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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
13
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 23. Januar 2013
Da wir eine Zypernreise machen wollen, habe ich dies Buch bestellt und fand es sehr hilfreich- es gibt einen guten Einblick in die Geschichte der Insel nach dem 2.Weltkrieg als sie sich von Großbritannien lösen und ein eigenständiges Land sein wollte. Zugleich zeichnet sich auch der Konflikt mit dem türkisch stämmigen Teil der Bevölkerung ab, der ja dann noch später zur Zwei- Teilung des Landes führte. Ich halte es für eine gute Vorbereitung zum besseren Verständnis des Landes , aber auch seiner Geschichte und seiner kulturellen Schätze .
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am 6. Dezember 2012
Da mir in Vorbereitung unserer Zypernreise nur dieses eine literarische Werk von mehreren Seiten empfohlen wurde, habe ich es beschafft und gelesen. Es beschreibt aus Sicht eines weltoffenen Briten die letzten Jahre der britischen Vorherrschaft in Zypern nach dem 2. Weltkrieg. Das Buch ist für historisch interessierte Leser nicht unineressant, allerdings auch nicht übermäßig spannend. Man erfährt nicht so sehr viel über Zypern, mehr über die Fehler der Kolonialmacht . Ich würde es nur ausgesprochen geduldigen Lesern empfehlen.
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am 11. Dezember 2012
wie gesagt starke gebrauchtspuren . das buch ist stark gelb angelaufen. aber ohne große knicke .soweit ok.
schon älteres buch
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am 20. Januar 2014
Das Buch ist unverzichtbar vor eine Reise nach Zypern ob Nord- oder Südzypern. Lawrence Durrell schreibt sehr plastisch über seine Zeit auf Zypern vor der Teilung.
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am 21. Juli 2017
Nach einer Zypernrundreise sind wir dem Rat unseres Reiseleiter gefolgt und haben dieses Buch erworben. Das Buch beschreibt das, was wir auf unserer Rundreise gesehen und erlebt haben. Viel historisches und durchaus interessantes Buch. Sehr empfehlenswert, wenn man das nördliche Zypern bereist.
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am 28. Dezember 2012
Wer Lawrence Durrel mag, wird nicht enttäuscht. Seine Sprache ist einmalig. Wer Cypern besucht hat und die Orte kennt, die da beschrieben werden, wird von den eigenen Erlebnissen eingeholt und kann sich hinein versetzen in die damalige Zeit, als die Konflikte zwischen Griechen, Türken, Engländern und Cyprioten ausbrachen und sich verschärften. Ein Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.
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am 18. Februar 2003
Dieses Buch im Urlaubsgepäck ist der ideale Kontrast zum Reiseführer. Es läßt sich wunderbar am Strand lesen und vermittelt eine ganz andere Sicht auf Zypern. Auch wenn das Buch schon einige Jahre alt ist, ist es immer noch aktuell. Es vermittelt einen Einblick in die Anfänge des Zypern-Konfliktes und die Beteiligung der englischen Kolonialmacht an der politischen Entwicklung. Für mich, inzwischen mit einer Zypriotin verheiratet, vermittelte das Buch einen Einblick in das zypriotische Lebensgefühl verpackt in einer spannenden Geschichte.
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am 19. Juni 2015
...liefert das Buch wunderbare Einblicke.
Auch wenn man die Geschiche von Zypern aus Lehrbüchern kennt, so ist das doch eine andere Perspektive, wenn man sieht, wie reale Personen die Anfänge von Konfliktherden erleben/bedauern/schüren. Und traurig zu sehen, dass daraus 30, 40, ... 100 Jahre lang währende Konsequenzen entstehen.
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am 7. November 2013
Durell machte mir die Hintergründe der Zypernkrise und der noch andauernden Teilung begreifbar. Außerdem ein literarischer Genuss. Humorvolle Typenbeschreibungen der Inselgriechen und Inseltürken.
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TOP 500 REZENSENTam 21. Juli 2016
Lawrence Durrell, ein früher vielgelesener und heute fast völlig vergessener englischer Schriftsteller hat ein wunderbares Buch über Zypern geschrieben. Sein Titel „Bittere Limonen“. Sein Inhalt: Durrells Aufenthalt in Zypern in den letzten Jahren der britischen Kolonialherrschaft vor der Unabhängigkeit der Insel im Jahre 1960. Es ist ein Reisebuch im besten Sinne, das dem Leser das Land und seine Menschen auf dem Resonanzboden der eignen Subjektivität vorstellt.
