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am 14. August 2003
ich war total gespannt auf dieses Buch, da mir die ersten drei super gefallen haben.
und es ist auch klasse, obwohl es für mich einen kleinen Makel gibt:
Das Buch ist in der Chronologie VOR Olympisches Feuer anzusiedeln, die Kinder sind hier 1 und 3 Jahre alt, die chronologische Reihenfolge lautet jetzt also Studio 6, Paradies, Prime time, olympisches Feuer.
Und genau darin liegt das Problem, denn die Spannung, die entstehen soll, weil Anne Snapphane, Annikas Freudin, zum Kreis der Verdächtigen zählt, baut sich nicht so richtig auf, weil man aus "olymisches Feuer" schon weiß, daß sie es nicht gewesen sein kann (sie würde sonst im Gefängnis sitzen müssen).
Von dieser kleinigkeit abgesehen ist das Buch aber realistisch, spannend und interessant, neben dem Kriminalfall an sich und der Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. hier speziell um die Frage, wie zwei berufstätige Partner ihre Interessen gegeneinander abwägen, geht es in diesem Buch besonders um die Rolle der Medien, vor allem, des Fernsehens, und was der Gier nach Berühmtheit aus Menschen macht.
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HALL OF FAMEam 24. Dezember 2005
Liza Marklund feierte mit „Olympisches Feuer“ (rororo 22733) ein vielbeachtetes Debüt mit der Journalistin Annika Bengtzon. Der Erfolg setzte sich mit „Studio 6“ (rororo 22875) und „Paradies“ (rororo 23104) fort. Nunmehr liegt mit „Prime Time“ (rororo 23298) der vierte Annika Bengtzon-Roman vor. Die attraktive TV-Talkerin Michelle Carlssson wurde in einem alten Schloß, in dem eine ganze Serie ihrer Talk-Shows gedreht werden sollte, ermordet aufgefunden. Nachdem sich zum Zeitpunkt ihres Todes auf dem abgelegenen Schloß nur 13 Personen aufgehalten hatten, geht die Polizei davon aus, dass es einer der 13 gewesen ist. Annika Bengtzon als Journalistin des „Abendblatts“ ist bei der Aufklärung des Mordes voll mit dabei. Dazu kommt, dass eine der Verdächtigen eine gute Freundin ist. Das ist die eine Geschichte, die sehr an Agatha Christie erinnert, wo alle verdächtig sind, ein Verdächtiger nach dem anderen ausgeschieden wird und am Schluß der Bösewicht übrig bleibt. Diese Geschichte ist nicht unspannend. Sie wird aber begleitet von zwei weiteren Nebengeschichten: Zum einen die Geschichte mit den privaten Problemen einer Journalistin mit 2 Kindern, die zeitlich und emotionell von ihrem Beruf sehr gefordert wird. Und zum anderen die Geschichte einer Palastintrige bei ihrer Zeitung, wo sie an einem Umsturz der Führung mitwirkt. Alles in allem wäre der Roman in einer kürzeren Fassung spannender geworden. Dies hätte in einer geraffteren Form der eigentlichen Story und dem Weglassen oder der radikalen Kürzung der beiden Nebenstories erfolgen können. Die Art ihres Schreibens zeigt jedoch nichtsdestoweniger immer noch die Kraft ihrer Erzählkunst.
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am 22. Juli 2011
Dies ist das erste Buch, das ich von Liza Marklund gelesen habe.Es bietet einen gründlichen Einblick in die Medienwelt, die Gier nach einem Platz im Rampenlicht und die Eifersüchteleien. Außerdem wird über das Machtgefüge bei einer Zeitung berichtet, wo man journalistische Fähigkeiten auch dafür verwendet um illegale Machenschaften unliebsamer Kollegen aufzudecken und sich dieser Kollegen zu entledigen - natürlich zwecks eigenen "Machtgewinns". Wie bei skandinavischen Krimis offenbar üblich, werden auch die privaten Krisen der Protagonisten ausführlich verdeutlicht, hier handelt es sich um den Spagat der Hauptfigur zwischen Job und Familie.
