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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
37
3,2 von 5 Sternen
Das Geschenk der Wölfe
Format: Broschiert|Ändern
Preis:15,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 5. Juni 2014
Nachdem von meiner Lieblingsautorin seit Jahren nichts mehr Neues kam war ich auf dieses Buch sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht. Natürlich fallen Orts- und Landschaftsbeschreibungen etwas ausführlicher aus, schließlich ist dies der Beginn einer neuen Chronik. Das Buch war sehr spannend und ich freue mich schon auf den nächsten Band.
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am 15. September 2013
Habe das Buch gekauft, weil mir bereits die Vampir-Saga von Anne Rice sehr gut gefallen hat. Auch dieses Buch war spannend wenn man diese Genre mag. Werde das zweite Buch mit Sicherheit auch lesen.
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am 9. September 2013
Wirklich spannend und in echter Anne Rice Manie gehalten. man verliebt sich von Anfang in den Helden, obwohl er ein Monster wird.
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am 9. Juni 2014
Inhalt:

Reuben ist jung, weiß noch nicht ganz genau, wo sein Weg ihn hinführt. Doch er tut, was er liebt, er ist Reporter, gefühlvoll mit einem Händchen für tolle Storys und setzt diese dann auch sehr gut um. So kommt er an die Geschichte eines alten Herrenhauses, das derzeit zum Verkauf steht. Er soll darüber berichten und somit den Kauf auch ein wenig beschleunigen. Die Erbin des ganzen Anwesens hängt zwar schon an dem Haus und der Umgebung, will aber nicht mehr daran erinnert werden, dass ein geliebter Verwandter, dem das alles gehörte, auf unerklärliche Weise verschwand und sie ihn nie wieder sehen wird. Reuben spürt gleich die Anziehungskraft, die ihn diesem Haus vom ersten Moment an verfallen lässt. Und so entsteht völlig irrational der unbändige Wunsch, dieses Anwesen zu kaufen und seine Geheimnisse zu ergründen.

Gleichzeitig verliebt er sich in die Erbin, wohl älter wie er, aber schön und begehrenswert und ihm nicht abgeneigt. So lässt er sich auf dieses Abenteuer ein und damit sein altes Leben hinter sich. Denn in einer Nacht, die er dort verbringt, wird Marchant, in die er mittlerweile sehr verliebt ist, getötet und Reuben selbst entkommt dem Tod nur mit Mühe. Der Mörder war kein Mensch, soviel steht für Reuben fest, es war ein blutrünstiges Untier. Doch dann verändert sich Reuben, er nimmt Dinge an sich wahr, die einerseits unglaublich faszinierend und andererseits verstörend, beängstigend sind und die niemand wissen darf. Doch kann er diese neue Seite seines Lebens, dieses Geschenk wirklich vor seiner Umwelt verbergen? Und was passiert überhaupt mit ihm. Die Antworten auf all seine Fragen erhofft Reuben, in den Mauern des Anwesens „Nideck“ zu finden. Zur Seite steht ihm Laura, die nach ihren eigenen Erfahrungen nichts mehr zu verlieren hat.

Eine Reise durch die Jahrhunderte beginnt in den Mauern von Nideck und endet…ja, das gilt es herauszufinden, ob sie wirklich endet, oder dies alles einen Neuanfang signalisiert!

Meine Meinung:

Faszinierend

Anne Rice, wenn man den Namen liest, denkt man zunächst mit ziemlicher Sicherheit an Vampire, an vorderster Front an „Interview mit einem Vampir“, welches zu Berühmtheit durch seine Verfilmung gelangte und somit auch Mrs. Rice. Doch wer hätte gedacht, dass die Grand Dame der Fantasy-Literatur sich auch auf Werwölfe einlässt! Es mutete mit zunächst wie ein Experiment an, mal sehen, obs geht.

Nun, meiner Meinung nach ging es schon recht gut! Es war wirklich faszinierend aus der Sicht der Hauptfigur zu erleben, was diese Verwandlung bewirkt, wie es sich anfühlt, wenn man zum Werwolf wird, welche Gedanken, Gefühle einen da beherrschen. Doch, das hatte schon eine ganze Menge! Das Romantische an der Geschichte kommt auch nicht zu kurz, gewürzt mit einem Hauch Erotik, manchmal animalisch, dann ganz zart, auch das sehr interessant und manchmal sehr berührend!

