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Kundenrezensionen

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am 10. September 2008
Liza Marklunds Ermittlerin, die Journalistin Annika Bengtsson, stösst dieses Mal im Rahmen ihrer Arbeit auf den Fall der ehemaligen Polizistin Julia Lindholm, die ihren Ehemann David und ihren kleinen Sohn ermordet haben soll. Da David Lindhom beliebt und prominent war, hat Julia nicht mit Verständnis oder Nachsicht zu rechnen. Annika wiederum stösst bei ihren Recherchen auf einige Ungereimtheiten rund um Davids Tätigkeiten. Zudem wird die Leiche von Julias kleinem Sohn nicht gefunden. Wie in allen bisherigen Marklund-Romanen muss Annika auch wieder diverse private Probleme
bewältigen.

Soweit die Ausgangsposition, die einen durchaus spannenden Krimi ergibt. Die Personenzeichnungen sind zudem gelungen: man kann sich sowohl mit Annika als auch mit Julias Freundin, die eine gewisse Rolle in der Geschichte spielt, recht gut identifizieren. Hat also auch einen emotionalen Zugang zu der Geschichte. Gleichzeitig stösst einen Marklund aber auch immer wieder aus dieser bequemen Position, weil keine ihrer Figuren nur gut/sympathisch oder nur schlecht/unsympathisch ist. Man liest das Buch also bis kurz vor Schluss sehr gespannt. Und alles wäre gut...wenn Marklund nicht in allerletzter Minute einen neuen Handlungsstrang andeuten würde, der absolut ungelöst bleibt. Auch die Enttarnung des/der Schuldigen bleibt unbefriedigend, weil damit verschiedene Verknüpfungen nicht aufgelöst, Motive nicht klar werden. Und so bleibt man am Ende eines spannenden Buches doch unzufrieden zurück.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. November 2010
In derselben Nacht, in der Annika mit ihren Kindern aus ihrer brennenden Villa flieht, wird in Stockholms Innenstadt der angesehene Polizist David Lindholm in seiner Wohnung ermordet. Seine Frau Julia liegt blutüberströmt im Badezimmer und gilt als Tatverdächtige. Vom vierjährigen Sohn der beiden fehlt jede Spur. Die "böse Frau" hätte ihn mitgenommen, ist das einzige was aus der verstörten Ehefrau herauszubekommen ist. Nur Annika glaubt an die Unschuld der jungen Mutter und beginnt zu recherchieren.

"Lebenslänglich" ist ein neuer Fall für Annika Bengtzon. Er schließt nahtlos an den Vorgänger "Nobels Testament" an. Der Roman besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil erleben wir die Mord- und Brandnacht im Juni und die darauffolgenden Tage. Klar strukturiert und temporeich arrangiert, präsentiert Marklund die Fakten. Die Vorverurteilung der Ehefrau durch die Medien. Die Verbindung zu Annika, die mit Julia und deren Polizistenkollegin Nina einmal für eine Reportage auf Streife gegangen war. Den Verdacht Annikas, das noch eine andere "Wahrheit" existieren müsse. Die Spurensuche in der Vergangenheit des Opfers. Das private Chaos, das die Trennung von ihrem Mann und der Verlust von Haus und Besitz mit sich bringt. Der zweite Teil beginnt Ende November kurz vor Beginn des Prozesses. Hier führt die Autorin in einem dramatischen Finale alle Fäden zusammen, präsentiert eine spektakuläre Auflösung und zeigt wie sich die Unordnung in Annikas Leben geregelt hat.

Liza Marklund verbindet im vorliegenden Fall die Problematik des Polizistenmordes in Verbindung mit der lebenslangen Freiheitsstrafe sowie die Trennung von Annika und ihrem Mann und die daraus resultierenden Schwierigkeiten. Das beide Bereiche ineinander übergehen, verleiht der Geschichte die besondere Dynamik. Marklunds Technik ist perfekt. Dank der kurzen, temporeichen Szenen, kann man das Buch sehr zügig lesen. Was wegen der offenen Spannungshöhepunkte am Schluss jeder Sequenz auch gut ist. Kursiv geduckte Teile symbolisieren die Gedanken der Handelnden, lockern den Text auf und verleihen dem Geschehen eine zusätzliche Dimension. Viele interessante Nebenschauplätze, wie zum Beispiel die Redaktion des Abendblattes wo Annika arbeitet, bieten unterhaltsame und informative Seitenausblicke.

