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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 1. Mai 2012
Inhalt:

Emely freut sich riesig: ihre beste Freundin Alex zieht zu ihr nach Berlin! Doch die Freude wärt nicht lange, denn Alex zieht bei ihrem Bruder Elyas ein. Elyas war Emelys grosse Teenagerliebe. Doch warum hasst sie ihn so? Und warum fragt sie sich ob das wirklich Hass ist was sie da in ihrem Bauch schwirren fühlt? Eigendlich ist Luca, ihr anonymer E-Mail-Schreiber, der Mann der sie wirklich versteht. Somit ist das Gefühlschaos mehr als perfekt.

Meine Meinung (Vorsicht enthält SPOILER):

Es war unheimlich schwer für mich dieses Buch zu bewerten. Der Schreibstil und der Humor sind soooooo Klasse. Ich habe die Leseprobe gelesen und Tränen gelacht, das ich noch bevor ich die Probe zu Ende gelesen hatte, mir Kirschroter Sommer auf meinen kindle geladen habe und das Buch sofort bis 12Uhr nachts durchlas. So etwas mache ich sonst nur sehr selten. Also warum dann nur 3 Sterne? Ich las und las und las und habe gelacht und gelacht und mich irgendwann (etwa ab der Mitte des Buches) gefragt: So, was ist denn nun? Jetzt können die Beiden sich doch so langsam mal näher kommen!!
Aber auf jede Miniannäherung (die unheimlich süß waren) folgte ein zickiges Getue von Emely. Elyas legt sich sowas von ins Zeug. Aber wie ein pubertärer Teenager lehnt Emely ihn immer wieder ab. Es wunderte mich warum Elyas nicht einfach irgendwann zickig: Dann eben nicht! zurückgab. Auf der Homepage der Autorin habe ich gelesen, dass sie es nicht mag, wenn sich in Liebesromanen Held und Heldin zu schnell zu nah kommen und man das eigendliche Prozedere des Verliebens gar nicht richtig mitbekommt. Das sehe ich genauso, aber leider finde ich , dass die Autorin das hier bis zum Letzten hinauszögert. Irgenwann wurde ich echt ungeduldig und wollte nur noch schnell zum Ende kommen. Leider wusste ich nicht, dass das Liebeschaos (alla: Ich mag dich nicht! Oder doch? Nee,doch nicht! Oder? Nein,nein,nein! Ach ich weiß auch nicht....) in einem zweiten Band weitergehen soll. Als die Beiden sich am Ende noch nicht einmal richtig geküsst hatten und dann dort der Satz stand: "Willst du wissen wie es mit Emely und Elyas weitergeht? Der zweite Band erscheint irgendwann demnächst!" war ich sowas von frustriert, dass kann man sich nicht vorstellen. Dann kommt dazu, dass das Ende auf eine neue Schwierigkeit (oder wie soll ich dass ausdrücken) zwischen den Beiden hindeutet! AHHHHH, soll ich jetzt nochmal über 400 Seiten Liebes-hin-und-her lesen bis die Beiden sich kriegen? (*Kopf auf den Tisch schlag*)

Leider muss ich auch sagen, dass Emely mich manchmal echt genervt hat. Wie sie ab und zu über ihre Freundin Alex denkt, ließ mich fragen warum die Beiden überhaupt befreundet sind. Genauso genervt war ich (aber nur teilweise) von der Luca-E-mail-Gechichte. Als Leser wird man ja praktisch mit der Nase reingedrückt wer Luca wirklich ist, nur Emely schnallt nichts. Warum nicht? Spätestens beim 2ten "Hinweis" ( und es folgen noch mehr) müsste sie doch wenigstens mal stutzen.

