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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
3
3,7 von 5 Sternen
Keiner weiß mehr
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 7. April 1999
In diesem Roman wird der Alltag eines jungen Mannes in Köln präsentiert: Ehe, Freunde, Wohnung, Straßen der Umgebung. Besonders die Ehe schildert Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975) als Quälerei, von Mißtrauen und Haß ohne deutlich faßbare Motive bestimmt. Die Versuche des Zusammenlebens der beiden Partner scheitern, die Außenwelt drängt sie auseinander, reduziert sie schließlich auf sich selbst. Brinkmann verfolgt diesen Prozeß mit rücksichtsloser Konsequenz. Sein Roman schockiert. Er schwemmt Aggressionen und Wünsche hoch, Komplexe einer sich immer mehr brutalisierenden Sexualität. "Keiner weiß mehr", 1968 erschienen, ist Brinkmanns erstes Buch, das die Wut und die Empörung seiner Generation ausdrückte. Mit seiner in Deutschland damals bislang ungewohnten Radikalität wurde es von der Öffentlichkeit jedoch kaum beachtet, nur wenige Kritiker nahmen diesen Aufschrei wahr. Marcel Reich-Ranicki lobte allerdings nach der Erstveröffentlichung: "Kühn und radikal wie nur wenige Romane dieser sechziger Jahre". Daß dieses Frühwerk heute noch gelesen wird, zeigt, daß hier das Lebensgefühl einer neuen, noch nicht etablierten Generation formuliert wurde. Manfred Orlick, Halle
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am 12. Dezember 2011
Rolf Dieter Brinkmanns Buch "'Keiner weiß mehr"' ist einer der ganz großen, aber leider oft unbeachtet gebliebenen Klassiker der deutschen Nachkriegsliteratur. In jeder Anthologie finden sich die Werke von Böll, Enzensbeger, Grass, Rinser, fast immer fehlen die Prosa und Lyrik von Rolf Dieter Brinkmann. Für den deutschen Kulturbetrieb ist er wohl auch heute noch zu radikal, zu böse, zu ehrlich, zu pornographisch, zu rebellisch, zu unakademisch. Schade. Rolf Dieter Brinkmann hat kompromisslos und ohne jedes Schielen in Richtung Massenpublikum bis zu seinem frühen Tod einen faszinierend experimentellen Schreibstil weiterentwickelt. Dass dieser seltsam-tragische Unfalltod auch mit den großen persönlichen und finanziellen Problemen in London 1975 zu tun hat, macht ihn mir nur noch sympathischer. '"Keiner weiß mehr"' gehört zu den hundert wichtigsten Romanen der deutschen Literaturgeschichte.
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am 20. November 2013
Ein Rebell soll er sein-ok. Dann schaut man sich seinen Text mal genauer an. Ergebnis: Endloses Rumgeiere eines Autoren, der dadurch von Seite zu Seite mehr nervt. Der Badboy entpuppt sich als orientierungsloser adipöser Langzeitstudent. Wow! Geld- und Zeitverschwendung.
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