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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
17
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 3. Mai 2008
Ja, wer andere Bücher von ihm gelesen hat (und wer hat das nicht, wenn er/sie dieses kleine Taschenbuch zur Hand nimmt?), erkennt viele Elemente seiner Romane oder Geschichten wieder. Statt "Das rote Notizbuch" könnte das Werk auch "Zufall?" heissen, drehen sich doch alle Epsioden um anscheinend wahre Begebenheiten, bei denen der Zufall die entscheidende Rolle spielt. Ich habe mich oft dabei ertappt, mich zu fragen, ob der Ablauf wirklich so war, wie ihn Auster schildert. Aber das ist ja eben die Stärke von ihm: Er erzählt uns Dinge, die allen geschehen könnten (Telefonat für eine fremde Person --- und wie reagieren wir darauf?) und die uns einen Moment innehalten lassen. Vielleicht erkennt man die Bedeutung der Szene auch erst viel später. Auf alle Fälle lässt uns das Buch auch über unser Leben und unsere Gewohnheiten nachdenken!
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am 23. März 2014
Gerade keine Zeit für ein langes Buch. Nur mal kurz ein paar Zeilen lesen.
Das rote Notizbuch verlangt manchmal nur 2 Minuten Aufmerksamkeit und schon ist man um eine gute
Erzählung reicher
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am 18. Februar 2004
15 kurze Geschichten auf 77 Taschenbuchseiten zeigen uns, wie sehr der Zufall in unserem Leben arbeitet, ohne dass wir ihn als solchen wahrnehmen oder ihm Einfluss auf unser Leben einräumen. Aber bei jeder Geschichte von Auster fallen einem aus dem eigenen Leben ähnliche Vorgänge ein, wann auch nicht so zugespitzt und durchdacht wie die von Auster.
Es spielt auch keine Rolle, ob die Geschichten wirklich wahr sind. Wahrscheinlich sind sie es, auch wenn man Austers Fantasien nicht unterschätzen darf.
Zugleich erfährt man unerwartete Details aus seinem Leben: Fast am Verhungern lebt Auster mit der Liebsten in Frankreich auf dem Land und betreut das Haus eines Bekannten, als aus heiterem Himmel ein Freund erscheint und sie zum Essen einlädt. Die Freundin, die er in Irland besucht und aufgrund einer schweren Beschuldigung von außen zu einem Anwaltsbesuch begleitet und mit ihr in der Kanzlei „Streiten & Flunkern" landet, die heute noch existiert. Zwei amerikanisch Frauen, die sich in Taiwan treffen, um chinesisch zu studieren und dort feststellen, dass sie jeweils eine Schwester haben, die im gleichen Haus in New York auf der gleichen Etage leben, sich aber nicht kannten. Oder die Geschichte einer Frau, die ihren (Halb)Bruder heiratet, weil sie beide von einem Mann stammen, der vom Krieg verweht wurde und einfach dort blieb.
Die letzte Geschichte handelt von Zufällen, die ein Haus in New York betreffen, in dem Saint-Exupéry den kleinen Prinzen schrieb.
Meine Tochter las gerade Austers Buch, weil ich es mitnehmen wollte nach Aachen, um meine Mutter zu besuchen, die im Sterben liegt. Ich wollte es ihr mitbringen, denn lesen kann sie noch.
Meine Tochter las gerade die letzte Geschichte und fand gerade sie zu unwahrscheinlich. Plötzlich merkte sie, dass der Radiosprecher gerade von Saint-Exupery und seinem berühmtesten Buch, dem kleinen Prinzen sprach. Ein zufällig eingeschaltetes Radio-Gerät, der gerade eingestellte Sender. Eine Zeit, zu der sie das Buch nicht gelesen hätte, wenn ich es nicht hätte mitnehmen wollen.
Ein erstaunliches Buch.
Und der Titel. In seinem neuesten Roman „die Nacht des Orakels" spielt ein blaues Notizbuch die Hauptrolle, das Schreibhemmungen beseitigt. Wie kann hier die Lösung aussehen? Lassen wir das den Zufall erklären ...
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am 23. August 2008
Auster hat in diesem Büchlein Begebenheiten aufgezeichnet, die ihm und Menschen seines Umfeldes widerfahren sind und in denen der Zufall auf nahezu unglaubliche Weise lebens- und schicksalsgestaltend gewirkt hat. Die Idee für eine solche Sammlung und auch eine derartige Häufung von Ereignissen dieser Art in einem Leben - dies alles ist wohl typisch für Paul Auster. Typisch für seine warme, offene, klare Art auf das Leben und die Menschen zuzugehen, ohne rosarote Brille Hoffnung vermitteln zu können. Und das alles mit einer schönen und einfachen Sprache - eine Genuß für Herz und Hirn!
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am 2. Dezember 2007
Ich habe bereits - wie wahrscheinlich die gesamte Zielgruppe dieses Werkes - ein paar Bücher von Auster gelesen, deswegen fällt es mir leicht, eine Verbindung zwischen dem Notizbuch, und dem, was (bzw. wie es) in seinen Romanen geschrieben steht, herzustellen und somit eine absolute Leseempfehlung für alle Auster-Fans geben. Sehr charmant!
