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am 8. August 2005
Marklund hat wirklich an ihrem Stil gearbeitet. Die Person der Annika wird immer interessanter. Wie Annika ihre Ehe zu retten versucht, ist doch gigantisch. Thomas ist wirklich unerträglich. Ich gehe mehrmals die Woche die Hantverkargatan runter und seufze immer, wenn ich an Annikas Hausnummer vorbeikomme.
Ich habe erst das schwedische Original gelesen und dann die Übersetzung. Stilistische Fehler gehen vor allem zu Lasten des Übersetzers und des deutschen Lektorats.
Ich möchte alle warnen, sich die Hörbücher zu kaufen. Sie sind gekürzt und die deutschen lektoren haben nur das Skelett übriggelassen. Vor allem haben sie zielsicher alles gekürzt, was die Story wirklich ausmacht. In Schweden bekommt man ein Kilo CDs. Völlig zundenkbar, daß dort gekürzt würde.
Noch etwas: Anhand der Wegbeschreibungen, wenn Annika mit dem Bus durch Stockholm fährt, kann man in Stockholm sicher und genau mit dem Bus ans Ziel kommen.
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am 16. August 2004
Ein „typischer Marklund" kann man sagen, und damit ein Kriminalroman, den Liza Marklund - Fans auf keinen Fall verpassen sollten. Da mir „Roter Wolf" wieder besser gefallen hat als der Vorgänger „Prime Time", kann ich das Buch auch als „Einstiegsdroge" empfehlen.
Liza Marklund gelingt es in ihren Büchern ja durchweg, die Spannung eines Krimis und die Kritik an verschiedenen Phänomenen in der schwedischen Politik und Gesellschaft miteinander zu verbinden. Dabei kann man als Leser/in feststellen, dass Schweden und Deutschland in ihren Entwicklungen wohl gar nicht so weit auseinander liegen.
Da Marklunds „Heldin" Annika Bengtzon als Journalistin arbeitet, bekommen ihre Romane eine etwas andere Farbe als die vieler sonstiger Krimis aus Nordeuropa, in denen Polizisten und Kriminalisten am Werke sind. Und der „Blick hinter die Kulissen", den Marklund ihren Lesern/innen ermöglicht, betrifft die Mechanismen der Machtausübung in den Massenmedien und ihre Verknüpfung mit politischen Machenschaften. Welche Intrigen werden gesponnen, und wer kann wen mit welchen Informationen unter Druck setzen?
Annika Bengtzon macht eine schwere Zeit durch. Sie hat psychische Probleme, die von ihren letzten traumatischen Erlebnissen herrühren (sie war mit einer Mörderin in einem Tunnel eingeschlossen - war das „Olympisches Feuer"? Ich kann mich nicht entsinnen!). Im Privatleben kriselt es, weil ihr Mann Thomas nicht damit klar kommt. dass sie nach der Babypause wieder mit vollem Einsatz als Journalistin arbeiten möchte, wenn auch freiberuflich. Der Verlag, für den Annika arbeitet, verschreibt sich zunehmend dem voyeuristischen Journalismus - das ärgert sie. Ihr Chef ist mit ihrer Arbeit nicht mehr zufrieden, weil sie dem neuen Stil des Verlages nicht mehr entspricht - sie ist ihm zu ernsthaft und aufrichtig. Außerdem hat sie sich gerade eines Themas angenommen, für das es der Einschätzung ihres Chefs nach keine Leserschaft gibt: Sie versucht den tatsächlichen Hintergründen eines terroristischen Anschlags auf ein Militärflugzeug in Nordschweden aus dem Jahr 1969 auf die Spur zu kommen.
Und auch der Leser fragt sich zunächst, was daran wohl so spannend ist. Schnell wird aber klar, dass das, was 1969 passierte, spürbar in das Heute hinein wirkt. Weil ja die Personen, die sich damals als kommunistisch motivierte terroristische Zelle zusammengefunden haben, heute noch leben; hinter bürgerlichen Fassaden, teilweise in Machtpositionen - und da das Verbrechen damals nicht aufgeklärt wurde, ist jeder von ihnen erpressbar oder er steht unter dem Druck, enttarnt zu werden. Und als der Kopf der Zelle nach nunmehr 35 Jahren im Ausland todkrank nach Schweden zurückkehrt, um Abschied von seinen damaligen Freunden zu nehmen und Kontakt zu ihnen aufnimmt, gerät einiges in Aufruhr.
Spannend und mit Anspruch geschrieben - auch wenn sich die Muster in Liza Marklunds Büchern immer etwas ähneln.
Wermutstropfen beim Lesen ist, dass Annika Bengtzon manchmal ein wenig zu heldenhaft agieren muss, und sie auch mit Fähigkeiten versehen worden ist, aus ihren Mitmenschen gerade solche Informationen hervorzulocken, die sie bislang niemandem gegenüber preisgegeben haben. Das wirkt leider konstruiert.
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am 4. Oktober 2006
Dies ist mein erster Krimi, den ich von Liza Marklund gelesen habe. Und entgegen so manch anderer "Bewertung" fand ich die Story weder wirr noch fade, sondern logisch ineinander aufgebaut und mit der richtigen Spannungsdynamik. Jeder der vier Morde findet seine Erklärung und dass die Täterspur völlig anders (aber sehr plausibel) auf eine andere Person zuläuft, war im letzten Drittel richtig fesselnd.

