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am 4. April 2009
Der Fänger im Roggen: Schullektüre, vielfach hochgelobt, neue Übersetzung: ich war einfach neugierig und habe ihn endlich gelesen. Was bleibt ist - Enttäuschung.
Eine inhaltliche Zusammenfassung will ich hier nicht wiederholen, es geht um die Befindlichkeit eines Jugendlichen, die auch gut rüber kommt.
Aber schon nach den ersten Seiten nervt die Sprache - soll wohl authentische Jugendsprache sein, doch über 270 Seiten ist es eine Zumutung: "schon nett und so, da sag ich ja gar nichts..", "Das macht mich fertig", "... der gute ...", "piefig ..", ständig und immer wieder. Und was betont sein soll auch noch KURSIV gedurckt.
Das NERVT einfach.
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am 12. Juli 2013
buch und dvd immer wieder sehens - bzw. lesenswert
das thema ist allgegenwärtig
ergreifend - für junge und ältere leser
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am 2. Juli 2009
Ich habe noch nie eine Rezension geschrieben, aber nachdem ich gelesen habe, dass der 90jährige Salinger die (unnötige) Fortsetzung seines Buches gerichtlich hat verbieten lassen, komme ich nicht umhin, mich zu seinem Buch zu äußern. Nebenbei: Ich musste das Buch nicht in der Schule lesen. Nachdem "Der Fänger im Roggen" aber in so vielen anderen Büchern oder Filmen, die ich gelesen bzw. gesehen habe, angesprochen wurde, wollte ich mir unbedingt ein eigenes Bild machen. Ich war ebenso wie andere Leser sehr entäuscht und kann nicht verstehen, wieso dieses Buch einem Jugendlichen "etwas geben" kann. Ich hatte völlig andere Erwartungen an die Gefühle, die dieses Buch bei mir hätte auslösen sollen. Vielmehr kann ich mich nur einigen Vorrednern anschließen, die den Protagonisten als Neversäge und echten Looser ohne Rückgrat empfunden haben. Der Junge zieht in dem Buch zwei Tage/Nächte umher und gibt Geld aus, u.a. für Alkohol und Prostituierte. Die Erwartungen, die ich an dieses Buch hatte, wurden hingegen von Stephen Chboskys "Vielleicht lieber morgen" voll erfüllt und sogar übertroffen. Als ich dieses Buch gelesen habe, musste ich - noch bevor Chbosky den Fänger erwähnte - unweigerlich daran denken, dass es sich bei Chbosky um den "echten" Fänger im Roggen handelt - auch wenn hier die Hauptfigur nicht permanent flucht und stammelt und Chbosky offenbar durch Salinger zu seinem Buch inspiriert wurde. Selten genug, dass ein Remake besser ist als das "Original".
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am 30. April 2008
Holden Caulfield ist ein Opfer des Systems, dass er sich selbst konstruiert hat. Das bemerkenswerte daran ist, dass dieses System der Realität erschreckend nahe kommt.
In Kapitel drei ermahnt ihn ein Lehrer, dass das Leben ein Spiel sei, welches bestimmten Regeln unterworfen ist. Leben heißt demzufolge, an diesem Spiel teilzunehmen und die Regeln einzuhalten.
Holden steht für alle diejenigen, die aus welchen Gründen auch immer, nicht nach den Regeln des großen Spiels spielen wollen oder können und deshalb immer auf der Seite der Verlierer stehen werden. Er ist an einem Punkt angekommen, an dem er das Spiel hasst und eine Rückkehr auf die Seite der Gewinner nicht mehr möglich zu sein scheint. Er hat resigniert. Er urteilt vernichtend über das Establishment und prangert das heuchlerische, amerikanische Streben nach Macht und Geld an. Aufgrund seiner tiefgreifenden Resignation die bereits starke depressive Züge aufweist, muten seine Einschätzungen teilweise sehr brutal und übertrieben an.
Trotzdem - wenn man den Schleier seiner Übertreibungen und Anprangerungen einmal lüftet, bleibt eine berechtigte Kritik zurück, die nicht nur bezogen auf die amerikanische Gesellschaft bis zum heutigen Tage ihre Gültigkeit besitzt. Das Streben nach monetären und materiellen Werten bestimmt das Leben der meisten Menschen in unserer Gesellschaft. Der Weg dorthin führt in aller Regel über eine kompromisslose Leistungsbereitschaft ' wer da nicht mithalten kann, bleibt auf der Strecke.
Holden spricht jedoch auch euphorisch über das Gute im Menschen, dass sich ihm vorzugsweise und vor allem am unverdorbenen Verhalten von Kindern zeigt. Er möchte sie vor dem Abgrund bewahren, der sie dazu zwingt, die schmutzigen Regeln des großen Spiels befolgen zu müssen, indem er sie einfach vor diesem Abgrund, den er ja selbst bereits schmerzlich erfahren hat, "weg fängt".