Ich hatte dieses Buch allerdings in Erwartung eines spannenden Krimis aus der Bücherei entliehen und wurde in dieser Hinsicht enttäuscht. Durch die Längen (z.B. die Spitzeleien bei der Zeitung) blieb jede Spannung auf der Strecke, auch die Haupthandlung leidet unter zuvielen medientechnischen Details, die eher Leute vom Fach als den Durchschnittsleser zu fesseln vermögen.
Auch die breitgewalzte Darstellung von Emotionen behinderte ein temporeiches Fortschreiten der Handlung: insbesondere nervten mich die detaillierten Beschreibungen, wie jemand unter dem Einfluss von psychischem Stress atmet...
Um es auf den Punkt zu bringen: ich fand diesen Roman ziemlich langweilig.

Ich habe die englische Ausgabe gelesen, der Titel "Prime time" ist in der englischen und deutschen Ausgabe identisch. Deshalb kann ich nicht beurteilen, ob manche Passagen in der deutschen Ausgabe vielleicht etwas gefälliger aus dem Schwedischen übersetzt sind.
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am 19. Juni 2005
Nach dem enttäuschenden "Paradies" hat mir dieser Annika-Bengtzon-Roman wieder gut gefallen. Annika musss über den Mord an einer berühmten TV-Moderatorin berichten und wird natürlich in die Ermittlungen mit einbezogen. Und natürlich gelingt es ihr auch, den Fall zu lösen. Im Gegensatz zu anderen "Buch-Serien-Helden" (z. B. Kay Scarpetta) ist es für mich jedoch fast immer glaubwürdig, wie dies geschieht. Bei mir dürfte es jedoch auch daran liegen, dass ich es eher glauben kann, dass eine Kriminalreporterin in die Ermittlungen eines Falles gezogen werden, als z. B. eine Gerichtsmedizinerin.
Annika tastet sich wieder langsam an die Lösung heran, was in der Regel durch Gespräche mit den Verdächtigen geschieht, denn schließlich müssen die Infos ja irgendwo herkommen. Leider wirken nicht alle Gespräche auf gleiche Art und Weise überzeugend. Manchmal ist es schon irritierend, welches Mitteilungsbedürfnis die Mitmenschen überkommt, wenn Annika mit ihnen redet.
Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass auch dieser Roman zeitlich vor dem "Olympischen Feuer" spielt. Wenn also über die Probleme ihres Chefs oder ihres Partners berichtet wird, weiß man schon, wie sich alles entwickeln wird. Irgendwie ist das cool, wenn man mehr weiß, als die Protagonistin ;-) Gut fand ich auch, dass diesmal der Mord im Mittelpunkt der Geschichte steht. Bei "Paradies" hatte man das Gefühl, dass Annikas Gefühlsleben die Hauptrolle spielt. Auch wird in "Prime Time" (zum Glück) kaum geweint, etwas, was mich bei Paradies total genervt hatte.
Für mich war es eine kurzweilige und interessante Lektüre.
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am 27. Dezember 2006
Weil alle von Lisa Marklund reden habe ich mir ein Buch von ihr gekauft. Ich fand ehrlich gesagt die Grundidee äußerst interessant - Fernsehmoderatorin wird in einem Ü-Wagen erschossen aufgefunden - aber was die Autorin daraus gemacht hat ist schrecklichlangweilig. Die Auflösung des Mordes finde ich gelinde gesagt an den Haaren herbeigezogen und plump. Das Buch könnte ruhig um hundert Seiten kürzer sein. Was ich aber Liza Marklund zugute halten muß ist, dass sie Talent hat, sie kann schreiben, ihre Beschreibungen von Momenten finde ich teilweise großartig bis genial. Ich denke sie stand leider zu sehr unter Druck einen weiteren Roman zu fabrizieren. Primetime erinnert mich alles in allem jedoch an eine seichte Liebesschnulze, denn an einen spannenden Krimi.

