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Kundenrezensionen

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am 8. Februar 2015
Textgliederung
Punkt, Komma, Anführungszeichen und Absätze sind eine feine Sache: sie strukturieren das geschriebene Wort und erleichtern das Verständnis eines Textes. Saramago verzichtet auf Anführungszeichen und ist mit Absätzen mehr als sparsam. Ist das Kunst? Ein Mittel, sich anderen Autoren gegenüber abzugrenzen? Der Sinn dieses Verzichts erschließt sich mir nicht, es erschwert das Verständnis des Textes und bremst den Lesefluss. Für mich schlicht nervig.

Inhalt
Rasend schnell greift eine Epidemie um sich, die Menschen erblinden, die Gesunden sperren die Kranken in eine leere Klinik und überlassen sie sich selbst. Anarchie greift um sich, brutal gehen die starken gegen die schwachen vor und unterdrücken sie. Die Zivilisation verschwindet so plötzlich wie das Augenlicht. Muss ich einen Roman darüber lesen? Nein, einmal Nachrichten sehen reicht und hat dieselbe Aussage – ist zudem nicht fiktiv.

Geschwafel
Nun, ob jemand philosophisch daher kommt oder in blumiger Sprache Wahrheiten unters Volk streut ist weitgehend Geschmackssache. Ich mags kurz und knapp. Saramago ist blumig, langatmig und schweift weit ab. Warum 20 Worte machen, wenn die Aussage in fünf Worten präzise getätigt werden kann?
Aber das ist, wie gesagt, Geschmackssache. Subjektiv gesehen: 1 Stern.
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am 25. September 2010
Diese Buch langweilte mich durch einfallslose Beschreibungen der Charaktere, öde Schilderungen von Horrorszenarien und einem mühsamen Schreibstil. Camus versteht es in "die Pest" wesentlich besser das Handeln der Menschen nach einem Ausbruch einer Epidemie darzustellen.
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am 17. Dezember 2008
Ein sehr gutes Buch, keine Frage: eine unfassbare Geschichte, die einen in ihren Bann zieht und so eindringlich und kompromisslos erzählt ist, dass sie einen bis in den Schlaf verfolgt. Hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, was ja schon mal nicht schlecht ist. Allerdings fand ich - unabhängig von der bedrückenden Geschichte - die 500 Seiten doch sehr, sehr anstrengend: nicht enden wollende Sätze, keine Absätze, keine klare Kennzeichnung von direkter Rede - das mag man ja als Kunst bezeichnen, mindert aber meines Erachtens sehr das "Lesevergnügen". Ich hätte mich lieber voll und ganz auf die Geschichte konzentriert, die auch eine hochkomplexe Parabel auf soziale Fehlentwicklungen im 20.Jahrhundert ist (Faschismus, Kapitalismus, Sozialdarwinismus) als mich von anstrengenden Satzkonstruktionen ablenken zu lassen. Deshalb 5 Sterne für die Story, 3 für den Stil, macht 4 insgesamt.
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am 27. Oktober 2006
Das Thema des Buches ist außerordentlich interessant und es ist schon erstaunlich, wie Menschen langsam aber sicher zu Tieren werden können, wenn sie aus ihrem Alltag herausgerissen werden und mit Blindheit geschlagen sind. Aber der Schreibstil von Jose Saramago gefällt mir so überhaupt nicht. Erstens finde ich es besser, wenn die Figuren in Büchern echte Namen haben und nicht "Der erste Blinde", "Die Frau des ersten Blinden", "Die Frau mit der dunklen Brille" etc. heißen - und so werden alle Akteure tatsächlich im gesamten Buch bezeichnet. Das führt dazu, dass die Sätze sehr lang werden. Aber was ich noch schlimmer fand: Es gibt im ganzen Buch keine Anführungszeichen oder wörtliche Rede. Jeder gesprochene Satz wird hinter ein Komma gesetzt und groß angefangen. Das ist für mich als akribische Korrekturleserin vieler (allerdings wissenschaftlicher) Bücher der reine Horror gewesen. Wer darauf keinen Wert legt, der sollte sich das Buch auf jeden Fall kaufen. Ansonsten ist es schwer lesbar durch die vielen langen Sätze.
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am 28. November 2004
Nach den vorangegangen Rezensionen bleibt für mich eigentlich nur zu sagen: Man braucht für die Story starke Nerven. Meine Angewohnheit, Hörbücher abends im Bett zu hören habe ich mir in diesem Fall schnell abgewöhnt. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und gibt jedes schonungslose Detail der Umstände einer erblindeten Stadt wieder. Es wird reichlich unappetitlich, aber womöglich fesselt gerade das ;-)
Das Buch ist in der Audio-Ausgabe meiner Meinung nach gigantisch gut vorgelesen und fördert die Gänsehaut, die einem ohnehin durch die drastischen Geschehnisse entsteht...
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am 21. Mai 2008
Das Buch zieht einen sofort in den Bann und man verschlingt es regelrecht, um zu wissen, wie es weitergeht!
Es ist ein erschreckender Roman, der durch seine Sprache wunderbar des Lesers Vorstellungsvermögen aktiviert und so das Gefühl vermittelt, Teil der Handlung zu sein.