Fazit:

Trotz meiner Kritik zulange auf die Folter gespannt zu werden bis man ungeduldig wird, möchte ich das Buch aber empfehlen zu lesen. Der Schreibstil ist einmalig lustig , die Story an sich toll und wenn man keine Probleme mit pubertären Reaktionen der Protagonisten hat ( obwohl alle über Zwanzig Jahre sind) ist das Buch Top.
Ob ich den zweiten Band lesen werde, weiß ich noch nicht. Einerseits will ich unbedingt wissen wie die Beiden sich endlich kriegen (ich bin sicher das die Autorin das unheimlich schööön beschreiben wird), andererseits habe ich keine Lust auf ewiges: Ja, ich will! Nein, ich will doch nicht!
Deswegen war es unheimlich schwer das Buch zu bewerten ( die goldene Mitte mit 3 Sternen für: nicht schlecht! sind fair denke ich). Ich bin selber hin- und hergerissen. Gutes Buch? Oder doch nicht so ganz? Doch, eigendlich schon! Aber.... Genau wie Emely;)
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am 30. Dezember 2011
Ich habe die E-Book Variante von Kirschroter Sommer gelesen, weil das Taschenbuch zu der Zeit noch nicht erhältlich war. Inzwischen kann man es wohl schon direkt beim Verlag bestellen, vermutlich wird es dann auch bald von Amazon zu beziehen sein.
Ich sage das deswegen, weil ich nach dem Lesen eindeutig zu der Meinung gekommen bin, dass Kirschroter Sommer ein Buch ist, das in jedem Bücherregal zuhause stehen sollte.

Aber jetzt zum Inhalt:
Kirschroter Sommer ist eine lustige, erfrischende und gleichzeitig so gefühlvolle Geschichte, dass sie mein Herz vollends berührt hat. Ich konnte lachen, weinen oder einfach nur glücklich Seufzen, wenn diese wunderbare Dynamik der beiden Hauptprotagonisten (Elyas und Emely) wieder so herrlich zum Vorschein kam.
Emelys Charakter strotzt vor Ironie, wodurch sie aber trotzdem kein bisschen ihrer Liebenswürdigkeit einbüßt. Die Momente, in denen sie auf ihre erste große Liebe ' den äußerst vorwitzigen aber sehr charmanten Elyas, ihr Erzfeind sozusagen ' trifft, sind einfach nur köstlich und spätestens nach ein paar Kapiteln möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man will unbedingt erfahren, wie es zwischen den beiden weitergeht.

Interessante Wendungen bringt auch stets der rege E-Mail Verkehr zwischen Emely und Luca zu Tage und zeigt dem Leser eine ganz andere Seite von der schlagfertigen jungen Frau.
Auch wenn zwei Männer in dieser Geschichte eine Rolle spielen, ist Kirschroter Sommer weit entfernt von dem typischen Dreiecks Szenario. Vielmehr geht es um tiefergehende Ängste und den inneren Kampf der Protagonisten, Vertrauen zu fassen. Es gab so viele Stellen, wo ich mich selbst in Emely wiederfinden konnte, und ich bin mir sicher, dass es noch vielen anderen Frauen genauso gehen wird. Ihr Charakter ist wirklich sehr gut eingefangen und sie muss lernen, dass man im Leben auch einfach mal was riskieren muss, auch wenn es vielleicht eine Enttäuschung bedeutet.

Ich habe das Buch förmlich verschlungen, was mir wahrlich nicht bei jedem Buch passiert. Man wird einfach in dieses Geschehen gezogen und muss, muss, muss weiterlesen! Die Schreibe der Autorin tut dabei ihr Übriges, weil darin die gleiche Dynamik wie auch bei der Geschichte zu finden ist. Viel zu schnell war das Ende des Buches erreicht und ich brenne darauf zu wissen, wie es mit Elyas und Emely weitergehen wird.
44 Kommentare| 125 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2014
....die einem noch lange in Erinnerung bleibt.

Inhalt:

Die 23 jährige Literaturstudentin Emely Winter kann es immer noch nicht fassen dass ihre beste Freundin Alexandra aus Kindertagen auch endlich nach Berlin zum studieren zieht. Alles könnte so schön sein würde Alex nicht zu ihrem Bruder Elyas ziehen den Emely aus tiefsten Herzen hasst. Kaum bei ihrer Freundin angekommen muss sie ihm natürlich auch noch über den Weg laufen und plötzlich ist alles wieder so wie es 7 Jahren zuvor geendet hat, nur dass sie Elyas 7 Jahre zuvor nicht gehasst hat sondern ihn über alles geliebt hat und er sie eiskalt abblitzen lies. In den folgenden Wochen versucht Emely Elyas aus dem Weg zu gehen, was leichter gesagt als getan war, zumal Elyas keinen hell daraus macht wie gern er sie in der Kiste hätte. Emely lässt Elyas daraufhin immer wieder abblitzen, erstens weil sie ihr Herz beschützen möchte und zweitens weil es da noch Lucas ihre Internetbekanntschaft gibt, den sie mit der Zeit richtig zu mögen beginnt. Nur wie soll sie Elyas aus dem Weg gehen, denn er scheint immer da zu sein wo sie ist und wie soll sie ihn auf Abstand halten wenn sie sich in seiner Gegenwart nicht mal zu atmen traut.....

