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Kundenrezensionen

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am 7. Juli 1999
Opiate, Barbiturate, Haschisch, Kokain, Chloral, Benzedrin, Banisterin - kaum eine Droge, die William Burroughs nicht probiert hätte. Die Biographie belegt, daß hier ein Ernstfall vorliegt: Jahrelang heroinsüchtig, vor und nach mehreren Gefängnisaufenthalten und Entziehungskuren, erschoß er im Rausch seine Frau. Das Buch ist autobiographisch angelegt und erzählt mit klaren Worten und knappen Sätzen von seiner Drogenkarriere. Seine Haltung ist dabei nicht die eines Bekehrten, sondern eher die eines Gelangweilten: Ein Junkie ist absolut selbstgenügsam solange er Stoff hat, da gibt es nichts zu erzählen. Umso mehr Aufmerksamkeit schenkt Burroughs den Begleitumständen: Den staatlichen Versuchen, Drogenkonsum einzudämmen; den Tricks der Junkies bei der Beschaffung; dem Verhalten beim Entzug. Formell ist das Buch angelegt wie ein Roadmovie, Umherreisen auf der Suche nach Drogen - und das gibt dem Erzählton eine wunderbare Distanziertheit: die Hauptfigur ist überall fremd, und überall muß sie sich unter größter Vorsicht schnell orientieren: wie ist Geld, wie sind Drogen zu beschaffen? Diese Distanz macht seine Kommentare über die Gesellschaft eindringlich und klar (man fühlt sich an Chandler erinnert). Ein von vorn bis hinten fesselndes Buch, das jedoch in einem Punkt nicht ganz ehrlich ist: Im wirklichen Leben war, wann immer Burroughs in ernsthaften Schwierigkeiten war, sein reicher Vater zur Stelle, um seinen Einfluß für ihn geltend zu machen. Darüber verliert er kein Wort. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. November 1999
William S. Burroughs, einer der grossen Drei der Beat-Generation, hat mit diesem Bekenntnis zu seiner Drogensucht ein Werk geschaffen, dass ein beklemmendes Gefühl hinterlässt. Mit einem sehr analytischen Blick erzählt Burroughs seinen Werdegang durch die Sucht. Er beschreibt wie er zur Sucht kam und was ihm während der Suchtphase alles zu stieß. Es ist schon erschreckend, wenn Burroughs in nüchternen Worten die Symptome der Suchtkrankheit nachzeichnet. Dem Leser wird mit aller Deutlichkeit klargemacht, dass es für den Drogenabhängigen nur noch einen Lebensantrieb gibt, und zwar, wo er am schnellsten den nächsten Stoff herbekommen kann. Das Ende des Buches ist eigentlich gar kein Ende, Burroughs ist immer noch auf der Suche nach der "allerfüllenden" Droge. Trotz der vielen Entziehungskuren merkt man, dass tief im Unterbewusstsein immer noch das Tier lauert, um bei der sich nächstbietenden Gelegenheit hervorzukommen, und den Drogenkranken erneut in die Sucht zurück zu stossen. Obwohl dieses Buch schon Mitte der fünfziger Jahre geschrieben und veröffentlicht wurde, ist es aktuell wie eh und je. Es gibt kaum ein Buch, das sich so ausgiebig und dabei so klar und einfach mit der Rauschgiftsucht beschäftigt hat. Unbedingt lesen!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. November 2000
Junkie - ein wahrhaft GUTES Buch! Obwohl es bereits in den 50ern geschrieben wurde, ist es ein absolut zeitloses Meisterwerk. Die bildhaften, detaillierten Beschreibungen der Charaktere hauchen dem Buch Leben ein. WSB war in der Tat einer der wichtigsten Schriftsteller der Beatgeneration. Für all die, die mehr über WSB wissen möchten, empfehle ich "Geschichten aus dem Bunker".
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am 23. November 2004
Das Buch beschreibt autobiographisch die unterschiedlichen Stadien einer Drogensucht. Zu beachten ist, dass Burroughs ein unbekehrter Süchtiger ist, der im Buch immer auf der Suche nach der wahren Droge ist, so heißt es am Ende des Buches "Ich bin bereit, nach Süden aufzubrechen und nach dem reinen Rausch zu suchen".
Der Leser wird aber auch ausführlich über die harten Entziehungskuren informiert und über das Leben, das Süchtige führen, welches sich eher um die Drogenbeschaffung, als um das Leben selbst dreht.
Der Punkt Abzug, weil die Sprache nicht sehr anspruchsvoll ist.
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am 12. September 2014
Hatte ich schon mal als Buch, es gehört einfach zu meiner Burroughs- Sammlung. Ich war so dumm es zu verborgen und hab es natürlich nie mehr zurückbekommen. Diese Buck ist meines Wissens, das Einzige von W. S.B. das seit einigen Jahren nicht mehr gedruckt wird und somit recht schwer zu bekommen ist. Wer wissen möchte worum es geht, soll's einfach lesen.
Für Beat - Liebhaber oder die, die sich dafür halten sowieso Pflicht.
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am 23. Dezember 2004
Als ich mir "Junkie" vin Burroughs besorgte, war ich gespannt, in welche psychedelischen Welten mit Horrortrips und Horrorentzügen mich der gute William entführen wird. Ich wartete dabei auf Godot. Sprich, die von den Kritikern so hoch gelobten Horrorbeschreibungen blieben einfach aus. Das war sehr schade, vielleicht liegt es aber auch an der Übersetzung, dass die Sprache so platt ist. Die vier Sterne gibt's, weil es eine interessante Geschichte ist, ein Trip durch Amerika. Beschaffungskriminalität und Homosexualität stehen im Mittelpunkt zusammen mit dem Genuss von Opiaten und Marihuana. Nicht umwerfend, aber auch nicht schlecht.
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am 8. Januar 2008
öddddddddeeeeeeeeee- was finden die leute nur an diesem total langweilig geschrieben buch. dafür muss man schon sehr high sein um dieses buch lesen zu können ohne einzuschlafen.
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