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Kundenrezensionen

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am 18. April 2014
Auf diesen "kleinen" Unterschied sei nur hingewiesen, den der Autor selbst nicht einhält. Gleichwohl : würde ein angehendes junges Paar dieses gelungene Werk einer "normalen" Beziehung und dessen Ende lesen und vielleicht auch untereinander diskutieren, hätte es zweierlei: den Genuss an einer filigranen, vielschichtigen und lebensnahen ( nach wie vor) Geschichte und eine lebenspraktische Vorgabe, anhand derer sich eigene mögliche Handlungen überprüfen und auch antizipieren lassen. Denn : ist es wirklich so, dass das Scheitern einer Beziehung wie die der Maples unvermeidlich ist ? Es drängt sich der Eindruck auf, dass Updike dies glauben machen möchte ( Siehe auch "Ehepaare"). In seinem Vorwort gibt es deutliche Hinweise darauf. Gleichzeitig macht das Buch aber auch klar, dass harmonische Beziehungen möglich sind, wenn zum Beispiel von Egozentrik, falsch verstandener Emanzipation, Intoleranz und fehlender Einfühlung abgesehen wird, auch wenn das sicher nicht einfach ist.

Auch wenn der große Spannungsbogen wohl bewußt fehlt ( gilt auch für "Ehepaare"), ist die Lektüre von "Too far to go" ( treffenderer Originaltitel) doch berührend. Allerdings: wenn es um das menschliche Scheitern geht, gibt es einen ( noch) Größeren als Updike: das ist Richard Yates. Etwas Eindringlicheres als Zeiten des Aufruhrs habe ich zu dieser Thematik in der moderneren Literatur bisher nicht gelesen.
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am 13. Februar 2011
Die traurige, wunderbar erzählte Geschichte einer eigentlich nicht unglücklichen, aber dennoch scheiternden Ehe. Wie bei Updike zu erwarten liebevoll und intensiv erzählt. Updike liebt die von seinem männlichen Protagonisten verlassenden Ehefrauen. Das zieht sich durch viele seiner Romane. Alle müssten sich im Grunde nicht trennen, sie alle wollen eigentlich die Trennung nicht. Updike sagt, keine Partnerin, keine noch so perfekte Geliebte ist wie die erste Ehefrau. Sie war die Erste, sie war der Beginn, das Versprechen. Es folgen nur Abklatsch, Rastlosigkeit, öde, schmutzig-schmierige Motels, Hast, Lüge, verstörte Kinder und verlorene Illusionen. Updikes Helden trennen sich und sind traurig, verloren.
Diese ersten Ehefrauen zeichnet Updike besonders genau, liebevoll, manchmal erbarmungslos in ihren Fehlern, in der Beschreibung ihrer körperlichen Eigenheiten,ihrer Gesten, aber sie sind die gescheiterten Gewinner und die verwundeten Bewahrer. Die Männer verlieren sich im Nirgendwo.
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am 24. Mai 2010
Wie meine Vorrezendentin bin auch ich zufällig auf dieses Buch gestoßen. Mich lassen die Erzählungen um den Wandel der Liebe sehr berührt zurück. Es geschieht nicht viel in den Geschichten und doch erfährt der Leser ungemein viel über Joan und Richard Maple, über das, was sie fühlen und denken, und wie sich ihr Fühlen und Denken wandelt.
Kein Buch, das ich an einem Wochenende wegschmökern konnte. Ein Buch das ich häppchenweise lesen musste, um die Dichte der Worte und Gedanken verarbeiten zu können.
Ein sprachliches Kunstwerk ist Updike mit diesen Erzählungen/Roman gelungen.
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am 12. Juni 2000
John Updike schrieb ein Buch über den inneren Verlauf einer Liebe und ihrer langsam fortschreitenden Veränderung, die schließlich nach vielen mühevollen Versuchen zusammenzubleiben, mit der Trennung und Scheidung von Joan und Richard endet. John Updike begleitet dieses Paar von ihrer frühen Verliebtheit bis zum Scheidungsrichter, also einem Zeitraum von über zwanzig Jahren. Sehr genau beschreibt er Gedanken und Gefühle der Liebenden und er ist ein Meister in der Darstellung von Metakommunikation. So trägt zum Beispiel ein Kapitel die Überschrift 'Gesten' und handelt unter anderem von Bewegungen, die Joan macht und deren Bedeutung Richard immer bekannt sein würden. Er bekleidet Gespräche mit Körperhaltungen und dem Ausdruck von Gesichtern, sodass man Anteil hat an einer wesentlich tiefer gehenden Kommunikation.
Richard und Joan pendeln hin und her zwischen großer Nähe und unüberbrückbarer Distanz. Eingebettet sind die Geschichten in ihren Lebensalltag mit Parties, ihren Kindern und ihrem Haus. Der Tonfall der Dialoge ist oft scharf und zynisch, manchmal auch verletzend und trotzdem bleibt dahinter dieser Kampf um Zuneigung spürbar.
Besonders zu Herzen geht das Kapitel 'Trennung', in dem die beiden ihre vier, bis auf die jüngste, schon fast erwachsenen Kindern ihre Trennung mitteilen wollen. Die teilweise überraschende und sehr unterschiedliche Reaktion ihrer Kinder, lässt die Beklemmung und Anspannung erahnen, die diesem Mitteilen vorangehen.
Wir Leser sind Anteilnehmende an einem erbitterten Kampf zweier Liebender, Zuschauer nutzloser Täuschungsmanöver, Beobachter von Zärtlichkeiten und Verletzungen. Und doch ist es eine Reise von der Beschwertheit in die Unbeschwertheit, eine spürbare Erleichterung nicht mehr in den Kategorien von Schuld sein oder jemandem Schuld geben, denken und fühlen zu müssen. Letztendlich handelt es vom Loslassen und Freigeben des anderen. Die wahrgewordene Scheidung ist ein Aufbruch in Neuland mit dem ganzen Erfahrungsschatz des Gescheitertseins.
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am 10. Juni 2009
Ich bin nur duch einen Zufall auf John Updike gekommen und dieses Buch ist die erste literarische Begegnung mit ihm. Ein absolutes Vergnügen dieses Buch.
Auch wenn dieses Buch von einem Paar im früheren Amerika berichtet, kann man sehr gut Parallelen zu Paaren unserer Zeit finden. Updike beschreibt das Leben so klar und ohne jegliche Schnörkel, so dass dieses Buch auch ohne weiteres für den pragmatischen Mann geeignet ist.

Ich freu mich auf die anderen Bücher von ihm.
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