Mein Eindruck:

Die Geschichte geht einem beim lesen richtig unter die Haut und je weiter die Geschichte voranschreitet um so emotionaler wird sie. Die Erzählung ist weder kitschig noch wird auf die Tränendrüse gedruckt, sie ist einfach nur ehrlich.

Emely ist eine tolle junge Frau mit Ecken und Kanten, die sich selbst nicht so ernst nimmt. Ihre Schüchternheit und ihre Komplexe versteckt sie in einer gehörigen Portion Sarkasmus. Mir hat dieser Charakter sehr gut gefallen da er für mich sehr authentisch war.

Elyas ist ein interessanter Charakter, das liegt vor allem daran weil er so gut wie nicht zu durchschauen ist und da das Buch aus der Sicht von Emely geschrieben ist versteht man ihn noch weniger als eh schon. Er scheint ein sehr selbstbewusster und zielstrebiger Typ Mensch zu sein, der auch mal gerne über das Ziel hinausschießt.

Auch alle restlichen Charaktere wie Elyas bester Freund Sebastian oder seine Schwester Alex sowie Emelys Zimmerkameradin Eva mit ihrem Freund Nicolas sind gut gelungen, selbst Nick das herzlose "Monster" hatte seine Daseinsberechtigung, natürlich noch ihre Eltern und was da sonst noch alles herum gerannt ist.

Für mich hat hier Carina Bartsch eine wirklich gelungene Geschichte erzählt die ich nur jedem ans Herz legen kann der mal gerne abtauchen möchte und deswegen bekommt diese Geschichte von mir 4,4/5 Sternen.
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am 23. Januar 2016
Ein tolles Buch für zwischendurch, toll geschrieben, lässt den Leser immer wieder mal Schmunzeln und man erkennt sich in machen Situationen selbst wieder.
Ein paar kleine Rechtschreibfehler sind leider enthalten.
Was das Buch etwas anstrengend macht, ist das dauerhafte abwehrende Verhalten der Hauptfigur, was sich fast durch das ganze Buch zieht. Ein bisschen mehr Liebesgeflüster wäre dann doch wünschenswert gewesen und als Leser fängt man dann teilweise an, die Seiten doch ein bisschen zu überfliegen bzw. nicht mehr jedes Wort zu lesen, weil man endlich erfahren möchte, wie es ausgeht.

An sich aber wirklich ein tolles Buch, das sich sehr schön lesen lässt, und nun werde ich mich dem 2. Teil widmen.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Mai 2013
Ich habe im Vorfeld wirklich viel über das deutsche eBook-Phänomen “Kirschroter Sommer” gehört und gelesen und besonders der berufliche Werdegang von Carina Bartsch ist mehr als beeindruckend. Die Vielzahl an positiven Bewertungen machten mich nicht nur neugierig, sie steckten meine Erwartungen an die Liebesgeschichte auch sehr hoch.

Doch die anfängliche Euphorie verflog mit den ersten Seiten des Buches und bekam einen ordentlichen Dämpfer. Am Schreibstil lag das mit Sicherheit nicht. Denn dieser hat mir wirklich zugesagt. Carina Bartsch schreibt jugendlich frisch und einfach gerade heraus - kurz: frei Schnauze. Sie schreibt so, wie ich häufig selber denke und auch spreche, was ich sehr sympathisch und originell finde.

