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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
27
Nobels Testament
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


VINE-PRODUKTTESTERam 23. Mai 2007
Liza Marklund hat mit der Protagonistin Annika Bengtzon eine äusserst charmante und sympathische Figur geschaffen, deren Eigenheiten auf den Handlungsverlauf immer Einfluss haben. Es macht Spaß, zu lesen, wie eine 'ganz normale Journalistin' nicht dem Prototyp eines erfolgreichen Amateur-Kriminalisten und unter keinen Umständen etwa dem Macho-Charaktistikum entspricht, wie das andere Autoren nur zu gerne auskosten. Nein, Bengtzon zerbricht in diesem Serien-Roman - den man problemlos auch ohne Kenntnis früherer Marklund-Krimis geniessen kann - an persönlichen Problemen und just das macht neben der gut konstruierten Handlung diesen Krimi lesens- und begrüßenswert:

Während einer Gala-Veranstaltung des Nobelpreises wird in unmittelbarer Nähe der Redakteurin Annika Bengtzon ein Mord verübt. Inbesondere das Motiv ist unklar, auch wenn später die Mörderin ermittelt - wenn auch noch nicht gefasst - wird. Weitere Morde aus dem Umfeld des Nobelpreis-Kommitees erschüttern das Land und die Motive werden immer undurchschauberer, bis Annika Bengtzon recherchiert und gemeinsam mit Kommissar Zufall dem Mörder auf die Spur zu kommen scheint, während parallel ihr privates Leben zusammenzubrechen scheint: ihre Ehe scheint vor dem Aus, vor einer Affäre hat sie Angst, ihre beruflichen Ziele werden auf Eis gelegt, ihre Kinder finden sich in einer neuen Wohnumgebung nicht zurecht, ihre beste Freundin nutzt sie schamlos aus und zuguterletzt läuft ihr neuer Nachbar auch noch Amok.

Es ist beeindruckend, wie Marklund hier eine spannende Handlung konstruiert, die wirklich locker und leicht zu lesen ist, gleichzeitig wächst von Seite zu Seite das Mitleid mit der Handlungsträgerin und sie reagiert stets so, wie man es eben nicht erwarten würde. Die Figuren sind sympathisch, Emotionen und Gefühle sind bedeutend wichtig für die Handlung und die Protagonisten und es fällt schwer, das Buch ungelesen aus der Hand zu legen. Der Stil ist selbstverständlich ein klein wenig feminin, dahingehend werden Leser von Krimis aus den Federn von etwa Kathy Reichs, Karin Slaughter, Fred Vargas oder etwa auch Mo Hayder oder Patricia Cornwell ohne Zweifel Liza Marklund mögen. Der nächste Krimi Marklunds wird ohne Frage auf meiner Einkaufsliste landen.
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am 21. August 2016
Drittes Buch meiner Annika Bengtson Sammlung, fantastische Schriftstellerin für Menschen, die Krimis mit gehobenem Anspruch mögen.
Weitere folgen so schnell wie möglich.
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am 11. Juni 2009
Nachdem ich nahezu alle Krimis von Liza Marklund gelesen hatte, war ich wirklich gespannt auf diesen Roman.

Irgendwie hat man das Gefühl, Liza Marklund platzt allmählich aus den Nähten. Ihre Schilderungen der ehelichen Auseinandersetzungen wird man bald überdrüssig (ewig das Gleiche!!!), weil sie nur noch weinerlich und hysterisch sind. (Ach wie überlastet ist die einsame Annika; und welch ein Trottel ist ihr Mann!!! Diese Masche ist ätzend!!!) Das Ereignis, dass Annika Bengtson von der Polizei ein "Schreibverbot" bekommt, ist zwar ein netter Gag für eine motivierte Journalistin, bekommt dem Roman aber überhaupt nicht. Es plätschert öde und langweilig dahin. Es entsteht überhaupt kein zwingender Handlungsstrang, der den Leser motivieren könnte, am Ball zu bleiben. Die Infos über das Nobel-Institit machen den Eindruck, als wären Sie Füllmaterial, damit der Roman auf eine bestimmte Länge kommt.

Alles, was Marklund diesmal anpackt, wirkt wenig überzeugend. Auch die Auseinandersetzung innerhalb der Zeitungsredaktion macht den Eindruck, angesammeltes Material zum Füllen der Seiten zu sein.

