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am 23. September 2002
Bei der diffizilen Recherche und aufregenden Mörderjagd gewährt die Autorin sehr bedrückende Einblicke in die Gedankenwelt der handelnden Personen. Man nimmt teil an der Aufklärung zahlreicher grausiger Morde, deren Sinn bis zum Schluss nicht offenbar werden. Psychologisch ausgeklügelt wird man zurückhaltend und doch atemraubend zu stets wechselnden Einsichten und Gefühlen verführt. Kaum unterstützt man den Profiler und „Geisterjäger", schon hegt man Augenblicke danach begründete Zweifel an dessen fixer Idee. Aus den detailreich beschriebenen kriminalistischen Überlegungen ergibt sich ein klärendes Mosaik aus Fakten, Erinnerungen, Vermutungen, Gedankenspielen, Widersprüchen und realen Gegebenheiten. Das provoziert eine einzige Sehnsucht: der wahre Täter soll endlich zur Rechenschaft gezogen werden können. Eine - eigentlich unnötige - Nebengeschichte sorgt für Unruhe und weitere Verwirrung. Ein Spitzen-Thriller.
© Uli Geißler, Freier Journalist und Autor, Fürth/Bay.
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am 3. April 2003
Thomas Scheib arbeitet in der zentralen Vermisstenstelle des Bundeskriminalamts in Wiesbaden. Und im fällt auf, dass alle zwei Jahre am 14. September eine junge Frau verschwindet. Eine davon ist die Cousine seiner Frau. In diesem Fall wurde eine Leiche gefunden. Doch die anderen bleiben verschwunden.
Seine Vermutung, da laufe ein Serienmörder frei herum, wird im BKA belächelt, niemand nimmt ihn ernst. Bis auf Kirby, der Profiler beim FBI ist, spezialisiert darauf, Psychogramme von Serienmördern zu entwerfen und Scheib den Rücken stärkt. Auch er glaubt an den Serienmörder.
Ruhig fängt diese Geschichte an, stellt die Personen vor, greift bis zu fünfzehn Jahre in die Vergangenheit zurück, lässt ab und zu ein paar Andeutungen fallen, die so düster und unklar sind wie das delphische Orakel.
"So kam Thomas Scheib, der sich bis dahin nur ein paar flüchtige Gedanken über Elisabeths Mörder gemacht hatte, zu einem Fall, der ihn acht lange und bittere Jahre beschäftigen und am Ende gar in einen schrecklichen Verdacht bringen sollte." Immer wieder zweifelt der Leser: Gibt es den Serienmörder? Welche Rolle spielt Thomas Scheib? Und in welchen Verdacht wird er geraten? Dass er selbst als Mörder verdächtigt wird? Dass er Beweise gefälscht hat? Dass er als Kripobeamter versagt hat? Alles möglich, aber der Leser muss das Buch lesen, um das zu erfahren.
Solcherart sind die Hinweise, mit denen Petra Hammesfahr den Leser anfüttert. Erfolgreich. Den das Buch legt man erst wieder aus der Hand, wenn die letzte Seite gelesen ist. Dabei ist es nicht nur der übliche "Wer war's"-Krimi, die Spannung kommt auch aus den Personen, deren Geschichte langsam enthüllt wird, Kapitel nach Kapitel werden den Charakteren weitere Hüllen abgezogen wie einer Zwiebel.
Petra Hammesfahr kann Thriller schreiben, kein Zweifel. Lange genug musste sie üben, seit 1968 schreibt sie, aber erst in den Neunziger Jahren wurde sie veröffentlicht. Seitdem ist sie die wohl bekannteste und erfolgreichste deutsche Krimiautorin und wird immer wieder mit Patricia Highsmith verglichen. Ob zurecht, muss jeder Leser selbst entscheiden.
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am 10. Juni 2007
Leider ist dieses Buch in einem Schreibstil geschrieben, der mir so gar nicht liegt. Die Sätze sind kurz und schnörkellos und an vielen Stellen denkt man eher, man liest ein Polizeiprotokoll anstatt einen Roman. Oft stehen Sätze hintereinander, die in gar keinem Zusammenhang stehen, sodass man manche Absätze zweimal lesen muss, um zu verstehen, was die Autorin meint. Zudem nervt, dass die Autorin es schafft, innerhalb von drei Sätzen ca. sieben verschiedene Namen zu nennen, was den Lesefluss stark beeinträchtigt. Ständig muss man in der vorne abgedruckten Namensliste nachschauen, von wem sie da gerade spricht. Auch die Tatsache, dass dem Leser bereits im ersten Teil mit der Holzhammerhammermethode ein Verdächtiger geliefert wird, fand ich wenig spannend. Als erfahrener Krimileser weiß man, wie man solchen Verdächtigen umzugehen hat... Das Ende des Romans ist wenig überraschend, das Motiv des Serienmörders sehr weit hergeholt und die Tatsache, dass sieben Kriminalbeamte (deren Namen kunterbunt durcheinander erwähnt werden und schließlich am Ende völlig überflüssigerweise noch ein Achter hinzukommt) an dem Fall beteiligt sind, schmälern das Lesevergnügen zusätzlich. Insgesamt fand ich das Buch langweilig, unspannend und kann es nicht empfehlen.
