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TOP 100 REZENSENTam 15. Februar 2014
"Was hast du ihr angetan, du Schwein. Ich bringe dich um, wenn du sie noch einmal anrührst."

Das Mädchen, das er seit Tagen vor dem Fenster der Tierhandlung stehen sieht, erinnert ihn an sein kleines Kind. Der kleine zierliche Körper, der unschuldige Blick. Wie damals bei seiner Tochter, die bereitwillig und folgsam, ahnungslos und zärtlich ihm vertraute und er seine Spielchen mit ihr trieb. Bis zu dem Tag, als seine Frau ihn dabei überraschte und er ausziehen musste.

Er schafft es auch diesmal, wie schon Jahre zuvor bei einem leicht behinderten, neunjährigen Kind. Es ist nie herausgekommen. Auch dieses kleine Mädchen, das er über Tage hinweg aus seiner über der Tierhandlung vorhandenen Wohnung beobachtet, fasst Vertrauen zu ihm.

Sigrid Pelzer, eine junge Frau im Alter von 28 Jahren, ist Witwe und lebt mit ihrer achtjährigen Tochter Nicole in einem großen Haus, das ihr Mann kurz vor seinem Tod erbaut hatte. Die Oberwohnung in diesem Haus hat Sigrid inzwischen an eine ältere Dame vermietet. Sie kümmert sich während ihrer Abwesenheit liebevoll um Tochter Nicole.

Sigrid hat seit frühester Jugend an Träume der besonderen Art. Es nähern sich in diesen Träumen braune Gestalten und plötzlich stehengebliebene Uhren kündigen den Tod eines Menschen an. So war es mit dem Tod ihres Großvaters und dem ihres Mannes. Die Träume verfolgen und stürzen sie in ein Gefühlschaos sondergleichen. Sie ist besessen von der Furcht dieser Vorzeichen. Es wird wieder jemand sterben.
Als sie den freundlichen Herrn Genardy kennenlernt und ihm die inzwischen freigewordene Oberwohnung ihres Hauses vermietet, hat das ungeahnte Folgen...

Die Handlung des Buches ist sagenhaft realitätsnah geschrieben. Der Autorin Petra Hammesfahr ist ein 336 Seiten packender Thriller gelungen, der im Wechsel das Geschehen des Kinderverführers und die Vorahnungen der jungen Sigrid schildert. Tief in ihrer Psyche wird Sigrid an das gemeinsame Liebesleben mit ihrem Mann erinnert, das ihn in die Nähe eines Pädophilen bringt und für sie fortan bedeutet: "Jeder Mann ist ein Feind." Eine Dramatik beginnt, als sich das Leben der jungen Frau mit Genardy kreuzt und Tochter Nicole davon betroffen ist.
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2001
Bisher hatte ich das Vergnügen "Die Sünderin", "Der Puppengräber" und "Lukkas Erbe" zu lesen. Alle diese Bücher versprechen Spannung pur.
Petra Hammesfahr ist meiner Meinung nach eine exzellente Autorin, die es versteht Ihre Leser in den Bann zu ziehen. Gerade in "Der stille Herr Genardy" beschreibt sie Tatsachen über die wir eigentlich gar nicht weiter nachdenken wollen, da es einfach zu widerlich ist. Die Vorgänge werden von ihr nicht detailliert beschrieben (was sicherlich auch kein Mensch wissen möchte), aber jeder kann sich das Unmenschlichste überhaupt in Gedanken vorstellen.
Die Spannung und das "was kommt jetzt" läßt einen einfach nicht mehr los. Absolut empfehlenswert!!
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am 17. August 2006
Es ist ein heikles Thema, das Hammesfahr ihrem Roman zugrunde gelegt hat: der sexuelle Missbrauch von Kindern! Gewiss, eine nicht einfache Aufgabe, die sie aber brillant gemeistert hat. Männer, die sich an Kindern vergehen, sind nicht die Monster-Verbrecher, sondern die lieben, stillen und zuvorkommenden Menschen von nebenan. Beklemmend wirkt auch, dass Petra Hammesfahr zumindest im ersten Teil des Buches die Ebenen wechselt und abwechselnd aus der Warte des Sexualtäters schreibt. Im zweiten Teil, nach der entscheidenden Tat, bleibt sie dann beim Ich-Erzählstil von Sigrid.

