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Kundenrezensionen

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am 15. September 1999
Dieser Roman ist ein Unikum. Vladimir Nabokov, der sich mit diesem, seinem zehnten Roman, dazu entschloß, auf englisch zu schreiben, tat das nicht freiwillig - "Das wahre Leben des Sebastian Knight" sollte auf einem englischen Literaturwettbewerb eingeschickt werden. Nabokov schrieb ihn in einem wahren Schaffensrausch auf einem Koffer, der im Bad über das Bidet gelegt wurde; das einzig ruhige Zimmer in seiner kleinen Exilwohnung...
Dem Roman merkt man diese Eile aber nicht an, auch nicht, daß er quasi "zweckgebunden" entstand; es ist eine spannende Geschichte, der Bericht einer Nachforschungsarbeit, die der Erzähler betreibt, um das Leben seines Halbbruders zu rekonstruieren.
Sehr leicht lesen lassen sich die ersten Kapitel, völlig eindimensional entfaltet sich die Geschichte einer Suche nach Sebastian Knight - bis der Erzähler im letzten Kapitel die rätselhaften Sätze spricht: "Ich bin Sebastian, oder Sebastian ist ich, oder vielleicht sind wir beide jemand, den keiner von uns kennt". Auf einmal eröffnen sich völlig neue Perspektiven der Lesart dieses Stoffes...
Finden Sie ihre Lösung selbst heraus! Es lohnt sich auf jeden Fall. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 27. November 2002
Dieser Roman ist der erste englischsprachige Roman Nabokovs, der in Paris geschrieben und nach seiner Flucht in den USA veröffentlicht wurde. Diese ursprünglich russische Autorenidentität, die Nabokov selbst aufgeben mußte, wird zum Gegenstand des Romans, wobei es falsch wäre, das "Wahre Leben des Sebastian Knight" als Biographie zu bezeichnen, da der Roman eigentlich nur die Recherchen des anonym bleibenden jüngeren Bruders (V.) beschreibt, der das Genie seines Bruders gegen die Biographie eines Mr. Goodman in Schutz nehmen will und deshalb Gespräche führt mit einem Studienfreund, dem Sekretär (der oben gennante Mr. Goodman) und der langjährigen Geliebten seines Bruders.
Obwohl seine eigenen Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit im vorrevolutionären Rußland und an gelegentliche Begegnungen sowie die Gespräche mit den Zeitzeugen nicht sehr ergiebig sind, lebt sich V. immer mehr in die Gedankenwelt des Sebastian Knight ein, sodaß er schließlich feststellen muß: "Sebastians Maske haftet an meinem Gesicht, die Ähnlichkeit läßt sich nicht herunterwaschen. Ich bin Sebastian, oder Sebastian ist ich, oder vielleicht sind wir beide jemand, den keiner von uns kennt."
Der Roman trägt mit Sicherheit einige autobiographische Züge, er wirkt wie eine Patchwork-Decke, die verschiedene Fragmente, Ideen und Wortspielereien zusammenwebt. Im Vergleich zu anderen Werken Nabokovs ist dies sein am wenigsten geschlossener Roman, deswegen auch nur vier Sterne von mir.
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am 14. Juni 2016
…wer ist die Schönste im ganzen Land?“, heißt es bei den Gebrüdern Grimm und da ist die Wahl zwischen der bösen Königin und Schneewittchen noch einfach. Nicht so bei Nabokov, „Das wahre Leben des Sebastian Knight“ ist ja auch kein Kindermärchen. Wer schafft es, dem eigenwilligen Schriftsteller Sebastian Knight, der "am einunddreißigsten Dezember 1899 in der ehemaligen Hauptstadt" Russlands geboren wurde und Mitte Januar 1936 stirbt, eine Seele einzuhauchen? Ist es sein Halbbruder, der Erzähler, das Alter Ego für Nabokov, sind es vielleicht Sebastians Weggefährten, etwa seine Schweizer Gouvernante, seine Studienkollegen in Cambridge, sein Manager und Biograf oder sind es am Schluss doch Sebastians Liebesaffären, die ihn lebendig werden lassen? Sind es überhaupt Menschen oder sind es Sebastians halbes Dutzend Bücher, die zuverlässig Auskunft über ihn geben? Viele Fragen, die sich zwischen dem Ende des Zarenreiches, der Russischen Revolution und dem spürbaren Aufkommen des Nationalsozialismus stellen. Wem in literarischen Spiegelkabinetten à la Nabokov schwindlig wird, kann sich um die Antworten drücken und es bei der Lektüre dieser Rezension belassen. Wer aber neugierig geworden ist, der kann versuchen, „Das wahre Leben des Sebastian Knight“ zu entdecken; mit großem Lesegenuss, aber ohne Garantie!
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am 6. September 2007
Bei der Qualifizierung Künstlerroman zuckt man normalerweise zusammen, weil man sich ihm in der Erwartung nähert, belehrt und gelangweilt zu werden. Nabokovs Suche nach dem wahren Leben eines Bruders ergibt jedoch ein Bild wie in einem Prisma. Es setzt sich aus vielen Stimmen, vielen Blickwinkeln zusammen. Lebensabschnitte werden zusammengetragen. Seine Geliebten, sein Schaffen, seine Sehnsüchte und seine Niederlagen vereinen sich in einer einzigen Person: In dem Mann, der ihn sucht. Inwieweit er ihn am Ende wirklich gefunden hat, müßte Sebastian Knight uns schon selber beantworten.

Für Vladimir Nabokov ist es ein Spiel auf mehreren Ebenen. Das Leben eines Menschen ist halt nicht so simpel einzukreisen, läßt sich nicht mit wenigen Fakten einfangen. Nabokov spiegelt es lieber an der Erscheinung des Erzählers, weil es die letztendliche Wahrheit über keinen von uns gibt. Und dadurch ist es keineswegs eintönig.
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am 6. Dezember 2003
Das Buch hat starke Passagen und andere, in denen das Lesen etwas mühevoll wird. Manchmal hängt die Geschichte sehr durch, dann wird sie wieder witzig und amüsant. Die unterschiedlichen Inerpretationsmöglichkeiten? Ob da D. Zimmer (der Übersetzer) nicht ein wenig übertreibt (wie immer hervorragend: seine Anmerkungen, die machen das Ganze erst überschaubar). Gegenüber Lolita oder Pnin fällt Knight insgesamt aber ab. Ein zu hoher Anspruch? Dann gibts 3 1/2 Sterne...
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am 19. Juli 2014
Alles super! Lalala lala la la la =) *words left so bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla*
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