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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
6
4,5 von 5 Sternen

am 15. September 1999
Es ist schön mal etwas zu lesen, was sich Einstein ausgedacht hat und was man sofort verstehen kann. Leopold Infeld und Albert Einstein haben hier einen sehr guten Überblick über die Entwicklung der Physik gegeben. Mir haben am besten die Teile gefallen, die Aussagen darüber machen, was man beobachten könnte, wenn man in der Lage wäre, die Erde zu verlassen oder was passieren würde, wenn man schneller als der Schall fliegen könnte. Diese Abschnitte wirken aus heutiger Sicht eher niedlich. Um so erstaunlicher ist es, was sich die Physiker überlegt haben, bevor all dies möglich war und dass all das, was sie da ausgeheckt haben, auch noch bestätigt wurde. Trotz der relativ wenigen Illustrationen ist das Buch außerordentlich verständlich geschrieben und als solches ein Muß für jeden, der in irgendeiner Art Interesse an der Physik hat. Auch wird einem bei dem einen oder anderem Gedankenexperiment die Genialität des Albert Einstein bewußt. Gerade in der Einfachheit seiner logischen Schlüsse liegt diese Faszination, dennoch führt diese strikte Logik den menschlichen Verstand oft an seine Grenzen (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. Mai 2013
Albert Einstein war offensichtlich auch ein Genie in der Methodik, wie man Physik erklärt. Ich habe Physik noch nie so anschaulich erklärt bekommen. Ich finde es sehr traurig, dass dieses Buch nicht mehr neu aufgelegt wurde.
Wer sich für physikalische Zusammenhänge interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
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am 29. Mai 2003
Infeld und Einstein zeichnen in ihrem Buch mit knappen Strichen den Werdegang der Physik nach. Sie verzichten dabei ausdrücklich auf jede Mathematik und gelangen mühelos von den Anfängen bei Galilei und Newton bis zur Quantenphysik, wobei die zur Illustration verwandten Beispiele - rollende Kugeln, Schiffe, die an einer Küste entlang fahren, oder frei fallende Aufzüge - immer anschaulich und so plausibel sind, dass ein Nicht-Verstehen wohl unmöglich ist.
Die Erläuterung der Relativitätstheorie hingegen, also das, was man von diesem Buch vermutlich am sehnlichsten erwartet, ist leider eher dürftig: Bei der speziellen Relativitätstheorie nennt er die Ausgangslage und die neuartigen Ergebnisse, die dazwischenliegenden Überlegungen werden jedoch glatt überschlagen. Und das ausgerechnet von Einstein!
Auch die Quantenphysik ist ein wenig undurchsichtig dargestellt, was aber vielmehr an der Materie selbst als in der Beschreibung liegt; wer kann sich schon unter „vieldimensionalen Wahrscheinlichkeitswellen" etwas vorstellen? Nichtsdestotrotz erhält man auch hier einen ausgezeichneten Eindruck von dem, was die Physiker-Clique so ausgetüftelt hat.
Respekt.
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am 21. Dezember 2009
Es ist nicht vielen Wissenschaftlern gegeben, komplexe Sachverhalte in einer auch dem Laien verständlichen Sprache zu erklären. Albert Einstein bildet da eine Ausnahme. Gemeinsam mit seinem Kollegen Leopold Infeld skizziert er im vorliegenden Buch "in großen Zügen die Bemühungen des Menschengeistes um eine Aufklärung der Zusammenhänge zwischen Ideen- und Erscheinungswelt". Das Buch versteht sich nicht als Physiklehrbuch, sondern als "anspruchslose Plauderei" für Leser mit Interesse an physikalischen und philosophischen Gedankengängen. "Der Leser mag es langweilig oder interessant, eintönig oder packend finden; unser Ziel ist auf jeden Fall dann erreicht, wenn diese Blätter ihm einen Begriff geben von dem ewigen Ringen des schöpferischen Menschengeistes um ein tieferes Verständnis der die physikalischen Phänomene beherrschenden Gesetzte". Drei Bildtafeln und 75 Abbildungen veranschaulichen die Erläuterungen.

