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am 25. Mai 2006
Ich habe nach meinem 2. Australienurlaub nicht nur dieses Buch gelesen, sondern mir auch den Film angesehen. Das Buch schildert sehr deutlich das Leiden und Leben der australischen Ureinwohner zu Zeiten der Einwanderung / Besetzung durch die Engländer. Die Geschichte dieser Mädchen und Familien ist eindrücklich und spannend geschrieben. Das grausame Herausreissen von Kindern aus ihrem gewohnten Umfeld und ihren Familien, sie dann in Kleidung stecken, mit einer Kultur in Verbindung bringen mit der sie gar nichts anfangen können. Die Flucht der Kinder und die Erlebnisse dieser - all das wird so geschildert, dass man beim Lesen mit den Kindern mitleidet, mitfiebert und mithofft! Einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören zu lesen.
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am 15. Februar 2005
Das Buch „Long Walk Home" ist ein ungedingtes Muss für jeden, den an Australien nicht nur die Schönheit des Landes, sondern auch die Kultur und die Geschichte der Aborigines interessiert.
Oftmals wird vorschnell über die Ureinwohner geurteilt, die mit einer Schnapsflasche auf irgendeiner Parkbank lungern. Aber die wenigsten Reisenden machen sich die Mühe zu hinterfragen warum.
In dieser bewegenden Geschichte wird der Leidensweg dreier Mischlingsmädchen erzählt. Die australische Regierung hat die Mädchen einfach aus Ihren Familien gerissen und sie in „Erzie-hungsanstalten" die eher einem Gefängnis gleich kommen, gebracht. Auf Ihrer Flucht zurück verstecken sie sich in Tierhöhlen und ernähren sich meistens davon, was die Natur hergibt.
Als Leser fiebert man richtig mit den Mädchen, ob sie diesen langen Weg nach Hause schaffen und den sie suchenden Beamten entkommen.
Eine wirklich fesselnde Erzählung einer der "Mädchen" die wütend und traurig macht und dennoch schön ist.
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am 18. Juni 2003
Wer die Abschlußfeier der Olympiade von Sydney gesehen hat und den legendären Auftritt der Band "Midnight Oil" mit ihrem Song "Beds are Burning" mit verfolgt hat, wird sich schnell in dieses Buch vertiefen können. "Midnight Oil" standen im Stadion von Sydney in schwarzen Trainingsanzügen auf der Bühne. Auf den Anzügen war überall das Wort "SORRY" zu lesen und jeder Australier wußte was gemeint war. Es geht um die "stolen Generation" und um die Tatsache, das sich die australische Regierung bis zum heutigen Tage weigert sich bei den Aborigines für die schlimste Menscherechtsverletzung in der Geschichte Australiens zu entschuldigen. Das Buch schildert sehr eindrucksvoll wie durch staatlich verordnetes Kidnapping Kinder ihren Müttern weggenomen worden sind. Die Botschaft dieses Buches ist einfach, klar und unmissverständlich: Die Würde des Menschen ist unantastbar! Hautfarbe, Relgion und Alter dürfen dabei niemals eine Rolle spielen! Die große Mehrheit der australischen Bürger hat dies nach der Veröffentlichung des Buches in Australien verstanden. Aber der australische Premierminister scheint dies bislang nicht begriffen zu haben. Sonst hätte er längst offiziell "Sorry" gesagt.Für mich ist dieses Buch eine Pflichtlektüre.
J.Reinhartz (Frankfurt/Main)
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am 21. Februar 2014
Als ich zum ersten Mal von den Gestohlenen Generationen (engl. Stolen Generations) in Australien erfuhr war ich einfach erschüttert.

Von ca. 1930 bis fast 1970 hatte man Kinder, die aus Verbindungen zwischen weißen englischen Wanderarbeitern und weiblichen australischen Ureinwohnern (Aborigines) entstanden, von ihren Müttern zwangsentfernt, weil die Regierungen keine Mischlinge haben wollten.
Die Kinder wurden in staatlichen Heimen und Missionen untergebracht, manche sogar zur Adoption freigegeben damit sie später in die weiße Gesellschaft assimiliert werden können, indem sie zu Hausangestellten und Farmarbeitern ausgebildet werden und später mit Weißen verheiratet wurden damit das Aborigine-Erbe >>weggezüchtet<< wird.

