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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
24
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am 21. Januar 2003
David und Catherine Bourne, heftig verliebt und frisch verheiratet, verbringen scheinbar unbeschwerte Flitterwochen an der südfranzösischen Küste, essen und trinken viel und gut und lieben sich ausgiebig. Fast könnte man meinen, sie erleben so etwas wie das Paradies, das für Hemingway irgendwo an der Riviera und in Spanien (aber auch in Key West und auf Kuba) lag.
Auch David ist Schriftsteller. Catherine ist in steigendem Maße eifersüchtig auf seine Welt des Schreibens, von der sie sich ausgeschlossen fühlt. Sie kommt nicht damit klar, wenn er sich in diese Welt begibt, in der er u.a. eigene Erlebnisse und Konflikte zu verarbeiten sucht, so eine Geschichte von der Elefantenjagd mit seinem Vater, der einst gemeinsam mit anderen vor dem 12jährigen David brutal einen Elefanten niedermetzelte, um an dessen Elfenbein zu gelangen. David hatte den Elefanten, dessen Leiden ihn ein Leben verfolgen werden, entdeckt und fühlt sich seitdem als sein Verräter.
Catherine, 21 Jahre jung, versucht zunächst durch Rollenspiele Davids Aufmerksamkeit zu gewinnen und von der Schriftstellerei abzulenken, indem sie sich wie ein Mann gibt, was David reizvoll findet, und sich ihm auch sexuell entsprechend nähert, was er widerwillig, aber auch fasziniert, mitspielt. Schließlich bändelt sie mit einer schönen jungen Französin namens Marita an, von der sie bemerkt hat, daß sie in David verliebt ist. Das Spiel mit dem Feuer beginnt, ohne daß Catherine es bewußt zu werden scheint, und sie verführt die beiden zu einer „ménage á trois". Aufgeklärt und anti-spießig, wie sie sich geben, haben sie zunächst viel Spaß bei der Sache, doch langsam und allmählich , großartig subtil dargestellt von dem angeblichen Macho, kommt das Unheil auf, da sie sich natürlich alle überfordert haben, besonders Catherine, die das Ganze aus ihren Ängsten und ihrem schon vorher erkennbaren Hang zu den dunklen Seiten der Liebe und den Abgründen der Seele heraus inszeniert hat. Es kommt also zum Chaos, von dem keiner unbeschadet bleibt, in welcher Form und welchem Ausmaß sollte hier nicht verraten werden.
Hemingway war ein Meister der kurzen Sätze und der griffigen, unangestrengten Dialoge. Wer ihn nicht kennt, wird überrascht sein von der Verletzlichkeit, mir der er seine Figuren darstellt, und über die Sensibilität staunen, die seine Beschreibung der Menschen und Landschaften auszeichnet. Er war halt ein hochempfindsamer Schriftsteller, der sich in seine Figuren, darunter die einfachsten Leute, hinein versetzen konnte wie wenige andere, und der hier anhand von Catherine Bourne zeigt, welche Frauengestalten er kreieren konnte. Das Macho-Image ist oberflächlich, sicher entstanden durch seine Vorlieben für Jagd, Stierkampf und Whiskey - gut gemixte Drinks waren ihm noch lieber - und seine Beziehungen zu überaus interessanten (und sehr attraktiven) Frauen. Wie er in diesem nachgelassenen Roman, dessen 1.500 Manuskript-Seiten vom Verlag auf 300 heruntergekürzt wurden, zeigt, waren ihm auch die düsteren Seiten der menschlichen Seele keineswegs fremd. Aber auch die Passagen am Anfang, als noch eitel Sonnenschein herrscht und die Konflikte weit entfernt zu sein scheinen, sind wunderbar einfühlsam verfaßt, etwa wenn David und Catherine sich nachts im Hotelzimmer lieben und hören, wie die Fischerboote mit der ersten Brise zum nächtlichen Fang hinausfahren. Genauso sinnlich werden die Eß- und Trinkgewohnheiten seiner Figuren beschrieben, allein schon deswegen macht es Spaß, das Buch zu lesen; es verlangt einen geradezu nach den köstlichen Imbissen, die wiederholt genossen werden, und diese mit kaltem Weißwein oder Bier hinunterzuspülen. Über 15 Jahre lang soll er immer wieder an der Geschichte geschrieben haben, die in den 20er Jahren spielt - wie traumhaft es damals zum Beispiel in Cannes gewesen sein muß - und natürlich autobiographische Züge trägt, wie so vieles bei ihm. Sein Fundus war weniger die Phantasie als sein eigenes reiches Leben. Beim jetzigen zweiten Lesen (nach seinem Erscheinen 1987) war ich vom Zauber dieses Schriftstellers noch mehr überwältigt als damals, ein Buch, das heute geschrieben sein könnte, oder auch nicht; denn wer könnte das schon: Die einfachen Freuden des Lebens mit einfachen Worten in einer Weise beschreiben, daß man nicht loslassen kann und dabei andere Dinge vernachlässigt, das muß ihm erst mal einer nachmachen.
