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Kundenrezensionen

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am 1. August 2009
Es ist mit Abstand eines der besten Migränebücher, die ich bisher gelesen habe.Es hilft als Betroffene/r Verständnis für den eigenen Migränetyp zu bekommen und gegebenfalls zu lernen und zu akzeptieren, damit umzugehen.Ich wünsche allen Migränikern Erfolg denn jeder Anfall ist einer zuviel!
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am 15. Juni 2017
Das Buch klärt auf über die angsteinflösenden Migräne-Aura-Sehstörungen. Man kann gelassener die Störung abwarten, bis sie vorbei geht.Spitze Autor Oliver Sacks.
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Seit sehr vielen Jahren habe ich immer wieder Sehstörungen, die in Abständen von wenigen Wochen plötzlich auftreten, jedes Mal rund 30 Minuten andauern und stets nahezu gleich ablaufen. Ganz unvermittelt erscheint zunächst ein heller Fleck in der Mitte des Gesichtsfeldes, der bei geöffneten und geschlossenen Augen gleichermaßen erkennbar ist und das Lesen eines Buches oder auch eines Verkehrsschildes bereits erschwert, ja fast unmöglich macht. Danach dehnt sich dieser Fleck allmählich aus, bewegt sich zum Rand des Gesichtsfeldes hin, bildet schließlich eine Art Kreis mit einem Kreisrand in Zickzackform, der längere Zeit flimmert und sich am Ende langsam auflöst. Begleitet wird dies durch leichte Kopfschmerzen.

Im Laufe der Zeit habe ich zahlreiche Augenärzte und Internisten befragt, um welche Krankheit es sich handeln könnte. Alle haben gesagt, die Ursache wären wohl Durchblutungsstörungen im Gehirn. Das hat mir ordentliche Sorgen bereitet, denn, hört man eine solche Aussage, befürchtet man schnell, einmal einen Schlaganfall oder eine Gehirnblutung zu erleiden. Kein Arzt hat mir Klarheit verschaffen und die Sorgen beseitigen können.

Vor einiger Zeit bin ich auf das Migräne-Buch von Oliver Sacks gestoßen, eigentlich zufällig, weil ich bereits andere interessante und unterhaltsame Bücher von Oliver Sacks gelesen hatte. Ich war begeistert: Auf vielen Seiten dieses Buches ist das beschriebene Phänomen der Sehstörungen ausführlich erklärt. Es handelt sich um Migräneskotome, einer speziellen Ausprägung der Reaktionen bei einem Migräneanfall. Offenbar haben viele Menschen mit diesem Problem zu tun, wobei die im Gesichtsfeld entstehenden Muster nicht immer gleich sind. Manche Laienkünstler haben die bei ihnen auftretenden Muster gemalt, es gibt sogar Ausstellungen darüber.

Dank Oliver Sacks weiß ich nun, was hinter meiner Krankheit steckt und dass ich sie zwar nicht beseitigen kann, mir aber auch keine großen Sorgen machen muss.

Das Buch beschreibt nicht nur die Ausprägung, unter der ich leide, sondern enthält das gesamte Wissen zum Thema Migräne: von der einfachen Migräne, über Migräne-Äquivalente, die Ursachen bis hin zu den Behandlungsmöglichkeiten. Viele Fallgeschichten und der angenehme Sprachstil lockern den manchmal etwas trockenen Stoff auf. Das Buch ist jedem absolut zu empfehlen, der mit Migräneanfällen zu tun hat, ganz besonders denjenigen, die immer wieder mit Migräneskotomen zu kämpfen haben.
11 Kommentar| 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2015
Für mich gibt es kein besseres Buch zu dem Thema. Sicherlich nicht topaktuell, aber seine Fallgeschichten sind einfach einzigartig. Wer ein Buch sucht, das sich knapp mit dem Grundthema befasst, ist allerdings meiner Meinung nach nicht so gut beraten. Wer sich jedoch nicht von Fachbegriffen abschrecken lässt und sich als Migräne-Geplagter auf der Suche nach neuen Anreizen oder Blickwinkeln befindet, sollte sich dieses Buch mal anschauen.
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am 16. Juni 2013
sacks ist gut im aneinanderreihen von geschichten, das kennen wir aus seinen "neurologischen fallgeschichten" z.b. Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte,Der letzte Hippie. er zeigt bisher unbeachtete blickwinkel, lenkt die aufmerksamkeit auf unglaubliche details, entwirft spektakuläre hypothesen - kurz: er kann seinen leser fesseln und informieren.