Warum - bei aller Verehrung über die Unterhaltsamkeit und Stilfülle des zu Papier gebrachten - die Behauptung aufgestellt wird, dass es sich bei den Geschichten um "wahre Zufälle" handelt verstehe ich nicht wirklich - vielleicht ist es eine Ironie, die Auster sich hier gegenüber seinen Fans augenzwinkernd erlaubt, oder aber der Herr führt tatsächlich ein so abwechslungsreiches Leben. Beide Interpretationen schaden jedoch der Lektüre nicht, sondern vergrößern nur ihren Widerhall.
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am 19. August 1999
Ein kleines, feines Kurzgeschichtenbuch. Dreizehn Einblicke in ein ungewöhnliches Leben, Geschichten, die Paul Auster gesammelt hat und die wohl tatsächlich passiert sein sollen, so unglaublich das auch klingen mag, es stimmt wohl. Da heiratet ein Frau, ohne es zu wissen, ihren Bruder, ein Mann findet seine große Liebe durch einen zufälligen Anruf wieder. Hat alles irgendwie etwas von unglaublichen Phänomenen, die gelöst werden wollen und die Auster auch mit Bravour zu lösen vermag. Der Mann ist ein genialer Schreiberling. Nicht jeder mag ihn, zugegeben. Trotzdem. Dieses Buch ist eines, das jeder sehr schnell und in einer guten Stunde durchgelesen haben dürfte. Das reicht auch. Mehr sollte es nicht sein. Dreizehn Geschichten sind genug. Mehr will man nicht haben. Trotz ihrer Kürze sind die dreizehn Lebensweisheiten, wie ich sie hier bezeichnen will, durchweg komplex und hervorragend durchdacht. Man merkt Paul Auster seine Fähigkeit an Geschichten zu erzählen, wie unglaublich sie auch erscheinen mögen. Glaubwürdig werden sie von allein. Und wenn sich schon der Kollege Reich - Ranicki zu einem „...Auster....ist immer interessant. Ein geistreicher Schriftsteller!" hinreißen läßt, wollen wir es ihm einfach glauben. - Er hat recht damit. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 1. Juni 2001
Nachdem ich mittlerweile die Hälfte der Bücher Paul Austers gelesen habe, muss ich sagen dass "Das rote Notizbuch", trotz seines geringen Umfangs, sehr schön wiederspiegelt, wie facettenreich und themenungebunden dieser Autor schreiben kann. Paul Auster erkennt in meinen Augen die "Details des Lebens" und vermag sie anschaulich fesselnd zu Papier zu bringen,- sogar mit dem Erfolg die Sensibilität des Lesers für sein Umfeld zu schulen.
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am 29. Dezember 1999
Mit "Das rote Notizbuch" legt paul Auster, der Autor von "Smoke" und "Blue in the Face" eine wunderschöne Sammlung von Erzählungen vor, wie sie besser nicht sein könnte. ThemA DER EINZELNEN Episoden ist immer der zufall und Paul Auster gelingt es ein jedes Mal den Leser neu in seinen Bann zu ziehen und zu faszinieren. Einfühlsam und zurückhaltend erzählt der Autor mehrerer Bestseller seine Geschichten ohne das es dem Leser auch nur im Ansatz langweilig zu werden droht. "Paul Auster erzählt die Welt", könnte das Buch heißen und der Titel könnte passender nicht sein für ein Buch, das man am liebsten überallhin mitnehmen möchte, um jederzeit in ihm zu lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. Oktober 2012
Paul Auster beschreibt kurz und bündig Begebenheiten aus seinem und dem Leben anderer Menschen, die alle mit dem "Zufall" zu tun haben (wenn es denn Zufälle gibt...). Ob diese Geschehnisse wirklich wahr sind, wie der Autor vorgibt? Wenn ja, so gehören Auster und die Menschen, über die er berichtet, zu einer besonderen Spezies, die empfänglich für Koinzidenzen und andere sonderbare Überschneidungen ist oder die zumindest über Antennen für das Besondere verfügen. Vorstellbar ist das alles schon... und selbst wenn nicht, so sind Austers Notizen doch leicht und interessant zu lesen, gerade das richtige für einen entspannten Urlaubsnachmittag, wie ich ihn beim Lesen des Büchleins in Südfrankreich verbrachte.
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am 26. November 1999
In der Tradition amerikanischer Literatur, erzählt Paul Auster in "Das rote Notizbuch" 13 Kurzgeschichten. Geschichten, so unglaublich, wie sie nur das Leben schreiben kann. Man liest "Das rote Notizbuch" locker in einer Stunde. Kurz, bitter und süß. Elemente, die in Paul Austers Romanen immer wieder auftauchen, werden hier erzählt. "Das rote Notizbuch" ist also nicht wirklich ein Notizbuch, aber es inspiriert den Leser. Man bekommt Lust alles aufzuschreiben, was man erfährt und selbst erlebt. Plötzlich vermutet man hinter allem eine unglaubliche Geschichte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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