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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
69
4,0 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. September 2005
Wer überlegt, sich dieses Buch zu kaufen und vor dem Kauf die Möglichkeit hat das Buch in die Hand zu nehmen, der sollte das Buch auf Seite 403 aufschlagen: hier beginnt das 25. Kapitel, es umfaßt 15 Seiten. Lesen Sie diese Seiten, mögen Sie diese Seiten nicht lesen, stellen Sie das Buch zurück ins Regal und kaufen sich ein anderes (diese 15 Seiten verraten kaum etwas über die Handlung, jedoch eine Menge über den Handlungshintergrund & wer für diese Art intellektueller Spielereien nichts übrig hat, der wird kaum über die ersten fünfzig Seiten dieses Buches hinauskommen).
Mögen Sie sich jedoch mit diesen 15 Seiten auseinandersetzen und haben Sie gleichzeitig etwas für Thriller übrig, wird Ihnen dieses Buch mit hoher Wahrscheinlichkeit gefallen.
Für diejenigen, die das Buch nicht vorher zur Hand nehmen können: dieses Buch ist ein Thriller mit pseudowissenschaftlichen Elementen (Wahrscheinlichkeitsrechnung, allgemeine und spezielle Relativitätstheorie, Jungs Theorie des kollektiven Unbewußten; um die wichtigsten zu nennen).
Das Buch ist spannend, flüssig geschrieben, die knapp 600 Seiten vergehen wie im Fluge; allerdings, und dies führt bei mir zu einem Stern Abzug, ist es schon erstaunlich, was einigen Menschen mit zertrümmerter Kniescheibe, gebrochenem Handgelenk usw. zugetraut wird.
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am 20. September 2005
Adam Fawer ist mit seinem Erstling "Null" ein rasanter Thriller gelungen, der nicht nur mit einer Menge Action sondern auch höchst interessanten mathematischen Theorien aufwarten kann.
Letztere bieten den Grundstock für eine spannende, teils irritierende Story, die den Leser auf eine Reise in eine Welt zwischen Realität und Wahn hinein reisst. Sieht man einmal von einigen kleinen Anfänger-Schwächen ab, hält Fawer gekonnt den Spagat zwischen tempogeladener Action-Story (Matthew Reilly lässt grüßen) und originellen Ideen über die menschliche Wahrnehmungsfähigkeit.
Fawer hat es geschafft, mich gleich zu Beginn des Buchs an seine Story zu fesseln und es fiel mir schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, ehe ich nicht wusste, auf was seine Story hinaus laufen wird.
Fazit:
Ein spannender, verwirrender und gleichzeitig nachdenklicher Roman mit viel Tempo. Lohnt sich!
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am 3. Februar 2006
„Null“ von Adam Fawer ist leider eines dieser Bücher die sehr gut anfangen, sich dann in ihrer Grundidee verrennen und zum Ende hin abbauen. Am liebsten würde ich dreieinhalb Sterne verleihen. Aber erst einmal zum guten Anfang. Das Buch fängt herrlich direkt in der Handlung an. Keine große Einleitung der Charaktere, Örtlichkeiten oder sonstiger Begebenheiten. Die Hauptfigur David Caine befindet sich in einer Spielhölle und versucht mit Hilfe seiner mathematischen Fähigkeiten seine Gewinnchancen beim Pokern zu optimieren in dem er die Wahrscheinlichkeit berechnet, dass sein Gegenüber ein besseres Blatt hat. Doch wie schon der Buchrücken verrät, verliert er an diesem Abend eine große Summe Geld, die er sich vom russischen Besitzer der Spielhölle geliehen hat. Zusätzlich erleidet er auch noch einen epileptischen Anfall und muss ins Krankenhaus. Um keine Anfälle mehr zu bekommen, nimmt er an einer experimentellen Studie seines Arztes teil. Von diesem Moment an wird es Handlungstechnisch schon ziemlich extrem. Es tauchen Killer der unterschiedlichsten Geheimdienste