Allerdings ging mir die kindische Protagonistin Emely – aus deren Sicht der Leser die Geschichte erlebt – unglaublich schnell auf die Nerven. Aus einem anfangs unerfindlichen Grund hasst sie Elyas, der jede Gelegenheit nutzt ihr näher zu kommen. Mein Herz hat er mit seiner Beharrlichkeit im Sturm erobert, doch für Emely sind seine Avancen und Annäherungsversuche die Hölle. Ihr großer Hang zum Sarkasmus und die unreifen Beleidigungen sind wirklich sehr anstrengend und sie sammelt damit wahrlich keine Pluspunkte.

Aufgrund der Vorhersehbarkeit, die ich bei solchen Liebesgeschichten grundsätzlich nicht weiter schlimm finde, zieht sich die leicht klischeebehaftete Story unglaublich in die Länge. Seite um Seite vergehen und die Handlung schreitet kaum voran.

Doch dann kam ganz überraschend die Wende!

Ich verliebte mich Hals über Kopf in die mehr als chaotische Geschichte und die Charaktere fanden endlich den Weg zu meinem Herzen. Zwar war Emelys kratzbürstiges und ewig misstrauisches Verhalten immer noch ziemlich anstrengend, aber ihre schlagfertige Art wurde zunehmend angenehmer. Und ganz plötzlich konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und bin mehr als froh dieses Buch nicht abgebrochen zu haben.

Mit dem gemeinen, aber gut gesetzten Cliffhanger am Schluss macht Carina Bartsch definitiv neugierig auf die Fortsetzung “Türkisgrüner Winter”, die ich nun auf jeden Fall lesen werde.

***Fazit***

Eine sehr erheiternde Liebesgeschichte, die sich erst mit den Seiten entwickelt und besonders der jungen weiblichen Leserschaft gefallen wird.

Auch wenn mich die nervigen Charaktereigenschaften der Protagonisten anfangs in den Wahnsinn getrieben haben und mein Leseerlebnis ziemlich betrübten, konnte mich Carina Bartsch mit Witz, Charme und Sarkasmus schlussendlich überzeugen.
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am 22. Januar 2013
Emely und Elyas – zwei Menschen, die sich überhaupt nicht ausstehen können. Zumindest Emely hat nichts anderes als Hass für den großen Bruder ihrer besten Freundin übrig, obwohl die beiden zusammen aufgewachsen sind. Jahrelang haben sie keinerlei Kontakt zueinander gehabt und das, obwohl beide inzwischen in Berlin wohnen.
Als Alexa für ihr Studium ebenfalls in die Hauptstadt zieht und bei ihrem Bruder in der Wohnung unterkommt, kreuzen sich unweigerlich die Wege von Emely und Elyas.
Während Emely immer noch der Überzeugung ist, dass Elyas nichts weiter als ein Draufgänger und ist und versucht, möglichst viel Abstand zu ihm zu halten, kann Elyas es nicht lassen, sich unverblümt an Emely heran zu machen.
Geht es ihm nur darum, Emely ins Bett zu kriegen oder hat er etwa wirklich Gefühle für sie?

Kirschroter Sommer erzählt die Geschichte von Emely und Elyas, die sich nach jahrelanger Funkstille wieder über den Weg laufen. Man möchte sagen, dass es sich hierbei um eine Liebesgeschichte handelt, allerdings kann man von liebevoller Zuneigung zwischen den beiden nun wirklich nicht reden. Es ist schon eher eine Hass-Beziehung – jedenfalls von Emelys Seite aus. Allerdings liest sich dieses Hin und Her zwischen den beiden sehr angenehm und die Geschichte hält einige Lacher bereit.

