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am 27. Oktober 2016
Das ist Muss das Buch, wenn man sich mit Tierethik und der veganen Bewegung beschäftigt. Ein Klassiker, der einfach und bildlich geschrieben ist. Peter Singer vermittelt kompetent einen Überblick über Tierversuche und Tierfabriken. Ich habe das Buch shcon öfters gelesen.
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am 27. April 2017
Bin eine leidenschaftliche Tierschützerin und finde, dass das Buch sehr gut geschrieben ist. Sehr informativ und lehrreich. Sollten mehr Menschen lesen, um die Welt und das Miteinander ein wenig besser zu verstehen.
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am 12. April 2016
Grundlagenliteratur, die von jedem/jeder TierrechtlerIn, und allen, die es werden wollen, gelesen werden sollte. Auch geeignet als Einführung ins Thema für den Ethikunterricht (ab der 6. Klasse).
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am 15. September 2017
Ein muss für jeden Tierliebhaber und ein Klassiker für die moderne Aufklärung. Das Buch ist in hervorragendem Zustand, trotz des Alters.
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am 1. September 2015
Muss man mal lesen und sich dann fragen, was der Mensch alles so treibt. Mich hat es jedenfalls in meiner Entscheidung, vor Jahren Vegetarierin zu werden, nur bestätigt. Da kommen unbequeme Wahrheiten ans Licht.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Januar 2016
Endlich ist das revolutionäre Buch "Animal Liberation. Die Befreiung der Tiere" von dem australischen Philosophen Peter Singer wieder auf dem deutschen Buchmarkt (und das zu einem relativ günstigen Preis!), versehen mit einem neuen Vorwort von 2015. Noch immer ist das Thema dieses Buches, die Tyrannei der Menschen über nichtmenschliche Tiere, in der philosophischen und tierschutzpolitischen Debatte brandaktuell und der Kampf um die Befreiung der Tiere von dieser grausamen Herrschaft wird sich wahrscheinlich noch über eine lange Zeit hinziehen. Seit dem ersten Erscheinen dieses Buches (im Jahre 1975) hat sich dank des Tierschutzes und der organisierten Tierrechtsbewegung und dem Umdenken und der Umstellung der Essgewohnheiten in einem Teil der Bevölkerung einiges für das Wohl der Tiere verbessert. Vereinzelte Verbesserungen in den Lebensbedingungen von kommerziell genutzten Tieren beruhen aber nach wie vor auf einer Ideologie, die die grundsätzliche Haltung gegenüber nichtmenschlichen Tieren prinzipiell nicht in Frage stellt. Sowohl grausame Tierversuche als auch die intensive Tierhaltung in der modernen, industriellen Tierfabrik, wo Millionen von Tieren jährlich missbraucht, ausgebeutet, gequält und getötet werden, sind trotz politisch etablierter Tierschutzorganisationen gang und gäbe. Das liegt zum einem an dem in der westlichen Welt tief verankerten Speziezismus, in dem die Interessen der eigenen Spezies moralischen Vorrang vor den Interessen der Mitglieder anderer Spezies haben. Zum anderen haben sich die Hoffnungen auf den etablierten Tierschutz, die Interessen von nichtmenschlichen Tieren auf der gleichen Ebene von Menschen zu berücksichtigen nicht erfüllt, da die meisten Tierschutzorganisationen, die mit dem Staat zusammenarbeiten, selber zu einem Teil dieses "Establishment" geworden sind und damit den radikalen Tierrechtsgedanken verwässert haben und mit kleinen politischen Reformen zur Beschwichtung und Gewissensberuhigung der breiten Bevölkerung beitragen, indem sie "der Öffentlichkeit den beruhigenden Eindruck vermittelten, mehr müsse nicht getan werden." Das Ergebnis einer solchen Beschwichtigungspolitik ist, dass sie zwar auf einzelne Vorkommnisse willkürlicher Grausamkeit gegenüber nichtmenschlichen Tieren öffentlich aufmerksam macht, die wiederum in der Bevölkerung, selbst bei Nichtvegetarieren und Nichtverganern, zur Empörung und Entrüstung führen, nicht aber die systematische, organisierte Grausamkeit und institutionalisierte Ausbeutung von nichtmenschlichen Tieren in der landwirtschaftlichen Intensivhaltung, in Versuchslaboratorien, Zirkussen, Zoos und bei der Jagd verhindern und verbieten konnte. Deswegen geht auch der Aufruf von Peter Singer an jeden Einzelnen von uns, aus ethischen Gründen dieses gesamte Herrschaftssystem zu unterlaufen, zum Beispiel die Erzeugnisse landwirtschaftlicher Tierhaltung zu boykottieren. Es geht dabei nicht sich selber zu einem Gutmenschen zu stilisieren und auf Maßstäbe absoluter Reinheit in Bezug auf alles, was wir essen und tragen zu insistieren, "sondern darum, der Ausbeutung der Tiere die wirtschaftliche Unterstützung zu entziehen und andere zu überzeugen, auch so zu handeln."

