Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Books Summer Shop 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic longss17

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
8
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 3. Dezember 2003
Auch in seinem 3. Roman bleibt Boris Meyn seinem (eigentlich höchst aktuellen) Thema - Unregelmäßigkeiten, Begünstigungen und Geschäftemachereien im Zusammenhang mit historischen hanseatischen Großbauvorhaben - treu.
Die Story:
Anläßlich der feierlichen Einweihung des Dovenhofes - ein seinerzeit ultramodernes Gebäude mit u.a. elektrischem Licht und Telefon ausgestattet, das als Unterkunft für mehrere Kontore errichtet wurde - findet die Tochter eines der einflußreichsten Hamburger Kaufleute eine Leiche. Diese Leiche fährt ausgiebig im damals ersten Paternoster Europas immer `rauf und `runter "spazieren", bis sie entdeckt wird. Der Tote ist schnell identifiziert, es handelt sich um einen Versicherungsmitarbeiter, der mit der Überprüfung der jeweiligen Risiken der einzelnen Importeure und Exporteure, die demnächst in die neu errichteten Kontore in der Speicherstadt umziehen werden, beauftragt war. Im Laufe der Geschichte gibt es insgeamt drei Leichen. Geht ein Serienmörder in Hamburg um? Also ein Fall für Commissarius Bischop; sollte man meinen. Weit gefehlt. Der ist nämlich bereits in Pension. Da paßt es gut, daß sein Sohn nach seinem Jura-Studium in Heidelberg wieder in die Stadt zurückgekehrt ist. Kurzum wird er von zwei Honoratioren des Senats mit der Ermittlung beauftragt. Die Arbeit beginnt. Es muß eine Verbindung zwischen den Opfern geben und daraus ein Motiv für den Täter. Sören Bischop stößt dabei auf wilde Spekulationsgeschäfte im Zusammenhang mit der Hafenerweiterung im Bereich der heutigen Speicherstadt. Mehr durch Zufall stößt er dann aber doch auf das wesentlich profanere und die Opfer verbindende Motiv...
Meyn beschäftigt sich jetzt zum zweiten Mal mit den Umständen und Mißständen im Zusammenhang mit der Erweiterung des Hamburger Hafens im 19. Jhdt. Er strapaziert damit seine Leser, zumindest diejenigen, die - wie ich - alle drei Romane gelesen haben. Dennoch auch in diesem Buch gelingt es Meyn einen hohen Grad an Authentizität `rüber zu bringen und so dem Leser mit spannender Unterhaltung die Lebensumstände im 19. Jhdt. nahezubringen. Gut unterstützt wird dies - wie bei Meyn üblich - durch einen sehr informativen Anhang, in dem er Auskunft über den Werdegang seiner (teilweise) historischen "Protagonisten" gibt und durch einen sehr anschaulichen Fototeil, der das äußerst armselige und enge Leben in den alten - dem Abriß zum Opfer gefallenen - Arbeitergassen Hamburgs dokumentiert. Das Verlangt eigentlich nach noch mehr Fotomaterial! Auch wenn heute - angesichts der neuerlichen Diskussion in Hamburg um eine wieder notwendige Hafenerweiterung ("Moorfleet"?) wegen der enorm expandierenden Container-Schiffahrt - dem Thema Meyn`s eine gewisse Aktualität nicht abzusprechen ist, wäre es doch schön, wenn der Autor für seinen nächsten historischen "Criminalroman" einmal ein anderes Sujet finden könnte; selbstverständlich in der gewohnt guten Qualität!
Dennoch, viel Spaß beim Lesen!
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2005
ist dieses Buch, wie schon die ersten beiden.
Allerdings handelt dieses mehr um den Sohn Sören des Commisarius Bishop und ist diesmal ein wenig blutrünstiger ausgefallen, als die anderen beiden.
Hier werden 3 blutige Morde begangen die dann mit geradezu modernen Ermittlungsmethoden aufgeklärt werden.
Schade nur, das das Ende so überraschend ist und die Spannung, die im ganzen Buch aufgebaut wird, so adhoc aufgelöst wird.
Ich selber war ein wenig entäuscht, daher nur die 4 Sterne.
Ich möchte natürlich nicht näher darauf eingehen, da sonst ja die Spannung weg ist.
Das Buch selber ist wieder genial, im Prolog und Epilog wird wieder auf die politische Lage Hamburgs zu der Zeit eingegegangen
und der Bildteil ist auch sehr informativ.
Wiedermal konnte ich das Buch fast nicht aus der Hand legen, bis ich durch war.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. November 2009
Sören Bischop kehrt nach seinem Studienaufenthalt in Heidelberg nach Hamburg zurück - gerade rechtzeitig, um die Klärung einer Reihe grausamer Morde im Zusammenhang mit dem Zollanschluss zu klären. Rasch geraten die Machenschaften rund um städtische Baupolitik, Kaffeehändler, Günstlingswirtschaft und großrangige Umsiedelungsaktionen ins Zentrum von Verdacht und Ermittlung.

