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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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TOP 1000 REZENSENTam 22. April 2014
Ida Ding hat mit ihrem heiteren und locker geschriebenen Krimi wahrhaftig den "Vogel" abgeschossen. Es ist trotz tragischer Momente durch Mordfall und Drogensucht durchweg ein Gute-Laune-Buch vor bayrischer Urlaubskulisse am Starnberger See.
Großartige Dialektkenntnisse benötigt man nicht - die Namen sind Ur- Bayrisch, können aber in einem Personenregister nachgelesen werden.
Auch existiert ein Glossar für bayrischen Grundwortschatz.
Lokalkolorit zeigt sich in vielen Begriffen, die mich als Nordlicht schon beim lesen auflachen lassen: die Rede ist von Brunzpratzen, Schafbeutelwaschern, Stranitzen und Schnaderhüpferln. Wer nun wissen möchte, was es damit auf sich hat, muss es selbst nachlesen!
Was mich aber am meisten begeistert, sind die liebevoll beschriebenen, teilweise skurilen aber dennoch liebenswürdigen Charaktere, allen voran Muck, dessen witzige Lebensweisheiten einfach gut unterhalten. So sieht er z. B. seinen Besuch im Knast als Schönheitsschlaf außer Haus an.
Außerdem lebt er frei nach dem Motto: sich in Ruhe schicken!
Also auf gut Deutsch: sich in Ruhe beeilen!
Die liebevollen Illustrationen der Autorin sind sehr schön gemacht und werten den Krimi auch optisch auf.
Zum Ende kommt leichte Spannung auf, der Täter wird überführt. Natürlich handelt es sich um eine Person, die man gar nicht verdächtigte.
Bei Mucks Hühnern findet sich auch noch eine letzte Überlebende samt Gelege.
Also gilt letztendlich: HENNE GUT - ALLES GUT!

Als ein unterhaltsames witziges Lesevergnügen durchaus gut geeignet und von mir wärmstens empfohlen. Wer allerdings kriminalistischen Tiefgang erwartet, ist hier an der falschen Adresse im ländlichen Pöcking. Es ist einfach eine tolle Lektüre für den Urlaub oder zum Abschalten am Wochenende!
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TOP 500 REZENSENTam 9. Februar 2014
...bzw. würden sie es tun, wenn sie noch leben würden. Tun sie aber nicht! Tot, allesamt, inklusive dem stolzen Hahn - die gesamte Augsburger Zucht von Muck Halbritter, dem Pöldinger Dorf- und Familienfaktotum! Und es ist auch Muck, der die Leiche des Hendlwickerls mitten in dessen Verkaufswagen - auf Hochdeutsch ist das ein Grillhähnchenverkauf - entdeckt: Hendlmord also an allen Ecken und Enden. Den gilt es aufzuklären, womit Mucks Frau Sophie, frischgebackenes Mitglied der Starnberger Mordkommission, beauftragt ist - und Muck hilft ihr natürlich, wo er kann. Wenn ihm denn nicht diverse Hürden in den Weg gelegt werden: das hellsichtige und dem ganzen Dorf voraussagende Töchterchen Emma hat Mumps, die Pensionärsvereinigung "Gemeinsam Dabeiseier" ist in Bedrängnis und benötigt Mucks Hilfe nicht nur einmal und vor wird sein Schwiegervater Fidl mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus verfrachtet. Weitere Alltagssorgen wie ein nachhaltiges Stromproblem im Hause sowie ein mehr als pubertierender Sohn erschweren Mucks Dasein. Eine in ihren Hauptzügen - zumindest für mich - absolut unvorhersehbare, in einem fulminanten Finale gipfelnde Auflösung rundet den Fall bzw. die Fälle - Menschen- und Hühnermord - ab.