Von Anfang an lässt Elyas bei Emely seinen Charme spielen, was sie jedoch wiederholt abblockt. Auf mich hat Elyas anfangs sehr überheblich gewirkt und an Emelys Stelle hätte ich seine Avancen ebenfalls nicht ernst genommen. Je weiter die Geschichte voran geht, hat sich mein Bild von Elyas allerdings zunehmend gewandelt. Für mich hat es den Anschein, dass sein aufsässiges Gehabe nur Show ist und er eigentlich ein netter Kerl ist. Für mich hat er im Lauf der Geschichte eine große Wandlung durchgemacht und wurde mir von mal zu mal sympathischer.
Mit Emely hatte ich zugegebenermaßen so meine Probleme je weiter Handlung voran schritt. Sie kann Elyas nicht leiden und macht dies mehr als deutlich. Zeitweise ging sie mir mit ihren frechen Bemerkungen schon fast zu weit und ihr ablehnendes Verhalten grenzte für mich schon an Gemeinheit. Wie es eine gute Geschichte so will, hat sie natürlich tiefgehende Gründe dafür, dass sie Elyas nicht ausstehen kann. Da diese erst spät im Buch erklärt werden, kam mir ihr Verhalten teilweise sehr unfair vor, weshalb ich an machen Stellen regelrecht von ihr genervt war. Auf der anderen Seite sorgen ihre bissigen Bemerkungen und ihre Schlagfertigkeit immer für Lacher, was Kirschroter Sommer zu einem sehr unterhaltsamen Buch macht.
Emelys Ablehnung beschränkt sich auch nicht nur auf Elyas. Für ihre beste Freundin, Elyas kleiner Schwester Alexa hat sie auch nicht immer nur die nettesten Worte übrig. Zwar sind diese nicht wirklich bösartig gemeint, aber dennoch frage ich mich, warum sie jemanden als ihre beste Freundin bezeichnet, von dem sie durchweg genervt zu sein scheint.

Trotzdem konnte mich die Geschichte wirklich fesseln. Es hat mich nicht losgelassen, wie es mit Emely und Elyas weiter geht und ich habe auch nur in den kleinsten Pausen das Buch in die Hand genommen. Die Autorin hat es geschafft, dass wirklich zu keiner Zeit Langeweile aufkommt und die Handlung in sich ist schlüssig. Vor allem die Hoffnung, dass Emely endlich mal ihren Groll begräbt und Elyas gegenüber offener wird, hat mich angetrieben weiter zu lesen. Man wünscht es den beiden einfach, dass sie zueinander finden können, denn eigentlich würden sie so gut zusammen passen.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat ist, dass es sich hier bei den Protagonisten zur Abwechslung mal um Studenten handelt und nicht wie sonst um Schüler. Da ich selber studiere, konnte ich Emelys Zeitdruck und Uni-Stress sehr gut nachvollziehen.

Trotz kleiner Störfaktoren was die Protagonistin angeht, habe ich Kirschroter Sommer sehr gerne gelesen. Die Handlung und der Schreibstil sind flüssig, wodurch sich das Buch sehr angenehm lesen lässt. Die Handlungsweisen Emelys haben mich manchmal an den Rand der Verzweiflung gebracht, aber dafür sorgt dies immer wieder für viel Unterhaltung. Der Humor kommt hier wirklich nicht zu kurz!
Insgesamt ein lustiges Buch und die Fortsetzung Türkisgrüner Winter ist Pflicht!
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am 24. Dezember 2012
Niemals hätte ich gedacht, dass mich diese Geschichte so einnehmen könnte. Der Klappentext sprach mich zuerst nicht so wirklich an, da es sich nach einer typischen Liebesgeschichte anhörte. Die guten Rezensionen dazu konnten mich dennoch dann schließlich doch dazu bewegen, mir mal die Leseprobe des Buches durchzulesen und was soll ich sagen, ich wollte mehr wissen. Als das Buch schließlich für 2,69 € zu haben war, habe ich dann einfach zugeschlagen und konnte es beim Lesen kaum aus der Hand legen!

Emely ist ein wirklich sympathischer Charakter, ich liebe einfach ihren Humor. Öfter musste ich wegen ihren Sprüchen laut auflachen, sie war einfach so schlagfertig! Die Schlagabtäusche zwischen ihr und Elyas fand ich einfach herrlich mitzuverfolgen und musste die ganze Zeit wie blöde grinsen...:D
Obwohl Emely so schlagfertig ist, hat sie auch eine verletzliche Seite, sie hat Komplexe, die wohl ziemlich jede Frau hat und sie ist ein wirklicher Sturkopf. Man konnte sich wirklich gut in sie hineinzuversetzen.