Bewundernswert ist die Präzision in der Beschreibung der Figuren. Oft genügt ein Satz um ein klares Bild zu entwerfen. Mit Annika Bengtzon hat die Autorin einen faszinierenden Charakter à la Lisbeth Salander geschaffen. Die Reporterin, die in ihrem Beruf über einen untrüglichen "Riecher" und eine große Kompetenz verfügt, hat das Talent sich im Privatleben in Schwierigkeiten zu bringen. Undiplomatisch, dickköpfig, kratzbürstig, ehrlich, verständnisvoll, abweisend und einfühlsam sind nur einige Attribute die den widersprüchlichen Charakter dieser eigenwilligen Figur kennzeichnen. Die Liste der mitreißenden Protagonisten ließe sich leicht fortsetzen. Zum Beispiel mit Thomas, Annikas karrieregeilem, geltungssüchtigem Ehemann. Ein gutaussehender triebgesteuerter Jammerlappen. Wie Annika unter seinem Seitensprung leidet und dennoch nicht von ihm loskommt, ist einer der Gründe warum man beim Lesen förmlich an den Seiten klebt.

Marklunds andere Stärke ist das informative Erzählen. Die vermeintliche Täterin Julia wird in einem Gutachten als gespaltene Persönlichkeit diagnostiziert. Die Autorin erläutert auf zwei Seiten verständlich und spannend den Unterschied zwischen Schizophrenie und dissoziativer Persönlichkeit. Eine exzellente Erklärung. Kurz, prägnant, verständlich.

Liza Marklunds Krimis bieten überdies einen Einblick in das heutige Schweden. Alle Aspekte der Gesellschaft und des menschlichen Zusammenlebens werden objektiv beleuchtet und schonungslos dargestellt. So ergibt sich ein realistisches Bild des Landes, das nicht viel mit der roten Holzhausidylle von Inga Lindström zu tun hat. Dennoch sind die Bücher keineswegs düster oder deprimierend. Dafür sorgt schon der Umstand, dass Annika zwei kleine Kinder hat. Da bleibt keine Zeit für Traurigkeit.

Für Kenner der Bengtzon Krimis ist die Lektüre Pflicht. Alle anderen können unbesorgt mit diesem Band beginnen. Die Verweise auf frühere Fälle beeinträchtigen das Verständnis des aktuellen Geschehens nicht. Und beim Nachlesen der Vorgänger Krimis, wünsche ich schon jetzt viel Spaß.
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am 19. April 2012
Wieder mal superspannend, wie alle Romane ( bis auf Prime Time ) um die eigenwillige und zwiespältige Reporterin Annika Bengtzon.
Vor allem die Zeitnähe zum Vorgänger "Nobels Testament" hat mir gefallen.
Der Nachfolger "Kalter Süden" liegt schon bereit.
Interssierten würde ich empfehlen, wirklich mit dem ersten Roman "Studio 6" einzusteigen, da man nur so die Entwicklung der Protagonistin
nachvollziehen kann.
Lisa Marklund zeigt, daß es nicht der Schilderung extremer Brutalität bedarf, um eine fesselnde Krimireihe zu schreiben,in der auch aktuelle,
realistische Probleme aufgegriffen werden.
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am 16. März 2016
Annika Bengtzons 7. Fall!
Stockholm, in einer Juninacht: David Lindholm, ein angesehener Polizist, wird erschossen in seinem Bett aufgefunden, seine Frau Julia hockt völlig verstört im Badezimmer und von ihrem vierjährigen Sohn fehlt jede Spur. Bald gerät Julia in den Verdacht, nicht nur ihren Mann, sondern auch den kleinen Alexander umgebracht zu haben ...
Mit der intensiven Stimme von Judy Winter, spannend. aus dem Leben gegriffen, weiter so. Für mich absolut empfehlenswert.
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am 30. November 2008
Liza Marklund hat mit Annika Bengtzon eine Figur geschaffen, die mit jedem Band glaubwürdiger und stimmiger wird. Dadurch verschieben sich die Verhältnisse vom jeweils anstehenden Kriminalfall und der Figur, die daran arbeitet, bzw. darüber schreibt. Aus der Figur der Reporterin ist längst ein interessanter Mensch geworden über den zu lesen genauso spannend ist, wie über den Kriminalfall.
Der subtile Humor mit dem Liza Marklund ihre "Heldin" ausstattet, sorgt dafür, daß sie mir für ein paar Tage fehlt, nachdem ich das Buch ausgelesen habe.
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am 13. November 2008
Der neue Thriller von Liza Marklund setzt genau dort an, wo ihr letzter Fall 'Nobels Testament' aufgehört hat. Annika wurde von ihrem Mann verlassen, und nachdem ihr Haus bis auf die Grundmauern abgebrannt ist, sitzt sie mit den beiden Kindern buchstäblich auf der Straße. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und meistert nicht nur ihre neue private Situation mit Bravour. Auch beruflich hängt sie sich voll rein, glaubt sie doch an die Unschuld der von der Öffentlichkeit schon vorverurteilten Ehefrau.