Eine erfreuliche Entwicklung im Umdenken der Umgehensweise des Menschen mit nichtmenschlichen Tiere, zeigt sich, unter anderem auch dank dieses Buches von Peter Singer, in der gegenwärtigen Philosophie, die "ihre ideologischen Scheuklappen abgeworfen hat." Die philosophischen Argumente für eine Gleichbehandlung von Menschen und Tieren in ethischen Fragen werden nicht mehr wie in der Vergangenheit von einer Minderheit der Philosophen aufgeführt. Im Gegenteil "es sind die selbstzufriedenen, unbegründeten Behauptungen, nichtmenschliche Tiere seien moralisch nicht von Bedeutung, die selten geworden sind." Auffassungen von früheren Generationen über die Tiere sind heute, nach Peter Singers Meinung, nicht mehr überzeugend, denn sie beruhen auf religiösen, moralischen und metaphysischen Voraussetzungen, die mittlerweile in der Philosophie und Wissenschaft veraltet sind. In seinem Streifzug durch die Geschichte des Speziezismus verweist Singer auf die zwei entscheidenden, prägenden Wurzeln in der westlichen Haltung gegenüber den Tieren: die jüdisch-christlichen Religion und die griechische Antike. Er zeigt auch die Alternativen (Montaigne, Bentham und Schopenhauer) macht aber gleich auf einen wichtigen Faktor aufmerksam: Selbst als relativ fortschrittliche Denker seit dem 18. Jahrhundert das Recht der Tiere auf eine gewisse moralische Berücksichtigung ihrer Interessen hervorgehoben haben, schreckten die gleichen Autoren die das Leid der Tiere beklagten, "mit der tief verankerten Gewohnheit zu brechen, das Fleisch anderer Tiere zu essen" und "zugeben zu müssen, nicht gemäß der Schlussfolgerungen ihrer eigenen moralischen Argumente zu leben." Die moralischen Skrupel und das Mitleiden mit den Tieren machten vor den Essgewohnheiten der Philosophen halt. Schopenhauer, inspiriert durch den Buddhismus und Hinduismus, beklagte die in der westlichen Philosophie und Religion vorherrschende Roheit in den Einstellungen zu den Tieren, sprach aber von der Notwendigkeit der Nutzung von Tieren zu Nahrungszwecken und Bentham, dessen utilitaristisches Moralkonzept Singer aufgreift, der über die Herrschaft des Menschen gegenüber nichtmenschlichen Tieren klagte, konnte deutlich unter sein übliches Argumentationsnniveau die Tötung von Tieren zu Nahrungszwecken moralisch als vetretbar halten, da der Tod durch unsere Hand "ein schnellerer und deshalb weniger schmerzvoller Tod als der, der sie im unvermeidbaren Lauf der Natur erwarten würde."

Auch wenn die Tiere inzwischen nicht mehr außerhalb der Sphäre der Moral angesiedelt werden, befinden sie sich aufgrund der moralischen Einstellungen der Vergangenheit, die tief in unserem Denken und in unserer Praxis verankert sind, immer noch in einem besonderen Bereich ganz am äußeren Rand, in einem Bereich, in dem ihre Interessen nur dann berücksichtigt werden, wenn sie nicht mit menschlichen Interessen in Konflikt stehen. Die Philosophie von Peter Singer ist nicht auf einen abstrakten, theoretischen Teil beschränkt, seine philosophische Argumente und Gedankengänge orientieren sich am täglichen Leben, sie beziehen sich auf etwas so Konkretes und Unmittelbares wie unser Essen (die Herstellung unseres Essens!)und können somit das Leben von zahlreichen Menschen ändern. Ich denke, dass erklärt den großen Erfolg dieses Buches: die Menschen werden aus ihrem beruhigenden speziezistischen Schlaf aufgeweckt, sie bekommen ein Problembewusstsein, und sie entdecken, dass das Essen genau wie die Sexualität in den Anfängen der Frauenemanzipation zum Politikum wird, zum sichtbaren, erkennenden Zeichen einer ethischen Entscheidung.