Aufstieg des mechanistischen Denkens

Einstein vergleicht die Arbeit eines Physikers mit der Geduld eines Detektivs, der die einzelnen Puzzlesteine aneinanderfügt. Dabei darf er sich nicht durch intuitive Schlüsse täuschen lassen, wie bereits Galileo Galilei bemerkte. Newton verdanken wir die Erkenntnis der Gravitation und das Trägheitsgesetz, wonach jeder Körper in seinem Ruhezustand verharrt, bis Kräfte auf ihn einwirken. Coulomb entdeckte 100 Jahre nach Newton, dass die elektrischen Kräfte ähnlich den Körpern von der Entfernung abhängen. Im 19 Jahrhundert waren die Wissenschafter der Auffassung, dass die Energie des Weltalls unveränderlich sei: "Wir haben also jetzt zwei Substanzbegriffe", schreibt Einstein, "Materie und Energie. Für beide gibt es Erhaltungsgesetze: ein isoliertes System kann weder seiner Masse noch seiner Gesamtenergie nach einer Veränderung erfahren". Einstein fasst zusammen: Die Bewegung eines Körper wird nach der mechanistischen Erklärung durch seine Lage und die auf ihn einwirkenden Kräfte bestimmt. Die Kräfte wiederum hängen von der Entfernung ab.

Niedergang des mechanistischen Denkens

"Fast jeder große wissenschaftliche Fortschritt ergibt sich aus der Krise einer überalterten Theorie". So auch in diesem Falle. Galileo mutmaßte, dass das Licht "doch ein wenig Zeit braucht" auch wenn es sich für uns unendlich schnell auszubreiten scheint und Huygerns, ein Zeitgenosse Newtons, sprach in seiner Abhandlung von den Wellen des Lichts und damit von Energie und nicht von Substanz. Doch wenn Licht aus Wellen besteht, benötigt es dann zur Ausbreitung nicht eine Substanz, ähnlich den Schallwellen? Man glaubt im sogenannten Äther die notwendige Substanz entdeckt zu haben. Ein Trugschluss, wie sich zeigen sollte. Einstein resümiert: "Unser Wissen erscheint im Vergleich zu dem der Physiker des 19 Jahrhunderts beträchtlich erweitert und vertieft, doch gilt für unsere Zweifel und Schwierigkeiten das gleiche".

Kraftfeld und Relativität

Maxwells Feldgleichungen bezeichnet Einstein als "das bedeutendste Ereignis in der Physik" seit Newton. Elektrischer Strom erzeugt ein Magnetfeld und umgekehrt entsteht durch die Veränderung des Magnetfeldes ein Induktionsstrom. Während Newtons Gesetzte für Materie mit großen Abständen gilt, beschreibt Maxwell die Gesetzte der elektrischer Felder, die räumlich benachbart liegen. Ende des achtzehnten Jahrhunderts entdeckte der deutsche Physiker Hertz, dass sich elektromagnetische Wellen mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Die Schlussfolgerung, dass Lichtwellen elektromagnetischer Natur sind, liegt nahe.

Einstein gibt sich bescheiden, wenn er auf seine Errungenschaft, die Relativitätstheorie zu sprechen kommt. Er beschreibt, die Probleme, mit denen die Wissenschaft zu Beginn des 20 Jahrhunderts kämpfte mit folgendem Beispiel: Ein Mann auf einem Dampfer bewegt sich mit 3 Stundenkilometer. Das Schiff selbst fährt 30 Stundenkilometer. Ein Beobachter an Land würde feststelle, dass der Mann sich in Summe mit 33 Stundenkilometer bewegt. Hat der Mann jedoch eine Taschenlampe, so würde die Geschwindigkeit des Lichts für den Beobachter 3 Stundenkilometer schneller sein, als die Lichtgeschwindigkeit. Einstein erklärt aber, dass alle Anzeichen darauf hindeuteten, dass die Lichtgeschwindigkeit für alle Beobachter gleich sei.

Wie lässt sich dieser Widerspruch lösen? So unglaublich es klingt: Die Uhren gehen in unterschiedlichen Systemen anders! Doch damit nicht genug: Auch Materie verändert sich mit der Änderung der Geschwindigkeit. Je schneller sich ein Körper bewegt, desto kleiner wird die Materie! Ein Köper der Lichtgeschwindigkeit erreicht, verschwindet vollkommen. "Nach der Relativitätstheorie kann nämlich kein materieller Körper die Lichtgeschwindigkeit überschreiten". Verschwinden ist das falsche Wort, die Materie wandelt sich in Energie: "Masse ist Energie, und Energie besitzt Masse". Einsteins berühmte Formel e = mc2 (Energie = Masse multipliziert mit dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit) wurde geboren. Der Zusammenhang von Zeit, Masse und Energie ist in der Speziellen Relativitätstheorie beschrieben.