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am 9. Mai 2013
Ich bin großer Hemingway Fan und wohl eines seiner letzten Werke für mich war Der Garten Eden. Mich hatte der Titel nie besonders gereizt. Ich habe es anfangs skeptisch gelesen da die Geschichte sehr trocken anfing. Es dauerte gute 50 Seiten bis mich das Buch in seinen Bann gezogen hatte. Vor allem der Charakter Catherine hat es mir angetan. Nie hat Hemingway eine so atypische Figur kreiert/verwendet, was mich überzeugen lässt, dass es sich um eine wahrheitsgetreue Erzählung handelt. Sonst war ich immer verliebt in seine so einfachen aber trotzdem so interessanten Figuren da man sich in ihnen wieder finden konnte. Catherine aber ist nahezu verrückt. Man weiß nie was sie als nächstes für eine Überraschung parat hat, doch man kann es ihr auch nie übel nehmen da sie verbal stets die Überhand gewinnt und verzeihen lässt. Genau diese Schlagfertigkeit, ehrliche Einsicht und auch Selbstbeherrschung dieser Frau faszinierten mich in jedem Dialog. Hemingway legte in jedes ihrer Wörter eine tiefere Bedeutung. Man könnte ihr aber auch zutrauen, dass sie wirklich so weise war.

Grund für das Verfassen meiner Rezession ist ein eigentlich ein anderer. Ich hatte mich nur wieder in der Geschichte verloren...

In der relativ unbekannten Kurzgeschichten Sammlung "Der Sieger geht leer aus" gibt es eine Geschichte namens "Wetterumschwung".

Die Geschichte von David und Catherine war offen geblieben, sie ist nach Paris abgereist, er ist mit Marita zurück geblieben. Als Leser kann man vermuten, dass es mit Marita nicht lange anhalten konnte, da es eigentlich immer nur Catherine gewesen war die er wirklich liebte.

In der oben genannten Kurzgeschichte findet sich die Antwort. Sie beschreibt das Wiedertreffen von David und Catherine am Ende des Sommers in einem Pariser Café.
Ich will nichts verraten, aber Catherine ist auch hier wieder unübertroffen.
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am 16. August 1999
Ernest Hemingway (1899 - 1961) hatte 1946 mit der Niederschrift dieses autobiographisch gefärbten Romans begonnen. Im Laufe der Jahre war das Manuskript auf 1500 Seiten angewachsen, doch zu einer Überarbeitung kam der Autor nicht mehr, Hemingway starb 1961. Im Einverständnis mit den literarischen Nachlaßverwaltern und Erben erschien 1986 eine gekürzte Ausgabe. Wie der biblische Titel nahelegt, ist der "Garten Eden" vordergründig die Geschichte der Inbesitznahme und des Verlustes des Paradieses. Die beschriebene Dreiecksbeziehung des Schriftstellers David Bourne, seiner Frau Catherine und der schönen Französin Marita ist gewissermaßen das Sinnbild der Sehnsucht nach der Unschuld der frühen Jahre. Der "Garten Eden" ist aber auch die Hoffnung des Schriftstellers, Glück und Schmerz wahrhaft zu empfinden und wieder schreiben zu können. Dieser Roman zeigt dem Leser einen anderen Hemingway, er enthält Seiten, die zum Besten gehören, was er je geschrieben hat. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. Oktober 2001
Selten hat mich eine Erzählung Hemmingways derart gefesselt und so in ihrem Bann gezogen. Er bricht hier mit seiner typischen perspektive und Erzählweise, die durch seine früheren Werke wie z.B. Fiesta, der alte Mann und das Meer, etc., bekannt wurde.
Hier glänzt er durch eine erschütternd emotionale und feinfühlige Darstellung einer Dreiecksbeziehung und den sexuellen Irrungen aller Personen.
Für mich zweifelsohne sein zwar untypischistes, jedoch bewegenstes Werk.
