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Kundenrezensionen

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am 10. Juli 2008
Es ist schon immer wieder interessant zu sehen (und lesen), wie Bücher mit explizit sexuellem Inhalt die Leser sofort in zwei fast antipodische Gruppen spalten. Henry Millers "Opus Pistorum" hat eine Vorgeschichte, die nicht unwichtig für das Verständnis der eher zerrissenen Form ist. Henry Miller hat, um Überleben zu können, erotische Geschichten für den Verleger Milton Luboviski geschrieben (Honorar war 1 USD p/Seite). Das Buch wurde erst nach Henry Millers Tod veröffentlicht und war von 1988 bis 1993 in Deutschland aufgrund der expliziten sexuellen Darstellungen indiziert. Da diese Geschichten nie als "Roman" gedacht waren und erst nachträglich zu einem Buch zusammengeführt wurden, sollte der "aufgeschlossene Leser" die fehlende Stringenz, bzw. eine fehlende nachvollziehbare Handlung entschuldigen. "Opus Pistorum" spielt im Paris der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, was viele "schräge" Momente erklärt. Ja, es ist zum Großteil frivol (ob es auch erotisch ist? Sicherlich, da Erotik für Jederfrau/Jedermann etwas anderes ist), ja, vieles ist verwerflich und abstoßend (oder ethisch nicht korrekt), "Opus Pistorum" ist aber sicherlich ein literarisches Zeitzeugnis und ein guter und leichter Einstieg in das Schaffen von Henry Miller. "Opus Pistorum" ist ein Buch, das man nicht in einem Rutsch lesen muss, ich habe es von Zeit zu Zeit "häppchenweise" als Zwischenlektüre "benutzt", eine ganze Schwarzwälder-Kirschtorte ist auch nur dann ein Genuss, wenn man nicht in einem Rutsch die ganze Torte isst, denke ich...
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am 3. Januar 2013
Ein unvergesslicher Henry Miller, DANKE!

In Anlehung an die "runden, weichen" Zeichnungen von Zille, kann man sich das arme und dreckige Paris zur Zeit von Henry Miller sehr gut vorstellen und beginnt trotz der hammerharten Schreibform mit Kopfkino der Extraklasse.

Jep,das Identifizieren und Versinken des Lesers in diesem bis heute unerreichten Erotikroman erfolgt schnell und sogförmig! Ich zog es mir in einem Zug rein, um es im Anschluß noch einmal im Detail zu lesen und das Umfeld zu beachten. Hammer und zum Mehrfachlesen perfekt geeignet!

Leider erscheinen die einzelnen "Befindlichkeiten" nur wie aus dem Zusammenhang gerissen und ich hätte mir mehr Aura und vielleicht einen Gesamtzusammenhang gewünscht, dennoch ist die gerade, schörkellose Schreibweise bis heute genial und unerreicht und verdient im Bereich der erotischen Literatur - AB 18 - unbedingt den ersten Plätz.

Es gibt bis heute kein vergleichbares literarisches Werk, es sei denn DIE 120 TAGE VON SODOM, BIGHEAD oder DER TERATOLOGE dürften hinzugezählt werden, die sprachlich so "straight on the line" sind.
Im Gegensatz zu den drei genannten Werken, stellt OPUS PISTORUM "das wirkliche Leben" dar und erschafft nachvollziehbare Bilder aus den Gossen und Appartments des alten Paris. Für mich die absolute Nummer EINS und superdirekt!
Ein Muss für alle Erotopathen, danach kommt nur noch SCHÄNDERBLUT!

Begleitet den Sypathieträger und schaltet mal einfach ab...!!!

Ich verweise hier noch auf herrliche Bücher im gleichen Genre wie z.B. KOPFKINO, DEMÜTIG, HAHNREI, SPIEL DES KREISELS, EHEFRAU ZU VERLEIHEN oder stöbert mal bei TABULOS OFFEN.

Jep, thank you Sir!

ERGÄNZUNG:
Trotz allem Lob ist dieses phantastische, erst nach seinem Tode veröffentlichte Buch, auch im Vergleich zu HM`s anderen Werken EINMALIG, d.h. auch SEXUS oder WENDEKREIS DES KREBSES usw. reichen nicht mal im Ansatz an diese direkte Schreibform und Ausdrucksweise heran und sind Geldverschwendung.
Die Frage, ob es wirklich HM`s alleiniges Werk ist, oder ob es "Handlanger" gab ist für den Leser zweitrangig.
Also geniesst es, schaltet das Kopfkino an und Telefon und Klingel aus!

ERGÄNZUNG FÜR amazon:
WANN KOMMT ENDLICH DIE KINDLE-VERSION?

ERGÄNZUNG 17.01.2014:

Jep, ... auf den Spuren von Henry Miller!