Im Grunde ist Holden Caulfield Humanist.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2008
Ich habe das Buch damals in der Schule (im Englisch-Unterricht) erstmals gelesen und war sofort begeistert. Ich habe mich damals sofort mit dem Titelhelden Holden Caulfield identifiziert und konnte mich sehr gut in seine Situation hineinversetzen. Damals wusste ich freilich nicht, was mich an dem Buch so fasziniert hatte ;-)

Also entschied ich, das Buch heute einfach noch mal zu lesen. Dabei wollte ich es auf deutsch lesen, da mir englische Bücher als Freizeit-Entspannung einfach zu anstrengend sind :-) Doch dies entpuppte sich schnell als großer Fehler, da durch die Übersetzung ziemlich viel vom Flair und vom Charme des Buches verloren geht. Insbesondere die zentralen Worte "phoney" (deutsch mit "piefig" übersetzt) und "grand" (deutsch großartig) verlieren nahezu vollständig ihre Bedeutung. Angefangen damit, dass ich erstmal gar nicht wusste, was piefig" bedeuten soll - für alle, die es auch nicht wissen: etwa so was wie affektiert, eitel. Naja, phony" drückt es meiner Meinung nach viel besser aus - aber das ist Geschmackssache und ich will ja die deutsche Ausgabe rezensieren :-) Also zurück zu den Fakten:

Die Geschichte ist hinlänglich bekannt und an sich eher unspektakulär. Viel spannender ist die innere Handlung mit den zentralen Teenager-Themen wie Abgrenzung von der Gesellschaft, Umgang mit Erwachsenen, Umgang mit dem anderen Geschlecht und nicht zuletzt das Erwachsenwerden an sich. Dramatisch ist geradezu die Wandlung des Protagonisten vom Kind (Teenager) zum Erwachsenen auf den letzten Seiten (wenn er begreift, dass er für seine kleine Schwester Phoebe Verantwortung trägt). Und genau diese Themen sind es, die geradezu zeitlos jeden Teenager beschäftigen und auch heute genauso aktuell sind wie vor fast 60 Jahren, als das Buch geschrieben wurde. Insbesondere die (mehr oder weniger) stille Revolution gegen die Gesellschaft (symbolisch ausgedrückt durch die falsch herum aufgesetzte Mütze) ist heute wohl für die Heranwachsenden aktueller denn je. Und letztlich war es auch genau dies, wofür ich Holden in meiner Jugendzeit bewunderte und so sein wollte wie er.

Heutzutage lese ich das Buch natürlich mit ganz anderen Augen (liegen doch gute 20 Jahre dazwischen), aber die ursprüngliche Faszination und der Charme des Buches fesseln mich noch genau so. Sicherlich ist es eher ein Buch für Jugendliche (für Teenager), die sehr schnell ihre eigenen Nöte, ihre eigene Sorgen und Bedürfnisse in der Geschichte widergespiegelt finden, aber ich meine, auch so manch Erwachsener kann hier noch etwas über sich selbst lernen - sofern er es denn zulässt und sich dem Leichtsinn hingibt, noch mal in seine eigene Teenagerzeit zurückversetzt zu werden - natürlich nur in Gedanken ;-)

Die deutsche Übersetzung ist - gemessen an dem hohen Schwierigkeitsgrad (durch die konsequente Verwendung der "Slang"-Sprache) relativ gut gelungen. Wer das englische Original kennt, wird aber sicherlich über die eine oder andere sprachliche Verwicklung stolpern - wenngleich es auch eine entschärfte" Schulversion gibt (die ich damals gelesen hatte) und die 45 "F***'s" und über 100 "goddamn's" etwas jugendfreundlicher gestaltet. Dennoch kommt auch in der deutschen Version die Stimmung und der fürchterliche innere Zwiespalt an der Schwelle zum Erwachsenwerden sehr gut raus und das Buch ist sehr schön und flüssig zu lesen. Solch merkwürdige Sprachkonstrukte wie piefig" muss man dann halt in Kauf nehmen.