Die Beschreibungen der Hansestadt um 1886 mit Bildern der handelnden Kulissen in der Mitte des Buches erzeugen historische Stimmung und sorgen für geschichtlich Liebgewonnenes - wie zum Beispiel die technischen Errungenschaften von Telefonanschlüssen, ersten Personenaufzügen oder sprachliche Ausdrucksformen. Alle Ereignisse rund um Hafenerweiterung und Zollanschluss scheinen sehr gut recherchiert und erschließen den Eindruck von aufkeimendem Handelsreichtum und dessen positiven wie negativen Einflüssen.

Für die Ermittlungen werden damalige Werkzeuge zur Hilfe genommen (zu welchen auch ein Quäntchen Glück gehört). Die Charaktere sind sehr deutlich (schwarz oder weiß) skizziert, sind sympathisch oder abstoßend je nach "(Un)schulds-Grad".

Trotz (oder gerade wegen) persönlicher Hintergründe formen sich hier zu keinem Zeitpunkt farblosen Kleckse - der richtige Moment für die Inszenierung neuer (Bahn brechender) Informationen zur Klärung der Verbrechen wird in jeder Situation perfekt getroffen.

Überaus angenehme, Krimi-Erfahrung!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Dezember 2009
Ich bin durch Zufall über die historischen Krimis von Meyn gestolpert und bin begeistert. Man taucht in die Zeit vor der letzten Jahrehundertwende ein und kann sich genau vorstellen, wie die Menschen gelebt haben.
Zum Beispiel habe ich mir nie Gedanken über die Entstehung der Speicherstadt gemacht. Sie ist halt da und ein tolles Wahrzeichen Hamburg...
Die Geschichte an sich liest sich in einem Fluß. Eine absolut empfehlenswerte Lektüre für Urlaub und Winter-Kuschelatage.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Oktober 2003
Auch dieser Roman von Boris Meyn mag demjenigen gefallen, der an historischen Kriminalromanen Interesse hat. Mir hat das Buch sehr gefallen und aussergewoehnlich finde ich schon, wie sehr es dem Autor (auch im Epilog) wichtig ist, die historische Zeit zu vermitteln.
Auch in diesem Roman geht es um die Hafenerweiterung und den Bau der Speicherstadt und wie schon damals wie heute bringen grosse bauliche Taetigkeiten auch Nebengeschaefte mit sich, die meistens nicht sauber sind. Wem sollte das nicht bekannt vorkommen ?
Ungewohnt auch in diesem Buch: im Mittelteil s/w Bilder von Hamburg aus der damaligen Zeit.
Ausserdem fand ich es natuerlich reizvoll, einen Roman zu lesen, der in der Stadt spielt, in der ich regelmaessig bin.
Man mag sich nur fragen - wenn man auch die Beurteilungen der anderen Buecher liest - ob der Autor sich auch mal einem anderen Gebiet zuwenden wird.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2014
Vor dem hintergrund dieser historischen Wende in der Architektur der Stadt entfaltet Boris Meyn seine Kriminalgeschichte, die seinen bekannten Kriminalhelden für einige Zeit beschäftigt. Insgesamt entwickelt sich der Fall zu langsam. Die Spannung ist da, aber es knallt eben nicht so überzeugend wie bei anderen Fällen.
Immerhin man lernt wieder ein bißchen von der Hamburger Stadtgeschichte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2015
Vielen Dank für die prompte Lieferung und den schönen Artikel! Der Artikel entspricht absolut meinen Erwartungen! Danke! Ich freue mich auf weitere Zusammenarbeit
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. März 2006
Weniger Städtebauliches in der "Criminal-Handlung" wäre mehr gewesen. Die sehr ausführlichen Bau- und Lagebeschreibungen in der Handlung störten mich. Besser wäre - meiner Ansicht nach - ein Kapitel im Anhang gewesen - ähnlich dem über die "berühmten" Einwohner Hamburgs.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden