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am 27. Juni 2007
Imhotep - Das war der Name des ersten Genies der Weltgeschichte. Unter Pharao Djoser (2668-2649 v. Chr.) baute er die erste Pyramide und die ersten ganz aus Stein bestehenden Bauwerke der Weltgeschichte. Er war aber nicht nur der größte Baumeister seiner Zeit, sondern ein wahres Multitalent: Arzt, Oberster Minister des Landes und damit zweiter Mann hinter dem Pharao, Hohepriester von Heliopolis, Schatzmeister, Verwalter, Bildhauer und einiges mehr. Er war auch der erste Mann im alten Ägypten, der nicht Pharao war und trotzdem als Gott verehrt wurde und das über viele Jahrhunderte hinweg - es hätte nicht viel gefehlt und es würde heute nicht der Äskulapstab für unsere Medizin stehen, sondern Imhotep wäre der Namensgeber geworden, denn er wurde lange Zeit mit dem griechischen Gott der Heilkunde gleichgesetzt.

Herr Montlaur bietet in seinem Roman ein gut recherchiertes Zeitbild, das natürlich nicht so farbenprächtig ausfällt wie in Christian Jacqs fünf Ramses Romanen. Das liegt aber allein schon daran, dass Imhotep zu Zeiten der dritten Dynastie, ganz am Anfang des Alten Reiches lebte, während Ramses II fast 1400 Jahre später zur Blütezeit des Neuen Reiches lebte. (Man kann ja auch keine schicken Sportwagen in Romanen über das italienische Mittelalter erwarten.) Vom Zeitbild her, bleibt Pierre Montlaur so authentisch wie kaum ein anderer Autor und hat somit zweifelsfrei sehr gut recherchiert und glaubhafte Schlüsse gezogen. Von Imhotep zeichnet er ein durchaus anbetungswürdiges Bild, auch ohne ihn dabei über die Maßen zu verherrlichen und doch bin ich nicht so ganz Glücklich mit dem Aufbau der Geschichte. Imhotep wird hier unter Pharao Chasechem (Chasechemui 2. Dynastie bis 2686 v. Chr.), als Arzt an den Hof geholt, danach kommt Djoser, der jüngere Bruder von Pharao Nebka (Sanacht 3. Dynastie 2686 - 2668 v. Chr.) an die Macht, um sie bald darauf wieder an seinen älteren Bruder zu verlieren - hier überspringt der Roman fast gänzlich die gut 18 Jahre dauernde Herrschaft von Nebka und beginnt wieder, wo Djoser (2668 - 2649 v. Chr.) erneut Pharao wird. Es ist nicht überliefert, dass Djoser schon vor Nebka zum Pharao gekrönt wurde und daher schade, dass Herr Montlaur die historische Geschichte "zurechtbiegt" um seine Romangeschichte spannender zu machen. Auch hat man während der Geschichte oftmals das Gefühl, dass Zeit übersprungen wird um gleich wieder zu einem Ereignis zu kommen - so erscheint der Roman unnatürlich gerafft, dafür aber zweifellos weder langatmig noch langweilig. Auch Sprachlich ist das Buch ganz gut geworden, leicht verständlich und süffig, wenn auch keine beindruckende schriftstellerische Leistung.

Für diese Kleinigkeiten würde ich jetzt durchaus einen Stern abziehen, allerdings verdient dieser Roman noch einen extra Stern zusätzlich, da er wirklich der Einzige in meiner (nicht mehr ganz kleinen) Sammlung altägyptischer Romane ist, der weder eine fiktive Person noch einen Pharao als Protagonisten hat. Somit ist er zu einem Buch geworden, das etwas ganz Außergewöhnliches ist und mit Imhotep eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Alten Ägypten thematisiert, über den es sich wirklich lohnt etwas zu lesen.