Gefallen hat mir auch die Beschreibung des Lokalkolorits im hohen Norden Schwedens (was Kälte, Dunkelheit und Einsamkeit bedeutet)und die Stimmung der 60er Jahre in den kommunistisch-maoistischen Sektierergruppen. Dass es auch in Schweden soviel durchgeknallte Maoisten mit Sendungsbewusstsein und radikaler Gewaltbereitschaft gab, war mir neu. Neben der Krimi-Story wird hier schön dargestellt, wie das Verhältnis von Verführung durch Ideologie und die Faszination des gewaltätigen Abweichlertums ineinander wirken.

Und die Sentenzen der mystischen Engelseinflüsterungen durch das Entführungstrauma von Annika Bengtzon ist eine schöne literarische Idee und gibt dem Krimi hin und wieder einen leichten mystischen Schwebezustand.

Die Beschreibung der anderen Figuren (beste Freundin, Ehemann, schwedische Kulturministerin) oder das Innenleben in den Zeitungsredaktionen fand ich ebenso gelungen. Und dramaturgisch toll gemacht ist, dass es Marklund gelingt private Probleme und Karriervorstellungen mit den Mordfälle zu verbinden. Dass ist eben nicht nur Darstellung von "privaten Problemen", sondern gehört wesentlich zu den Handlungsmotiven der jeweiligen Personen. Und warum soll nicht das Privatleben der ehrgeizigen Journalistin dargestellt werden. Liza Marklund scheut sich nicht, ihre Protagonistin Annika Bengtzon als Journalistin mit Streben nach Wahrheit, aber ebenso mit einem etwas unerträglichen Geerechtigkeitsfundamentalismus zu schildern. Beschrieben wird sie ja als "kantig, hart, kernig" - und ich kann mir unter diesem Typ Frau einiges vorstellen, nämlich: sehr engagiert, aber manchmal auch eine Nervensäge. Vielleicht sollte sie aber doch noch etwas sympathischere Charaktereigenschaften entwickeln. Ich will mit meiner Heldin leiden - sag ich da als Leser.

Alles in allem: für Leser mit Lust an politischen Hintergrundthemen wirklich sehr spannend.
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am 29. Juli 2007
Ich habe diesen Romen/Krimi durch Zufall in die Hände bekommen. Die ersten Seiten waren noch so, das man gut das Buch hätte wieder weglegen können, doch mit einem Mal hat mich Liza Marklund gefangen.

Das Buch ist superspannend, und hat mich dann immer mehr gefangen genommen, und ich bin total begeistert gewesen. Ich empfehle jedem dieses Buch, der spannende Krimis mag, und sich auch gerne in das Leben der Schweden einfühlen möchte, und auch gerne mal erfährt, das Schweden kein Paradies ist, was uns ja einige (gerade Politiker) immer gerne weißmachen wollen. Liza Marklund beschreibt nebenbei die Alltagssituationen "der Schweden" und kritisiert ganz nebenbei die schwedische Gesellschaft. Ein wunderbares Buch!

Ich habe mir gleich ein paar andere Krimis von Liza Marklund gekauft, und freue mich, wenn ich sie geliefert bekomme.
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am 3. Mai 2005
Ich habe bis jetzt alle Bücher von Liza Marklund gelesen und fand alle gelungen und spannend, obwohl ich mich eigentlich nicht sonderlich für politische Themen oder Krimis im besonderen interessiere. Doch bei L. Marklund mache ich gerne weiterhin eine Ausnahme!
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am 22. August 2009
Anika Bengtzon, nach einer Geiselnahme so traumatisiert, dass sie die Englein singen hört, stößt bei ihren Recherchen zum Thema Terrorismus auf einen ungelösten Fall. Ein Kollege, der an der Story dran war, wird ermordet. Der einzige Zeuge, ein 14jähriger Junge, überlebt seine Aussage bei der Polizei nicht lange. Anikas Ermittlungen führen sie immer tiefer in einen Sumpf aus politischen Verwicklungen, Irrungen und Wirrungen.

Ihr Chefredakteur glaubt ihr nicht, ihr Mann betrügt sie, die Polizei hält sie auf Distanz - sie steht als Einzelkämpferin da. Ihre emotionalen Nöte beschreibt Liza Marklund konsequent aus Frauen- und Muttersicht. Ich kann mir vorstellen, dass das manchen männlichen Leser ziemlich anödet. Auch die Gedankengänge des fremdgehenden Ehemannes sind eher "unmännlich".