Spannung kann man überhaupt keine mehr ausmachen. Bald - in der Mitte des Buches etwa - ahnt man, wie das Geschehen um die Terroristin "das Kätzchen" enden wird. Man hat das Gefühl, Marklund will den Leser in ihre Erzählmasche einbinden; früher hat sie das aber mit spannenden Plots geschafft; jetzt wirkt sie einfach nur mühsam und lustlos. Nein, die Autorin braucht einen Neuanfang!!!
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am 22. Mai 2007
Ich habe bisher alle Annika Bengtzon - Krimis von Liza Marklund gelesen und habe mich auch auf Nobels Testament wieder sehr gefreut, nachdem "Der rote Wolf" zuletzt ein echtes Highlight war. Annika, diese sperrige, spröde und doch warmherzige und immer wieder mitfühlende und an das Gute glaubende Person, ist mir mit all ihren Ecken und Kanten als Frau, Mutter und Journalistin absolut ans Herz gewachsen, obwohl es zuletzt anstrengend mit ihr war, die Stimmen, die sie hörte, ihre unverarbeiteten Traumata.... Aber auch Nobels Testament ist ein Leckerbissen, macht Freude - man muss allerdings schon die vorgänger kennen, sonst versteht man vieles wirklich nicht. Die Personen, ihre Biographien und ihre Verbindungen zueinander werden als bekannt vorausgesetzt, erklärt wird da nix und niemand. Für Anfänger undurchschaubar. Diesesmal dreht Marklund die Dramaturgie um, für gewöhnlich schliddert Annika am Ende in eine gefährliche Situation, diesesmal begegnet sie gleich zu Beginn einer eiskalten Killerin und natürlich wieder in den Focus der Ermittlungen, unterstützt wie immer von dem göttlichen "Q" und wie immer sabotiert vom Chefredakteur und vor allem vom eigenen Ehemann. Nebenbei hat sie ja plötzlich Kohle ohne Ende - der Finderlohn aus dem "Roten Wolf"!- und kauft ihr Traumhaus. Alles könnte bestens sein, ist es aber bei Frau Bengtzon leider nie. Die gute Anne Snaphane dreht mal wieder durch, ihre Ehe gerät noch weiter in die Krise, Sohn Kalle wird im Kindergarten gemobbt und der neue Nachbar entpuppt sich als Alptraum , ein geistesgestörter Freak. Und nebenbei muss Annika noch über diverse Morde an Wisenschaftlern berichten.....ach so und dann ist da noch die Killerin.....

Sehr spannend, wie immer, lebensecht, gefühlsecht, allerdings vom Katastrophenpegel her fast ein wenig zu heftig. Und der Cliffhanger am Ende - ja Herrschaftszeiten, die Marklund hat das Buch enden lassen., als hätten wir alle die Fortsetzung schon auf dem Nachttisch liegen!!!!

Das muss sie schleunigst aufklären, wie es denn nun weitergeht.

Ansonsten für alle Kenner des Annika - Kosmos sehr zu empfehlen, Anfänger müssen noch Hausaufgaben machen und die Vorgänger lesen, macht sonst keinen Spaß!
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am 19. Januar 2012
Die Story mutet sehr seltsam an, am meisten
bei der Auflösung des Falles. Alles sehr an
den Haaren herbeigezogen. Ich kenne keine
weiteren Bücher der Autorin. Dieses würde
ich nur Leuten empfehlen, die über das, was
sie da lesen, nicht großartig nachdenken
möchten und schlicht und ergreifend irgendeinen
Krimi konsumieren wollen.
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am 27. August 2017
Annika Bengtzon darf von der Nobelpreisfeier berichten. Für sie, als Journalistin, ist das eine große Ehre. Und sie wird zu einer wichtigsten Zeugin eines Attentats. Für das Abendblatt sollte sie von der Feier berichten, auf den Medizin-Nobelpreisträger gibt es ein Attentat. Er überlebt die eine Professorin, Mitglied des Nobel Komitees, kommt ums Leben.
Annika ist eine wichtige Zeugin, und darf nicht über den Fall schreiben. Doch sie glaubt gleich, dass hinter dem Attentat etwas größeres steckt. Vielleicht mußte die Professorin sterben, weil mit der Vergabe der Nobelpreise etwa nicht stimmt. Denn die Vergabe der Auszeichnung an den Stammzellenforscher findet sie komisch. Dann geschieht ein weiterer Mord im Kreis des Komitees.

Fazit:
Das tolle an diesem Fall für Annika Bengtzon ist dass man mal an einem Thema nah dran ist, zudem man sonst kaum einen Zugang hat. Denn klar man bekommt in der Presse mit, wer die Nobelpreise erhält, doch wie es mit der Vergabe läuft, wer entscheidet, welcher Wissenschaftler für seine Forschung ausgezeichnet wird.

Dabei ist es gleichzeitig ein spannender Thriller, mit einer Handvoll Verdächtiger, falschen Fährten und einer sehr sympathischen Ermittlern, die ja eigentlich Journalistin ist. Annika ist authentisch, nicht zu forsch bei ihren Ermittlungen und eine ganz normale Frau mit Mann und Kind, die versucht eine normale Balance zwischen Familie und Beruf zu leben. Auch wenn ihr das immer weniger gelingt und ihre Ehe immer mehr kriselt.

Klar ermittelt hier oft Kommissar Zufall, doch das wird für mich durch die vielen Informationen rund um den Nobelpreis wieder wett gemacht. Mich hat dieses Hörbuch gesprochen von Judy Winter gut unterhalten.