Neben dem Thema des sexuellen Misbrauchs von Kindern ist das proletarisch-kleinbürgerliche Milieu bemerkenswert dicht geschildert, in welchem die Handlung spielt. Zeitweise beschleicht den Leser das Gefühl, jede der handelnden männlichen Personen könnte eigentlich ein potentieller Sexualtäter sein.

Am Schluss geht es etwas zu schnell. Nachdem sich Sigrid nie durch grosse Entschlussfähigkeit ausgezeichnet hat (ihr seltsamer, verstorbener Ehemann Franz übernahm das Denken für sie), wird sie dann im Finale so zur entschlossenen Täterin, wie ihr das kaum zuzutrauen ist.

Im Grossen und Ganzen ein sehr gelungenes Buch!
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am 14. November 2003
"Der stille Herr Genardy" ist ein Buch, was ich zweimal gelesen habe und auch beim zweiten Male fand ich es noch sehr spannend.
Anders als bei vielen anderen Büchern kennt man hier den Mörder. Die spannende Frage ist somit nicht: "Wer ist der Mörder?", sondern: "Wer ist das nächste Opfer?".
Die Hauptdarstellerin ist durch den frühen Tod ihres Mannes auf einen Untermieter angewiesen, und gerät so in eine ganz gefährliche Nähe zu einem Sexual-Straftäter, der bereits 2 Kinder ermordet hat. Die Hauptdarstellerin ist alleinerziehende Mutter, sie spürt, dass mit ihrem Untermieter etwas nicht stimmt und selbst beim zweiten Lesen konnte ich mich noch in den Roman hineinziehen lassen und die Spannung genießen.
Für den 5. Stern hätten die Charaktere noch intensiver herausgearbeitet werden müssen. Den 5. Stern vergebe ich nur für ganz auserwählte Bücher, würde aber als Fazit sagen: Dieses Buch ist unbedingt lesenswert, es ist ein wirklich toller Roman
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am 11. September 2001
Petra Hammesfahr ist mit diesem Buch nicht nur ein spannender Krimi gelungen, sondern ein Stück deutscher Literatur in bestem Sinne. Sprachlich ausgefeilt, dem Sujet adäquat und psychologisch stimmig reißt es den Leser bis zum Ende mit, so dass man gar nicht anders kann, als sich in einer Nacht von Anfang bis Ende darauf einzulassen. Kein Satz ist zuviel, an keiner Stelle besteht die Versuchung, mal schnell etwas zu überlesen, also zu schludern.Kurz, ich liebe alle Bücher von dieser Autorin, der stille Herr Genardy aber ist ihr Meisterwerk.Auf eine Inhaltsangabe verzichte ich bewusst, mag der neugierig gewordene Leser dieses Werk an einem regnerischen Herbstwochen- ende für sich entdecken und lieben lernen.
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am 27. Februar 2000
Es beginnt harmlos, erst noch auch aus der Sicht des Herrn Genardy, der erkennen läßt, daß er Kindern mehr als nur zugetan ist,daß sie seine krankhafte Passion sind.Man erhält Einblick in die Logik seiner ureigensten Gedanken. Dann im Gegenzug Sigrid, die auf jeden Pfennig achten muss, in der typischen Zwickmühle der alleinerziehenden beruftstätigen Mutter, dankbar für jede Unterstützung von außen. Sigrid hat aber auch sonderbare Gedanken und Träume, die eine bedrohliche Atmosphäre aufkommen lassen, da sie sich in ihrer Schrecklichkeit bisher immer bewahrheitet haben. Die Autorin versteht es, einen steilen Spannungsaufbau herzustellen,das Ende erscheint zwangsläufig und logisch! Ein Buch, das man unbedarft anliest und nicht mehr aus der Hand legen kann!
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am 11. Mai 2011
Petra Hammesfahr ist eine bekannte Autorin, die so manchen spannenden Thriller oder Krimi geschrieben. Mit dem vorliegenden Werk befasst sie sich mit einem heiklen Thema, das stets aktuell ist ' Kindesmissbrauch. Kein Kind ist vor dieser Thematik wirklich sicher. Ich war gespannt, wie Petra Hammesfahr dies in einem Krimi authentisch umsetzen würde.