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am 29. August 1999
Für die Ägypten-Fans, die von Hatschepsut, Echnaton und Ramses genug haben, ist dieser Roman genau das Richtige. Er spielt im Alten Reich unter dem Pharao Djoser. Der Arzt und Baumeister Imhotep ist die Hauptperson dieses Buches. Unter Djoser genießt er hohes Ansehen und wird einer der hohen königlichen Berater. Das Buch ist gut geschrieben und aufschlußreich über diese Zeit. Dennoch habe ich das Gefühl, daß in diesem Buch das geheimnisvolle etwas von Ägypten fehlt und es zu menschlich ist. Auch die Götter werden nicht so magisch dargestellt, sondern eben nur als "Götter", an die aber kaum jemand glaubt. Teilweise wird es dann wieder "göttlicher" und "magischer". Trotzdem ist das Buch lesenswert und stellt eine andere Zeit von Ägypten dar.
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am 21. Oktober 2012
Der Anfang schien vielversprechend und ich fühlte mich gut unterhalten. Altes Reich, interessante Zeit, Arzt freundet sich mit Pharao an, fein...Mit der Zeit aber empfand ich das Buch als flach, lückenhaft und die Hauptperson Imhotep als maßlos übertrieben: Er ist ein Held, klar, er ist jung und schon der weltbeste Arzt, zudem auch noch bester Baumeister und überhaupt kann und weiß er alles...ziemlich unglaubwürdig auf Dauer und irgendwie langweilig...
Was mich total gestört hat war die Liebesgeschichte, die einen irgendwie überrumpelt hat, weil der Autor sie gar nicht beschrieben hat: Das Kennenlernen der zwei Liebenden auf einer Schifffahrt wird einfach nicht beschrieben. Der Arzt lernt die Dame am Tag kennen, als er seine (gerade)verstorbene Ehefrau mumifiziert (natürlich hat Imhotep das Verfahren als erster erfunden) an einen anderen Ort verschifft- Nachdem das Kapitel mit dem Einstieg auf das Schiff endet, treffen sich die zwei im nächsten Kapitel wieder und die junge Dame (natürlich Prinzessin)spricht sogleich von Liebe, hä? Man blättert zurück, ob man irgendetwas verpasst hat, nichts- einfach ausgelassen! Falls das ein Stilmittel sein soll, dann hat es mich nicht erreicht.
Man wartet dann darauf, dass Imhotep zurück an Pharaos Hof findet, aber nein, einige Jahre ist er durch zwei! Entführungen mehr oder weniger böser Menschen abgelenkt, erfindet nebenbei noch das Gänsekröpfen (???) neu und erlebt die schlechte Behandlung der Sklaven als Wasserträger und Minenarbeiter natürlich noch am eigenen Leib. Natürlich kann er fliehen und dem Pharao gleich alles klagen. Pharao will gern das Leben der armen Sklaven erträglicher machen, der Gute. Sehr glaubhaft.
Nun ja Imhotep findet seine alte Liebe wieder, welche denn auch noch seine Vaterschaft zu ihrer mittlerweile fast erwachsenen Tochter beichtet. Für mich der Zeitpunkt, an welchem ich das Lesen des Buches abbrechen musste, da zu keiner Zeit diese enge Beziehung der beiden auch nur durchgescheint hat.
Kann mir nicht vorstellen, dass das Buch danach noch gewinnt. Gegen die Romane von Pauline Gedge (z.B. "Pharao") einfach nur seicht. Sicher, historische Romane sind keine Weltliteratur, aber es gibt doch Unterschiede. Es lohnt sich davon zu wissen, daher hier sehr deutlich meine Kritik.
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Leider bin ich erst spät auf das Buch aufmerksam geworden und bekam auch nur noch die Taschenbuchausgabe. Dann aber las ich es mit wachsender Begeisterung, um am Ende festzustellen: Ja, so könnte es gewesen sein!
Einen Roman über den Arzt, Wesir und Gott Imhotep zu schreiben, ist ein kühnes Unterfangen und erfordert immense Vorarbeit und außergewöhnliche Phantasie; denn das Leben des Universalgenies liegt noch heute im Dunkel. Was wir darüber wissen, basiert auf spärlichen Fakten, sich mitunter widersprechenden Hypothesen, ungesicherten Überlieferungen und Legenden. Obwohl eine Reihe von Statuen gefunden wurde, wissen wir nicht, wie er tatsächlich aussah und kennen nicht einmal die Lebensdaten.
