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am 26. Januar 2017
Der Roman beschreibt in erzählerischer Form die Schicksale eines morphinsüchtigen verwundeten Kriegsteilnehmers und der ihn umgebenden Kreise. Ein fröhlicher Roman ist es nicht, der Autor beschreibt in teilweise sehr düsteren Farben das Amerika in den vierziger Jahren der Nachkriegszeit.
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am 19. Dezember 2016
Hervorragender Roman aus der schon vor 75 Jahren existierenden amerikanischen "Unterschicht"... und ihrer Suche nach Glücksersatz. Die schönste Buchversion ist allerdings die gebundene aus dem 2001 - Verlag!
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am 13. Juli 2011
Frankie Majcinek lebt im polnischen Viertel von Chicago mit seiner Frau Sophie, die im Rollstuhl sitzt. Er verdingt sich als Kartengeber in einer Hinterzimmerspelunke, will aber eigentlich Schlagzeuger werden. Majcinek war Soldat im zweiten Weltkrieg und ist morphiumsüchtig. Er unterhält ein Verhältnis mit der jüngeren Molly Novotny und hegt den Wunsch, endlich aus dem Viertel herauszukommen. Doch je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr verliert er die Bodenhaftung.

In seinem bekanntesten Roman zeichnet Nelson Algren ein deprimierendes Bild der amerikanischen Unterschichtenviertel der 40-er Jahre. Algren hat diesbezüglich Informationen aus erster Hand, denn er hat dort jahrelang gelebt. Die Beschreibungen der Typen, die in den Kneipen verkehren, sind so plastisch, dass man glaubt danebenzusitzen. Dennoch gehört Algren nicht der harten, realistischen Schule an. Sein Erzählduktus, der vordergründig multiperspektivisch scheint, ist eigentlich auktorial. Er stellt sich über die Figuren und ist sozusagen ihr Anwalt, da sie sich nicht selber verteidigen können. Stilistisch zeigt sich das schon in der Namensgebung. Majcinek wird unter diversen Namen paraphrasiert, in der Regel "Frankie", außerdem "der Captain", "der Dealer". Dieser für Algren typische (liebevoll-ironische) Stil fängt die Tragik des Geschehens auf. Im Roman gibt es keine Täter, sondern nur Opfer.

Gleichzeitig schafft aber der auktoriale Stil auch Distanz. Das gilt für Algren genauso wie für Thomas Mann. Der Schriftsteller deutet an, dass ihm die Figuren am Herzen liegen, dass er aber eigentlich nichts machen kann, um ihre Lage zu verbessern. Das einzige, was ihm gelingen kann, ist Kunstwerke zu schaffen, die überleben werden - eine Aufgabe, die die (wenn auch fiktionalen) Figuren nicht bewältigen können.

"Der Mann mit dem goldenen Arm" ist meines Erachtens gar nicht mal Algrens bestes Buch, obwohl es 1950 den National Book Award gewann (stärker ist die Kurzgeschichtensammlung "The Neon Wilderness"). Es hat aber den großen Vorteil, dass der Titel so stark und griffig ist.
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am 9. Oktober 2011
Seit Francis Majcinek aus dem Krieg zurück kam, gehört er zu der großen Armee der Ausgestoßenen in Chicagos Slumdistrikt; zu den Gaunern und Ganoven, Spielern und Säufern, Drogenhändlern und Prostituierten. Durch Poker- und Würfelspiel, die einzige Tätigkeit, die er mit einigem Erfolg ausüben kann, verdient er den Lebensunterhalt für seine kranke Frau sowie das Geld für Morphium und Alkohol.

Dieser Roman wird sowohl inhaltlich als auch sprachlich vom Anfang bis zum Ende hervorragend erzählt. Die Figuren, kleine Gauner, Kleinkriminelle, Drogenabhängige führen ein beschwerliches Leben im Chicago der damaligen Zeit. Francis, die Hauptfigur, ist einfach ein von den Umständen niedergerungener Mensch. Ich mag ihn für die kriminellen Tätigkeiten nicht verurteilen. Seine Existenz ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
An der Figur der Sophie wird dieses Scheitern noch stärker unterstrichen.
Besonders berührt bin ich von der zwar distanzierten aber dennoch liebevollen Zeichnung der Charaktere durch den Autor.
Ich kenne keinen anderen amerikanischen Autor, aus dessen Werk eine so deutliche Kritik an gesellschaftlichen Missständen herauszulesen ist.
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am 7. Januar 2010
In dem Roman aus dem Milieu der Gauner, Prostituierten und Zocker im polnischen Viertel von Chicago zeichnet N.A. ein realistisches Bild von Armut, Korruption und Kriminalität in der US- amerikanischen Großstadt der Nachkriegszeit.
* Quelle: Buch der 1000 Bücher - Harenberg Verlag

321endlichdeins / hood
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