Das Besondere dieses Buches ist, das es zwischen Theorie und Praxis pendelt. In zwei längeren Kapiteln befasst sich Peter Singer mit zwei praktischen Beispielen von Speziezismus, den Tiersversuchen zu Forschungszwecken und der intensiven Tierhaltung zu Nahrungszwecken. Nicht als ob die anderen Arten der Tierausbeutung weniger schlimm und problematisch wären (Praktiken wie Jagd und Pelzzüchtung und jahrhundertalte Institutionen wie Zoos und Zirkusse, wo Tiere zur Befriedigung menschlicher Genüsse ausgestellt und vorgeführt werden). Mit der Fokussierung auf diese zwei öffentlich geförderten und fast allgemein akzeptierten Formen des Speziezismus, in denen jedes Jahr mehrere Milliarden von Tieren gequält und getötet werden, möchte Singer möglichts genug Raum schaffen für eine eingermaßen gründliche Diskussion. Es handelt sich hierbei um zwei besondere, für die menschliche Zivilisation beschämende Praktiken der organisierten Grausamkeit: "Die eine - Tierversuche - wird von der Regierung gefördert, die wir gewählt haben, und wird weitgehend über unsere Steuern finanziert. Die andere - die Tierhaltung zu Nahrungszwecken - ist nur möglich, weil die meisten Menschen die Produkte dieser Praktik kaufen und essen." Peter Singer ist es besonders wichtig die einzelnen Experimentatoren und Tierhalter nicht als grausame Sadisten zu diffamieren, sondern die Misstände der institutionalisierten Grausamkeit offenzulegen, eine Todes- und Ausbeutungsmaschinerie bloßzulegen, in denen die einzelnen Personen willfährige Handlanger des durch Philosophie, Gesellschaft und Religion tief verankerten Speziezismus sind. Er deckt vor allem die kommerziellen Vorteile der Massentierhaltung in der industriellen Landwirtschaft (der Gewinn der Produzenten steht dabei vor den Interessen und artgerechten Lebensbedingungen der nichtmenschlichen Tiere) auf und das wissenschaftliche Prestige, die die Experimentatoren in den Labors mit ihren oft unnötigen und wiederholten Tierversuchen (Ergebnisse auf die man entweder ganz verzichten kann wie Tierversuche die zu Zwecken der Kosmetik und Kriegsstrategie durchgeführt werden oder auf die man durch alternative Methoden hätte kommen können), die sie in wissenschaftlichenn Zeitschriften veröffentlichen, gewinnen.

In den Tierfabriken werden die Tiere aufgrund von dem Eindringen der Technik und unter dem Druck zur Intensivierung der Produktion am unfassendsten ausgebeutet, die angeborenen Verhaltensmuster und natürlichen Bedürfnisse von Schweinen, Kälbern, Rindern, Kühen und Hühnern werden beschnitten und verhindert und auch wenn es hier kleine Reformen unter dem Druck der zum Establishment gehörenden Tierschützer gibt, bleibt "die Vorstellung, dass Menschen für ihre eigenen Zwecke Tiere benutzen dürfen, und dass sie diese aufziehen und töten können, um ihre Vorliebe für eine Ernährung zu befriedigen, zu der das Fleisch von Tieren gehört" unangetastet. Die Praktiken die in den Tierversuchlaboren und Tierfabriken täglich an Millionen von Tieren begangen werden, die Peter Singer sachkundig, kritisch und mit großem Empathievermögen beschreibt, sind erschreckend und für eine Zivilisation, die auf ihre Fortschritte und Errungenschaften ach so stolz ist, beschämend. Warum ist die Mehrheit der Menschen für die Zufügung von Leid, Schmerzen und Elend gegenüber nichtmenschlichen Tiere so blind? Peter Singer schreibt richtig, dass Schmerz ein Bewusstseinszustand, ein "psychisches Ereignis" ist und als solches niemals beobachtet werden kann. Schmerz ist etwas zutiefst subjektives, wir Menschen fühlen Schmerz und wir können nur aus verschiedenen äußeren Anzeichen darauf schließen, dass auch andere Schmerzen fühlen. Diese äußeren Anzeichen, die uns annehmen lassen, dass Menschen Schmerz empfinden (sich krümmen, das Gesicht verzerren, klagen, schreien oder andere Formen des Rufens) lassen sich auch an uns am nächst stehenden Spezies, den Säugetieren und Vögeln, beobachten, bei denen die gleiche Verarbeitung von Reizen, Emotionen und Gefühlen im Zwischenhirn geschieht, wie bei uns Menschen. Für Peter Singer ist diese wissenschaftliche Beobachtung, die Fähigkeit der Tiere zu Leiden und Freude eine "Vorbedingung, um überhaupt Interesen haben zu können." Nicht die Vernunftfähigkeit ist das ausschlaggebende bei der Berücksichtigung nichtmenschlicher Interessen, sondern die Leidensfähigkeit. Die Gleichheit der Menschen und Tiere bezieht sich aud diesen Punkt, und fordert dementsprechend zu einer Gleichbehandlung in diesem Punkt. Genauso wie es Unrecht ist einen Menschen zu quälen, auszubeuten und zu töten, genauso ist es falsch nichtmenschlichen Tieren Schmerz und Leid zuzufügen, die die Vorstufe der beabsichtigten, institutionalisierten Tötung von "Nutztieren" sind.