Einiges ergibt sich in Korrelatation zu Pharao Djoser (2667-2648 v. Chr.), der die Erfindung der Steinarchitektur und damit der Bau der ersten Pyramide, der Stufenpyramide von Sakkara, und der großartigen Gesamtanlage der Begräbnisstätte entsprang, womit wenigstens sein Werk zu uns spricht. Zum Gott der Weisheit, der Schrift und der Medizin erkoren wurde Imhotep erst 2000 Jahre nach seinem Tod! In Verbindung mit Nebka stand er offenbar nicht. Im Übrigen ist dessen Rolle unter führenden Ägyptologen heftig umstritten. Nicht wenige lehnen seine relativ junge Inthronisation als Begründer der dritten Dynastie ab.
Wer diesen Hintergrund kennt, vermag die ägyptologische Leistung des Autors in seinem Werk zu würdigen.
Der französische Tierarzt, Schriftsteller und Hobbyägyptologe Pierre Montlaur (1927-1988) muss alle erreichbaren Quellen studiert und mit schöpferischer Phantasie ergänzt haben, um sich sein eigenes Bild von der Zeit und den handelnden Personen zu machen, bevor er diesen hochinteressanten Roman - um nicht mehr und nicht weniger handelt es sich - schreiben zu können. Im Stil seiner Generation bringt er dem Leser das Leben im Alten Reich mit seinen Wirrnissen und Schönheiten nahe und regt ihn an, tiefer einzudringen ins pharaonische Ägypten. Farbigkeit und Spannung machen das Buch zu guter Unterhaltung für die ganze Familie. Solidität und Seriosität statt - wie heute oft vorzufinden - Sex und Crime, für die Altägypten nur als Alibikulisse herhalten muss.
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am 17. Dezember 2014
Hoffe ebenso gut geschreiben wie alle Bücher bzgl; der Pharaonen von Christian Jacques!
Habe vor kurzem einen Filmausschnitt gesehen, kann nur hoffen, dass mich dieses Buch ebenso begeistert!
mfg; Frohes Fest und gesundes 2015, E.G.
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am 26. Dezember 2003
Das Buch erzählt die Lebensgeschichte des Arztes und Baumeisters Imhotep, der während Pharao Djosers Regierungszeit lebte.
Die Geschichte ist nett zu lesen und recht spannend, allerdings bleibt der Schreibstil eher oberflächlich.
Ich habe den Eindruck, dass der Autor über wichtige und spannende Etappen der Geschichte nur kurz drüberstreift, und diese nicht weiter ausführt. Dies bestrifft besonders die Zeichnung der Charaktere. So fühle ich mich als Leser nicht wirklich einbezogen in die Geschichte.
Da hätte man als Autor also mehr draus machen können, denn der Grundstoff der Geschichte ist wirklich gut.
Das Buch ist ideal als Bett- oder Zuglektüre, 'echte Literatur' erwartet den Leser aber leider nicht. Mit Christian Jacqs' Romanen kann dieses Buch leider nicht mithalten.
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am 18. Oktober 2000
Dieser Roman ist genauso fesselnd und spannend wie Christian Jacq's Ramses.Geschichtliches wird hier sehr schön in Romanform dargestellt.So macht Geschichte Spaß.
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am 17. August 2004
"Imhotep - Arzt der Pharaonen" lässt sich leicht lesen und ist gut als Einstieg in dieses Thema geeignet. Ich interessiere mich viel für Bücher die im alten Ägypten handeln und ich muss sagen dieses hier gehört zu meinen Favoriten.
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am 18. Oktober 2000
Dieser Roman ist genauso fesselnd und spannend wie Christian Jacq's Ramses.Geschichtliches wird hier sehr schön in Romanform dargestellt.So macht Geschichte Spaß.
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