In dem Buch beschreibt die Autorin Doris Pilkington die unglaubliche, aber wahre Geschichte ihrer Mutter Molly Craig, ihrer Tante Daisy Craig und deren Cousine Gracie Fields.
Diese drei Mädchen sind die Kinder von weißen Wanderarbeitern und Aborigine-Frauen und leben in Jigalong.
Doch dann werden sie auf Anordnung von Mr. A. O. Neville (1875-1954), dem Schutzbeauftragten für die Aborigines von ihren Familien zwangsentfernt und ins Erziehungslager Moore River untergebracht, wo sich dort viele weitere sogenannte Mischlingskinder befinden.
Wer sich nicht an die Regeln hält, dem drohen körperliche Züchtigungen.
Eine Flucht scheint unmöglich, da immer Häscher darauf warten flüchtige Kinder zu fassen und zurück ins Camp zu bringen.
Doch Molly, Daisy und Gracie flüchten und haben nur ein Ziel:
Zurück in ihre Heimat Jigalong, zu ihrer Familie.
Ihre einzige Orientierung ist der Kaninchenzaun (engl. Rabbit-Proof Fence) den sie folgen um in die Heimat zurückzukehren, doch Polizei und die Häscher der Behörden sind denen auf den Fersen.

Ich kann es einfach nicht glauben was man in Australien den Kindern und deren Familien angetan hatte.
Einfach nur staatlich ausgeführter Rassismus und Unmenschlichkeit der übelsten Sorte, da sträuben sich einem die Haare.

Eine traurige Geschichte, die einen ungemein fesselt.
Erfolgreich verfilmt mit Kenneth Branagh in der Rolle des A. O. Neville.
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am 24. Juni 2016
Den Film habe ich zuerst gesehen und war begeistert! Als ich aber das Buch gekauft hatte, stellte ich fest, dass der Film die Geschichte stark dramatisiert hatte. Interessanterweise gab der Film den Mädchen Schuhe, die sie im Buch nicht hatten. Dort liefen sie die knapp 2000km barfuß.
Das Buch schildert zuerst in kleineren Episoden die Geschichte der Aboriginal in der Gegend von Jigalong vom Eintreffen der ersten Weißen bis zu Mollys Geburt. Dies bringt für den Leser wertvolle Hintergrundinformationen über das Denken und Handeln der Aboriginal. Im zweiten Teil wird dann das Aufwachsen der Mädchen, ihre Reise nach Moore River und ihre Flucht zurück nach Jigalong geschildert. Auch wenn dies alles nicht so dramatisch wie im Film war, so war es doch trotzdem sehr spannend. Für die Leistung des Weges zurück nach Jigalong kann man die Mädchen nur bewundern!
Wer nicht die Action vom Film erwartet und braucht, sollte dieses Buch unbedingt lesen!
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am 14. Juni 2016
Film gesehen, hat mich sehr berührt, die Engländer haben da gewütet wie in allen anderen Ländern in denen sie einmaschiert sind.
Das Buch ist ziemlich dünn, zuerst eine historische Einführung bis zur Hälfte des Buches, dann die Flucht und Wanderung selber, eigentlich zu kurz und wesentliches wird doch ausgelassen. So sehr hat sich das Leben der Ureinwohner in den abgelegenen Orten doch noch nicht geändert.
Wer wenig Ahnung von der damaligen Zeit und das Leben in den Stations hat soll dieses Büchlein lesen.
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am 14. September 2011
Das Buch lässt Dich nicht mehr los, einmal anfangen nimmt der Horor seinen Lauf und die Entmündigung und Verdummung eines Volkes wird beschrieben. Fragt sich wer dümmer ist der der in der Wildnis trotzt Verfolgung+Hunger+Durst überlebt oder jene die Sie verfolgen.
In der unumstößlichen Meinung es sind Wilde, die Ihre Kinder nicht alleine erziehen können und diese armen Kinder einer glücklichen Kindheit berauben und Sie in Erziehungslager einsperren.
Fazit: unbedingt lesen
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am 13. Februar 2009
Diese Kinder gehen quer durch Australien, um aus einem Heim nach Hause zu fluechten ... welche ein grossartiges Dokument menschlicher Staerke.
Und dass uns das Kinder lehren ...
Zugegeben, es ist einfach nur ein Bericht einer Zeugin (Nachkommin), also erwartet keine reisserische Schreibe ... es ist einfach nur einegrossartige Dokumentation.

Haetten unsere heutigen Kinder noch die Haerte, in Hamburg aus einem Heim auszureissen und auf Schleichwegen zu Fuss nach Hause nach Mailand durchzukaempfen? Ohne Hotelzimmer? Ohne iPod? Und sich jeden Abend auf selbstgemachtem Feuer ein selbsterlegtes Tier zu braten? Oder sich etwas zum Essen zu erbetteln, und dabei der Polizei zu entkommen?
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am 8. Juli 2013
Das Buch ist nicht schlecht, haut mich aber nicht vom Hocker... Ich war auch etwas überrascht, als ich das Buch bekommen habe, dass es nur so dünn ist. Ich dachte das wäre schon ein "dickerer Schinken", aber da hätte ich mich vorher informieren müssen...
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am 29. August 2013
Ums kurz zu machen ,mich langweilt das Buch und lege es deshalb immer wieder zur Seite,schade,hatte andere Erwartungen,bis die Flucht endlich mal beginnt ist das Buch schon zur Hälfte durch...
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