Herr Genardy ist kinderlieb, freundlich und hat ein düsteres Geheimnis. Seine Vorliebe gilt kleinen Kindern. Angefangen bei seiner Tochter, kann er den Trieb nicht unterdrücken und sucht sich regelmäßig kleine Kinder auf einem Spielplatz aus. Als er der Tochter von Hedwig begegnet, überkommt es ihn. Obwohl sie nicht seinem Altersschema entspricht wird er unvorsichtig und lässt sich gehen. Am Ende vergewaltigt und bringt das kleine Mädchen um. Eine falsche Spur ist schnell gelegt und so wird ein anderer Mann verhaftet. Herr Genardy taucht unter und kommt zufällig bei Hedwigs Arbeitskollegin Sigrid unter. Als Witwe muss sie einen Teil des Hauses vermieten und freut sich über das Extra-Geld von Herrn Genardy. Ihr Mann, selbst ein Kinderschänder, starb vor sechs Jahren und ließ sie mit der gemeinsamen Tochter zurück. Es dauert nicht lange und Sigrid überkommen bei Herrn Genardy die gleichen Gefühle, wie bei ihrem Mann. Sie ahnt, dass etwas mit ihm nicht stimmt und kommt seinem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Dabei gerät ihre Tochter, deren beste Freundin und ihre Nichte ins Kreuzfeuer.

Das Buch ist in drei Teile unterteilt, die jeweils rund 15 einzelne Kapitel haben. Im ersten Teil gelang es der Autorin mich gekonnt zu verwirren. Anfänglich erzählt sie zwei Geschichten parallel aus Sichtweise der jeweiligen Person. Leider vergisst die Autorin dies zu erwähnen oder zumindest deutlich darzustellen. Am Anfang hatte ich das Gefühl Gegenwart und Vergangenheit ein und derselben Person zu lesen. Erst als von einer Hochzeit die Rede war, wurde ich stutzig.In diesem Teil lernt der Leser Herrn Genardy und seine perverse Vorliebe für kleine Kinder kennen. Man erfährt seine grobe Vergangenheit der letzten Jahre und kann hautnah erleben, wie er sich gerade an ein unschuldiges Kind heran macht. Nebenbei lernte ich Sigrid und ihre Versionen kennen. Nach und nach verbinden sich diese Geschichten und der Leser erwartet eine Verbindung, die es so nicht geben wird. Petra Hammesfahr wäre keine gute Autorin würde sie nicht eine brisante Wendung einbauen.
Ab dem zweiten Teil verknüpft die Autorin geschickt beide Perspektiven und Schauplätze, sodass man nur noch einer Geschichte folgen muss. Diese wird aus Sichtweise von Sigrid geschildert.

Eigentlich finde ich die Umsetzung und die Ansätze zwar pervers, aber authentisch. Ich konnte mich ohne Probleme sowohl in die abwegigen Gedankengänge von Herrn Genardy hineinversetzen, als auch die Ängste von Sigrid begreifen. Ihre Angst steht für das, was viele Mütter fühlen. Dadurch das sie selbst mit einem solchen Mann verheiratet war, ist die Angst für sie noch präsenter und kann noch lebendiger dargestellt werden. Petra Hammesfahr schildert detailliert, ehrlich und schockierend, wie schnell ein Kind in die Fänge eines Kinderschänders gelangen kann und das selbst eine ausreichende Aufklärung kein Kind wirklich schützen kann. Als Leser bekommt man regelrecht Gänsehaut, wenn man hört, wie ein solcher Kinderschänder denkt. Sie versucht nichts zu beschönigen oder zu verharmlosen. Gekonnt baut sie sogar die Emotionen einer Mutter ein, die ihr Kind durch die Hand eines solchen Kinderschänders verloren hat. Angst, Vorwürfe und die unsagbare Trauer, das Kind nicht beschützt zu haben werden realistisch an den Leser vermittelt.