Und auch die ganze Aktiengeschichte hätte es für dieses Buch nicht gebraucht. Marklund hätte gut daran getan mehr Zeit in den eigentlichen Plot zu investieren als den Leser dubiose Aktiengeschäfte vorzusetzen.

Trotzdem, sie kann schreiben nur bräuchte sie mehr Zeit.
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am 25. November 2003
Prime Time wird seinem Titel nicht gerecht. Im Vergleich zu "Olympisches Feuer" oder "Paradies" ist die Handlung eher sehr linear. Zwar darf der Leser bis zum Schluss rätseln, wer denn nun der Täter ist, aber richtige Spannung kommt nun nicht gerade auf. Amüsant, doch etwas überflüssig erscheinen die familiären Verwicklungen, die Frau Bengtzon in diesem Roman durchzustehen hat. Etwas weniger hiervon und etwas Intensität im eigentlichen "Fall" hätte dem Buch sicher gut getan.
Es werden zwar reizvolle Handlungsstränge angedeutet, aber leider icht ausgebaut. Die zahlreichen Nebenhandlungen zur Befindlichkeit von Andres Schyman, Anne Snaphane und, wie gesagt, Annika Bengtzons neuem Mann nerven etwas.
Ebenso nervt die zum Teil sehr machohafte Sprache, derer Frau Marklund sich bedient, ebenso wie die erotischen Anspielungen, die manchmal eher peinlich berühren. Also insgesamt bisher der schwächste Band der Bengtzon-Romane, man darf auf besseres hoffen ...
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am 7. Juni 2006
Kein Ermittler ohne Macke- das scheint ja mittlerweile die Norm zu sein. Aber wenn die privaten Probleme mehr Raum einnehmen als der eigentliche Fall, dann ist das kein Krimi mehr sondern Soap Opera. Genau das ist hier der Fall. Der Mann ist allerdings auch ein derart rückgratloses Ekelpaket, dass man überhaupt nicht nachvollziehen kann, was die Heldin am ihm findet. Von daher nervt dieses Beziehungs Hin und Her massiv. Der Fall an sich ist ganz spannend und interessant und auch die Heldin ist gar nicht uninteressant, aber die seltsame Mischung aus Beziehungsdrama und Krimi funktioniert beim besten Willen einfach nicht. Wäre das Buch ein Schulaufsatz, müsste es heißen "Thema verfehlt".
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am 21. August 2016
Zweites Buch meiner Annika Bengtson Sammlung, fantastische Schriftstellerin für Menschen, die Krimis mit gehobenem Anspruch mögen.
Weitere folgen so schnell wie möglich.
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am 24. Oktober 2014
Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben. Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur. Es fällt sehr schwer es wegzulegen. Annika Bengtzon zieht einen in den Bann.
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am 16. August 2003
Nach "Olympisches Feuer", "Studio 6" und "Paradies" war ich schon sehr gespannt, wie es mit der sympathischen, dickköpfigen Annika Bengtzon weitergeht. Das ist nämlich fast so spannend wie der eigentliche (sauspannende) Kriminalfall, der Mord an einer erfolgreichen, aber bei vielen verhassten Fernsehmoderatorin. Während Annika ihrem aktuellen Fall hinterherrecherchiert, hängt daheim der Haussegen schief und wie so viele berufstätige Mütter hat Annika permanent ein schlechtes Gewissen. Das wirkt absolut glaubwürdig und kein bisschen "emanzenhaft". Besonderes Plus: Die versteckten Machtkämpfe, die bei Annikas Zeitung im Hintergrund ablaufen. Man merkt halt, dass die Autorin selbst aus der Branche kommt und weiß, wovon sie schreibt. Freue mich jetzt schon auf den nächsten Band!
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