FAZIT:
Ein herrliches Buch, ein großartiges Buch, zu Recht ein ganz großer Klassiker der Weltliteratur. Ein Buch für Jugendliche, aber auch für Erwachsene, ein Buch dass jeden Teenager auch heute nach gut 60 Jahren noch anzusprechen vermag - und das allein ist ja schon eine erstaunliche Leistung. Insgesamt geht durch die deutsche Übersetzung ein wenig des ursprünglichen Charmes verloren, wer das Original aber nicht kennt, dürfte das wenig stören, zumal die (aktualisierte) Übersetzung gut gelungen ist. Für mich bedeutet das Buch ein ganz persönliches Stück Erinnerung und Melancholie an meine eigene Jugendzeit, hier sind ganz klar nur 5 Sterne möglich. Aber auch abgesehen von der persönlichen Bedeutung handelt es sich um eine hervorragend inszenierte und großartig erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden! Gibt es nicht auch 6 Sterne?
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am 3. Dezember 2005
Vorweggenommen: Ich mag Holden Caufield nicht! Er hat meiner Meinung nach merkwürdige Ansichten. Außerdem macht ihn alles fertig und es haut ihn alles um. Ich mag nicht wie "er" mit dem Leser redet und wie er sich in gewissen Situationen verhält.
Aber, jetzt kommt das aber, das Buch liest sich so dermaßen gut und gerade das ich mich über Holden geärgert habe hat es für mich mal zu einer ganz anderen Leseerfahrung gemacht. Ich werde das Buch sicherlich noch einmal irgendwann lesen und werde gespannt sein, wie ich es dann empfinde.
Kurz zur Geschichte: Der Teenager Holden Caulfield fliegt mal wieder von seiner Schule, 3 Tage vor Schuljahresende haut er schon ab und verbringt 2 Nächte in New York bevor er sich geschlagen geben muss und doch zu seinen Eltern nach Hause geht. Was in diesen 2 Nächten passiert, beschreibt Holden in seiner merkwürdigen und einzigartigen Art und Weise.
Fazit: Das Buch ist gut, ob man Holden nun mag oder nicht. Es ist in jeden Fall lesenswert.
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am 13. Juli 2007
Nachdem ich dieses Buch halb gelesen habe, beschloss ich, es dabei zu belassen. Die Hauptfigur ist ein scheinbar völlig verzogener neureicher Jüngling, der über alles und jeden auf seinem weg herabfallend herzieht. Dabei lässt er selber jegliche Charakterzüge vermissen, die es ermöglichen würden, so etwas wie Sympathie für ihn zu entwickeln. Ich frage mich, wieso es mal ein so hervorragendes Buch einer Generation gewesen sein soll. Dies hätte nach allen, was ich las nur zu bedeuten, dass es eine Generation nörgelnder Halbstarker ohne Achtung für Irgendetwas gewesen sein kann.

Mit seinem narzistisch anmutendem Selbstmitleid, dass subtil in der Kritik an anderen mitschwingt bekommt man nach nicht allzulanger Zeit ein Jucken in der Faust...falls man diese Anspielung versteht.

Wer wirklich etwas frisches, rebellisches Lesen möchte, wäre heutzutage eher bei Rocko Schamoni oder Houllebeque aufgehoben.
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am 25. Mai 2011
Ein gelungenes Werk der amerikanischen Literatur. Trotz anfänglicher Skepsis habe ich das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Auch ohne überschwängliche Brutalität, explizite Ausdrucksweise oder ausschweifende Actionphrasen schafft es Sahlinger dennoch einen durch seinen einfach-strukturierten Erzählstil zu fesseln. Obwohl das Buch bereits vor 60 Jahre veröffentlicht wurde, hat es bis heute jedoch nichts an Modernität verloren. Die Gedanken und eher gesellschaftskritischen Äußerungen des Protagonisten Holden Caulfield sind auch in der heutigen Zeit noch aktuell und wirken weder altbacken noch unzeitgemäß. Auch wenn die Story zum Ende hin etwas abflaut und daher an Intensivität verliert beschreibt Salinger trotzdem eine interessante Geschichte über die seelischen Abgründe und die unterschwellige Antipathie-gegen-alles-und-jeden der Hauptfigur. Das Buch beginnt sozusagen wie es aufhört - leise und ohne viel Schickschnack...
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am 17. April 2001
"Der Fänger im Roggen" hat mich als junge Leserin fast überfordert. Das mag aber auch an Holden liegen, der in mehreren Situationen überfordert zu sein scheint. Teilweise ist es nicht zum Aushalten langweilig, da es eigentlich vollkommen handlungslos ist. Jedoch gibt es viele Szenen in diesem Buch, in die man sich gut hineinversetzen kann (z.B. das nächtliche Gespräch mit Phoebe). Im Allgemeinen ist das Buch nur durchschnittlich, da ich mit einigen Stellen nichts anfangen konnte, weil ich nicht wusste, ob J.D. Salinger damit etwas rüberbringen wollte und Holden in einer Art und Weise erzählt, die bei mir durchaus Desinteresse geweckt hat.
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am 11. Oktober 2007
Ich habe das Buch von meiner Freundin geschenkt bekommen. Vorher noch nie was davon gehört.

Von der ersten bis zur letzten Seite hat mir dieses Buch einfach großartig gefallen. Teilweise situationskomisch, teilweise unglaublich traurig. Interessant fand ich, dass dieser Roman ja in den 50er Jahren geschrieben wurde. Das merkt man diesem Buch überhaupt nicht an, denn es könnte sich auch durchaus noch heute genau so abspielen.

Ich kann jedem dieses Buch empfehlen. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen!
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