leider ist die anhäufung von vielen interessanten einzelinformationen nicht automatisch immer interessant zu lesen. vor allem in werken, in denen sich sacks auf einzelphänomene konzentriert, wird deutlich, dass er nicht in der lage ist, seine informationen mit einem roten faden zu verbinden. zuletzt habe ich diese beschwerde schon bei Der einarmige Pianist: Über Musik und das Gehirn geäußert, und hier wurde ich darin bestätigt.

einige kritikpunkte:

im vorliegenden werk hat mir (als laie auf dem gebiet) zum beispiel eine definition der migräne gefehlt. warum gehören so unterschiedliche krankheitsbilder wie eine aura ohne kopfschmerzen und der clusterkopfschmerz in ein und dieselbe kategorie? aus verschiedenen andeutungen kann ich mir zusammenreimen, dass der gemeinsame nenner die beteiligung des vegetativen nervensystems ist - aber wirklich erklärt wurde es nicht.

und wie der autor auf seine hypothese der tiefenpsycholgischen erklärung der krankheit kommt, wird auch nicht wirklich klar. während er die "konkurrenz" aufgrund methodischer schwächen der angeführten studien zerpflückt, führt er zur bestätigung seiner eigenen hypothese keine einzige experimentelle studie an, sondern nur einige fallbeispiele.

interessant, aber viel zu lang ist für mich der teil über visuelle aura-phänomene. zig patientenbeispiele aus seiner eigenen praxis werden aufgezählt, dazu kommen noch viele beispiele aus der literatur aller zeiten, und als ob es noch nicht genug wäre, muss er im nachtrag noch die neuen patienten, die er in den letzten jahren beobachtet hat, beschreiben. angesichts der tatsache, dass sich diese aura-phänomene gleichen, ist das eindeutig zuviel des guten!

und a-propos nachtrag: die überarbeitung des buches für die neueste ausgabe ist auch nicht wirklich ein beispiel für liebevolle arbeit: im letzten kapitel zu schreiben "übrigens, das was ich in den vorigen kapiteln verteidigt habe, glaube ich jetzt selbst nicht mehr" ... da macht er es sich schon recht einfach.

fazit:

nach dieser schimpftirade ist es fast nicht zu glauben - aber ich möchte trotzdem eine empfehlung aussprechen. viel information für laien und betroffene (wie es für fachleute ausschaut, kann ich nicht beurteilen), man muss halt manchmal querlesen oder sich selber was zusammenreimen. es könnte eindeutig schlimmer sein ...
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am 6. Juli 2000
Das Buch ist sehr Umfangreich und sicher nicht unbedingt geeignet, es sich von vorne bis hinten, also in einem Rutsch durchzulesen. Warum auch? Man findet zu allen Themen dieser komplexen Krankheit sachkundige und verständlich geschriebene Hinweise, die man gut sortiert im Inhaltsverzeichnes auffindet und sich je nach Interesse durchliest. In der vorliegenden, überarbeiteten und erweiterteten Fassung kommen sogar neuste Kenntnisse aus aktuellen Bereichen der Physik (Chaos-Theorie) zu Wort. Besonders gefällt mir O. Sacks Betonung der Migräne-Aura. Als Aura bezeichnet man Symptome, die klassiche Migräne-Attacken einleiten: es sind neurologische Reiz- und Ausfallerscheinungen, die in ihrer Heftigkeit und Fremdartigkeit die folgenden Kopfschmerzen und vegetativen Begleiterscheinungen der Migräne oftmals übertreffen. Zu diesem Thema findet man keine vergleichbare Lektüre!
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am 17. Juli 2015
Das Buch ist vor allem für Betroffene sehr lesenswert. Viele eigene Erfahrungen werden bestätigt und versucht zu erklären.Das beste Buch über Migräne, das ich kenne.
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