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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
17
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 22. August 2016
Jede/r sollte wohl zumindest diese Buch einmal gelesen haben. Auch wenn sich die Gesellschaft seid damals sehr verändert hat ist doch verblüffend wie aktuell dieses Buch immernoch ist.
Man muss an dieser Stelle aber auch sagen, dass man an der ein oder anderen Stelle echt die Zähne zusammenbeißen muss um weiter zu lesen.
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am 25. Oktober 2015
Dieses Grundlagenwerk zum '"weichlichen" Dasein in einer bis heute fast unverändert patriarchalisch geprägten Lebenswelt sollte Pflichtlektüre für jeden sein, egal welchen Geschlechts und egal welcher Geschlechtsidentität (gender).
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am 12. September 2016
Warum so wenig Rezensionen?
Das zeigt doch wie uninteressiert auch noch heute wir Frauen an einer echten Befreiung sind.
Keine liest dies unbeschreiblich weise, wahre und berührende Werk der Frau die schon vor 60 Jahren den echten Durchblick hatte.
Allein schon wenn ich das letzte Kapitel lese (was ich in den letzten Wochen immer wieder tue)erkenne ich wie wenig sich doch für uns "weibliche Menschen"geändert hat.
Es ist trotzdem auf der eine Seite frustrierend auf der anderen Seite ermutigend.
Sicher, daß ganze Buch ist teilweise weitschweifig und mir kommen zu viele Zitate aus Büchern vor deren Autoren mir heute unbekannt und uninteressant sind.
Aber die Eindringlichkeit mit der mir Simon de Beauvoir ihr Anliegen vorträgt geht mir unter die Haut und ich kann mich einfach nicht mehr herausreden wenn ich einmal mehr meiner eigenen Trägheit unterliege die mich davon abhält ein freier Mensch zu sein.
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am 21. April 2013
Erst mit über 50 Jahren habe ich die Zeit gefunden, dieses außergewöhnliche Buch zu lesen. Es hat so viele meiner Gedanken endlich einmal geordnet und geklärt. Mit unglaublicher Präzision analysiert Simone de Beauvoir auf vielen hundert Seiten die Sozialisation der Frauen in Geschichte und Gegenwart. Das Buch wirkt gewiss noch durch das 21. Jahrhundert hindurch wie ein Messinstrument für den Emanzipationsgrad der eigenen Person: In welchen Lebensbereichen denke/fühle ich (noch) ohnmächtig wie ein Objekt? Wo handele ich (schon) als freies Subjekt und erobere mir die Welt, indem ich sie verändere?

Simone de Beauvoir sieht im einzelnen Mann keinen Feind, sie beleuchtet jedoch die verhängnisvollen Sitten-Strukturen, die zu der gesellschaftlichen Überlegenheit "der Männer" führen. Vortrefflich arbeitet sie heraus, wie die reziproke Unterlegenheit "der Frauen" zustande kommt und warum es jeder einzelnen Frau im Alltag so unendlich schwer fällt, sich daraus zu erheben.

Am Ende des Buchs geht sie über die intellektuelle Interpretation der Gesellschaft hinaus. Sie skizziert auf wenigen Seiten ihre Vision: Simone de Beauvoir will aus Frauen keine Männer machen, und aus Männern keine Frauen, sondern beide sollen zu Kreaturen werden, die sich hierarchiefrei zusammenfinden. Daraus können beide eine neue, uns noch unbekannte Art der Lebensqualität gewinnen. Die Welt könnte einmal androgyn anstatt männerdominiert sein. Viele Frauen könnten endlich zu einer beglückenden Sexualität gelangen. Sollte die Befreiung der Frau gelingen, dann würde der von vielen Männern in mythischer Verzückung besungene "Charme der Frauen" in der Mottenkiste der Geschichte verschwinden, wie auch der betörende Gesang der Eunuchen aus unserer Welt verschwunden ist, ohne dass ihm einer nachweint...

Das Buch regt mit vielen mutigen Aussagen zur Reflektion an. Es sensibilisiert für Unterdrückungsmechanismen, und motiviert Frauen, mit "der Welt da draußen" zu experimentieren, wie es die Männer schon immer tun. Das Buch ist ein Meilenstein für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.
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am 17. September 2015
Das Buch (Paris 1949) handelt vom Frausein. Inwiefern erlebt ein Mädchen die Kindheit anders als ein Junge? Was bedeutet es für ein Mädchen, die Pubertät zu durchleben? Inwiefern unterscheidet sich die Liebe einer Frau von der des Mannes? Was macht das Hausfrauendasein mit einer Frau?

Immer wieder finden sich in der überwältigenden Textfülle interessante Beobachtungen: Ein Kind glaubt "viel weniger an das, was es mit seinen Augen sieht, als an die bezeichnenden Typen, die es ein für allemal festgelegt hat. Es zeichnet oft, ohne hinzusehen, und findet jedenfalls in seinen Wahrnehmungen nur das, was es hineinlegt." Ein kleines Mädchen kann gleichzeitig erklären, "es besitze einen Penis und es besitze keinen, was mit dem Denken in 'Partizipation' übereinstimmt, das Piaget bei Kindern beschrieben hat" (S. 272). Aus Nichtigkeiten machen Kinder Geheimnisse. Sie verlieren den Wirklichkeitssinn und vermischen Haltloses und Vernünftiges. Sie erfinden Geschichten. Sie finden Befriedigung in Dramatisierungen, an die sie selbst nicht glauben.