Diejenigen Leser, die allerdings auf eine Erklärung und den Grund der Erblindung warten, werden enttäuscht...denn es bleibt ein Aufzeigen des fehlenden Sehvermögens und deren Schwierigkeiten, ohne warum & wieso.

Dennoch empfehlens- und lesenswert!
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am 3. Dezember 2010
Nach dem mir das Buch mehrfach empfohlen wurde als "eines der besten Bücher die sie je gelesen haben" hab ichs mir dann auch gekauft. Ein Kaugummi ist nix dagegen. Am Anfang -wenn man sich in den Stil reingelesen hat- sehr interessant und spannend was wohl passieren wird. Dann zieht es sich einfach nur hin wird wieder etwas spannend und zieht und zieht sich. Der einzige Grund warum ich es zu ende gelesen habe war das ich mir dachte wenn ich schon so weit gekommen bin dann durch damit... Ich denke einfach nur - gott sei dank - wurden keine kompletten Satzzeichen verwendet sonst hätte das Buch vielleicht 100SEiten mehr.

Einfach nur langweilig, aber anhand der Rezessionen kann man es wohl nur lieben oder hassen...
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am 26. November 2003
Auf der ersten Seite wird man von diesem Roman gepackt und nicht mehr los gelassen. Fasziniert, angewiedert und neugierig verschlingt man die Seiten und entdeckt unglaubliche schöne aber auch grausame Seiten des Menschseins.
Man fragt sich die ganze Zeit: Wie endet das?
Doch genau das Ende ist etwas enttäuschend. Darum nur 4 Sterne
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am 31. Oktober 1999
Dieser Roman erfordert einen geduldigen und aufmerksamen Leser, der sich auch nicht durch langweilige, in die Länge gezogene Szenen irritieren lässt. Doch Geduld wird bekanntlich belohnt, was auf dieses Werk ebenfalls zutrifft.
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am 10. April 2008
Und da wäre schon eins der überschätzten Bücher...

Also als Erstes, für mich die Fähigkeit des Autors alle
Ausscheidungsvogänge und ähnliches naturalistisch zu beschreiben nicht unbedingt etwas positives über das schriftstellerische Talent des Autors aussagt. Schon eher im Gegenteil.

Und ganz ehrlich, habe ich mehr bei so einem Thema, das so viel an unerwarteten Spannungen und Möglichkeiten offen hält, erwartet. Die Tatsache, dass die Grenze zu Unmenschlichkeit und unvorsteelbaren Grausamkeit in unseren Spezies eher eine Täuschung der sog."Zivilisation" ist, ist weder neu noch überraschend. Man brauche nur die Geschichtbücher zu lesen. Oder Autoren wie Franz Kafka oder Romain Gary. Oder diversen Dystopien. Oder über das Milgram Experiment - Menschen sind das, was sie sind und definitiv nicht mehr.
Genau aus diesem Grund habe ich mehr von dem Buch erwartet - nicht mehr an Beschreibung der Einzelheiten des Verfalls, sondern etwas anderes...

Und dann noch dieser Schreibstil... Teilweise hat es sehr gut gepaßt - man konnte sich nicht mehr sicher sein, wer spricht oder was genau passiert - so wie die Blinden, man verlor irgendwie die Orientierungsmöglichkeiten. Aber das er das immer benutzt hat, also man kann sich innerhalb eines Buches auch an verschiedenen stillistischen Mitteln bedienen, passend zur Absicht und Wirkung auf den leser - hier war es nicht der Fall.

Chehov, Anton Pavlovich, sagte vor einer Weile: "Augen - sind der Spiegel der Seele". Wenn die Seele dunkel und taub ist, dann soll zumindest in den Augen das ewige Licht herrschen...
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