Ein lustiger, liebevoll gestalteter Krimi der Autorin Ida Ding, die unter anderem Namen auch schon großartige Thriller veröffentlicht hat. Hier stellt sie sich in die Tradition von Ebersdorfer und Kluftinger, wobei bei ihr eine ganze Familie - die Halbritters eben - im Mittelpunkt steht und das Geschehen sich um ein ganzes Dorf rankt. Das ist zuweilen etwas unüberschaubar, trotz des Personenverzeichnisses am Ende des Buches, aber das Dorf - Pöcking am Starnberger See - ist groß und nicht alle auftretenden Akteure finden in besagtem Verzeichnis Platz. Ich jedenfalls hatte immer wieder mal das Problem, die ein oder andere Figur richtig einzuordnen, was das Lesevergnügen aber nur am Rande beinträchtigt hat, wurde ich doch von den zahlreichen entzückenden, von der Autorin selbst angefertigten Zeichnungen, die das Buch durchgehend zieren wie auch durch ein Glossar bayerischer Ausdrücke ausreichend versöhnt.

Unterhaltsam, mitreißend und durchaus originell, da mit allerlei Alleinstellungsmerkmalen versehen, hat das Buch allemal das Zeug, zur Serie ausgebaut zu werden, die mit Ebershofer sowie den München-Krimis um die eigenwillige Elfie Ruhland auf Augenhöhe steht und den aus meiner Sicht auf dem absteigenden Ast befindlichen Kluftinger um Längen schlägt. Ich bin also gespannt, ob und wie es weitergeht und empfehle die Lektüre allen Fans lustiger Krimis - ein Leseerlebnis ganz eigener Art! Wer wissen will, was ein Verwahrkistchen ist, das man in seinem Inneren hat oder wer etwas über Türharfen, die vermeintlich ostindische Schnaderhüpferl aufspielen, erfahren will, der ist hier an der richtigen Adresse!
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am 13. Februar 2014
Muck Halbritter wohnt sein ganzes Leben lang schon im kleinen Dorf Pöcking am Starnberger See. In „Hendlmord“ erzählt er aus seiner Perspektive und so wie ihm der Schnabel gewachsen ist, was sich alles rund um die Ermordung des Hendlbraters zugetragen hat. Das ist aber nicht die einzige Tragödie, die sich dort abspielt: Mucks geliebte Hühner fallen auch einem Mörder zum Opfer, das Schaf lammt, seine Tochter hat Windpocken und die Senioren „Gemeinsam Dabeisein“ müssen umziehen. Zu allem Überfluss sucht ihn seine Mutter aus dem Jenseits heim, damit er endlich seinen verschollenen Vater findet. Als Helfer in allen Lebenslagen hat Muck nicht immer den Blick fürs Wesentliche und schnell muss es auch nicht gehen. „Ich kann mich auch in Ruhe schicken“, ist einer seiner Lieblingssprüche.

Schnell wird der Leser hineingezogen in das Geflecht dörflicher Beziehungen, in dem viele als Täter in Frage kommen.

Flott und mit viel bayerischem Sprachwitz und vielen Details erzählt Ida Ding die Geschichte. Gegen Ende wird es eigentlich noch richtig spannend, was ich aber leider gerade wegen der witzigen Erzählweise nicht richtig mitbekommen habe. Die Kombination Komödie und Krimi ist sicher nicht leicht zu schreiben. Das Ende ist schlüssig und lässt Raum für einen weiteren Band.

Die Gegend um den Starnberger See und die Einwohner sind sehr liebevoll realistisch mit all ihren Eigenheiten beschrieben. Dass Muck seine Tochter mit Windpocken ins Krankenhaus und nach München mitnimmt ist nicht nachahmenswert.

Kleine Zeichnungen lockern den Text auf interessante Weise auf, z. B. Wäscheklammern an der Hand als Hilfe für diejenigen, die "Klupperl" im Glossar nachschlagen müssen. Ein Personenregister im Anhang hilft den Überblick bei der Vielzahl der Dorfbewohner zu behalten.

“Rita Falk meets Breaking Bad” steht auf dem Cover. Wer die amerikanische Fernsehserie nicht kennt, hat hier aber keine Verständnisschwierigkeiten.