Trotzdem gut gelesen von einer souveränen Judy Winter und hörenswert, wenn man zerrissene Heldinnen und verschachtelte Plots mag.
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am 20. Dezember 2015
"Der Rote Wolf" ist ein Roman von Liza Marklund. Nachdem ich mich schon erfolglos an "Studio 6" versucht hatte, wollte ich der Autorin eine zweite Chance einräumen, doch auch bei diesem Buch werde ich mit Liza Marlunds Schreibe überhaupt nicht warm. Obwohl furchtbare Dinge geschehen, langweilen mich die ellenlangen Beschreibungen von Nebensächlichkeiten zu Tode. Für Tiefe scheint die Autorin nichts übrig zu haben, auch was die Hauptakteurin betrifft. Die Journalistin Annika wird als psychisch labiles Wrack mit Eheproblemen dargestellt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch ihre Artikel die ganz großen Skandale aufzudecken. Annikas Recherchethemen gehen aber, wie der gesamte Roman, am Interesse der Leser vorbei. Noch mal werde ich meine Zeit nicht mit Liza Marklund verschwenden.
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am 24. April 2007
Annika Bengtzon hat an vielen Fronten zu kämpfen: gegen ihre Alpträume, für den Bestand ihrer Ehe, für die sonst immer verlässliche Freundin, die momentan allerdings dem Alkohol frönt, gegen den Chef und natürlich für die Pressefreiheit. Bei so viel Trouble bleibt ihr trotzdem noch genug Atem für ihre Recherche. Ach ja, um was geht`s da überhaupt? Um einen todkrankren Reisenden, der nach 30 Jahren Exil in seine Heimatstadt Lulea zurückkehrt, offene Rechnungen aus alten Maozeiten und blutige Träume im Reisegepäck. Lulea ist auch das Ziel Annika Bengtzons. Sie folgt der Blutspur eines 30 Jahre zurückliegenden, nie aufgeklärten Anschlags auf den dortigen Militärflughafen. Während ihrer Recherche kommen ihr ein paar Leichen in die Quere und es beginnt eine Art Schnitzeljagd, denn die Tatorte sind mit Maozitaten markiert. Dass es sich in Annikas Fällen nie um kleine Fische sondern um Chefetagen handelt, ist selbstverständlich. Am Ende kommt es wie`s kommen muss: Annika schaut dem Täter ins Auge und damit quasi (wieder mal) dem eigenen Tod. Aber zum Glück für uns taucht sie im nächstn Fall von Liza Marklund ja wieder auf.
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am 11. Januar 2005
Dieser Marklund-Krimi fällt aus meiner Sicht deutlich gegenüber den anderen ab.
Die Handlung wirkt zu konstruiert und besonders zum Ende hin erscheint einem die Story an den Haaren herbeigezogen und voller unwahrscheinlicher Wendungen.
Was mich außerdem stört, ist die Uneinheitlichkeit der Übersetzungen aus dem Schwedischen ins Deutsche. Hier ist mittlerweile - glaub' ich - der 3. oder 4. Übersetzer am Werk und immer werden grundlegende Dinge unterschiedlich übersetzt.
Annika's Zeitung ist das "Abendblatt", alle anderen werden mit ihrem schwedischen Originaltitel genannt. Das Jagflugzeug heißt im Buch "Drache" statt Draken.
Insgesamt enttäuschend.
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HALL OF FAMEam 15. Juni 2006
Nach dem Erfolg ihres Erstlings "Olympisches Feuer" (rororo 22733 - "Sprängaren", 1998) und drei weiteren Werken liegt mit "Der Rote Wolf" (rororo 23297 - "Den röda vargen", 2003) der fünfte Fall mit der Journalisten Annika Bengtzon vor. Diese, Kriminalreporterin beim "Abendblatt" schreibt gerade an einer Artikelserie über terroristische Aktivitäten - auch über solche, die schon lange zurückliegen. Und so fliegt sie ins nordschwedische Lulea, um dort Benny Ekland, einen Journalisten des dortigen Lokalblatts, zu treffen, der meint, die Hintergründe eines nie aufgeklärten Anschlags auf einem Militärflughafen Ende der 60er Jahre herausgefunden zu haben. Doch dort angekommen erfährt sie nur, daß Benny Ekland von einem Fahrzeug überfahren wurde und tot ist. Sie glaubt nicht der Unfallversion und findet schließlich einen Zeugen, der ihr bestätigt, daß es sich um einen Mord handelte. Doch auch dieser wird bald tot aufgefunden. Und es kommt zu weiteren Morden. Obwohl sie nun persönlich gefährdet ist, stachelt das nur ihren Ehrgeiz auf. Und sie kommt einer Terrorgruppe u.a. mit einem gelben Drachen, einem schwarzen Panther und einem roten Wolf auf die Spur, deren Chef aus dem Ausland wieder nach Schweden zurückgekehrt ist, um, ja um was zu machen? In einem spannenden Finale werden der lange zurückliegende Anschlag auf den Militärflugplatz und die aktuelle Mordserie aufgeklärt. Insgesamt wieder ein spannender Kriminalroman von Liza Marklund, der immer durch eine unerträgliche Schilderung ihres chaotischen Privatlebens unterbrochen wird.
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