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am 11. September 2015
Wer den Band genau durchliest, muss sich auf unerwartete Erkenntnisse gefasst machen. Röhrig kritisiert nicht nur die üblichen Klischees, er geht den Ursachen durchaus auf den Grund, die allerdings nicht immer etwas mit dem Fach zu tun haben.
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am 12. August 1999
Zunächst geht Röhrig in seinem Buch auf verschiedene Fehlertypen ein, die immer wieder beim Mathematiklernen und -verstehen vorkommen. Dies können Zahlen sein, oder aber die Bruchrechnung und die Prozentrechnung können Schwierigkeiten bereiten. Danach behandelt Röhrig verschiedene Methoden der Diagnostik solcher Fehler, nämlich Rechentests und Befragungen. Jeweils diskutiert er deren Grenzen. Die Ursachen der Wissensmängel werden in einem eigenen Kapitel behandelt. Die dortigen Überlegungen gehen sehr wohl über den Mathematikunterricht hinaus und betreffen die gesamte Leistungssituation der Schule. Es geht ums Lernen für Noten und auch um eine Bildung als Auslese. Der Bildungsbegriff wird kurz diskutiert. In einem interessanten Diskurs untersucht Röhrig die Rolle der Mathematik im schulischen Fächerkanon ("Wissen statt Moral"). Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Besprechung der Rechenschwäche, einem wissenschaftlich beschriebenen Phänomen. Abschließend gibt Röhrig Handreichungen für den Lehrer: Zahlreiche Arbeitsblätter mit Text- und Sachaufgaben sind abgedruckt und dienen als Vorbild für Lehrerentwürfe. Und für dieses Klientel ist das Buch auch überwiegend geeignet: Mathematiklehrer erfahren sicherlich wichtige neue Aspekte über die Vermittlung ihres Faches, mit denen sie sich auseinandersetzen sollten. Für Schüler oder Eltern halte ich das Buch für weniger geeignet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 5. August 2003
Das Buch "Mathematik Mangelhaft" von Rolf Röhrig räumt mit zwei etablierten Fehlurteilen auf.
Das erste ist das psychologische Urteil, das von einer Mathematik(un)begabung, Faulheit, ja sogar einer Krankheit spricht. Mathematik kann jeder lernen, solange er richtig kritisiert wird und die nötige Zeit und Ruhe hat, so die einleuchtende Kernthese.
Wie man Schüler von individuellen falschen Denkstrategien, Denkfehlern, "Schemadenken", Selbstvorwürfen und ähnlichem abbringen kann, dafür gibt das Buch praktische Tipps.
Als zweites wichtiges Feld, kritisiert der Autor die Gründe für die oftmals vorkommenden Mängel im Bereich der Mathematik und nimmt dabei weder vor der Schule noch vor Schülern und Eltern ein Blatt vorm Mund.
Fazit: Sehr gut. Ich konnte sogar als Mathematikstudent noch einiges mitnehmen.
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am 1. September 2008
Röhrigs Buch räumt leider nicht mit zwei Klischees auf. Als Heilpädagoge und Vater eines lernbehinderten Sohnes merke ich, dass nicht jeder Mathematik lernen kann, so dass er nach vielleicht statt neun erst nach zwanzig Jahren Abitur machen kann - auch wenn ich mir das vielleicht fälschlicherweise manchmal wünsche. Vonn Psychologie und Pädagogik, auch von den neuen Erkenntnissen der Dyskalkulie-Forschung hat Herr Röhrig als Mathematiker leider keine Ahnung. Die von ihm zitierte Literatur ist häufig veraltet, eue Erkenntnisse werden (bewußt?) nicht herangezogen. Die z.T. berechtigte Kritik am Bildungssystem nimmt im Buch einen zu großen und einseitigen Abschnitt ein und ist Ideologiekritik. Vom Titel des Buches habe ich mir mehr Hilfestellung und inhaltliche Differenzierung gewünscht statt gelegentlicher oberflächlicher Polemik. Dass Herr Röhrig am Schluß die Adressen von hilfreichen Instituten angibt, deren pädagogische sowie psychologische Ansätze er im Buch kritisiert, finde ich äußerst merkwürdig und zwiespältig. Ich halte das Buch nicht für lohnenswert - außer, man hat eh' schon eine vorgefaßte Meinung und möchte diese bestätigt wissen.
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