Ebenfalls hochinteressant aus meiner Sicht war das Ergründen der Geschichte rund um Nideck, das Anwesen birgt selbst etliches an verstecktem, nicht auf den ersten Blick ersichtlichen, wie ein Wunderland für Archäologen. Man möchte sich Reuben und Laura anschließen und die Geheimnisse ergründen, die sich dort verborgen halten. Und eben auch dann bei den Entdeckungen dabei sein, wenn etwas gelöst, eine neue Tür sich quasi öffnet.

Alles in Allem muss ich sagen, hat mich die Story schon recht gefangen gehalten. Trotz einiger unnötiger Längen, die man aber verschmerzen kann, wenn dann gleich darauf wieder ein sehr spannender Abschnitt kommt.

Der Stil ist gut lesbar, manchmal ein wenig „geschwollen“, aber ich denke, dass ist so die Art der Autorin und ihre Fans sind es gewohnt. Man muss aber sagen, dass sie es gut in die Jetzt-Zeit transportiert, es stört nicht wirklich, sondern passt zum Geschehen.

Fantasy für Erwachsene mit einem Hang zum Romantischen würde ich mal sagen, aber nicht ganz so verklärt und zuckersüß, da die Verwandlungen in einen Werwolf und alles, was damit einhergeht, doch sehr realistisch aus Reubens Sicht beschrieben werden und er sich nicht in einen Teddybär verwandelt.

Fazit:
Gut lesbare Erwachsenen-Fantasy, mit einem Touch Romantik, aber ohne plüschig zu sein. Wer Anne Rice' s Stil kennt und mag, ist hier gut aufgehoben und darf sich vom Werwolf entführen lassen! Für dieses feine Stück Fantasy mit kleinen Fehlern gibt es gut 4 von 5 Nilpferden von mir.

Danke an Rowohlt Polaris für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
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am 2. Juli 2013
Der Inhalt:

Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über das altes Nideck Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkalifornischen Küste thront, doch die Besichtigung endet blutig und Reuben wird von einem wilden Tier angegriffen. Seine Wunden heilen danach aber sehr schnell und Reuben verändert sich und wird zum Wolfsmann. Am Tag ist er der gut aussehende Jungreporter und nachts streift er als Wolfsmann durch die Stadt und rettet unschuldigen das Leben. Doch sehr bald wird er selbst zum gejagten, doch das eigentlich Böse lauert noch da Draußen.

Meine Meinung:

Eigentlich mag ich ja keine Werwolfromane, aber bei Anne Rice musste ich natürlich eine Ausnahme machen und ich muss sagen, dass ich von der Story doch positiv überrascht wurde.

Was mir hier besonders gut gefallen hat, ist, dass die Werwölfe in dieser Geschichte nicht blutrünstig hinter allem und jedem her sind, sondern es doch Unterschiede gibt. Hier ist es so, dass Reuben das Böse riechen kann und auch nur böse Menschen angreift und die Unschuldigen rettet. Was mir wiederum negativ aufgefallen ist, ist das Reuben seine Verwandlung einfach so hinnimmt und akzeptiert, ohne irgendwelche Fragen zu stellen. Auch das Laura, seine neue Freundin, einfach so mit Reubens Wolfsgestalt klar kommt und sogar mit ihm in dieser Form Sex hat, macht es etwas unglaubwürdig.

Reuben ist eigentlich ein interessanter Charakter. Er hat zwar Geld ohne Ende, lebt aber trotzdem bescheiden, was ihn sehr sympatisch macht. Allerdings hatte ich so meine Probleme mit seinem Liebesleben. Reuben ist in einer festen Beziehung, und verliebt sich Hals über Kopf erst in Merchant und kurz darauf in Laura. Das hat schon arg an seiner Glaubwürdigkeit gerüttelt und hatte schon die ganze Zeit damit gerechnet, dass demnächst die nächste große Liebe in seinem Leben auftaucht.
Auch sehr gut gefallen hat mir der bildliche und vor allem detaillierte Schreibstil von Anne Rice. Die Beschreibung rund um das Herrenhaus Nideck hat mir sehr gut gefallen und sie nahm zu keiner Zeit überhand oder wurde langweilig. Sehr positiv war auch, dass immer wieder kleine Details in die Story eingepflochtet worden sind und es somit immer wieder neues zu entdecken gab. Auch die Beschreibung rund um die Verwandlung von Reuben dem Journalist in den Wolfsmenschen, waren sehr detailliert und bildlich. Was mich allerdings etwas genervt hat, ist die Verwandlung immer wieder von neuem zu lesen, da es dann schon mit der Zeit langweilig wurde.

