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Kundenrezensionen

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am 27. April 1999
Oliver Sacks widmet diese Buch vor allen den taubgeborenen oder in früher Kindheit ertaubten Menschen. Sehr intensiv beschäftigt er sich mit der Frage, wie es ist, sprach- und wortlos zu sein , wie Denkprozesse dieser Personen ablaufen, was die eigentliche Sprache des Gehirnes und des Geistes ist und ob eine Sprache Worte bedarf.
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am 11. August 2002
"Stumme Stimmen" ist etwas mühsam zu lesen, da es sich in nur drei Kapitel einteilt. Das erste und letzte Kapitel umfassen wenige Seiten, während das mittlere Kapitel fast das ganze Buch umfasst. Außerdem verzichtet das Buch auf Zwischenüberschriften, wodurch die innere Struktur verloren geht. Auffallend sind die vielen Fußnoten, die auf fast jeder Seite erscheinen und zum Teil sogar eine ganze Seite umfassen. Diese äußere Struktur dürfte so manchen davon abschrecken, das Buch zu Ende zu lesen.
Wer sich aber für die Gehörlosenkultur und das Wesen der Gebärdensprache interessiert, der stört sich nicht daran.
Das Buch ist zweifellos interessant und faszinierend geschrieben. Man erfährt viel Geschichtliches über die Entwicklung der Gebärdensprache und über die "Revolution der Gehörlosen" an der Gallaudet-Universität, wo nach einem gehörlosen Präsidenten gefordert wird, aber man erfährt auch sonst viel Wissenswertes in einer unterhaltsamen Form. Das Buch verweist auf jede Menge weiterführende Literatur, dass man erkennt, dass Oliver Sacks sich sehr intensiv mit der Sprachwissenschaft auseinandergesetzt hat. Man bekommt Lust, die weiterführende Literatur zu lesen.
Schade nur, dass Oliver Sacks die Gehörlosen in einen Topf wirft. Wenn man das Buch liest, meint man, alle Gehörlosen sind voll taub und brauchen die Gebärdensprache. ... Bleibt aber zu berücksichtigen, dass das Buch nicht aus dem Jahr 2002 ist.
Lesenswert ist es allemal, will man sich über die Gebärdensprache informieren. Will man sich aber über die Gruppe der Gehörlosen informieren, ist es doch einseitig ausgerichtet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Oktober 2012
"Stumme Stimmen" vom Neurologen Oliver Sacks beschreibt unter verschiedenen Gesichtspunkten die Welt, das Erleben und die Kultur Gehörloser und untersucht die Gebärdensprache.

Das Buch ist in drei Kapitel gegliedert:
In Kapitel Eins beruft sich Sacks auf das Buch über die "Geschichte der Taubheit" von Harlan Lanes und bringt eigene einführende Gedanken über Gehörlosigkeit, Sprache, Gebärdensprache und das Denken ein.
In Kapitel Zwei, für Oliver Sacks das Herzstück des Buchs, untersucht der Autor systematisch verschiedene Aspekte der Gebärdensprache: ihrer Entwicklung, dem Zusammenhang zwischen Denken und Sprechen, bezogen auf die Sprachsysteme Lautsprache und Gebärdensprache, die soziale Teilhabe an der Gesellschaft bezogen auf das Sprachsystem, usw.
Kapitel Drei befasst sich mit den Protesten der Studenten der Gallaudet University im März 1988.

Ich hatte berufsbedingt ein besonderes Interesse an diesem Buch, da ich Gehörlosenpädagogik studiert habe und nun hörgeschädigte Kinder unterrichte. So habe ich auch alltäglich mit gehörlosen Kindern wie Erwachsenen zu tun, die sich primär der Gebärdensprache als Kommunikationssystem bedienen.
Ob man sich nun als Laie oder mit Vorwissen mit diesem Buch auseinandersetzt, wichtig ist zu beachten, dass das Buch mittlerweile über 20 Jahre alt ist. Etliche Ansichten haben sich geändert, auch Begrifflichkeiten sind z.T. überholt und müssen im Kontext der Zeit gelesen und interpretiert werden.
Trotz allem ist das Buch sehr interessant und gibt umfassende, weitgreifende Informationen über die Gebärdensprache, die ich so an der Uni nicht erfahren habe.
Grundsätzlich ist das Buch gut verständlich geschrieben und liest sich recht flüssig. Wie auch bei seinen anderen Büchern fallen aber auch hier sehr sehr viele, sehr lange Fußnoten auf, diese sind in ihrer Gesamtheit fast ein Buch im Buch.
Oliver Sacks schlägt dem Leser vor, diese nach Belieben zu lesen oder zu übergehen. Da sie aber zum Teil auch über mehrere Seiten gehen und man so öfter vor und wieder zurückblättern muss, war mein Lesefluss doch immer wieder dadurch gestört.

Insgesamt ein interessantes Buch, welches mit genügend Zeit und Pausen, den zeitlichen Kontext der Entstehung berücksichtigend, sehr gut zu lesen ist und für Interessierte an der Gebärdensprache und der Gehörlosenkultur sicherlich empfehlenswert.
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am 13. Februar 2015
Habe das Buch zum ersten Mal vor ca. 10 Jahren gelesen- und schon damals verschlungen. Sacks ist ein Fachmann, der sich immer wieder auf Neuland einlässt - und dies sehr fundiert. Detailliert beschreibt er die Welt der Gehörlosen. Die Vorurteile, die ihnen auch heute noch entgegengebracht werden und die Ungeheuerlichkeiten, die ihnen früher zugefügt wurden.
Einzig die vielen, sich zum Teil über zwei Seiten hinziehenden Fußnoten machen ein flüssiges Lesen schwierig. Natürlich könnte man die Fußnoten auch weg lassen - aber man ist sich nie sicher, ob man dann nicht etwas wesentliches vergisst.
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am 2. Januar 2013
Ich finde das Buch gut, allerdings ist es nicht um mal nebenbei zu lesen, dazu ist der Aufbau des Buches zu kompliziert durch die vielen Fußnoten. Oftmals geht eine Fußnote über eine ganze Seite. Aber wie die Gebärdenschulen sich entwickelt haben ist schon sehr beeindruckend.
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