Wer Lauf Rubensliteratur im gleichartigen Stil, nur viel runder, harmonischer und zeitnah top recherchiert und mit einem richtigen weiblichen Kopfkino-Touch scharf ist, der sollte sich mal für WOLFF WIELAND und die Bücher "DICKER HINTERN IM CAFE AUF EIS 1" und "... 2" interessieren...
Diese beiden Bücher sind auch zum Lesen von Frauen und zum Weiterverschenken geeignet!-)

WER MAL LUST AUF WAS GAAAAAAANZ EXTREMES HAT, LUSCHERT MAL BEI JOHN AYSA`s "PRINZESSIN" (Teil 1):
ABER VORSICHT - SEHR HARTER UND POLARISIERENDER SEXHORRORSPLATTER UND WIRKLICH NICHT FÜR JEDEN ÜBER 18 JAHRE - WARNUNG!!!

UPDATE 20.05.2014:
DER ZWEITE TEIL DER PRINNZESSIN "DIE ARMEE DER FINSTERNIS" (Teil 2) IST AB SOFORT bei amazon BESTELLBAR.
John Aysa/Alexander Dolezal hat einen 3. Band für November 2014 angekündigt mit PRINZESSIN "DIE LETZTE KRIEGERIN". SEHR LECKER!!!

...oder luschert mal gaaaaanz Vorsichtig beim "MUSCHELKNACKER" oder "DER TERATOLOGE" (LECKERLECKER LECKERBISSEN!) von Edward Lee!-)

UPDATE April 2016:
Eine extrem leckere Empfehlung ist für Fan`s der etwas härteren Kost THOMAS REICH mit seiner KALTFLEISCH GESAMTAUSGABE oder mit SERIENMÖRDER CHRISTOFFER. SUCHTGEFAHR!
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am 23. März 2012
Das Buch war lange indiziert, und wenn man es heute liest fragt man sich nicht lange, warum (im Gegenteil wundert man sich, dass hier einige geschilderte Dinge heute so abgedruckt werden, aber immerhin hat das Buch mit Brief und Siegel das Prädikat "Literatur" erhalten, und die Kunst ist - zum Glück! - frei).
Wer hier einen erotischen Roman im Sinne von leichter, unbeschwerter und anregender Kost erwartet, ist definitv falsch. Hier werden dunkelste menschliche Abgründe geschildert, und Henry Miller macht vor nichts halt. Vor nichts, was nicht auch noch heute als "harte Pornografie" verboten ist per Gesetz. Welche Wucht das Werk im zeitlichen Kontext seines Entstehens gehabt hat, können wir heutigen Leser uns nur vorstellen.
Fakt ist, das Buch ist nichts für Zartbesaitete. Es ist auch nichts für den üblichen Erotikkonsumenten, wohl aber für jene, die sich für Henry Millers Werk interessieren und es komplettieren möchten. Man kommt dann an diesem Pulverfass nicht vorbei. Schockierend bei der Lektüre ist vor allem, dass hier wirklich so finstere Dinge geschildert werden, die trotzdem eine erotische Wirkung nicht verfehlen. Ähnlich wie bei einem Autounfall will man wegsehen ,das Buch wegwerfen, kann aber nicht. Man ist gezwungen, weiterzulesen, um zu erfahren "was nun noch so kommen kann". Und da kommt eine ganze Menge!
Das Werk zwingt den Leser dazu, sich damit auseinanderzusetzen. Man kann es unmöglich lesen und zur Seite legen - man muss darüber nachdenken, über sich selbst, über menschliche Abgründe und Fantasien, die eigentlich nicht sein dürfen und doch allgegenwärtig sind, auch heute.
Aufreibend und nervenzermürbend, aber das Buch ist es wert ,sich damit zu beschäftigen.
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am 11. März 2016
Wer in seiner Jugendzeit von den Wendekreisen Krebs und Steinbock begeistert war, die für die damalige Zeit durchaus anregend, aber auch subiil und teilweise humorvoll das frühere Pariser Leben außerhalb der Bourgeoisie unterhaltend beschrieben haben, findet hier eine sinnlose Aneinanderreihung langweiliger Obszönitäten ohne jeglichen Esprit oder Erotik! Schade für jede Minute Lesezeit. Kann man sich gar nicht vorstellen, dass ein H.M. so einen Mist verzapft hat.
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am 14. Juni 2016
Sicherlich, bei einem berühmten, fast schon historischen Autor erwartet man etwas besonderes. Natürlich, der Zeitgeist hat sich geändert, man muss so ein Werk innerhalb seines kulturellen Kontextes würdigen. Ok, im Vorwort wird schon angekündigt, dass Henry Miller selbst dieses Werk mehr als erotisch-deftigen Trash zur Geldbeschaffung angesehen hat.
Mir gefällt es nicht.
Zum einen ist es aus heutiger Sicht nur mäßig deftig mit einigen Szenen, die heutzutage bereits der Pädophilie zugeordnet werden. Zum anderen, es fehlt wirklich jede Art von Rahmenhandlung. Was mir den Lese-Spaß aber am meisten vergällt hat ist die latente Frauenfeindlichkeit, die in jeder Zeile mitschwingt. Man kann Frauen lustvoll erniedrigen, man kann sich am Gedanken weiden, sie seien ihrer Geilheit hilflos ausgeliefert Aber Frauen zu begehren wie ein rammelnder Hund und sie dabei in jeder Beziehung abzuwerten ... über dieses Niveau sind wir seit ein paar Jahren in der Literatur hinweg. Gottseidank.
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am 11. Mai 2015
Wer Henry Miller kennt, wird diesen Roman lieben.
Dies ist nicht zu viel versprochen! Erotisch aber auch bizarr gibt es einen Blick in die damaloge Zeit. Nur zu... Wodrauf warten Sie... Kaufen und lesen.... Es wird Sie fesseln
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am 19. November 2013
Die Taschenbuchausgabe von "Opus pistorum" kommt formal in sehr angenehm lesbarem Layout, das den Preis absolut legitimiert. Die Übersetzung ist solide und gut lesbar.
Wer sich das "Opus pistorum" bestellt muss sich darüber im Klaren sein, dass er teils sehr derbe pornographische Szenen mit sehr hart gewählten Worten zu lesen kriegt. Ich lese sehr gerne erotische Literatur, die auch eine derbere Sprache haben darf; allerdings handelt es sich nicht um eine sehr direkte Sprache wie bei einigen Szenen von Oscar Wildes "Teleny"; sie gleitet im Gegenteil oft schon ins Vulgäre, es fehlt an Handlung, Spannung, Komplexität.