Das Buch liest sich trotz der 650 Seiten sehr zügig, was zum einen an dem flüssigen und lockeren Schreibstil und zum anderen an der spannenden Handlung liegt. Allerdings hat mich das Ende etwas enttäuscht, da es da hauptsächlich um theologischen Sichtweisen und religiösen Ansichten geht, was mir wiederum nicht sehr gefallen hat. Hier hätte ich mir für das Ende etwas mehr Aktion vorgestellt, da es mir so etwas langatmig war.

Mein Fazit:

Das Geschenk der Wölfe ist ein spannender und unterhaltsamer Werwolfroman, der zu keiner Zeit langweilig wird und mich bis zum Schluss gefesselt hat. Einzig einige Handlungen des Hauptprotagonisten Reuben und das etwas langatmige Ende hat meinen Lesegenuss etwas geschmälert. Ich vergebe 4 Sterne
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am 8. Juli 2013
Kurzbeschreibung:
Interview mit einem Werwolf.
Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkalifornischen Küste thront. Doch die Besichtigung endet blutig: Reuben wird von einem großen Raubtier attackiert. Seine Wunden heilen indes ungewöhnlich schnell. Bald verändert Reuben sich. Er wird zum Wolfsmann.
Bei Tag der attraktive Jungreporter, der über die furchterregende fremde Kreatur berichtet, bei Nacht eine Bestie: Reuben wird gefürchtet und gejagt. Doch das wahre Böse lauert woanders.
(Quelle: Rowohlt Verlag)

Meine Meinung:
Reuben Golding ist Journalist. Für seine Zeitung soll er einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das Anwesen Kap Nideck. Dieses liegt an der nordkalifornischen Küste und steht derzeit zum Verkauf. Merchant, die Enkelin des verschwundenen Besitzers möchte das nun schon länger leer stehende Haus in gute Hände abgeben. Daher zeigt sie Reuben das Haus und den angrenzenden Wald.
Reuben ist selbst sehr angetan vom Haus und überlegt sogar es selbst zu kaufen. Es wäre perfekt durch die Ruhe und Abgeschiedenheit und hier könnte er seiner Liebe zur Literatur ungestört nachkommen.
Doch am Abend der Besichtigung ändert sich plötzlich alles. Es sind Einbrecher im Haus. Merchant wird getötet und Reuben schwer verletzt. Doch das waren nicht die Einbrecher, denn die wurden selbst bestialisch ermordet. Nein, etwas anderes hat gewütet.
Doch wo kamen diese Bestien her? Und was passiert nun mit Reuben?

Der Fantasy-Roman „Das Geschenk der Wölfe“ stammt von der Autorin Anne Rice. Es stellt den Auftakt einer ganzen Reihe über Werwölfe dar.
Die Autorin ist besonders durch ihr Buch „Interview mit einem Vampir“ bekannt geworden. Für mich war es der erste Roman von ihr.

Der Journalist Reuben ist 23 Jahre alt und sieht sehr gut aus. Er ist ziemlich sensibel und hat eine nachdenkliche und fürsorgliche Art an sich. Privat ist er voll und ganz der Lyrik und Poesie verfallen. Wenn es nach Reuben ginge wäre er schon längst kein Journalist mehr sondern Schriftsteller. In Liebesdingen stellt er sich nicht gerade geschickt an. Nur als Wolfsmensch kann er seine Leidenschaft komplett rauslassen und sich gehen lassen. Reuben entwickelt sich im Laufe der Handlung von einem naiven und unsicheren Journalisten zu einem selbstbewussten Mann. Seine erste Verwandlung nimmt er ziemlich gelassen hin, er findet ja sogar Gefallen daran.

Zwischen Reuben und Merchant entwickelt sich eine kurze Affäre. Die beiden fühlen sich magisch voneinander angezogen. Doch diese endet jäh.

Es gibt noch weitere Charaktere im Buch, wie beispielsweise Reubens Freund Jim, der sehr gläubig ist und ihn immer wieder zur Seite steht oder auch Reubens Gefährtin Laura. Alle sind sie gut dargestellt und zeigen vielseitige Eigenheiten.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker. Trotz der Dicke des Buches kommt man zügig voran. Sie beschreibt Dinge sehr detailliert. So hat mir beispielsweise die Verwandlung von Reuben sehr gut gefallen. Sie ist mit Gefühl und facettenreich dargestellt und man kann es sich gut vorstellen.
Anne Rice entführt ihre Leser in eine rätselhafte und spannende Handlung. Man wird mitgerissen und möchte wissen wie es weitergeht. Allerdings geht es stellenweise doch recht brutal zu, so dass das Buch nicht unbedingt etwas für zarte Nerven ist.

