte Roman der schwedischen Autorin Liza Marklund mit der Journalistin Annika Bengtzon. Zeitlich ist er nach "Studio 6" (rororo 22875 - "Studio sex", 1999) und vor "Olympisches Feuer" (rororo 22733 - "Sprängaren", 1998) einzuordnen. Annika Bengtzon stößt als Nachtredakteurin des "Abendblatt" auf eine mysteriöse Stiftung, die "Paradies" genannt wurde, von Rebecka Björkstig geleitet wird und verfolgten Personen eine neue Identität beschaffen soll. Doch ist diese Stiftung wirklich so menschenfreundlich oder nur am Gewinn interessiert, da sie in der Regel die neue Identität im Auftrag und auf Rechnung der Sozialämter der Gemeinden verschafft? Das ist ein Fall für die Aufklärungsjournalistin Annika Bengtzon. Parallel zu diesem Hauptstrang des Romans recherchiert sie für das "Abendblatt" in mehreren Mordfällen, die in Zusammenhang mit der jugoslawischen Mafia stehen, und kann die Hintergründe der Morde - die eine Folge des Zerfalls Jugoslawiens, den darauffolgenden (Bürger-)Kriegen und des moralischen Verfall der Ordnungsmacht sind - wenngleich mit unbefriedigendem Resultat aufklären. Alles in allem 504 leicht lesbare Seiten, wobei die Beschränkung auf den Hauptstrang der Erzählung und damit eine gewisse Kürzung dem Buch nur gut getan hätte.
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am 16. März 2016
Ein Doppelmord im Stockholmer Hafen sorgt für fieberhafte Arbeit im "Abendblatt", in dessen Redaktion Annika gerade Nachtschicht hat. Während die Kollegen den Fall bearbeiten, macht sich die Nachwuchsjournalistin an die Recherche über eine Organisation namens Paradies, die verfolgten Menschen neue Identitäten verschafft. Doch was als Routinearbeit beginnt, entpuppt sich als Fall mit tödlichen Konsequenzen.
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am 21. August 2016
Viertes Buch meiner Annika Bengtson Sammlung, fantastische Schriftstellerin für Menschen, die Krimis mit gehobenem Anspruch mögen.
Weitere folgen so schnell wie möglich.
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am 15. August 2003
Wow, das war mal wieder ein richtiges Lesevergnügen! Durch die verschiedenen Handlungsstränge, die eine astreine Spannung aufbauen, konnte ich das Buch zu Beginn fast nicht aus der Hand legen. Ich habe den Roman in Rekordzeit gelesen und werde mich schleunigst um "Olympisches Feuer" kümmern ;-). Eine absolute Empfehlung für alle Krimi-Fans. Vielleicht eine kleine Einschränkung: Ich glaube, Frauen wird das Buch mehr faszinieren als Männer...
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am 18. Juni 2003
In 2 Nächten durchgelesen und völlig begeistert! Mit einer extrem spannenden Krimistory mit Zeitbezug (Jugoslawien/Mafia) hat Liz Marklund die Lücke zwischen Studio 6 und Olympisches Feuer geschlossen und uns die Person der Jungjournalistin Annika noch viel näher gebracht. Dass diese die ganze Zeit heult, sollte angesichts des zeitlich vorgelagerten Studio 6 und dort aufgezeigten Vergangenheit sowie der daraus folgenden psychischen Probleme unserer jungen Heldin nicht ganz unverständlich sein. Umso bewundernswerter, wie sie, trotz einiger katastrophaler Fehler im Job, ihr privates Leben - überhaupt ihre Haltung zum Leben - in den Griff kriegt. Das ist die eigentliche dramatische Story in Paradies.
Auch die Reflexionen über die schwedische Gesellschaft, die Kriminalität und den Journalismus sind mindestens auf Mankell-Niveau ( okay, der ohne allzu viel Journalismus). Ob das mit der Jugo-Mafia wirklich alles so überzeugend ist, sei mal dahinngestellt. Ein bisschen schwach finde ich allerdings, dass Annika anscheinend jedesmal aus dramaturgischen Gründen in die lebensgefährliche Gefangenschaft des Killers geraten muss. Da sollte sich Frau Marklund doch mal ein anderes Schema ausdenken. Aber das allein ist noch kein vollen Punktabzug wert.
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am 26. Juni 2003
Getrübt wird das Lesevergnügen leider durch die unzulängliche deutsche Übersetzung. Nicht nur, dass kein sprachliches Klima entwickelt wird, das dem Stoff angemessen wäre. Es fehlt auch durchweg an Eloquenz und spannungsorientiertem Ausdruck. Unbeholfene Satzkonstruktionen, undeutliche Beschreibungen und Benennungen, unsicherer Umgang mit Wortbedeutungen und Plumpheiten bei der Übertragung salopper Formulierungen, lassen den Leser immer wieder stolpern. Gerade die Übersetzung (besser: Übertragung) eines solchen Thrillers bedarf auch besonderer Inspiration. Manche der in den Leserrezensionen benannten Mängel könnten auch hier ihre Ursache haben.
Es ist kaum vorstellbar, dass es im Original solche sprachlichen Schwächen gibt. Und es ist erstaunlich, dass eine so dürftige Übersetzungsarbeit durchs Lektorat so angesehener Verlage wie Hoffmann & Campe bzw. Rowohlt gehen konnte.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. November 2004
Annika Bengtzon arbeitet an untergeordneter Stelle in der Redaktion des Abendblatts, wo sie für die Kollegen recherchiert und korrigiert. Während die Redakteure hinter der Geschichte eines Doppelmordes forschen, übernimmt Annika ein Interview mit Rebecka Björnstig, deren Stiftung "Paradies" es sich zur Aufgabe gemacht hat, bedrohten Menschen beim Aufbau einer neuen Existenz zu helfen.
Annika alltägliches Leben hat etwas Vorläufiges: Sie wohnt in zwei Zimmern, Bad und Toilette, die sie mit andern Mietern teilt, liegen über den Hof; ihre Arbeitsstelle entspricht weder ihrem Können noch ihrem Wunsch, journalistisch zu arbeiten; es gibt für sie nach dem Tod der Großmutter zunächst keinen Menschen, zu dem sie eine enge Bindung hat.
Die Verbrechen der osteuropäischen Mafia und die Greueltaten im ehemaligen Jugoslawien sind zwar Thema des Buches, aber es wird über sie berichtet wie über lange zurückliegende Historie statt wie über Zeitgeschehen, das betrifft. Einzig in den Erzählungen des Oberst kommt Mitgefühl auf.
Parallel zu ihren Recherchen erlebt Annika den Beginn einer Liebesgeschichte mit einem verheirateten Mann, dessen Schweigen sie schlechter zu ertragen scheint als die Entführung und ihre Todesangst.
Was mich bis zum Schluss des Buches beschäftigte und worauf es mir keine Antwort gab: Warum wendet sich Rebecka an die Presse? Den Folgen, die Annikas Recherchen für sie haben (und die sie hätte voraussehen können), hätte sie leicht entgehen können, wenn sie nach wie vor im Untergrund operiert hätte.
Bis auf diese Unlogik kann man sagen: Ein solider Krimi aus dem interessanten Zeitungsmilieu, aber um an die Klasse anderer skandinavischer Krimis heranzukommen, fehlt noch ein großer Schritt an Nähe und Dichte.
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