auf, David Cain kann scheinbar die Zukunft voraussagen, ein Professor findet das nützlich da er gerade Forschungen in dieser Richtung betreibt und letztendlich sind alle auf der Jagd nach David Cain. Das klingt nach leichter und schneller Unterhaltung und das ist es auch. Wobei Adam Fawer den Aspekt der Wahrscheinlichkeit in den Mittelpunkt rückt, um der Möglichkeit einen Blick in die Zukunft zu werfen, eine theoretische Machbarkeit zu entwerfen. Dieser Ansatz ist sehr schön durchdacht und ausgearbeitet. Ab ca. der Mitte des Buches wird aus dem schön konstruierten Hirngespinst, mit seinen gut gezeichneten Charakteren und ihren Motivationsgründen, eine einzige Verfolgungsjagd nach David Cain. Dieser Teil ist immer noch unterhaltsam geschrieben aber nur leidlich spannend. Fawer denkt sich immer neue Verrücktheiten aus, wie Caine seinen Häschern entkommt und überspitzt den Bogen meiner Meinung nach ein bisschen zu sehr. Aus witzigen Gedankenspielen werden krude zufallsbestimmte Wendungen, die oftmals an den Haaren herbeigezogen wirken. So das alles in lautem Krach und Bumm endet. Die zweite Hälfte des Buches ist nicht wirklich schlecht, aber nach der ersten Hälfte ist man ein wenig enttäuscht. Da die zweite Hälfte im Vergleich irgendwie vorhersehbar ist.
Mein Kurzfazit. Wer einen locker flockigen Verfolgungsthriller sucht, sollte zugreifen sofern er ein gewisses Interesse an Mathe und Physik mitbringt. Denn auch wenn die zweite Hälfte merklich abbaut, bleibt ein sehr unterhaltsames Buch, dass sich schön leicht lesen lässt und eigentlich nie langweilt.
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am 14. Dezember 2005
Dieser Thriller hat wirklich alles: er ist sehr spannend, es gibt überraschende Wendungen, die Hauptpersonen sind so gut entwickelt, dass ich ihre Motivationen nachvollziehen kann, es gibt gute Action und ich habe sehr mitgefiebert mit den Protagonisten. Das alles führt bei mir schon zu einer positiven Beurteilung dieses Thrillers.
Dieser hier hat aber noch mehr zu bieten: es wird viel geschrieben über Statistik, Philosophie, Psychologie, Physik (sogar Einsteins Relativitätstheorie und Quantenphysik spielt eine Rolle). Das könnte fast schon abschreckend sein, aber es ist super geschrieben, sodass es ganz einfach verständlich wird. Für mich bedeutet es immer eine große Freude, wenn ich plötzlich Sachverhalte verstehe, vor denen ich innerlich bisher immer zurückgeschreckt bin. Vor diesem Buch wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dass ich Quantenphysik interessant, gar spannend finden könnte. In diesem Buch werden die Dinge so praxisnah und anschaulich erklärt, dass es eine wahre Freude ist.
Dieses Buch würde ich jedem empfehlen, der neugierig auf Wissenschaft ist und spannende Thriller mag.
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am 12. Juni 2012
David Caine hat ein Problem: Er hat sich schwer beim Poker verzockt. Zwar ist er ein regelrecht autistischer Kopfrechner, der in Sekunden die Wahrscheinlichkeit einer bestimmten Spielkonstellation errechnen kann, aber das Leben verhält sich eben nicht immer nach der höchsten Wahrscheinlichkeit. Und so steht er nun bei der Russenmafia mit einer beträchtlichen Summe in der Kreide. Da ihn neuerdings auch noch unerklärliche Anfälle quälen und er seinen Job als Lehrkraft am Institut für Statistik aufgeben musste, hat er keinen Schimmer, wie er schnell genug das Geld auftreiben soll. Auch sein plötzlich wieder aufgetauchter Zwillingsbruder wird ihm wohl kaum eine Hilfe sein, denn der hört seltsame Stimmen. Plötzlich sind aber nicht nur die Russen hinter ihm her...