Das Ende des Buches hat mir weniger gefallen. Es wirkt lang und zäh, da fast nur noch auf religiöse und theologische Sichtweisen eingegangen wird. Ein wenig mehr Spannung und Action hätten hier gut getan.

Fazit:
„Das Geschenk der Wölfe“ von Anne Rice ist ein wirklich guter Fantasy-Roman über Werwölfe.
Die spannende Handlung, die sympathischen Charaktere und der gut lesbare Stil haben mich, abgesehen vom Ende, doch sehr gut unterhalten.
Durchaus ein lesenswertes Buch!
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am 8. Juli 2013
Durch das Folgen der Autorin auf Facebook habe ich schon vor einiger Zeit mitbekommen, dass Anne Rice nach ihren legendären Vampirromanen nun eine neue Buchreihe rausbringt, in der es um Werwölfe geht. Da ich sie wirklich für eine der tollsten Fantasy-Autoren unserer Zeit halte, habe ich natürlich nicht lange gezögert, also mir "Das Geschenk der Wölfe" von Rowohlt angeboten wurde. Und ich fand es klasse! :)

Protagonist Reuben ist eine wirklich interessanter Charakter. Ich empfand als so eine typische "alte Seele", denn er ist 23, wirkt aber viiiiel viel älter. Er ist sehr belesen, ist sehr nachdenklich und wirkt so gar nicht, als wäre er erst Anfang 20. Er ist fasziniert von dem alten Herrenhaus "Kap Nideck", über das er einen Zeitungsartikel schreiben soll. Sensibel und aufblühend nur in Lyrik und Poesie träumt er davon, selbst Autor zu werden und das alte Anwesen scheint der perfekte Ort dafür zu sein. Doch in der Nacht nach seiner Besichtigung, die er dort verbringt, wird das Haus überfallen und Reuben von furchtbaren Bestien angeriffen. schon bald wandelt er sich und wird zu einem sogenannten "Wolfsmenschen". Mit dieser heftigen Veränderung in seinem Leben verändert sich auch er. Zwar ist noch immer liebevoll, fürsorglich und sensibel im normalen Leben, jedoch als Wolfsmensch kann er sich komplett gehen lassen und all seine Leidenschaften ausleben. Aus seiner zunächst recht unsicheren Art wird so selbstbewusster junger Mann, der trotz diesen krassen Schnittes (den er erstaunlich gelassen hin nimmt) herausfindet, wo er im Leben steht.

Auch die weiteren Charaktere wurden von der Autorin sehr authentisch und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Jeder hat seine ganz eigene individuelle Persönlichkeit und geben dem Buch so eine bunte Vielfalt.
Generell ist die gesamte Geschichte sehr vielschichtig und voller Facetten, die es nach und nach zu entdecken gibt. Mit ihrem detaillierten und sehr bildhaftem Schreibstil schafft es Anne Rice, den Leser komplett in die von ihr geschaffene Welt hineinzuziehen. Sie schafft es auf ihre ganz eigene, bespiellose Art, Emotionen zu schildern und auch die tiefsten Gefühle dem Leser nahezubringen. Ich hatte wirklich zu jeder Sekunde das Gefühl, wirklich dabei zu sein und alles selbst zu erleben. Gleichzeitig ist das Buch aber sehr flüssig zu lesen, es kommt keine Langeweile auf und trotz seiner Dicke ist man schnell am Ende angelangt.
Jedoch ist mir auch das eine oder andere negativ aufgefallen. So geht Reuben bespielsweise super locker mit seiner Wandlung um und hat erstaunlich schnell seinen Spaß daran. Und auch sein Liebesleben ging mir (gerade wegen seiner doch eigentlich so zurückhaltenden Art) ein bisschen schnell: hat er doch eigentlich eine langjährige Freundin, verfällt er gleich bei der ersten Begegnung der charmanten Marchent. Und kurz nach ihrem Tod folgt Laura, die ohne zu zögern einen ausgewachsenen Wolfsmenschen in ihr Haus lässt und sich liebestechnisch auf ihn einlässt.
Und auch das Ende konnte mich leider nicht richtig überzeugen. Die Autorin verfällt zu sehr dem Philosophischen und Theologischen, wodurch sich alles ein wenig hinzieht und trotz der tollen Spannung zuvor ein wenig Langeweile aufkommt.