Wenn es um die Realität geht, hat mich Petra Hammesfahr gänzlich überzeugen können. Allerdings empfand ich die Passagen, die sich mit dem Zukunftsträumen befassten, einfach nur unpassend. Ich will nicht abstreiten, dass es bestimmte Dinge gibt. Auch das sich bestimmte Träume erfüllen, kann vorkommen. In meinen Augen passt ein solcher Hauch jedoch nicht in dieses ernste Thema. Es wird dadurch eher ins Lächerliche gezogen. Nicht nur ihre Visionen vom Tod, sondern auch die Träume, wer der Mörder ist wirkten deplatziert. In jedem anderen Krimi hätte mich dies nicht gestört. Ein Medium ist in der heutigen Zeit nicht unbedingt was neues. Bei einem heiklen Thema wie Kindesmissbrauch finde ich es aber störend und unpassend. Auch ohne diesen Einbau hätte Petra Hammesfahr genügend Spannung aufbauen können, um jeden Leser zu fesseln. Schließlich möchte man wissen, ob Herr Genardy gefasst wird, an wie wie vielen Kindern er sich vorher noch vergreift, wie viele Kinder er schon missbraucht hat und wie es sich aufklärt. Für mich ist das schon spannend genug.

Wer selbst ein Kind hat, wird dieser Geschichte noch mit ganz anderen Augen folgen und sich sicherlich öfters die Frage stellen, wie man selbst reagiert hätte. Für die Spannung sicher dienlich, wird vieles verschwiegen und erst im letzten Augenblick, als es schon fast zu spät ist, aufgeklärt. Das sorgt für einen spannenden Schluss, der meines Erachtens in Lichtgeschwindigkeit herbeigeführt wird. Im Vergleich zum Anfang und Mittelteil ist der Schluss wie ein Zeitraffer.
Ich persönlich, habe mich allerdings immer wieder gefragt, warum eine Mutter so handelt. Wenn ich diese Fakten herausgefunden hätte, ich hätte sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt und hätte zumindest meine Tochter aufgeklärt. Jeder weiß, wie naiv Kinder in diesem Alter sind. Vor Fremden sind sie noch distanziert, aber einem Bekannten vertrauen sie. Selbst wenn man seinem Kind nicht die ganze Wahrheit sagen kann, um die Kinderseele nicht zu sehr zu belasten, kann man ein Kind nicht in einer solchen Dunkelheit herum tappen lassen. Auch wenn die Mutter einem nicht glaubt, so kann man sein Kind nicht mit Unwissenheit schützen. Am Ende des Buches war ich der Überzeugung, dass man das Mädchen, aber auch jedes andere Mädchen mit genügend Aufklärung hätte schützen können. Damit meine ich nicht nur Aufklärung gegenüber Fremden, sondern auch Nachbarn und Verwandten.

Im Großen und Ganzen ist Petra Hammesfahr ein Werk gelungen, welches Spannend, tiefgründig und realistisch ist. Durchgehend ist ein roter Faden vorhanden und der Stil lässt sich flüssig lesen. Der Hauch vom übersinnlichen kann überlesen werden, wenn er als störend empfunden wir, schadet der eigentlichen Thematik aber nur theoretisch. Es wirkt bei dem ernsten Thema deplatziert, aber nimmt der Kindesmisshandlung nicht die Authentizität. Meines Erachtens spürt man an jeder Stelle, dass sich die Autorin mit der brutalen Wahrheit eines Kinderschänders und dessen Opfer befasst hat. Stellenweise ist es hart, pervers, aber immer authentisch.