Elyas fand ich toll. Am Anfang ist er der totale Macho, man merkt jedoch recht schnell, dass sich mehr dahinter verbirgt. Man kann wirklich miterleben, wie seine Gefühle für Emely wachsen, die es jedoch einfach nicht wahrhaben will und sich vor einer Bindung mit ihm sträubt. Diese beiden zusammen sind einfach eine explosive Mischung, man muss sie einfach lieben.

Auch auf die Nebencharaktere wurde überraschend viel eingegangen. Man merkt recht schnell, dass es sich bei diesem Buch nicht nur um eine Liebesgeschichte handelt, sondern auch von dem Leben im Allgemeinen. Ich habe Emely's beste Freundin Alex wirklich gemocht, da sie so quirlig ist und Emely manchmal an den Rand des Wahnsinns bringt. Übrigens ist sie auch Elyas Schwester. Beide bringen sie manchmal zum Verzweifeln, man merkt also, dass sie verwandt sind...:D

Ich würde am liebsten noch mehr zu diesem Buch schreiben, jedoch reichen keine Worte aus, um meine Begeisterung dafür ausdrücken zu können. Lest es einfach selbst, dann werdet ihr wissen, was ich meine.
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Ich habe "Kirschroter Sommer" verschlungen! Was heißt, ich habe das eBook nicht aus der Hand gelegt. Durch die Ich-Perspektive von Emely wird man durch die Geschichte geführt. Und dieses hat mich nicht nur vollkommen gefesselt, sondern mich auf eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und die sympathischen Charaktere sowie deren Gefühlschaos haben ein Beiseitelegen schier unmöglich gemacht.

Gleich zu Beginnt lernt man Emely, die Hauptprotagonistin kennen. Ihre beste Freundin Alex zieht es nach einer Trennung ebenfalls nach Berlin, worüber sich Emely sehr freut. Zu Emely's großem Pech zieht Alex ausgerechnet zu deren Bruder Elyas. Und für diesen hegt Emely alles andere als freundschaftliche Gefühle. Zunächst lässt sich nur erahnen, warum Emely solch einen Hass für diesen empfindet. Doch nach und nach erfährt man hierfür die Gründe - weshalb ihre Einstellung zunächst durchaus nachvollziehbar ist.

Der Charakter von Emely ist sowohl authentisch als auch sehr facettenreich. Teilweise habe ich Charaktereigenschaften von mir in ihr wiedererkannt. Sie ist leicht tollpatschig, wie ich es ab und an auch von mir kenne, schlagfertig und im Grunde eine toughe Frau. Und doch plagen sie ab und an einige Selbstzweifel.
Auch die Charaktere der Nebenprotagonisten sind durchweg authentisch dargestellt. Sei es Alex, Emely's beste Freundin oder deren Eltern.

Die Dialoge zwischen Elyas und Emely sind sehr lustig und gleichem ab und zu einem Schlagabtausch, sodass ich mit lauten Lachanfällen oder Dauergrinsen auf dem Sofa gesessen habe.

"Um deine unendliche Neugier zu befriedigen Hase, ich wollte nur Milch kaufen gehen. Darf ich?"
Arroganter, blöder, selbstgeälliger, dummer...
"Du kannst dir meinetwegen auch 'ne Kuh kaufen" zische ich.
"Hab ich auch schon überlegt, ist aber zu unpraktisch"
Zitat Kirschroter Sommer

Trotz Emely's Schlagfertigkeit wird einem schnell klar, dass sie sich hinter ihrem Verhalten mehr verbergen muss. Elyas ist jedoch der Typ Mann, der nicht locker lässt. Immer wieder versucht er mit viel Wortwitz und auch Charme mit Emely anzubandeln und will nicht verstehen, dass sie einfach nur ihre Ruhe von ihm möchte.

Nur ein Wort und ich stehe in zehn Minuten vor deiner Tür...
Emely:
Ich habe sogar zwei Wörter für dich: Nein danke.
Zitat Kirschroter Sommer

Obwohl Elyas zunächst vielleicht wie ein Stalker erscheinen mag, ist er das eigentlich nicht, sondern einfach nur zum Verlieben. Er ist ebenso schlagfertig wie Emely und lässt nichts anbrennen. Zunächst war ich noch Emely's Meinung, er ist ein arroganter Blödmann. Doch nach und nach lernt man auch ihn besser kennen und ganz ehrlich, man kann ihm eigentlich nicht böse sein. Und hier wäre auch der Teil von Emely, welchem ich ab und an gerne an die Gurgel gesprungen wäre. Denn meiner Meinung nach passen die beiden einfach perfekt zusammen. Doch Emely will ihre Gefühle einfach nicht zulassen und sieht hinter allem was Elyas sagt oder tut einen hinterhältigen Zug um diese ins Bett zu bekommen.