Doch trotz dieser kleineren Ungereimtheiten finde ich dieses Buch absolut empfehlenswert! Anne Rice hat wieder einmal gezeigt, dass Fantasy einfach ihr Genre ist und sie auch ohne Vampire wundervolle Bücher schreiben kann! Sie bedient sich nicht gängiger Klischees, sondern ihre ganz eigene Sichtweise voller neuer Ideen und Wendungen. Das Buch lässt sich trotz seiner Dicke sehr schnell und zügig lesen und eignet sich hervorragend, wenn es mal etwas "anderes" sein soll :)
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am 12. September 2013
Die Geschichte startet spannend. Die Verwandlung zum Werwolf ist ausgezeichnet beschrieben und auch die ersten Eindrücke die Ruben in seiner neuen Gestallt sammelt, finde ich wirklich gelungen und mit schönen Worten geschildert, aber irgendwann fängt Anne Rice an sich zu wiederholen.

Das Buch ist leider auch mit ellenlangen Beschrieben zur Einrichtung des Hauses und Einkäufen von TV-Geräten, Computer, DVD-Geräten usw. gefüllt. Die Sachen werden dann auch in Rekordzeit geliefert ...

Die Figuren sind im Buch leider alle schön, reich, intelligent, erfolgreich und somit fast ein bisschen langweilig.

Durch die letzten 40-50 Seiten habe ich mich gequält. Anne Rice will am Schluss noch alles Erklären und Aufklären, was eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre, wie ich finde. Meiner Meinung nach, wäre es besser gewesen den Roman auf 200-300 Seiten zu beschränken, statt auf 569 Seiten "zu pumpen".

Mein Fazit: Eine Geschichte bei der man getrost einige Seiten quer lesen kann. Anne Rice bietet ein paar schöne neue Aspekte zur Figur "Werwolf" (wirklich gut gemacht) und die Story baut auf einer interessanten Idee auf, aber leider zu langatmig, wie ich finde.
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am 20. Oktober 2013
Immer, wenn ich denke, na, jetzt kommt nichts Neues mehr, schafft Anne Rice es doch wieder, etwas zu schreiben, was ich nicht aus der Hand lesen kann... Das ging mir schon mit "Blackwood Farm" so.

Ich hab auf einen weiteren Vampirroman gelauert und dabei ist mir diese Werwolfgeschichte in die Hände gefallen. Meisterlich wie immer. Der Anfang ist etwas zäh und es dauert, ehe es richtig zum Thema geht, bleibt aber immer unterhaltsam... Das Thema ist genial und im Buch werden hundertfach Anregungen für Fortsetzungen gegeben. Die unsterblichen Wölfe wachsen einem in den letzten Seiten ans Herz und es muss einfach Fortsetzungen geben!

Auch Philosophisches kommt nicht zu kurz:

"Es liegt in der Natur der Mittelmäßigen, dass sie Lügen für unverzichtbar halten und der Wahrheit misstrauen... Bis jetzt hat dich das Leben gelehrt, dass Lügen so wichtig sind wie die Luft zum Atmen, und jetzt bist du ohne jede Vorwarnung in ein Leben geworfen worden, in dem du nur zurechtkommst, wenn du nach Wahrheit strebst."

Oder:
"Gott schütze dich.
-Warum sollte er das tun?-
Weil er dich erschaffen hat. Egal wer oder was du bist - er hat dich erschaffen. Und er allein weiß, warum und zu welchem Zweck du bist, wie du bist."
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am 27. Juli 2013
Wer dieses Buch in die Hand nimmt, sollte sich zuerst darauf gefasst machen, dass es sich komplett anders liest als die zahllosen Regalmeter paranormaler Liebesromane, die sich um Vampire und Werwesen drehen. 'Das Geschenk der Wölfe' ist ein altmodisch geschriebenes Buch (was hier nicht negativ gemeint ist) - die Handlung entwickelt sich langsam und lässt sich viel Zeit, schwelgt über viele Seiten in Beschreibungen und verliert sich immer wieder in philosophischen Betrachtungen und langen Rückblenden. Zum raschen Herunterlesen ist das Buch nicht geeignet, man muss Geduld und Zeit mitbringen.