"Animal Liberation" ist kein elitäres Buch, ist in erster Linie nicht für Fachleute geschrieben (Fachleute die oft die schweigsamen Unterstützer der Tierausbeutung sind), sondern richtet sich an jeden von uns und fordert den Leser auf, in seinen philosophischen, vielleicht sogar anerzogenen Ansichten umzudenken und eine praktische Lebensweise zu kreirieren die ohne Tierausbeutung und Tierleid auskommt.
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am 30. Oktober 2016
Seit Jahren lebe ich vegetarisch; dachte, ich bräuchte keine Hintergrundinformation.
Doch Singer erweitert mit sehr differenzierten Argumenten meine Reflektionen.
Bisher meinte ich, alles gründlich abgewogen zu haben; doch Singer bringt mich nun dazu, meine Lebensweise zu radikalisieren in Richtung vegan.

Hab dieses durchdachte Grundlagenwerk, obwohl schon vor 4 Jahrzehnten verfaßt, wegen seiner gründlichen Reflektion dieses Jahr schon wiederholt verschenkt, und positives Feedback erhalten.

Mögen alle Lebewesen glücklich sein!
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am 2. April 2012
Wenn man langsam aber sicher in die Jahre kommt (bin Jahrgang '61 und durch eine Midlifecrisis-Crisiss schon durch), kommt unweigerlich irgendwann der Zeitpunkt, an dem man (mal wieder ?) nach dem Sinn dieses ganzen Zirkus' auf diesem Planeten sucht, an dem man Rück- und Vorrausschau hält und sein ganzes bisheriges Leben auf den Prüfstand stellt. Fragen nach Moral und Ethik tauchen auf und man fängt an sein Verhalten zu analysieren, seine Gewohnheiten zu hinterfragen, zu überlegen, wie man seiner "Restlebenszeit" evtl. nochmals eine spannende Wendung geben könnte.
In dieser Phase der Neuorientierung, in der ich zunächst vieles gelesen habe zu den Themen Glaube, Religion, Theismus, Atheismus, Humanismus oder auch Evolution bin ich zwangsläufig auch über die Bücher "Tiere essen" von Jonathan Foer, sofort im Anschluß daran dann auch über das schon ältere aber wegweisende "Animal Liberation" von Peter Singer (er gilt als der Begründer der Tierechtsidee bzw. -bewegung), danach Helmut Kaplans "Leichenschmaus" und zuletzt Marsili Cronbergs "Wie ich verlernte, Tiere zu essen" gestolpert. Schon allein nach Foers Lektüre stand für mich fest, dass das eine sofortige (!) Änderung meiner Ernährungsweise nach sich ziehen muss.

Diese Veränderung ist inzwischen eingetreten, und heute kann ich voller Stolz sagen, dass ich nun seit einigen Monaten vegetarisch lebe - gleichzeitig bedauere ich aber auch aufrichtig, dass ich diesen ethisch einzig vertretbaren Weg erst jetzt erkannt habe. Aber: besser spät als nie !
Mein längerfristiges Ziel heißt (undogmatischer!) Veganismus. Wenn man aber ein halbes Jahrhundert gerne und viel Fleisch gegessen hat, dann darf man vielleicht auch nicht gleich zuviel von sich verlangen.
Auf Fleisch zu verzichten fällt mir aber erstaunlicherweise viel leichter, als ich das selbst vermutet hätte. Das mag daran liegen, dass es heutzutage wesentlich einfacher ist vegetarisch bzw. vegan zu leben als noch vor vielleicht 10 oder gar 20 Jahren. Im Internet wimmelt es von Anbietern tierfreier Produkte, in jedem halbwegs vernünftigen Restaurant gibts vegetarische Gerichte, und selbst in den Discountern bekommt man schon vegetarische Sachen. Es liegt aber vor allem daran, dass ich von diesem Weg inzwischen zutiefst überzeugt bin.