Fazit:

Lesenswert für bavariaphile Komödienliebhaber, die auch gerne Krimis lesen.
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am 2. Juli 2014
Bei "Hendlmord" handelt es sich um einen gemütlichen, manchmal zum Schmunzeln verführenden, Roman mit Krimitouch.
Man kann schön mitgrübeln, denkt oft "ha, ich weiß eh schon wer es war!", aber von wegen: die Handlung schlägt einen Haken und es nimmt wieder eine andere Wendung.
Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, die bayerische Gemütlichkeit fließt stark in die Erzählstruktur ein (was sie sehr sympathisch macht) und man kann nur hoffen, dass es mehr von dieser Autorin zu lesen gibt. Wer auf einen Krimi nach amerikanisch/englischem Vorbild mit Mord-Totschlag-Blut-Gemetzel-Grauen-Entsetzen hofft, für den ist dieses Buch nichts. Wer gute Unterhaltung zu schätzen weiß, der ist mit diesem Buch sicher gut beraten.
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am 4. März 2014
So, jetzt habe ich ewig überlegt, hin und her, her und hin, geflucht, aber es hilft nix!
"Hendlmord" von Ida Ding erhält 5 Sterne!
Selten habe ich eine so sympathische Familie kennengelernt, mich gleich heimisch gefühlt und bin mit Sack und Pack eingezogen, zum Muck und seiner Komissaren-Frau mit den Kindern, den Hühnern, dem Kater, den Schafen, den Leichen.
Ja, die gibt es beim Starnberger-See auch! Es gibt aber auch unzählige Menschen mit Nachnamen Ding, vermutlich Verwandete der Autorin! Es gibt urkomische und kauzige Menschen, endlos strickende Zwillinge beispielsweise und generell haufenweise urtypische Bayern mit Leichen im Keller! Animositäten, Verhaftungen, man kommt nicht raus aus dem Lachen, muss sich damit aber beeilen, denn bei der vielen Action, die in Bayern herrscht, bleibt da nicht viel Zeit!
Nepomuck ist eigentlich "nur" der Mann der intelligenten und sehr sympathischen Kommissarin, Halbritter (halb Bauer) mit Namen, bewirtet einen Bauernhof, ist Hausmann und teilberuflich Schreiner, Vollzeitvater und Vollzeitehemann und letzendlich der, der nie "Nein" sagen kann. Und ausgerechnet er findet die Leiche des Hähnchenstandbesitzers, was -typisch Dorf- dazu führt, dass er natürlich auch der Hauptverdächtige ist! Warum in die Ferne schweifen?
Letztendlich hätte es diesen Druck gar nicht gebraucht, Nepomuck's Hirn arbeitet und arbeitet. Der Leser darf tatsächlich miträtseln, Verdächtige gibt es genug, ich habe allerdings bald die Segel gestrichen, ich kann nicht denken, wenn ich lache.
Ich habe mich jetzt auf 5 Sterne geeinigt, nicht, weil der Krimi literarisch wertvoll, horizonterweiternd oder langjährige Recherchearbeit benötigte, nein, dieser Klamauk-Krimi bekommt 5 Sterne, weil ich mich während der Lesestunden hervorragend unterhalten, endlos gelacht habe und tatsächlich mein eigenes sorgenvolles Leben komplett ausblenden konnte!
So macht Lesen Spass, auch wenn man sich manchmal fragt, was man seinem Verstand grade antut!
Ich möchte mehr davon!
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am 29. Oktober 2015
Meine Güte, wo bin ich hier gelandet? Pöcking am Starnberger See. Wenn das dort so zugeht, wie hier beschrieben, dann fahre ich demnächst nur noch die Umgehungsstraße. Der Leser muss Bayern lieben und den Genitiv hassen, um das Buch ohne Abwehrhaltung gegen die Bayern und Pöcking lesen zu können. Von Krimi fast keine Spur. Spannung geht in dem Familien- und Dorfseilschaftengeplänkel unter. Wenn das Humor sein soll. Ein schauderhaftes Deutsch, - mit stellten sich die Nackenhaare zu Berge. Leider lud ich mir den Folgeroman auch noch runter. Auch dort dauert es, bis es zur Sache geht. Man erfährt, dass der Ich-Erzähler unter schüchterner Blase leidet und an seiner Angetrauten und Pöcking klebt. Der Mann fühlt sich schon im Ausland, wenn er in das nahe Starnberg fährt - mit dem Traktor natürlich - ein Wunder, dass es schon elektrisches Licht gibt. Ich will zurück nach Preußen, hier ist es grässlich!
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am 12. Januar 2016
Schon nach den ersten Seiten konnte ich mich kaputtlachen. Die Autorin hat genau meinen sarkastischen Lesegeschmack getroffen. Irgendwie sind alle Figuren im Buch etwas verrückt und doch wieder so sympatisch aus dem Alltag. Jeder kennt Jeden und der Dorftratsch geht reium.