Das Buch beginnt mit der Reise des Autors von Venedig nach Zypern, wo er sich im Nordwesten Zyperns, in der Umgebung der griechischen Stadt Kyrene ein Haus kauft. Dort trifft er die „Elstern“, d. h. jene Engländer, die gleich ihm in der Welt herumgereist sind alles „zwischen Goa und Fes“ gesehen haben. Ihr Leben ist frei und ideal, es sind einsame Könige des Geistes und der Literatur, die wie Adler die Welt überfliegen und dann und wann in Zypern zum Verschnaufen verweilen. Griechen und Türken leben bei der Ankunft Durrells noch immer friedlich zusammen, die „Börsengeschäfte der Weltgeschichte“ hatten die Insel noch nicht ergriffen, wenngleich die Unterscheide zwischen den beiden Volksgruppen unverkennbar waren. „Kein Grieche kann dasitzen, ohne herumzuzappeln, mit dem Fuß zu wippen, mit dem Bleistift zu spielen, mit dem Knie zu zucken oder mit der Zunge zu schnalzen. Der Türke dagegen besitzt eine steinerne Gelassenheit, eine reptilienhafte Konzentration und Stille (S. 47). Ein scharfes Auge hat Durrell auch für seine Landsleute, die gerne ihren Lebensabend in der britischen Kolonie Zypern verbringen. „Die Gestalten, die Gesichter, die Hüte gehörten einer wirren, von Karikaturisten entworfenen Welt an, und nichts konnte einen mehr davon überzeugen, dass es mit England bergab ging, wie ein Blick auf die Ansammlung von Krücken, Bruchbändern, Rollstühlen, Tragriemen und Stützkorsetts.“ (S. 33f.) Doch mit ihnen hat der Autor ohnehin nicht viel zu tun, er lebt stattdessen vor sich hin und durchquert die Jahreszeiten wie ein selbstgenügsames Tier. “Der braune lächelnde Sommer mit seinen schweren Dünsten und seiner wilden Sonne führte uns auf den träge blühenden Herbst des Jahres zu, der mit der Reife der Feigen und Trauben und dem Auftauchen der Schlangen und Eidechsen den folgenden Winter ankündigte.“(s. 108)
Der zweite Teil des Buches beschreibt die Eskalation der zypriotischen Unabhängigkeitsbewegung. Der Autor war nach einer Beschäftigung als Lehrer britischer Presseattache' geworden und muss zu seinem Entsetzen miterleben, wie sich gerade die jungen Leute unter dem Einfluss der griechischen Enosis(Anschluss)-Propaganda radikalisieren, in die Berge gehen, kämpfen und morden. Es war, als wäre von außen ein böser Geist in die Menschen gefahren, ein Riss tat sich auf zwischen Briten und Griechen, zwischen ihm und seinen ehemaligen Schülern und Nachbarn. Als der militärische Ausnahmezustand ausgerufen wurde, verlassen Durrells Freunde „die Elstern“ das Land, Durrell folgt ihnen kurz darauf mit Wehmut im Herzen.
Mich hat dieses Buch gleich aus mehreren Gründen bewegt. Zunächst als Reisebuch. Durrell bringt die vier Aspekte, die ein gutes Reisebuch besitzen muss, in geradezu idealer Weise zur Deckung: enormer Gedankenreichtum, anschauungsreiche, poetische Sprache, profunde Bildung und – last not least – Liebe zu dem Land, das er beschreibt. Das zweite, was mich bewegte, war der Umstand, dass der größte Teil der Handlung in Kyrene in Nordzypern spielte, das ich 1999 besuchte ( Inzwischen war der ganze Norden von den Festlandstürken besetzt und allen Griechen vertrieben worden). Einen Anhauch des Zaubers der Abtei von Bellepaix, den Durrell mit wunderbaren Worten schildert, habe auch ich damals verspürt. Und schließlich erschütterte mich die Schilderung der unkritischen Hingabebereitschaft der Jugend für politische Propaganda jeder Art. Schade übrigens, dass sich das Buch fast nur mit den Griechen beschäftigt, die Türken kommen in dem Buch praktisch nicht vor. Auch Durrells felsenfeste Überzeugung von der Rechtmäßigkeit der britischen Kolonialherrschaft über Zypern mutet von heute aus betrachtet etwas merkwürdig an. Doch das sind zeitbezogene Kleinigkeiten, die den Rang dieses klassischen Reisebuches in keiner Weise schmälern. Allererste Lektüreempfehlung für jeden der Zypern bereisen möchte.
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