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am 3. Juli 2011
Ein junges amerikanisches Hochzeitspaar verbringt ausgedehnte Flitterwochen in Spanien und an der französischen Riviera. Er, David, ist ein aufstrebender Autor. Sie, Catherine, eine reizende Blondine aus gutem Hause. Nach Lust und Laune tingeln sie meist an wenig von Touristen frequentierten Orten, logieren in leeren Hotels, schwimmen an einsamen Stränden. Anfangs lieben sie sich mehrmals am Tag und in der Nacht. Dabei schildert der Autor die erotischen Szenen nur am Rande. Auch für das Werk aus Hemingways Nachlass typisch dominieren Dialoge in knappen Sätzen das Werk. Detailliert beschreibt der Autor das Geschehen an der Bar und bei Tisch. Während geredet wird, wird häufig getrunken und gegessen. Zeitungen werden gelesen und irgendwann beginnt David zu arbeiten. Er schreibt immer früh morgens vor dem Frühstück. Anfangs an einem Reisebericht über ihre Flitterwochen, später schreibt er Storys über Afrika, bei denen es auch um die verwerfliche Elefantenjagd geht.

Catherine gerät unterdessen auf Abwege. Was wie ein Spleen mit dem Kurzschneiden und Blondfärben ihrer Haare anfängt, entwickelt sich zu einem sexuellen Rollentauschspiel und zu psychischen Störungen Catherines. Spätestens als Catherine die attraktive Marita anschleppt, ahnt der Leser, dass es um das junge Eheglück geschehen ist. Warum nur macht David all die von Catherine gesteuerten Entgleisungen mit? Eine Dreiecksgeschichte entsteht, die in der Literatur damals wie heute als ungewöhnlich gilt. Gerade dieses Thema hält den Leser bei der Stange. Das gut 300 Seiten lange Taschenbuch ist eins von den schnell gelesenen. Es kommt noch einmal als echter Hemingway daher, in dem die gelebten Vorlieben des Autors reflektiert werden: die Frauen, das Trinken und Essen, das Fischen und Jagen, das Schreiben, Spanien, Frankreich und Afrika.
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am 20. Juni 2005
Dieses posthum erschienene Buch schlägt dem König der Machos ein paar dekorative Schrammen in den Thron: Der Roman handelt von einem Möchtegern-Schriftsteller, der mit seiner Ehefrau in den Flitterwochen an der französischen Riviera weilt. Mit einer weiteren Frau wagen sie sich in eine Menage a trois. Sexuelle Identität wird das - sehr modern behandelte - Thema. Mit Hemingways sonstigen Stierkämpfern, Löwenjägern und Fischern hat die männliche Hauptperson - sensibel, passiv, nachdenklich - dabei überraschend wenig zu tun. Das Ganze liest sich annähernd wie eine härtere, dunklere Version von Tucholskys „Schloss Gripsholm".
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am 5. Januar 2012
In Spanien und an der französischen Riviera verbringen der junge amerikanische Schriftsteller David Bourne und seine Frau die Flitterwochen. Doch bald beginnt Catherine David mit Provokationen in eine Krise zu stürzen, als sie sich bspw. einen Männerhaarschnitt zulegt und sich ihm im Bett als "Junge" nähert, was schließlich in einer Dreiecksbeziehung mit der schönen Französin Marita gipfelt. John Updike meinte zwar, das Buch enthalte Seiten Hemingways, die man bis dato nicht kannte, was angesichts der Macho-Gehabes Hemingways durchaus zutreffen mag; doch für mich ist dieser Roman, der lange nach Hemingways Selbstmord von seinen Erben herausgebracht wurde, zu handlungsarm. Ich frage mich, was in den etwa 1000 Seiten, um die der Roman gekürzt worden war, passiert ist. Auch so wenig? Ich finde, Hemingway hat viele gute Bücher geschrieben, dieses aber gehört nicht dazu und war von ihm auch zu recht nicht zur Veröffentlichung freigegeben worden.
