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„Einfordern kann man nur das Recht, das man kennt“, weiß Seran Ateş. Die couragierte Rechtsanwältin hat im Herbst 2006 ihre Zulassung zurückgegeben und ihre Kanzlei geschlossen. Sie wurde immer wieder mit Morddrohungen überhäuft und die Anfeindungen aus dem rechten Spektrum der muslimischen Gemeinden brach nicht ab. Bereits 1984 verübte ein Mitglied der „Grauen Wölfe“ ein Attentat auf sie, was sie schwer verletzt überlebte. Die Frau, die Seyran Ateş im Frauenladen TIO beriet starb.

Seyran Ateş hat ein Buch über sich, ihre türkisch-kurdische Familie und ihren Werdegang geschrieben. Für die Leserinnen die kein Türkisch sprechen erklärt Seyran Ateş uns die Wahl ihres Buchtitels: „Von einem ruhigen Leben träume ich zwar, aber bis heute ist nichts daraus geworden. Schließlich nannten sie mich noch Seyran, nach meiner Großmutter, was große Reise, Ausflug, Feiern bedeutet. Ein Name, der verpflichtet. Mein Nachname Ateş bedeutet übrigens Feuer, Fieber.“

Als sechsjährige kommt sie nach Berlin. Gemeinsam mit ihren Geschwistern und Eltern wohnen sie im Wedding auf kleinsten Raum. Die strenge Erziehung ermöglichen ihr wenig Spielraum zwischen Wohnung und Schule. Schon früh wird sie auf die Rolle als Hausfrau und Ehefrau vorbereitet. Mit 15 Jahren fasst Sie den Entschluss Juristin zu werden. Endlich frei ist Sie erst, wie sie mit 17 Jahren das Elternhaus verlässt und sich vor den Eltern versteckt.

Der Wunsch nach Gleichberechtigung wurde immer wieder untersagt und als letztes Argument galt: „Der Islam ist dagegen, dass Frauen sich so frei bewegen.“ Seyran Ateş geht ihren Weg zwischen Abitur und dem Engagement im Frauenladen. „Ich fühlte mich am wohlsten unter Frauen aus aller Frauen Länder. Diese Erfahrung trug dazu bei, dass ich eine Vorstellung davon entwickeln konnte, wohin ich gehörte.“ Seit über 20 Jahren engagiert sich Frau Ateş für Mädchen und Frauen aus muslimischen Ländern, die eingesperrt, misshandelt oder zwangsverheiratet werden. Ab 1997 vertrat Seyran Ateş sie auch als Anwältin ohne zu wissen, dass sie damit fast ihr Leben riskiert hätte.

Es ist die mutige Geschichte einer selbstbewussten Frau, Rechtsanwältin und aktiven Feministin. Es ist das Ankommen einer deutschen Türkin, die sich gegen Rassismus, Diskrimninierung, Ausgrenzung und Vorurteile erfolgreich engagiert. VertreterInnen der Mehrheitsgesellschaft ist dieses Buch dringend zu empfehlen. Seyran Ateş hat sich in viele Diskussionen im Zeichen der Emanzipation eingemischt, sei es der Kopftuchstreit oder andere. „ Frauen müssen Kopftücher und Tschador nicht tragen, weil der Koran es so will, sondern weil Männer es so wollen.“ Sehr lesenswert.
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am 27. Februar 2011
ich habe beim Lesen des Buches den Eindruck gewonnen, dass Frau Ates eine sehr komplexe und dennoch sehr ambivalente Persönlichkeit ist. Es war für mich sehr spannend zu sehen, wie man in der Zerrissenheit zweier Kulturen zurecht kommen kann und muss. Sie beschreibt die Gewalt und Bevormundung in der Großfamilie, ohne sich davon vollständig distanzieren zu können. Auf der anderen Seite beschreibt sie, wie sie Unverständnis und Unwissen im deutschen Kulturkreis erlebt. Dies ist außerordentlich spannend.
Was ich bemängeln möchte, ist die Tatsache, dass die Personen, die ihr im Leben begegnet sind, die ihr teilweise auch geholfen haben, merkwürdig farblos bleiben. Hier hätte ich mir ein paar Emotionen mehr gewünscht.
Ihre 1. Beziehung zu einem Lehrer wird eher sachlich dargestellt. Ich glaube allerdings, dass man als 16-jähriges Mädchen, nicht ohne Emotionen auskommt. Bei der Darstellung von Emotionen könnte Frau Ates ein wenig nachrüsten, weil der Leser sich dann besser in ihre Situation hineinfühlen kann. Daher ziehe ich einen Punkt ab.
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am 1. Februar 2009
Die Geschichte Seyran Ates, ist für mich die Erganzung von viele Gespräche die ich in Frankreich mit jungen Turkinen geführt habe. Ich habe dieses Buch spannend gefunden.
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am 26. Mai 2011
Als sechsjähriges Kind kommt Seyran Ates aus Istanbul nach Deutschland. Dort wächst sie nach den strengen Regeln türkischer Familien auf. Mit siebzehn Jahren läuft sie von zu Hause fort, um mit einem deutschen Mann zusamenzuleben. - für ihre Eltern ein Skandal, für Seyran ein erster Schritt in die Freiheit. Sie studiert Jura und setzt sich für Frauenrechte ein, nicht ahnend, daß sie damit ihr Leben riskiert.
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am 14. September 2013
Selber habe ich das Buch nicht gelesen - aber es war ein Geburtstagsgeschenk, dass alle Wünsche erfüllt hat. Vielleicht lese ich es ja auch noch
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