So entwickelt sich der etwas zäh beginnende Roman zu einem fesselnden Thriller. Mit sorgsam dosierter Action und viel spannungsreicher Recherchearbeit gelingt es Lisa Marklund, uns bis zur letzten Seite zu fesseln. Ein weiterer sehr guter Skandinavien-Krimi.
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am 23. April 2013
Alle sind blöd - ausser Annika Bengtzon. Wacker schleppt sie sich mit ihrer immer zu großen Tasche durch die Geschichte und klärt im Alleingang die Hintergründe des Mordes an dem smarten Polizisten David Lindholm auf. Dabei nimmt sie auch mancherlei Wege auf sich: "Das Sagkärret-Moor musste eigentlich genau vor ihr liegen. Sie war die Schnellstraße bis Akersstyckebruck gefahren, dann über Berga hinüber zum Riksvei 55, weiter bis zur Abzweigung Sköldinge, und war anschließend dem Stöttastenvägen bis zur Abfahrt Nytorp gefolgt." Interessiert das irgend jemanden? Ich kann die begeisterten Lobeshymnen über die stets missgelaunte und und bissige Annika nicht nachvollziehen. Sicher - sie hat einiges um die Ohren - ein abgebranntes Eigenheim, wobei sie aus unerfindlichen Gründen die Hauptverdächtige der Brandstiftung ist, ein ungetreuer Ehemann und eine wenig hilfsbereite beste Freundin. Probleme über Probleme! Die graue Atmosphäre des Romans hat mich selbst ganz `runtergezogen. Nicht sehr unterhaltsam, sondern laaangweilig.
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am 20. Januar 2016
Ich habe mir diesen Roman aus der Bücherei geliehen und weil ich es dringend wieder abgeben musste, wollte ich nur mal in dieses Buch reinschnuppern. Aber daraus wurde nichts, denn die Geschichte hat mich so gefesselt und ich musste immer weiter lesen.

Auch wenn dies das erste Buch von Liza Marklund ist, kam ich gut zurecht, es ist einfach geschrieben und ich fand es sehr spannend. Die Handlung ist gut aufgebaut, logisch begründet, dazu gibt es noch genug nette Nebengeschichten die das Privatleben der Protagonisten weiter vorantreiben - kurzum: ich habe mich wunderbar amüsiert.
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am 24. Oktober 2014
Die Bücher von Liza Marklund mit ihrer Hauptfigur Annika Bengtzon sind top. Faszination und Spannung bis zur letzten Seite. Ich kenne die gesamte Serie und jedes Buch hat was für sich ..... mit Spannung erwarte ich immer das nächste.....
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Dezember 2008
Ich war ja frustiert, als Lisa Marklund die Leser mit dem Cliffhanger bei "Nobels Testament" so im Regen stehen ließ.
Aber nun konnte es ja endlich weitergehen und "Lebenslänglich" beginnt in den Minuten nach dem Ende von "Nobels Testament".
Und es geht sofort mit großem Tempo los, neben Annikas Schicksal startet der zweite Erzählstrang mit dem Mord an einem VIp - Polizisten, der natürlich nicht nur die Polizei sondern auch die Presse mächtig in Atem hält. Nebenbei gibt es natürlich private Verwicklungen bei Annika und in der Redaktion stehen auch wieder Umbrüche bevor, daneben muss man sich mit politischen Intrigen und Hintertürchen beschäftigen, also langweilig wird es einem garantiert nicht.
Natürlich - offen gesagt - ahnt man schnell, daß bei der Aufklärung des Mordes und der Verurteilung der verdächtigen etwas nicht ganz klar ist, aber Lisa Marklund wäre nicht Lisa Marklund, wenn sie uns den obligatorische Showdown mit Action- Annika ersparen würde . Das ermüdet langsam ein wenig, ebenso wie bei Tempe Brennan. Wenn man andauernd an der Schwelle des Todes steht, dreht man doch irgendwann mal durch, es sei denn man ist Bruce Willis!!!
Abe unsre Heldinen stehen immer ganz schnell wieder senkrecht, okay, Annika schleppt einige Neurosen und Knackse mit sich herum, aber zum glück ist sie die singenden Engel los geworden, das war ja schon beklemmend. Trotzdem immer wieder wunderbar, wie menschlich, ehrlich und zerrupft- lebensnah diese Frau Bengtzon mit ihren riesigen, vollgestopften Taschen und großem privatem chaos daherkommen darf, da freut man sich, perfekte Hochglanz - Heldinnen gibt es ja ausreichend.
Ich fand den Krimi wie alle zuvor sehr spannend und packend, und von erstaunlich konstanter Qualität, bisher war in dieser Reihe noch kein Tiefpunkt und ich freue mich schon darauf, wie es mit Frau Bengtzon weitergeht. Klare Empfehlung, aber auch hier gilt: Man sollte die Vorgänger kennen, sonst kommt man schnell mit den Personen in Annikas Privatleben durcheinander.
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