Einstein vervollständigte die Spezielle Relativitätstheorie zur Allgemeinen Relativitätstheorie durch Einbeziehung der Gravitation. Licht besitzt Energie, Energie besitzt Masse und Masse unterliegt der Gravitation. Folglich werden Lichtstrahlen durch die Gravitation abgelenkt. Einsteins Formeln belegen zudem, dass nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Gravitation Einfluss auf Zeit und Raum nimmt: "Unsere Welt ist nichteuklidisch". Die geringfügige Abweichung der Merkurbahn von Newtons Gravitationsgesetz beweist die Allgemeine Relativitätstheorie. Newtons Gesetz ist nicht falsch, aber eben nur ein Grenzfall der Relativitätstheorie.

Leider versagen Maxwells Gleichungen und Einsteins Relativitätstheorie bei sehr, sehr großen Energiemengen, wie sie z.B. beim Urknall auftreten.

Quantentheorie

Fast zeitgleich mit der Relativitätstheorie entstand die Quantentheorie. Sie basiert auf der Beobachtung, dass viele Naturphänomene, die flüchtig betrachtet als kontinuierlich erscheinen, sich bei näherer Betrachtung aus nicht teilbaren Kleinstmengen (Elementarquanten) zusammensetzten. "Die Materie hat eine körnige Struktur". Auch Licht kommt nur in Quanten vor. Bis heute ist jedoch die Frage nicht beantwortet, ob Licht aus Wellen oder Photonen besteht, da es sowohl Argumente für die eine wie für die andere Annahme gibt.

In der Quantentheorie werden keine Einzelfälle betrachtet, sondern Wahrscheinlichkeiten berechnet. Beim Zerfall eines radioaktiven Stoffes gibt die Quantentheorie Auskunft wie viele Atome in der nächsten Sekunde zerfallen, ohne die betroffenen Atome benennen zu können.

Doch auch die Quantentheorie gibt nicht auf alle Fragen Auskunft. Leider ist es bislang trotz aller Fortschritte nicht gelungen, eine Brücke von der Relativitätstheorie zur Quantentheorie zu schlagen. "Für die Naturwissenschaft wird es niemals eine Erfüllung geben. Jeder bedeutende Fortschritt wirft neue Fragen auf. Jede Entwicklung legt über kurz oder lang neue, noch schwerer überwindbare Klippen frei".

Wunderschön sind Einsteins Schlussworte: "Alle unsere Bemühungen ... werden getragen von dem ewigen Drang nach Erkenntnis, dem unerschütterlichen Glauben an die Harmonie des Alls, der immer stärker wird, je mehr Hindernisse sich uns entgegentürmen".
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am 16. März 2000
Das beste Buch über den Zusammenhang der verschiedenen physikalischen Disziplinen, das ich je gelesen habe. Hätte mir gewünscht, dieses Buch bereits während meiner Schulzeit an der gymnasialen Oberstufe entdeckt zu haben: So manches hätte sich mir einfacher erschlossen. Erstaunlich übrigens, daß zwei hochbegabte Theoretiker wie Infeld und Einstein nicht abgehoben, sondern wirklich allgemeinverständlich komplizierte Sachverhalte darlegen. Ein MUSS für jeden Abiturienten und ein SCHMAUS für jeden physikalisch Interessierten.
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am 12. Januar 2006
Dieses Buch stellt in einer für Laien verständlichen Weise die Entwicklung der Physik dar. Dabei verzichten die Autoren komplett auf die Mathematik die hinter den Theorien steht und bedienen sich stattdessen einfacher, anschaulicher Beispiele. Infeld erläutert in diesem Buch einleuchtend die grundlegenden Ideen und Experimente der klassischen Mechanik, der Relativitätstheorie und der Quantentheorie und legt dabei auf Anregung Einsteins besonderen Wert auf das Vermitteln des physikalischen Erkenntnisprozesses. Die Zielgruppe dieses Buches sind sowohl physikalisch interessierte Laien, als auch Schüler der Physik, die sich für die Geschichte der Physik und für Themen die noch nicht behandelt wurden interessieren.
Natürlich kann man ohne Mathematik und mit einem Umfang von 250 Seiten keineswegs eine Vertiefung in die Materie, doch da die Autoren hier lediglich das Wesentliche der jeweiligen Theorien behandeln, schöpfen sie das Maximum ihrer Möglichkeiten aus.
Die Originalausgabe dieses Buches ist zwar schon 1938 erschienen, doch hat der Inhalt bis heute kaum an Aktualität verloren, da, wie gesagt, nicht nur die Physik im Vordergrund steht, sondern ebenfalls der Aspekt des physikalischen Erkenntnisprozesses.
Dieses Buch der populärwissenschaftlichen Literatur bietet dank seiner hohen Qualität einen sehr guten Einstieg in die Physik und in wissenschaftliches Denken, deshalb ist es definitiv eine Empfehlung wert.
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