Bei Jugendlichen verschwimmen Phantasie und Wirklichkeit mitunter. So kann es vorkommen, daß ein Backfisch eine erfundene Liebesgeschichte ins Tagebuch schreibt, um tatsächlichen Erfahrungen auszuweichen. Unerwiderte Liebe belastet und erzeugt Ekel. Typisch weibliche Kleidung, Schminke und das Verstecken der monatlichen Blutung betrachtet Simone de Beauvoir als Lügen.

Die Hausfrauenarbeit vergleicht sie mit der Höllenqual des Sisyphos: Es ist ein ständiger Kampf gegen Dreck, zerrissene Wäsche und Hunger, ohne daß irgend etwas Bleibendes geschaffen wird, eine ständige Flucht vor sich selbst, bei der der Einkauf noch zum "Höhepunkt des Tages" gerät (S. 432). Das Haus wird so sauber geputzt, daß man sich "'nicht getraut, darin zu wohnen'" (S. 431). Beim Mittagessen ist bisweilen unklar, ob nun der appetitlose Ehemann für das Essen oder das Essen für den Ehemann da ist. So erscheint das Dasein als sinnlos. "Nur eine authentische Arbeit vermag der Frau eine wirkliche Autonomie zu sichern" (S. 460). Wer aber "keine eigene Existenz besitzt, nährt […] sich von der Gegenwart anderer" (S. 564).

(Meine Rezension bezieht sich auf die Ausgabe 1984, übersetzt von Eva Rechel-Mertens und Fritz Montfort.)
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am 14. Oktober 2014
Ich bedaure, mich der großen Mühe nicht schon früher unterzogen zu haben.
Amüsant ist es, daneben von Esther Vilar den Dreiteiler "Der dressierte Mann" zu lesen.
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am 29. September 2010
"Das andere Geschlecht" von Simone de Beauvoir ist auch heute noch ein unbedingtes Muss für jede und jeden! Beauvoir arbeitete vielschichtig und auf dem damaligen Stand der Wissenschaft heraus, dass Geschlechterdifferenzen ein Produkt der Ungleichbehandlungen in der Gesellschaft sind. Noch immer sind ihre Ausführungen aktuell!

Eine Anmerkung ist zur Neuübersetzung von Uli Aumüller und Grete Osterwald aus dem Jahr 1992 zu machen. Liest sie sich an einigen Stellen nur deutlich schwerer als die im Jahr 1951, ebenfalls im Rowohlt-Verlag, erfolgte Erstübersetzung in deutsche Sprache, so widerspricht sie an anderen Stellen vollends der Intention von Beauvoir. So heißt es in den Schlusssätzen des Buches, dass Frau und Mann "in ihrer Brüderlichkeit" zueinander finden sollten, aber Beauvoir wollte gewiss nicht, dass nun alle Frauen Männer würden - sie schreibt das ganze Buch dagegen an. In der Erstübersetzung heißt es stattdessen, dass Frau und Mann "geschwisterlich" zueinander finden sollten - und das wird Beauvoir gemeint haben. Also: Besser eine ältere Ausgabe des Buches nutzen.
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am 3. März 2013
Dieses Buch ist ein Standardwerk feministischer Literatur. Eine wichtige Aussage ist, dass die Benachteiligung der Frau nicht auf ihrem Geschlecht, dem Frausein an und für sich beruht, sondern gesellschaftlich bedingt ist (durch eine von Männern geprägte Sicht). Simone de Beauvoir beleuchtet sowohl die Geschichte als auch die einzelnen Lebensstationen einer Frau unter diesem Gesichtspunkt. Das Buch hilft jeder Frau, von einem fremdbestimmten Objekt zu einem seiner selbst und seines Wertes bewußten freien Subjekt zu werden. Gerade heute, wo viele jüngere Frauen meinen, die Gleichberechtigung sei doch schon erreicht, wo die Benachteiligungen subtiler geworden, aber immer noch vorhanden sind, ist das Buch wichtiger denn je. Dieses Buch hat definitiv mein Leben verändert.

...nebenbei: lasst Euch nicht von negativen Bewertungen von Christian Sturm irritieren, dieser Rezensent bewertet JEDES feministische Buch negativ...
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am 14. Juni 2005
"Das andere Geschlecht" von Simone de Beauvoir ist so etwas wie die Bibel des Feminismus, eine sehr detaillierte Auseinandersetzung mit der Situation der Frauen in Vergangenheit und Gegenwart (1949). Es wirkt auch nach 56 Jahren nur sehr wenig angestaubt, nicht mehr als das bei Marx, Freud oder Darwin der Fall ist. Das ist natürlich kein Grund, einen "Klassiker" zu überarbeiten, da er dadurch seinen historischen wissenschaftlichen Wert verlieren würde. Auch die Tatsache, dass das Buch aus Sicht des Existenzialismus geschrieben ist, scheint nur anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Man merkt schnell, dass dabei einfach die Freiheit als höchster Wert gesetzt wurde, was nicht verkehrt ist (ein Unterdrückter kann nicht wählen, frei zu sein, ein freier Mensch allerdings kann ein Sklavendasein wählen, wenn er das will). Mit seinen 900 Seiten samt umfangreichem Anhang und dem streckenweise sehr schwierigen Vokabular ist "Das andere Geschlecht" ein ziemlich schwerer Brocken, was aber weder Männer noch Frauen davon abhalten sollte, es zu lesen. Im Gegenteil, meiner Meinung nach ist das Buch als Schullektüre zu empfehlen (wo doch die Gleichstellung der Geschlechter heutzutage sogar gesetzlich verlangt wird).
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am 10. Dezember 2015
Die Gebrauchsspuren des Buches waren klar zu erkennen, wurden aber in der Anzeige deutlich angezeigt. Für den geforderten Preis war dies sehr akzeptabel.
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