Von mit gibt es 4 STERNE.
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am 1. Juli 2009
...ums Vorweg zu schicken: Das war mein erstes Buch von dieser Autorin, gekauft für einen Stockholmurlaub. Erwartet hatte ich einen Krimi. Bekommen einen Frauenroman.

Dabei fängt es eigentlich gut an. Die Beschreibung des Nobelpreisbanketts, der Örtlichkeiten, der "professionellen Zwickmühle" in der sich die Protagonisting wiederfindet...ich war gefesselt. Für etwa 40 Seiten lang. Dann ging es auf einmal nur noch um Familienprobleme und Nachbarschaftsstreitigkeiten, und der Rest des Buches war eine Qual. Ich hatte eigentlich nur den Wunsch, diese Annika mal anzuschreien, dass sie sich mit ihrem Mann aussprechen, aus diesem Vorort rauskommen und ihrer egoistischen "Freundin" mal die Meinung sagen sollte.

Wo in diesem Buch ist eigentlich mal ermittelt worden? Auf den richtigen Täter stößt Annika Bengtzon letztlich, weil sie zufällig in das richtige Haus mit der richtigen Nachbarin einzieht. Dass die letztliche Lösung des Falles dann auch noch hochgradig verworren ist, macht auch keinen Unterschied mehr.

Spannung kam auch nicht so wirklich auf, weil viel zu viel von der Perspektive der Mörderin beschrieben wurde.

Ich gebe Punkte für das "Stockholm"-Feeling und die realistische Beschreibung für das, was bei den Zeitungen so tagtäglich abgeht. Aber insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Autorin auf so viele Baustellen gearbeitet hat (persönliche Probleme der Protagonistin, Geschichte von Alfred Nobel, Korruption in der Wissenschaft, Ethische Grundfragen in der Terrorbekämpfung, Ethische Grundfragen in der Pressearbeit, Gleichberechtigung der Frauen), dass das eigentlich Opfer in der Geschichte die Krimihandlung geworden ist. Von Trivialitäten dahingeschlachtet endete sie so blutleer, dass sie sich nur für wenige Seiten am Schluss in den Vordergrund schleppen konnte.

Ich glaub nicht, dass ich nochmal einen Roman von der Autorin lesen werde.
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am 22. Juni 2009
Bisher fand ich die Bücher von Liza Marklund immer sehr gelungen, aber dieses... Es fängt gut an, es ist logisch aufgebaut und hält die Spannung. Ohne die Vorgänger gelesen zu haben dürfte es zwar schwer zu verstehen sein, aber das kennt man ja von einigen Krimireihen um bestimmte Ermittler.
Allerdings hat der Roman auch seine Längen, am Ende blickt man bei mindestens einem der Handlungsstränge nicht so ganz durch, was das ganze nun wirklich mit der Handlung zu tun hat und ob der Mann nun das, was ihm vorgeworfen wird, getan hat.
Insgesamt nicht schlecht, aber leider mit Schwächen. Für Fans aber durchaus geeignet.
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am 24. Juli 2013
Vorweg: Das Buch sollte man nur lesen, wenn man mindestens den "roten Wolf" gelesen hat.Ansonsten versteht man einfach zu wenig von der Handlung um die Hauptperson: Annika Bengtzon. Denn Liza Marklunds Bücher bestehen immer aus der eigentlichen Geschichte und dem persönlichen Werdegang von Annika.

Ansonsten ist es super geschrieben und greift auch Themen aus dem realen Leben auf. Es spielen, wie auch bei Mankells Walander, die Kleinigkeiten eine wichtige Rolle, Details und eben das Privatleben der Hauptperson.
Da ich der Meinung bin, dass man auch die anderen Bücher von Marklund lesen sollte, empfehle ich dieses Buch nur denen, die eben die Vorgänger kennen. Denn erst so, sieht man wie sich die Personen entwickeln, die immer wieder auftauchen.
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am 17. Januar 2010
Mir hat das Buch ganz ausgezeichnet gefallen. Gekauft habe ich es, weil ich nach Stockholm gereist bin und "passende" Lektüre wollte, zum Einstimmen und Nachklingenlassen - und dafür eignet sich dieser Krimi schon einmal hervorragend, weil Orte und Stimmungen sehr gut beschrieben werden. Die Geschichte selbst habe ich ausgesprochen spannend gefunden, bis zum Schluss wird man zum Miträtseln animiert, um dann doch überrascht zu sein... Nebenbei erfährt man einiges über Alfred Nobel und den von ihm gestifteten Preis. Aktuelle politische Themen wie Terrorismusbekämpfung und Schutz der Privatsphäre werden ebenfalls angesprochen und zwar nicht gerade profund behandelt, aber immerhin von verschiedenen Seiten betrachtet. Zum Teil ist der Krimi auch die Geschichte einer Ehefrau und Mutter mit ihren alltäglichen Problemen; mir persönlich hat auch das gut gefallen, schon weil ich die Hauptperson sehr sympathisch finde - aber möglicherweise macht dieser Handlungsstrang das Buch eher zu einem Krimi für Frauen.
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