Mir hat aber nicht deswegen das Buch nicht gefallen: Für mich war der Ofen nach dem ersten Kapitel aus, in dem beschrieben wird, wie ein Kind (denn für mich ist eine 13jährige, die in dieser Szene geschildert wird keine "sehr junge Frau", sondern ein KIND) in Anwesenheit seines Vater, einer Prostituierten und dem Freier (aus dessen Perspektive das ganze erzählt ist) aufgegeilt und benutzt wird. Mich hat das nicht erregt, sondern entsetzt und daher lautet mein Fazit, dass jeder potenzielle Leser für sich selbst entscheiden muss, ob er so etwas lesen will und zu einem Teil seines sexuellen Geistesvergnügen erklärt, oder nicht.
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am 19. September 2015
Das Buch kam schnell an, ist in sehr gutem Zustand und für Fans von Henry Miller (sowie von King Orgasmus One, Elfenklänge) ein Meisterwerk. Mir persönlich gefällt seine wertfreie Art des Beschreibens...
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am 5. August 1999
Das beste Buch was Henry Miller je geschrieben hat. Die Erzählung der Liebeskünste in jeder Einzelheit ist das beste pornographische Werk, das den Anspruch genießt Weltliteratur zu sein. Lesen Sie Ihrer Liebsten/Ihrem Liebsten aus diesem Werk vor und freuen Sie sich auf glückliche Stunden danach.
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am 19. April 2015
Ich habe tatsächlich Henry Miller's "Opus Pistorum" innerhalb 2,5 Tage verschlungen.
Der anfängliche Schock wegen der expliziten Darstellung, verflog doch recht schnell.
Denn die Sprache ist zwar sehr vulgär aber wirklich genial. Es lässt sich wirklich verdammt gut lesen. Man konnte gar nicht aufhören, ich musste unbedingt wissen in welche obskure nächste sexuelle Situation der Protagonist kommt. Manche Stellen sind schockierend und abartig, andere wieder extrem komisch und auch andere erotisch. Es gibt zwar sehr viele grenz wertige Dinge, aber dafür passieren sie freiwillig. Am besten fande ich den sensationellen Humor und die meist total passenden Meinungen der Charaktere. Ich habe oft Tränen gelacht. Die Gefühle wechseln immer zwischen Schock, Humor und Erotik oder auch öfters alles gleichzeitig. Dazu kommt das Erstaunen, wie verdammt gut alles formuliert ist, jeder Satz ist perfekt ausgearbeitet.

Um was geht es eigentlich?: Der Protagonist Alf lebt in den 20er Jahren in Paris und gerät von einer sexuellen Situation in die nächste. Es geht hier nur um das eine und das in allen Variationen.

Das Ende war der Hammer, einfach zum Brüllen komisch. Ich sehe das Buch als eine Porno-Satire mit einer Menge Ironie.
Im Epilog wird nochmal erklärt wie damals das Buch zustande kam.
Denn Miller hatte zum Enstehungszeitpunkt kein Geld und schrieb für einen Buchhändler im Auftrag dieses Buch für 1 Dollar je Seite. Der Buchhändler verdiente nebenbei mit Erotika gutes Geld. Sie waren ihr Leben lang Freunde.

Ich muss dem Buch tatsächlich die vollen 5 Sterne geben, denn es war mal was ganz anderes und hat mich aus meiner sonstigen Leseroutine raus gerissen und darüber hinaus auch sehr amüsiert.

Bin extrem auf seine anderen Werke gespannt.
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