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Kundenrezensionen

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am 28. Juli 1999
"Inseln im Strom" ist das persönlichste Buch, das Ernest Hemingway geschrieben hat. Es blieb lange Zeit unveröffentlicht, erst zehn Jahre nach Hemingways Tod wurde der Roman für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er zeichnet die Lebensstationen des Malers Thomas Hudson auf, hinter dem sich Hemingway selbst verbirgt. Der erste Romanteil zeigt Hudson Anfang der dreißiger Jahre mit seinen Söhnen aus zwei geschiedenen Ehen beim Tauchen und Schwertfischfang. Der zweite und dritte Teil spielen während des zweiten Weltkrieges, wo Hudson mit seiner Jacht deutschen U-Booten von Kuba aus nachspürt. In dem Roman "Inseln im Strom", besonders in den inneren Monologen Hudsons, in denen er sich Rechenschaft über sein bisheriges Leben gibt, entdeckt der Leser die Gedanken und die Gefühlswelt Hemingways in den fünfziger Jahren. Sie zeugen von der immer stärker werdenden Hinwendung zur Vergangenheit. Doch trotz Reue, Bedauern und Trauer erscheint die Welt immer wieder als ein Kriegsschauplatz, auf dem sich der Mensch bewähren muß, sei es im Kampf gegen die Kräfte der Natur oder gegen menschliche Bosheit und Niedertracht. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 5. September 2006
Den ersten Entwurf dieses Buches schrieb Hemingway relativ früh, veröffentlicht wurde es jedoch erst über zehn Jahre nach seinem Tod.

Oft wird gesagt, dass Hemingway mit diesem Werk sein persönlichstes geschaffen hat. Dem kann ich nur zustimmen. Neben Erfahrungen des zweiten Weltkrieges schildert Hemingway in diesem wirklich unterhaltsamen Roman seine tiefe und innige Liebe zu seinen Söhnen und den Inseln der karibischen See.

Dabei dient ihm die Hauptfigur Thomas Hudson als Spiegel seiner selbst. Die innere Zerrissenheit und Zerstörtheit, die ein traumatischen Ereignis in ihm hinterlassen ziehen sich durch das ganze Buch. Unfähig sich wieder im Leben zurechtzufinden klammert er sich an Gewohnheiten, an seine Pflicht und an die eigene Vernunft.

Dass das alles nichts hilft wird dem Leser mit jeder weiteren Seite des Buches klar. Vor dem HIntergrund einer nerven-aufreibenden Jagd durch die karibischen Gewässer erlebt der Leser den stillen, einsamen Zerfall der Hauptfigur..... Ein wirklich tiefbewegendes Werk.
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am 16. Oktober 2000
Der Maler Thomas Hudson verbringt einen schönen Sommer mit seinen Söhnen auf der Insel Bimini (nahe Forida). Gute Beschreibungen vom Fischfang. Zum Schluß des ersten Teils erfährt er vom Tod zweier seiner Söhne bei einem Autounfall. Der zweite Teil spielt auf Kuba. Auch sein dritter Sohn ist umgekommen. Hudson arbeitet nun für die kubanische Armee. Er fährt nach Havann wegen neuer Instruktionen, landet in einer Bar und betrinkt sich mit Kumpanen und einer Hure. Er trifft seine Ex-Frau, schläft mit ihr und teilt ihr den Tod des gemeinsamen Sohnes mit. Nach dem Glück des ersten Teiles nun die totale Desillusion, die Sinnlosigkeit des Tuns, die Leere des Lebens. Dennoch weitermachen und konzentrieren auf seine Aufgaben. Im dritten Teil beschreibt er die Verfolgung einer gestrandeten deutschen U-Boot-Mannschaft vor der Küste Kubas, die auf einem Boot von Insel zu Insel flieht. "Das Leben ist nicht viel wert, verglichen mit der Arbeit, die einer tut", ist Hudsons Resümee. Er stirbt jedoch im Kugelhagel der verfolgten Deutschen. Im dritten Teil lebt ein Mann nur mehr durch seine Aufgabe, in die er sich verbeißt. Die Jagd nach der deutschen Bootsbesatzung ist unwichtig, sein Tod eigentlich herbeigesehnt, wenn das auch nicht eingestanden wird. Kein Hauptwerk Hemingway`s, dennoch war es jahrelang mein liebstes. Auch heute überzeugt es mich noch, besonders der sehr perönliche erste Teil.
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am 1. März 2011
Dieser Roman wurde erst zehn Jahre nach dem Tod Hemingways veröffentlicht. Das Manuskript dazu befand sich im Nachlass. Hemingway hatte nicht mehr die Gelegenheit, das Buch zu korrigieren. Ob es deswegen wirklich hätte veröffentlicht werden sollen? Ich bin mir da nicht sicher. Denn das Buch ist nicht vollendet, vieles fehlt. Darum haben wir hier auch nicht ein Meisterwerk wie Wem die Stunde schlägt" oder andere Romane des Autors. Geschildert werden drei Epochen aus dem Leben des Malers Thomas Hudson. Er lebt auf den Bahamas und wird dort von seinen Kindern besucht. Die vier verleben zusammen mit einem befreundeten Schriftsteller einen herrlichen Sommer. Später werden zwei der Kinder bei einem Autounfall getötet. Dann ist Hudson auf Kuba. Der Zweite Weltkrieg hat begonnen, und sein dritter Sohn ist gerade gefallen. Hudson, der gerne mal einen hebt, verliebt sich in eine verheiratete Frau. Wieder etwas später befehligt Hudson eine Schiffsbesatzung der Marine, die sich vor Kuba mit deutschen Soldaten ein Gefecht liefert, bei dem er ums Leben kommt. Die Schilderung wirkt trotz der häufigen wörtlichen Rede der Handelnden sehr distanziert. Die Figuren bleiben blass, eben weil der Roman noch nicht vollendet war. Er hätte sonst ein Meisterwerk werden können.
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am 5. Juni 2003
Habe dieses Buch bereits mehrmals gelesen und es befindet sich inzwischen auch in meinem Besitz. Es ist eines der Bücher, die ich immer wieder lesen kann und in denen ich immer wieder neues entdecke. Hemmingway ist für mich der beste zeitgenössische Autor der Welt.
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am 25. Dezember 2006
Besonders die Szene, als das Telegramm mit den denkbar schlechtesten Nachrichten übergeben wird, geht unter die Haut. Der Rahmen der Handlung ist typish Hemingway: Ein Künstler, der in malerischer Umgebung für sich lebt und schwere Schicksalsschäge auf sich nehmen muß. Einziger Nachteil ist vielleicht die relative Länge des Buches, was sich bei einem stilistisch absichtlich nicht sprachgewaltigen Schriftsteller manchmal etwas negativ auswirkt.
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