Das, was er da mit seinen Augen tat, hatte die Grenze zum normalen Anschauen längst überschritten. Elyas sah mich nicht einfach nur an - Elyas blickfickte mich! Und ich sollte ihn verdammt noch mal anzeigen deswegen!
Zitat Kirschroter Sommer

Durch die anfängliche Skepsis gegenüber Elyas, den Wandel der Handlung und dem Verhalten sowie der Dialogen zwischen den Protagonisten bleibt einem nichts anderes übrig, als mit diesen mitzubangen. Denn neben Elyas wäre da auch noch Luca. Eine Emailbekanntschaft von Emely, welcher all das zu verkörpern scheint, was Emely an einem Mann mag. Doch kommt dieser wirklich gegen Elyas an?

Das Ende bietet einen gemeinen Cliffhanger und das ist auch der einzige Grund, weshalb ich nicht traurig bin, so lange mit dem Lesen gewartet zu haben. Denn so muss ich mich bis "Türkisgrüner Winter" nicht allzu lange gedulden - und selbst bis Ende Oktober warten, fällt mir gerade seeehr, seeehr schwer. Ansonsten bereue ich es zutiefst, dieses tolle Buch erst jetzt gelesen zu haben.

Fazit:
Wortwitz, sowohl facettenreiche als auch liebenswerte Charaktere und eine Handlung, die einfach ans Herz geht und mich gebannt von Seite zu Seite hat lesen lassen. "Kirschroter Sommer" vereint diese von der ersten bis zur letzten Seite. Ich bin hellauf begeistert und wäre es bereits erschienen, ich würde gerade nicht diese Rezension schreiben, sondern bereits "Türkisgrüner Winter" lesen.
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Ich habe dieses Buch eigentlich unwahrscheinlich gerne gelesen. Es ist zwar durchaus ein ganzes Stück weit vorhersehbar, aber das muss ja auch nicht immer schlimm sein, genau deshalb liest man ja auch solche Geschichten sehr gerne.
Wirklich gelungen fand ich den humorvollen und frischen Ton des Buches, der die Geschichte nur so dahinfliegen ließ. Der verbale Schlagabtausch zwischen Emely und Elyas hat mich ebenso wie die Szenen mit Alex, der besten Freundin von Emely und Elyas' kleiner Schwester oft lauthals loslachen lassen. Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sehr sympathisch.
Emely stößt nach langen Jahren wieder auf ihre erste große Liebe, den Bruder ihrer besten Freundin Alex, nachdem dieser sie damals sehr verletzt hat. Seit Neuestem wohnt Alex mit ihm zusammen, sodass ein Treffen mit Elyas unvermeidlich ist, obwohl Emely ihn eigentlich nie wiedersehen möchte.
Natürlich lässt Elyas es sich nicht nehmen, immer wieder mit ihr zu flirten und die Ereignisse nehmen ihren Lauf - nicht immer ganz wie geplant und schon gar nicht wie erhofft.
Als Leser leidet man mit Emely mit, möchte sie aber auch ab und an einfach ein wenig schütteln und ihr sagen, dass sie doch bitte mal ihren Verstand ein klitzekleines Bisschen einschalten soll.
Bis zum Ende hat mir das Buch hervorragend gefallen, das Ende jedoch hat mich dann ein wenig ungnädig gestimmt, das ist auch der Grund für den fehlenden Stern. Hier wirkte es auf mich, als sei dieses Ende nur so gestaltet (und eigentlich absolut überflüssig), damit der zweite Band eine größere Berechtigung hat. Das hatte auf mich eher die Wirkung einer kalten Dusche, den zwweiten Teil werde ich natürlich trotzdem lesen, aber es passte für mich so einfach nicht.
Trotzdem - für Leserinnen, die Lust auf ein romantisches Buch mit viel Wortwitz haben, kann ich den kirschroten Sommer uneingeschränkt empfehlen!
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am 22. Oktober 2014
Nachdem ich nun sehr sehr viel gutes über dieses Buch gehört habe und es von allen Seiten hieß, es wäre soooo lustig und romantisch, musste ich diesem Hype nun auch mal nachgeben ;)

Durch die vielen positiven Rezensionen hatte ich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch. Nicht alle konnte so auch gehalten werden.