'Das Geschenk der Wölfe' wird aus der Sicht von Reuben erzählt, einem umfassend gebildeten und aufgrund seines Elternhauses sehr wohlhabenden jungen Intellektuellen, der darunter leidet, dass ihn alle Welt nur wegen seines guten Aussehens zu schätzen scheint. Seinen Job als Reporter verdankt er familiären Beziehungen - allerdings ist er dann überraschend gut darin. Seine Artikel kommen bei der Leserschaft hervorragend an. Reuben ist eingebettet in eine wohlhabende und wohlmeinende große Familie, einem strahlenden Idealbild amerikanischen Großbürgertums. Seine Mutter ist Chirurgin, seine Freundin eine Star-Anwältin, Geld spielt keine Rolle, es ist einfach unbegrenzt vorhanden. Ein perfektes Wohlfühl-Nest, das Reuben jedoch einengt.

Eines Tages soll er über das imposante Herrenhaus Kap Nideck berichten, das abgelegen an der nordkalifornischen Küste inmitten uralter Redwood-Wälder liegt. Die Tochter des Besitzers will es veräußern, nachdem ihr Vater seit 20 Jahren verschollen ist. Reuben verliebt sich sofort in das Haus, das zudem vollgestopft ist mit alten Sammlungen und Bibliotheken, und will es selbst kaufen. Doch bei einem Einbruch wird die Frau getötet und Reuben verletzt; ein mysteriöses Raubtier rettet ihm das Leben, indem es die Einbrecher niedermetzelt. Auch Reuben wird von ihm gebissen.
Danach geschieht etwas Seltsames mit ihm. Seine Sinne werden um ein Vielfaches schärfer, seine Wunden verheilen mit übernatürlicher Geschwindigkeit und bei Nacht verwandelt er sich in eine unnatürlich starke Wolfskreatur, die das Böse in anderen Menschen riechen kann. Doch damit fangen seine Probleme erst an.
Denn wie kann er seine Veränderungen seiner Familie erklären? Wer war die Bestie, deren Biss ihn infizierte? Und gibt es noch andere wie ihn? Während er auf der Suche nach Antworten die Geheimnisse von Kap Nideck erforscht, gerät die halbe Welt in Hysterie über den geheimnisvollen 'Wolfsmann' - über den ausgerechnet Reuben als Reporter berichten soll...

Anne Rice gehörte für viele Jahre zu meinen Lieblingsautorinnen; zuletzt hatte ich sie allerdings etwas aus den Augen verloren. Mit 'Geschenk der Wölfe', einem dicken Wälzer, legt sie den ersten Teil einer neuen Serie vor.
Ich bin zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Einerseits hat es viel Tiefgang und setzt einen angenehmen Kontrapunkt in diesem Genre. Der weitschweifig beschreibende Stil und der halb-auktoriale Erzähler, der immer ein Stück über dem Geschehen zu schweben scheint, lesen sich oft beschwerlich. Man fühlt sich häufig verlockt, ein paar Seiten einfach zu überblättern und quer zu lesen. Ein Mittendrin-Gefühl kommt selten auf. Andererseits bleibt das Buch danach länger im Kopf hängen, man beschäftigt sich auch noch im Anschluss mit dem Geschehen. Die Beschreibungen, auch wenn sie sich ziehen, sind wunderbar farbig und malen ein prachtvolles Gemälde des alten Anwesens mit seinen Mysterien. Der moralische Konflikt, den Reuben als Wolfsmensch mit sich selbst austrägt (oder auch nicht austrägt) ist eine erfrischende Abwechslung von den typischen Klischees des Genres. Anne Rices Sprache ist melodisch und schön zu lesen.
Ein Wort noch zu erotischen und Gewaltszenen, die bei anderen Kritiken häufig als sehr unangenehm beschrieben werden: Das kann ich so nicht nachvollziehen. Erfreulicherweise geht Anne Rice nicht ins Detail, sondern blendet frühzeitig aus. Wer allerdings Pinup-Erotik wie in den meisten ParanormalRomance-Titeln erwartet, dürfte bitter enttäuscht werden. Es gibt sie schlicht nicht.
'Das Geschenk der Wölfe' ist nicht das Meisterwerk, das ich mir als Fan von Anne Rices Vampirbüchern erhofft hatte, dafür sind das Verhältnis aus Handlung und Beschreibung / Weltbetrachtung zu unausgewogen, die Charaktere zu fern, der Ton zu distanziert und der Spannungsbogen zu flach. Alles in allem ist es aber ein lesenswerter Roman, der jedoch nicht jedem gefallen dürfte.

3,5 Sterne
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