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am 24. August 2011
Das Buch beginnt vielversprechend, die ersten 20, 30 Seiten habe ich beinahe verschlungen. Ein junges Ehepaar verbringt die Flitterwochen - präziser: Monate - in Südfrankreich und Spanien. Geldsorgen gibt es nicht. Er ist Schriftsteller, sie Erbin eines offensichtlich üppigen Vermögens. Hemingway schreibt klar und präzise, beweist aber, dass er auch zarte und poetische Töne beherrscht; auch die dunklen Stimmungen, die unter der sorglosen Oberfläche lauern, fängt er mit großer Kunst und Subtilität ein. Die Dialoge sind typisch Hemingway, sehr naturalistisch und für meinen Geschmack auf die Dauer ein wenig ermüdend, genau so wie die ganze Story. Denn die Geschichte hat durchaus Längen. Zum einen wird unglaublich viel getrunken. Ich wäre schon nach der zweiten Seite kollabiert, aber Hemingway war in dieser Beziehung bekanntlich aus einem anderen Holz geschnitzt. Trotzdem nerven das ständige Essen und Trinken und die detailverliebte Beschreibung der Drinkzubereitung mit der Zeit. Zum anderen und insbesondere nervt aber Catherine, seine Frau. Anfangs ist ihr erratisches Verhalten ja noch spannend, aber jenseits Seite 150 möchte man ihr wünschen, dass sie eine sinnvolle Beschäftigung für sich findet. Tut sie aber nicht. Sie ist ausschließlich mit ihrer Frisur, dem Bräunungsgrad ihrer Haut und ihrer sexuellen Identität beschäftigt. Ich habe offen gesagt nicht verstanden, worin nun das "Abartige" oder "Andersartige" ihrer Sexualität bestehen soll. Sie hat eine androgyne Seite und fühlt sich auch zu Frauen hingezogen. Als Resultat dieser Neigung wird die Paarbeziehung bald zu einer menage a trois, denn Catherine gabelt Marita, eine schöne Herumtreiberin, auf... David, der Schriftsteller, ist merkwürdig passiv und bleibt für mich blass. Er tut im Grunde alles, was Catherine verlangt. Wenn sie möchte, dass er sich die Haare färben lässt tut er das. In das über Hemingway kolportierte Männerbild passt diese Figur sicherlich nicht, genau so wenig wie die kritischen Schilderungen einer Elefantenjagd. Ein Segen für das Buch ist, dass wenigstens David wieder zu arbeiten beginnt, so wird man Zeuge eines kreativen Prozesses. Catherines Verhalten wird derweil immer irrationaler; sie reagiert eifersüchtig auf sein Schreiben und auf seine wachsende Leidenschaft für Marita, obwohl sie ihm die Geliebte quasi zugespielt hat. Am Ende eskaliert der Konflikt, und David bleibt mit Marita zurück. Für mich blieb ein zwiespältiger Eindruck zurück. Als Porträt einer hoffnungslos um sich selbst kreisenden Person (Catherine) und eines zögernden Mannes, der den Eindruck erweckt, alles hinzunehmen, wenn er nur in Ruhe trinken und schreiben kann (wahrscheinlich eine treffende Projektion des realen Autors)durchaus lesenswert, aber 100 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Immerhin habe ich gelernt, dass man einen Schuss Gin in den Martini gibt - so einen werde ich mir jetzt machen:-))
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am 22. Mai 2003
"der garten eden" ist tatsaechlich eines der feinfuehligsten buecher, die hemingway geschrieben hat: catherine und david haben von anfang an ein prolematisches verhaeltnis, denn sie ist reich, womit ihr mann sichtlich probleme hat. auch genuegt ihr nicht die frauenrolle; auf ihre initative werden im bett die rollen getauscht, was david klar als anfang vom ende erkennt. denn er ist nicht faehig, catherine so zu lieben wie sie ist, sondern moechte am liebsten sein idealbild von ihr als "seinem maedchen" aufrecht erhalten. da geht es um mehr, als um sexuelle spielchen, sondern um weibliche und maennliche identitaet. gegen ende des romans wird catherine immer mehr zur verrueckten abgestempelt, die eifersuechtig auf die schriftstellerei davids ist und sein manuskript verbrennt. eine frau, die sich nicht unterordnen kann, kann nur den verstand verloren haben; umgekehrt versagt david, weil ER catherine auch nicht geben kann, was sie braucht.
die kritische rezeption tut dem buch keinen abbruch, sondern enthuellt seine vielschichtigkeit.und darueber hinaus ist die lekruere wirklich einfach ein genuss, wenn auch ein melancholischer.
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am 20. August 2002
Das Paradies ist so fern, doch oft auch so nah! Hemingway wirbelt mit diesem Buch Sehnsüchte auf. Einfach in der Welt umher zu reisen. Alle Probleme hinter sich zu lassen und sorgenlos in den Tag hinein zu leben. Doch der Ehefrau von David Bourne scheint das nicht auszureichen. Sie sucht Veränderungen. Lässt sich ihre Haare wie ein Junge schneiden und bringt eines Tages ein Mädchen mit, um eine Dreierbeziehung aufzubauen. David Bourne, der zwischendurch Schriftsteller ist und an neuen Stories bastelt, findet sich nach und nach mit dieser Situation ab und wächst in die Rolle hinein, die ihn seine Ehefrau Catherine zugeschrieben hat. Doch dann wird Catherine plötzlich doch von Zweifeln und vor allem Eifersuchtsanfällen geplagt, an manchen Stellen scheint sie sogar verrückt zu werden. Das sollte dem Lesenden dann doch ein Zeichen geben, dass sich das Buch nicht im Paradies abspielt, sondern auf der Erde. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und am Ende werden die Würfel völlig neu gemischt.
Fazit: Ein Buch das man regelrecht verschlingen muss!
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