Adam Fawer setzt seinem Roman eine spannende Prämisse voran: Nur weil wir nicht verstehen, was bei einer Überaktivität der Hirnzellen passiert, haben wir uns darauf verlegt, dies mit dem Etikett "Epilepsie" als Krankheit einzuordnen. Was aber, wenn diese Überaktivität des Hirns Ausdruck für ein besonderes geistiges Vermögen ist? Fawer wechselt die gängige Sichtweise und fordert den Leser auf, mit ihm eine neue Hypothese zu entwickeln. Sozusagen: die Krankheit als Chance.

"Null" ist ein spannender Science-fiction-thriller, der sich auf intelligente Art an die Schnittpunkte von Medizin und Mathematik, Psychologie, Physik und Philosophie begibt. Der besondere Reiz liegt dabei immer wieder darin, dass Fawer scheinbar längst geklärte Hypothesen hinterfragt und eine neue Lösung anbietet, die wir als Leser, da wir sie nicht widerlegen können, zumindest als vorstellbar akzeptieren müssen. Nebenher bekommen wir als Leser einen guten Crash-Kurs über philosohische Probleme der Physik: Die Heisenbergsche Unschärferelation, das Doppel-Schlitz-Experiment, der Welle-Teilchen-Dualismus und Schrödingers Katze sind auf populäre Art erklärt.

Das Genre bringt mit sich, dass es Verfolgungsjagden, Schießereien und Explosionen gibt, die die Handlung rasant vorantreiben. Hier aber hätte etwas weniger Hollywood-Action dem Buch ganz sicher nicht geschadet. Vielleicht wollte Fawer seinen Erstling als Vorlage für "Stirb langsam 5" empfehlen? Schließlich ist es aber bei dieser Art von Literatur immer dasselbe: Man muss sich schon auf die Gedankengänge des Autors einlassen. Wer das mit Fawers Roman tut, wird nicht enttäuscht werden.
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am 23. Juli 2007
Erstaunlich, dass sich niemand findet, der das Buch mit "mittelmäßig" bewertet, also wage ich mich an dieses Urteil.

Was mir gut gefallen hat:

o Ein interessanter Einstieg in komplexe Themen, an die sich "Otto Normalleser" sonst eher nicht herantrauen würde (Quantenphysik, LaPlacescher Dämon etc.)
o Ein gelungener Start (erfahrene Pokerspieler könnten sich wiedererkennen)
o Anschaulich erklärte Abhandlungen über Wahrscheinlichkeitsrechnung
o Ein unterzeichneter aber nachvollziehbarer Hauptcharakter

Was mir nicht gefallen hat:

o Der zugrundeliegende Plot (die Existenz eines "LaPlaceschen Dämons") ist nur dann annehmbar, wenn man ein deterministisches Weltbild zugrunde legt. Dazu muß man jedoch bereit sein, die Erkenntnisse der modernen Physik abzulehnen. Das mag nicht jedem Leser ganz einfach fallen...
o Rapide nachlassende Spannung im Verlauf des Buches, mit einem Ende auf Groschenroman-Niveau (ohne die Groschenroman-Schreiber damit herabsetzen zu wollen)
o Eine Superheldin, die bestenfalls einer Comic-Serie entstammen könnte

Die Abhandlungen über die Wahrscheinlichkeitsrechnung fand ich spannend und gut. Aber dazu muß man sicher auch Bereitschaft mitbringen, sich auf das ungewöhnliche Thema einzulassen. Es ist schwerer Stoff, der sich einem Nichteingeweihten erst beim zweiten lesen richtig erschließt. Dem einen Leser mag er zu langatmig sein, für einen anderen (beispielsweise mich) kann er genau richtig dosiert sein. (Gleiches gilt übrigens auch für die Abhandlung über den "LaPlaceschen Dämon")