Die Geschichte dreht sich um Emely und Elyas (ist es zufall, dass die Namen so ähnlich sind? ;)), die sich von früher kannten. Durch irgendeine schlimme Sache kann Emely Elyas jedoch nicht mehr leiden, diesr gräbt sie jedoch vom ersten Augenblick ihrer erneuten Begegnung ständig an. So weit, so gut. Allen Beteiligten ist wohl klar, warauf das hinauslaufen wird.

Obwohl die Geschichte also eigentlich sehr vorhersehbar und überhaupt nicht neu ist, schafft sie es, den Leser zu unterhalten. Dies liegt zum einen daran, dass jedes auch nur leicht romantisch veranlagte Mädchen wissen will, wie lange Emely wohl Elyas widerstehen kann und wann sie sich bitte endlich küssen und natürlich an dem wunderbaren Humor des Buches.Viele Bücher, die witzig sein wollen, schaffen es nicht, meinen Humor zu treffen, in diesem Buch jedoch, gibt es so viele Passagen, bei denen ich mich wegschmeißen musste, vor Lachen.
Aus diesen beiden Gründen liest man die fünfhundert Seiten eigentlich wie nichts und fühlt sich dabei wirklich prächtig unterhalten.Wenn man genau darüber nachdenkt, ist das wirklich faszinierend, da das Buch neben Emely und Elyas praktisch keine Handlung besitzt.

Was mich jedoch gestört hat, war Emely. Also nicht die ganze Emely, die schlagfertige, tollpatschige Emely mag ich wirklich sehr gerne und ihrer Geschichte lausche ich auch sehr gerne. Irgendwann wurde Emely jedoch etwas merkwürdig und verhielt sich für mich immer weniger nachvollziehbar. Elyas und Emely klären nämlich irgendwann ihre Differenzen und es stellt sich heraus, dass alles gar nicht so war, wie die beiden dachten. Trotzdem kann Emely offensichtlich ihre alten Gewohnheiten nicht ablehnen und bleibt grundlos gemein und zickig. Irgendwann hat mich das echt genervt, denn für ihre Gemeinheiten gab es wirklich keinen Grund (sie selbst konnte eigentlich auch keinen Grund mehr nennen) und das fing mich mehr und mehr an zu nerven.

Zu Elyas muss ich eigentlich kaum noch etwas sagen. Er ist ein Traummann, den es wohl so im wahren Leben nicht geben wird. Wer bleibt denn so hartnäckig sechs Monate am Ball, wenn er solche Ablehnung erfährt, wie er? Vor allem, Emely ist von Beginn an wirklich nicht nett zu ihm. Vielleicht ist Elyas also etwas zu perfekt, doch da Emely dafür für zwei Menschen zickig ist, gleicht sich das irgendwie wieder aus.

Da das Buch ja nun sehr abrupt endet, musste ich mir trotz der Schwächen natürlich auch gleich Band 2 kaufen, der sofort weitergelesen wird.

Fazit
Ein Buch, für das man in der richtigen Stimmung sein muss. Ich war es offenbar, denn die Geschichte hat mich trotz ihrer Schwächen und der eigentlich vorhersehbaren Liebesgeschichte sehr in den Bann gezogen.
Wer nach einer kitschigen, seichten Liebesgeschichte sucht, die mit vielen lustigen Situationen und Kommentaren gewürzt wird, der sollte auf jeden Fall bei kirschroter Sommer zugreifen. Wer auf etwas mit mehr Tiefgang hofft, oder mit anstrengenden Hauptcharakteren gar nichts anfangen kann, sollte sich doch ein anderes Buch zulegen.
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