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  • Jago
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
12
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


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am 29. Juli 2017
Ralf verarbeitet die Themen von Othello, MacBeth, Romeo & Julia und Ein Sommernachtstraum zu einer Geschichte über liebe und betrug. Großes Drama, Kartoffelnasen und Schwuler Sex. Was will man mehr?
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am 5. Juni 2003
Zum Brüllen. König entführt einen mit seinen Knollennasen ins Mittelalter und gibt uns u.a. eine Vorstellung, wie es in der Schwulenszene wohl zugegangen ist - einerseits picklige, pockennarbige Gewalttäter, die sehr trinkfest sind und andererseits verhuschte Hofschranzen, die Meister im Intrigieren sind. Alles wieder stark übertrieben, aber wohl mit einem Körnchen Wahrheit! Allerdings dürfte auch Wunschdenken im Kopfe Königs eine Rolle gespielt haben - besonders bezüglich gutaussehender Südsee-Exoten mit behaarter Brust etc.
Das Beste ist: Man muß kein einziges Shakespeare-Stück kennen, um Spaß an dem Buch zu haben! Es handelt sich um eine geniale Vermischung diverser Shakespeare-Dramen, auf die man so Appetit bekommt - jedem Kapitel wird ein Zitat aus einem Drama vorangestellt. Sehr schön!
Die Shakespearsche Liebes- und Eifersuchtsdramatik mit ihren äußerst abgründigen Gefühlen wird einem hier einmal anhand von hysterischen, verknallten Schwuchteln nahegebracht - und das funktioniert prächtig!
Die Akteure sprechen, wenn`s spannend wird, im Shakespeare-Jargon, was den besonderen Reiz des Buches ausmacht und ihm zugleich eine edle Note verleiht - genial. Wer hätte gedacht, daß Knollennasen und dramatische Dichtung so wunderbar Hand-in-Hand gehen können?!
Zeichnerisch steigert sich König in besonders abwechslungsreiche Technik. So z.B. bei ausgefeilten Landschaftsbildern, die sehr stimmungsvoll sind, scharf-unscharf bei Massenszenen, sowie uneinheitlicher Größe der Comic-Bilder auf einer Seite. Sehr abwechslungsreich - toll.
Erstklassiges Comic Made in Germany.
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am 8. Mai 2002
... zeichnen dieses reife Werk aus. Unbekümmert plündert König Shakespeares Werke, verwuschelt sie zu einem furiosen mittelalterlichen Liebesdrama, das sich von Londons Lederkneipen über die schrill verfummelte Theaterwelt bis hin zu heissen Südseestränden zieht.
Obwohl durch und durch respektlos, zieht sich die Liebe zu den Orginalen merklich durch das ganze Comic, das König als Bonbon noch mit hochinteressanten Anmerkungen zu Shakespeare und seiner Zeit gespickt hat.
Hauptperson Tom Pope (der einem gewissen Paul Niemöser zum Verwechseln ähnlich sieht) spielt Theater, nimmt befremdende fernöstliche Drogen wie etwa Kaffee, liebt einen Mohren, fällt einer Intrige zum Opfer, leidet, stirbt und lebt doch ewig.
In uns allen, die wir ein bischen wie Konrad oder Paul sind, egal ob Hette oder Homo.
Ich kenne so ziemlich jedes Werk von Ralf König und "Jago" ist in meinen Augen eines der phantasievollsten und stimmungsvollsten, dramatischsten wie auch komischsten seiner Bücher.
Uneingeschränkt zu empfehlen.
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am 25. Mai 2012
Ich mag Ralf König wirklich. Ich habe viele seiner Werke und schätze wohl eher seine intelligente, humorvolle und durchaus auch kritische Seite. "Lysistrata", "Wie die Karnickel" oder auch "Dschin Dschin" schätze ich also mehr als die brachialen Werke wie "Kondom des Grauens", aber auch die haben einen Platz in meiner Sammlung.

Jago hingegen konnte mich überhaupt nicht ansprechen. Mir gefallen weder die (für mich) zu dunklen Zeichnungen noch die Geschichte (da Kann König nur tw. etwas dafür, allerdings hat er sich ja den Stoff ausgesucht und seine bisherigen Adapationen haben ja vor Witz, Herz udn geist nur so gesprüht) noch der fehlende Witz.

Für mich fühlt sich dieser Comic äußer zäh, dunkel und langweilig an. Schade irgendwie, das gab's bisher für mich bei Ralf König noch nicht. Und die geringe Anzahl der Rezensionen lassen auch nicht darauf schließen, dass dieser Comic der Renner ist.