Insgesamt bleibt ein zwiespältiger Eindruck. Ein vom Tenor her anspruchsvolles Buch, das auf hohem Niveau hätte bleiben können, driftet leider am Ende ins Brachial-triviale ab und hinterläßt einen schalen Beigeschmack. Hätte ich gewußt, welches Ende mich erwartet, hätte ich 100 Seiten vorher aufgehört zu lesen...
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am 8. Januar 2016
Ich fand dieses Buch sehr unterhaltsam und hatte am Ende sogar das Gefühl, dass ich ein klein wenig Allgemeinwissen in Punkto Wahrscheinlichkeit mitgenommen habe.
Der Protagonist David Caine, ein leicht verschrobenes Genie, sprach für mich beim Lesen immer mit der Stimme von Dr. Sheldon Cooper - das machte es für mich gleich nochmal unterhaltsamer und ich fragte mich an einigen Stellen, wie Sheldon da wohl wirklich reagiert hätte "That's my spot!".
Wirklich schöne Unterhaltung für zwischendurch oder kurz vor'm Einschlafen.
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am 31. Juli 2007
Adam Fawer beschreitet mit seinem Thriller "Null" recht ungewöhnliche Wege.
Der Leser wird sowohl mit der typischen Portion Spannungsroman als auch mit kurzen wissenschaftlichen Abhandlungen konfrontiert, wobei der Autor zwangsläufig das Risiko eingeht, angesichts der doch recht komplexen Materie Überforderung zu provozieren.
Wie es einer meiner "Vorschreiber" schon andeutete: man muss diejenigen Stellen, die sich mit der Materie um Wahrscheinlichkeitsrechnung und Quantenphysik beschäftigen schon sehr konzentriert lesen, um seinen persönlichen Zugang zu erhalten. Ansonsten gerät man in die Gefahr, diese durchaus faszinierenden Seiten nur zu überfliegen, was dann viel von der Faszination des Grundthemas nehmen würde.
Adam Fawer schreibt spannend und angenehm. Mit hohem Spannungsgehalt und vernünftig "erklärten" Protagonisten treibt er die Handlung mit recht hohem Tempo voran. Die Portion Unterhaltungsthriller (einschließlich einiger Runden Poker) ist jedoch ganz entschieden vor dem Hintergrund der absolut notwendigen Portion Wissenschaft zu betrachten, die Fawer den Leser näherbringen möchte.
Hier steht er jedoch eben manchmal kurz davor, es zu übertreiben. Und diese Übertreibung findet sich auch in dem grenzwertigen Ende, denn es verlangt schon viel ab, der Story die alles vernichtende Superheldin abzukaufen, die schier Unmenschliches leistet. Und auch die Fähigkeiten des Hauptcharakters David Caine, die Zukunft durchdringen zu können, dürfte nicht bei allen Lesern auf Gegenliebe stoßen.

Fazit: Selten habe ich einen Roman gelesen, der mit seinen Nebenkriegsschauplätzen, sprich dem versuchten mainstreamfreundlichen Wissenschaftsmix, fast mehr punkten kann als mit seiner Grundstory. Ohne die interessanten Passagen mit all den Wahrscheinlichkeitstheorien, pp., wäre das Buch vielleicht nur Durchschnittsware. So aber, vorausgesetzt der Leser lässt sich auf das Buch auch wirklich ein, liest man sich durch einen spannenden, interessanten Wissenschaftsthriller.
Mal etwas anderes, aber gut!
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am 16. Juli 2014
Das Schönste an dem Buch? ..dass alles nur aus Wahrscheinlichkeiten besteht. (Keine Angst, das wird schon auf den ersten Seiten des Buches kundgetan). Die kleinen wissenschaftlichen Seitenessays (Erklärung von Diesem und Jenem) dagegen sind nur selten gut in die Geschichte eingesponnen. Bevor ich jetzt aber zuviel "spoiler", kurzum:

Lange nicht perfekt, aber zum Einstand in die litarische Welt gelungen. Es kann nur besser werden - und somit ist das zweite Buch (Gnosis) quasi schon bestellt.
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am 5. Mai 2014
...und positiv überrascht. Ich lese meist Krimis/Thriller und bin immer auf der Suche nach neuen und ungewöhnlichen Ideen: dieses Buch trifft voll ins Schwarze! Die Story war nicht vorhersehbar, zum Teil unrealistisch/abgedreht und durchweg spannend!
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