Um nun auf das Buch "Animal Liberation/Die Befreiung der Tiere" von Peter Singer zurückzukommen:
es war für mich nicht das erste Buch zum Thema Tierrechte sondern "nur" das zweite. In Singers Buch aber habe ich zum ersten Mal den Begriff Speziesismus gehört. Vor allem durch die Analogie zu Rassismus und Sexismus habe ich diesen menschlichen "Unsinn-ismus" dann auch verstanden.
Durch "Animal Liberation" habe ich neben der emotionalen Bewegtheit von Foers Buch "Tiere essen" nun auch ein glasklares theoretisches Fundament dazubekommen, auf dem man Speziesismus ablehnen kann bzw. muss, und auf dem man stattdessen die Idee der Tierrechte aufbauen und diese auch nach außen hin begründen und einfordern kann.

Ich glaube, dass der Entschluss, zukünftig zu versuchen, tierleidfrei zu leben, einer der besten meines Lebens sein wird !
Deshalb danke ich den diversen Autoren für ihren Mut und ihre Weitsicht.
Und deshalb gibts für alle diese oben genannten Bücher auch 5 Sterne von mir.

PS. Das Buch "Die Befreiung der Tiere" habe ich übrigens zu einem normalen Taschenbuchpreis bei der Tierrechtsorganisation PETA bekommen.
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am 28. November 2010
Es gibt sie,die Bücher die schon vor Safroer
das Thema zu den Quälereien an den Tieren auf-
gegriffen haben.
Wohlgemerkt an allen Tieren-nicht diese Rassen-
trennung,in der die meisten denken:
Hund,Katze(Haustiere) sind niedlich,die darf
man nicht quälen und Nutztiere(Rind,Schwein,Huhn)
sind nicht niedlich,die sind bloß zum Essen da,mit
denen kann man machen,was man will-
eine Pflichtlektüre für jeden,der sich für die Tiere
und die anmaßende Herrschaft des Menschen über sie interessiert!!
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am 4. April 2009
Das Buch, welches die moderne Tierrechtsbewegung begründete. (Etwa zur gleichen Zeit erschien vom Enzyklopädie-Verleger Wilhelm Brockhaus "Das Recht der Tiere in der Zivilisation", welches die gleichen Themen behandelte - sogar fundierter - aber nicht annähernd so berühmt wurde.) Peter Singer, ein Professor für Philosophie und Ethik, analysierte ursprünglich die Entwicklung der zwischenmenschlichen Ethik und der Menschenrechte, als er die Paradoxe der westlichen Moralideologie wiederentdeckte.
Davon ausgehend entwickelte er eine wissenschaftlich-philosophische Argumentation, die als Konsequenz den Speziesismus kritisieren muß. Das Buch besteht zu großen Teilen aus Zitaten von den Tierschädigern selbst (zB über Tierversuche, Schlachtungen usw), behandelt aber natürlich auch Philosophie und praktische Ethik, und erklärt die Geschichte des Speziesismus und kulturelle Barrieren für die Befreiung der Tiere.

Inhaltsverzeichnis:
1. Alle Tiere sind gleich - oder warum das ethische Prinzip, auf dem die Gleichheit der Menschen beruht, von uns fordert, die gleiche Berücksichtigung auch auf Tiere auszudehnen
2. Werkzeuge für die Forschung - Wozu Ihre Steuergelder auch verwendet werden
3. In der Tierfabrik - oder wie es ihrem Abendessen erging, als es noch ein Tier war
4. Die Entscheidung für eine vegetarische Lebensweise - oder wie wir weniger Leid und mehr Nahrung erzeugen und zugleich den Schaden für die Umwelt verringern können
5. Die Herrschaft des Menschen - Eine kurze Geschichte des Speziesismus
6. Speziesismus heute - Abwehr, Rationalisierungen und Einwände gegen die Befreiung der Tiere und die Fortschritte bei deren Überwindung
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