===Bewertung===
Ein trauriges, aber alltägliches Thema, welches mit einem Hauch Übersinnlichkeit trotzdem erschreckend realistisch dargestellt wird. Starke Nerven sind nötig, damit man die Grausamkeit verarbeiten kann. Erst nach dem Showdown kommt der Leser zum Nachdenken. Und nachdenken wird jeder. Für mich wegen der Visionen und dem rasanten Schluss nur drei Sterne.
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am 4. Juni 2015
Dieses Buch schrieb eine Frau ! Na,klar.Anders lassen sich die teilweise nur schwer nachzuvollziehenden Themen,bzw.Gedankensprünge auch nicht erklären.Die Art wie hier Männer beschrieben werden,( ich rede hier nicht nur von den " Bösen " ) tut fast schon weh.Einfach " Schema F " und Strich drunter ! Die Autorin bingt mit dem Thema Männer wohl aus ihrer eigenen fragwürdigen Erfahrung nur wenige Dinge in Zusammenhang. Potenz und Äußerlichkeiten verknüpft mit Klisches wie sie primitiver nicht sein können.Die eigentliche Handlung verläuft mehr als vorhersehbar.Für mich jetzt nicht wirklich spannend.Der plumpe Versuch dem Ganzen etwas Übersinnliches überzustülpen wirkt dabei absolut unpassend und grotesk.Gerade in Verbindung mit dem mehr als sensibelen Thema des Buches.Hier war offensichtlich die Idee ( bei anderen Autoren klappt es ja auch auf der Mysteriewelle mitzuschwimmen und Kohle zu verdienen) der Vater des Gedankens. Diese Umsetzung wirkte für mich einfach nur abstrus und fast schon erbarmungswürdig.Das bekommen andere Autoren/Autorinen viel besser verpackt.Auch hätte man meiner Meinung nach aus dem gesamten Thema viel mehr machen können.Die wenigen Höhepunkte des Romans reichen dafür leider nicht annähernd aus.
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am 1. August 2007
Die Geschichte des Herrn Genardy ist dermaßen beklemmend und erschütternd, dass ich sie fast in einem Stück hören musste. Ich hatte das Gefühl, ich müsse es hinter mich bringen und wollte gleichzeitig unbedingt das Ende erfahren.
Iris Berben bringt die Stimmung dieses Buches wunderbar zum Ausdruck. Auch sie trägt maßgeblich dazu bei, dass mich dieses Hörbuch so gefesselt hat.
Die Story ist sehr spannend konstruiert und man will am liebsten in die Geschichte eintauchen, um die Hauptfigur vor Herrn Genardy zu warnen. Im Hörbuch (ich weiß nicht wie es im Buch ist) werden eigentlich keine Details der grausamen Vergewaltungen und Morde beschrieben, dennoch hat man alles vor seinem Auge. Alles geschiet durch Andeutungen und wage Beschreibungen.

Einziger Kritikpunkt ist, dass Petra Hammesfahr das Thema Pädophilie sehr auf die Hauptfigur konzentriert. Die Frau gerät in ihrem Leben drei Mal an pädophile Männer?

Dieses Buch ist mit Sicherheit nichts für schwache Gemüter, aber es regt zum Nachdenken an. Es hat mich noch Stunden später berührt und ich werde bestimmt weitere Bücher der Autorin kaufen.
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am 4. März 2003
Ich habe schon einige Bücher von P. H. gelesen, aber dieses hier hat mich zu tiefst in der Seele berührt.
Die Art und Weise wie P.H. die Geschichte aus der Sicht von Herrn Genardy beschreibt ist erschreckend. Wie unschuldig er sich fühlt bei dem was er tut und was er getan hat. Er denkt doch wirklich das es nicht unrecht ist was er tut und das es völlig ok ist, weil er denkt das die Kinder doch selbst schuld dran sind, aber das ist es nicht. Niemand darf Kindern so etwas antun und selbst schuld sind sie nie, denn es sind Kinder, unschuldige, nichts ahnende Kinder.
Dann wird die Geschichte aus der Sicht der Mutter erzählt, wie sie das alles empfindet und was sie in ihrer Vergangenheit selbst erlebt hat. Was für schreckliche Dinge ihr selbst passiert sind und was sie mit gemacht haben. Das gibt einem dann noch mal einen Stich ins Herz.
Spannend wird es dann als die beiden zusammen treffen und wie sie getrennt von einander die Geschichte erleben. Er der denkt er wird nie entdeckt werden in seinem zwiespältigen Spiel und sie, die misstrauisch ist und anfangs nicht versteht warum sie so empfindet. Der Mutterinstinkt wird in diesem Zusammenhang sehr schön beschrieben.
Ich kann dieses Buch, wie auch alle anderen von P.H. nur empfehlen. Sie ist eine hervorragende Autorin.
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