Fazit: mit anderen Büchern von ihm einsteigen. Nur für Fans, die wirklich alles zuhause stehen haben wollen.
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Für die, die in ihrem Willy nicht so sicher sind findet sich am Ende des Buchs eine umfängliche Verweisliste, damit man sich besser zurecht findet. Hier hat sich jemand wirklich Mühe gegeben und am Ende erklärt uns Ralf König auch noch, warum er gerade Shakespeare genommen hat.

Darf man das eigentlich? Eine Ikone der Weltliteratur für ein Schwulencomic durch den Kakao ziehen? Nun, ich finde schon. Vor allen Dingen, wenn man es mit einem so offenen Auge und soviel Liebe zur Sache tut, wie König in diesem Fall. Hinzu bekommt man noch einen schönen Einblick in das Leben im London der Elisabethanischen Zeit, was auch sehr reizvoll ist. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Shakespeare hieran selbst seinen Spaß gehabt hätte. Ganz sicher.
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am 10. September 1999
Shakespeare ist groß im Kommen. War er in "Shakespeare in Love" noch als Casanove zu sehen, so muß er hier als Schwuler (was er natürlich bestreitet!) herhalten. Eine extrem witzige Geschichte über die Aufführung von "Hamlet" und wie es überhaupt zu dem Stück kam. Ein "König"licher Blick hinter die Kulissen der Theatertruppe. Für alle Unwissenden: Jago ist der Bösewicht im "Hamlet". Überhaupt werden wir Unwissenden großzügig behandelt, so findet sich im "Abspann" ein großer Index, welche Szenen im Comic aus Shakespeares Stücken gemopst wurden. Schwule Geschichte auf literarisch hohem Niveau. Auch ist der Comic nicht so hart, wie "Dicke Dödel" (wenn das nicht zweideutig klingt), nein, das ganze ist sehr familientauglich und heterofreundlich. Also keine detailierten Zeichnungen verschiedenster Körperteile. Selbstverständlich deshalb aber nicht wenig witzig. Die Intrigen am Hofe und im Theater sind einfach zu köstlich gezeichnet und geschildet. Wie kommt König nur immer wieder auf seine abgefahrenen Ideen? Erneut wälzt er sich in Stereotypen und Klischées, um diese ad absurdum zu führen. Ja, vielleicht wirklich ein Comicheft für den Deutsch- oder Englischleistungskurs. Gezeichneter Anspruch. Eine ideale Tragödie mit all ihren klassischen Elementen, die Shakespeare in nichts nachsteht. Und wenn am Ende doch der Vorhang fällt, stehen wir geschlossen auf und rufen: "da capo! da capo!" (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 17. Oktober 1999
Ralf König ist der unumstrittene Meister des Schwulencomics ("Der bewegte Mann", "Das Kondom des Grauens"), und er geizt in der Regel nicht mit Deutlichkeit in Bild und Wort. Wer jedoch beispielsweise sein Buch "Dicke Dödel 1 - Bullenklöten" kennt, wird zumindest was die Deutlichkeit der Bilder angeht etwas enttäuscht. König versieht seine Helden zwar mit gewohnt derben Dialogen, unterlässt aber pornographisch anmutende Elemente in seinen Zeichnungen gänzlich.
Die Handlung ist an verschiedene Shakespeare-Dramen angelehnt, man kann ihr aber zu jeder Zeit gut folgen. Freunden von William Shakespeare bietet Ralf König einen ausführlichen Quellennachweis, der angibt, welche Teile der Story aus welchem Drama oder Sonett stammen. Als Gastzeichner tritt der "Kleines Arschloch"-Schöpfer Walter Moers auf.
"Jago" hat zwar einen gewissen Reiz durch die Porträtierung von Schwulen ("Sodomiten") im elisabethanischen England, leidet aber meiner Meinung nach unter seiner Textlastigkeit. Unter dem Strich ist das Buch sicher immer noch lesenswert, zählt aber bestimmt nicht zu den besten Comics von Ralf König.
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am 2. März 2009
Hallo Herr König,
ich wollte Ihnen nur mal sagen, dass Sie hiermit eines Ihrer Meisterstücke abgeliefert haben. Diese Geschichte ist witzig, leidenschaftlich, romantisch, verträumt und überraschend.
Viele Grüße,
Tigerchen :-)
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am 28. Januar 2014
Ein typisches Ralf-König-Buch. Zum Schreien komisch, regt es eindeutig zum Schmunzeln und Nachdenken an: Über die eigenen und fremden Verhaltensmuster der Menschen. Ich mag seinen Humor.
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am 12. März 2013
Vielen Dank - es hat wunderbar geklappt. Die Produkt sind so - wie es beschrieben war. Ich bin insofern sehr zufrieden.
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