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am 26. Oktober 2002
Ich mag Camus, und ich mag (Süd-)Amerika - nur habe ich beide bisher nicht in Verbindung gebracht. Diese Reisetagebücher fallen mir spät (ausgerechnet nach einer Reise in die Anden) in die Hände und meine Erwartung war gross. Die erste Reise führt C. nach Nord-, drei Jahre später (1949) die zweite nach Südamerika. Ich habe mit der zweiten begonnen. Was ich ansonsten an C. schätze (viel) habe ich nicht gefunden; das Vorwort (Lesen Sie's hinterher!) deutet an, hier gibt es Authentisches und Unkorrigiertes, bewusst Alltägliches. Wir treffen auf einen psychisch und physisch völlig ausgelaugten C. (Wer hier an den Schwarzen Tod denkt, kann beruhigt werden!), der sich, ohne wirkliche Eindrücke seiner Umgebung zu gewinnen, einer scheinbar unendlichen Weitergabe unter brasilianischen, uruguayanischen, argentinischen und chilenischen Gehirnadvokaten ergibt, die ihm die Luft rauben. So erfahren wir von dem Kulturschock, den er sicher gehabt hat, wenig; mehr von den Leiden C., seiner Krankheiten, erstaunlich deprimiert. Wäre es nicht ungeheuerlich, läse er sich an einigen Stellen wie Proust. Darunter jedoch, hier wie dort, ein tiefer Blick in einen schmerzenden gebärenden Geist.
Nordamerika stellt C. vor einen Test; er mag es nicht, weiss aber, das er es in ein paar Tagen mögen wird. Ihm fehlt eine Gefühlsregung dabei, eine wirkliche. Es ist die Oberflächlichkeit der USA, die ihn zweifeln lässt an einem Land, dass soviel Dynamik und Gesundheit ausstrahlt. „Sie sind sich des wahren Problems nicht bewusst, und doch ist ihre Sehnsucht offenkundig. In diesem Land, wo alles bemüht ist zu beweisen, dass das Leben nicht tragisch ist, haben sie das Gefühl eines Mangels. Diese grosse Anstrengung ist rührend, aber das Tragische muss verworfen werden, nachdem man ihm ins Gesicht gesehen hat, nicht vorher." Aber viele schöne Momente, die auch C. das Tragische verlieren lassen. Immer Momente der Schönheit, nie Momente der Liebe.
Die Reisetagebücher von Albert Camus stehen meiner Ansicht nach völlig ausserhalb seines sonstigen Werkes. Das macht Sie sehr interessant und den Menschen Camus greifbarer, menschlicher. Aber ich werde auch in Zukunft ihn und (Süd-)Amerika nicht in Verbindung bringen.
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am 23. Februar 2013
Das Buch enthält Albert Camus' Reisebeschreibungen in die USA von März bis Mai 1946 und nach Südamerika von Juni bis August 1949. Es ist wie ein Tagebuch angelegt, und im Großen und Ganzen macht Camus täglich seine Aufzeichnungen, die seine Begegnungen mit anderen Menschen, seine persönlichen Eindrücke, seine Wahrnehmung der Umgebung und seine Aktivitäten festhalten. Es sind ehrliche Berichte und schon deshalb empfehlenswert.
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am 18. April 2002
Auf 124 Seiten komprimiert, bieten diese kurzen Tagebucheintragungen bzw. Fragmente, Einblick in Albert Camus Reisealltag. Akribisch genau dokumentiert, oft lakonisch und erbarmungslos offen, äußert sich Camus kurweilig zu Personen und Ereignissen, die seine Wege kreuzten. Für geneigte Camus Leser ein "Muß", aber auch für die kurzweilige Unterhaltung bestens geeignet!
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