Der Zweideutige Titel des Buches ist mehr als gelungen - passt wie Faust aufs Auge. Man hat gleich mehrere "Tatorte" mit Opfern, die enträtselt gehören. Erst der Mord, dann die Drogengeschichte aber auch das mysteriöse Verschwinden von Muck's Vater vor vielen Jahren. Man wird des öfteren auf den Holzweg geführt. Wenn man glaubt, man weiß wer der Mörder oder Drogendealer ist - nix da - man liegt daneben. Erst ganz am Ende klärt sich ein Teil auf, jedoch wird ein anderer Fall aufgerollt. Ich freue mich auf die Fortsetzung und eventuell dem Lüften des Geheimnisses um Muck's Vater, zu dem eine erste Spur führt. Vielleicht führen ja die Weissagungen von der kleinen Emma, die bisher immer gestimmt haben, zu weiteren Hinweisen.

Fazit: gelungener Familienkrimi, der auch durch die Irrungen und Wirrungen spannend aber auch unheimlich lustig ist. Die Witze verstecken sich gekonnt immer wieder zwischen den Zeilen. Man muss diesen Humor verstehen und Lieben - was ich tue. Der Schreibstil ist gekonnt flüssig - man kann das Buch kaum aus der Hand legen.
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am 6. März 2014
Ein simpler Mord - und dann lauter Nebengeschichten, die vom Hauptthema mehr ablenken als sonst was! Manchmal glaube ich, dass die Seitenfüllerei wichtiger ist, als eine straffe Handlungsorientierung. Amüsant, bayrische Lebens-gewohnheiten, Land und Leute kennenzulernen und den Mord in eine hübsche, harmlose Umgebung zu verpflanzen: aber mir ist das alles zu langatmig. Daher nur drei Sterne.
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am 14. Januar 2015
habe selten so gelacht über einen bayerischen krimi. habe schon einige gelesen, sind wenige dabei, die wirklich echt komisch oder ehrlich witzig sind. der roman beinhaltet auch wortfetzen oder ausdrucke auf bayerisch. wirklich gelungen geschrieben oder erfunden. kann man jederzeit auch jemanden schenken, der bayerisch kann, versteht, mag oder eben mitlachen will, nicht nur nach dem mörder suchen. spannend war er im übrigen auch.
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am 19. April 2014
Bisher gab es das Symptom der Hyperaktivität nur bei Menschen, seit Ida Dings Hendlmord sind auch Bücher davon befallen!

Da wird dermaßen unruhig von Situation zu Situation, von Gedanke zu Gedanke gesprungen, dass der Leser atemlos hinterher rennt und nach kurzem keine Ahnung hat, um was es hier eigentiich geht. Die Personen werden kaum charaktierisiert, die Hauptperson ist nichtsagend und langweilg.

Es ist schwer vorzustellen, dass die Autorin unter anderen Pseudonymen bereits Krimis geschrieben hat.

Ich habe nach ca, 60 Seiten das Buch erschöpft und verwirrt zur Seite gelegt, nachdem ich wirklich mühsam Seite um Seite abgearbeitet habe.

Jedes Fachbuch ist nachvollziehbarer geschrieben als dieses Buch. Schade ums Geld.
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