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am 14. Oktober 2014
fand ich die vielen Akteure und habe ungefähr nach der Hälfte des Buchs ein wenig den Überblick verloren, so dass ich immer wieder im Personenverzeichnis nachsehen musste, wer welche(n) Funktion/Beruf hat. Die Geschichte war spannend erzählt, aber für meinen Geschmack ein wenig zu langatmig. Charaktere und Motive wurden nicht ausführlich beschrieben, sie blieben oberflächlich und deshalb oft nicht nachvollziehbar.

Für Leser mit einem sehr guten Personengedächtnis das Richtige, für alle anderen gibt es bessere Krimis von Hammesfahr.
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am 28. August 2005
Ich bin froh, dass dies nicht das erste Buch ist, das ich von Petra Hammesfahr gelesen habe, so bleibt mir wenigstens der Trost: sie kanns auch besser! Auch ich hatte Mühe, wie einige meiner Vorschreiber schon erwähnten, das Buch zu Ende zu bringen und habe sogar in der "Verzweiflung" den Schluss voraus gelesen.... Von allen Personen, die in diesem Krimi zuhauf vorkommen, fand ich den BKA-Ermittler Scheib noch am nervigsten bzw. die dauernden Anspielungen um seine Person "dies war sein größter Fehler"..."schon wieder ein Fehler, der aber nicht der einzige bleiben sollte" bla bla bla bla... Mann bzw. Petra, möchte man der Autorin zurufen, komm endlich zu Potte!
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am 16. März 2004
Das war das erste Buch das ich von Petra Hammesfahr gelesen habe. Leider hat mich dieser Krimi total enttäuscht.
Einerseits bleiben die Charaktere farblos und man kann sich mit keiner Person identifizieren. Andererseits hat mir der Erzählstil nicht gefallen. Pausenlos kommen Andeutungen wie "Das sollte sein größter Fehler werden" vor. Erstens ist das abgedroschen, zweitens werden die Behauptungen nie bewiesen.
Das Buch bestand für mich praktisch aus zwei Teilen. Im ersten Teil verdächtigt der Leser einen Verdächtigen und im zweiten Teil hat dann die Autorin versucht ihre Einfallslosigkeit auszumerzen und einen zweiten Verdächtigen eingeführt. Der dann auch der Täter ist. Warum er nur alle zwei Jahre mordet ist total an den Haaren herbeigezogen.
Die ursprüngliche Idee fand ich wirklich gut, darum hab ich mir das Buch auch gekauft. Aber die Ausführung war miserabel. Das Buch hat nicht gehalten was der Klappentext versprochen hat.
Ich habe das Buch übrigens einer Bekannten geborgt, die totaler Krimifan ist. Die hat das Buch schon nach den ersten Seiten weggelegt.
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am 7. Januar 2017
Nach einigen Büchern von PH, die mir gut bis sehr gut gefallen haben, bin ich auf das vorliegende gestossen und habe mich bis zum Schluss durchgequält, auch wenn ich mitunter gar nicht mehr wusste, wo und in welchem Teil der Geschichte ich mich gerade befinde. Das Buch ist äusserst verwirrend, ein roter Faden fehlt fast vollständig mit Ausnahme der etwas seltsam konstruierten Figur der FallanalystenThoma Scheib. Vieles ist unlogisch und schwer nachvollziehbar. Ich glaube fast, PH hat zu schreiben begonnen, ohne selbst zu wissen, wo die Reise hingeht. Es ist wie ein grosses Puzzle, bei dem die meisten Teile nicht zueinander passen. - Doch: Wer so viele gute Kriminalromane schreibt, darf sich auch einmal einen Missgriff erlauben.
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am 11. Juli 2016
Ich mag die Bücher von Petra Hammesfahr, aber von diesem war ich nicht nur enttäuscht, sondern auch richtig gestresst. Viel zu viele Nebensächlichkeiten, absurde Träume, die über mehr als 2 Seiten beschrieben werden, zu viele Beteiligte, die nur wenig mit dem Geschehen zu tun haben - daher immer wieder das Zurückblättern zu der Seite am Anfang, auf der die einzelnen Protagonisten beschrieben werden. Da man sich nicht jeden merken kann, auch weil es immer wieder Zeitsprünge vor und zurück gibt. Nach knapp 2/3 des Buches hab ich es aufgegeben, da war es mir schon egal, wer der Mörder ist Mein Fazit: Ohne alles Überflüssige wäre wohl ein Reclamheft draus geworden..
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am 30. August 2011
Zunächst muss ich erwähnen, dass ich andere Geschichten von Petra Hammesfahr genial fand, z.B. "Erinnerung an einen Mörder", "Der stille Herr Genardy", "Der Russe" oder "Der Blinde". Doch dieses Werk hier ist einfach nur unrealistisch und kontruiert. Es gibt gleich mehrere Verdächtige, die alle besondere Verbindungen zum 14. September haben, dem Tag, an dem die Frauenmorde geschehen. Und die Protagonistin Karen hat in ihrer Vergangenheit den Mörder gesehen, aber kann sich an rein gar nichts erinnern? Wie unrealistisch ist das denn? So kommt zur durchaus im Buch vorhandenen Spannung das ständige Ärgernis, dass es alles einfach nicht sein kann.
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am 23. September 2002
Mit diesem Buch übertrifft Petra Hammesfahr sich mal wieder selber. Einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören weiter zu lesen, bis man endlich weiß, wer der Mörder ist! Einfach super!
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