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Kundenrezensionen

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am 16. Juni 2003
Was "Fänger im Roggen" für vielleicht ca. 14-18jährige ist, ist "Der Ekel" für Menschen jenseits der 20. Ein prägendes Buch voll Wahrheit und Selbsterkennung.
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am 18. November 2008
Wer sich für Philosophie interessiert, aber schwere Kost nicht verträgt, ist bei diesem Buch absolut richtig. Nach einigen Werken von Nietzsche war Sartres "Ekel" wie Urlaub. Einfach geschrieben, wie aus dem Leben gegriffen und dennoch sehr präzise und schön formuliert. Es ist eines der besten Philosophie-Bücher, die ich je gelesen habe. Obwohl es ein Roman ist, versteckt sich sehr viel Existentialismus hinter der Fassade. Und das Ende des Buches fand ich einfach genial.
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am 30. Mai 2004
Sartres "Der Ekel" schildert in Tagebuchform einige Wochen aus dem Leben des einsiedlerischen Schriftstellers Antoine Roquentin, der in einer mittelgroßen französischen Hafenstadt lebt. Roquentin bemerkt an sich, dass er zunehmend Ekel vor seiner Existenz und der Existenz der Welt um sich herum empfindet, da er keine Kontrolle über sein Dasein hat und sich und die Dinge und Menschen um sich als überflüssig und bedeutungslos empfindet.
Im Roman wird nicht nur eine pessimistische Einstellung zum Leben, sondern auch eine herrliche Respektlosigkeit zu bürgerlichen Institutionen vermittelt. Leider besitzt er auch einige Längen bei der Schilderung des Ekelgefühls, über die aber der Rest gut hinwegtröstet.
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am 29. Juni 2000
Sartre wirkt auch in seinen Romanen doch immer als sehr abgehobener Intellektueller. Doch wenn man seinen Text mit viel Ruhe liest, kann er einen in seinen Bann schlagen und dann kommt auch sehr viel von der beschriebenen Lebenshaltung 'rüber.
Allerdings liest sich A. Camus um Welten besser und bietet einen viel ansprechenderen Einstieg in die Themen des franz. Existentialismus. Zudem vertritt Camus eine weitaus humanere Haltung.
Vor Sartre dagegen kann es einen ekeln, wenn man bedenkt, daß er auch im Wissen über die stalinistischen Vernichtungslager bei seiner sturen Parteinahme für den Kommunismus blieb.
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am 4. Juli 2005
Dieses Buch war anstrengend und es war müßig zu lesen, dabei ist es nicht mein Erstes von Sartre. Mir war klar, dass dies kein Buch ist, das man liebt und immer wieder lesen wollen wird. Solche Bücher sind eher faszinierend, man bewundert den Schriftsteller für seinen Intellekt, seine Sicht, seine Gedankenwelt, seine Gabe dies in Worte zu fassen, zu übermitteln und sonnt sich letzten Endes in der Erkenntnis und Reife, die man gewonnen hat, wenn man sich auf den Text einlassen konnte. Bei diesem Buch konnte ich es absolut nicht. Ich brauche keinen sympathischen Protagonisten oder ein Richtmaß an Ästhetik, aber ich hab diese entsozialisierten Männergestalten, die zwischenmenschlich versagen, weil sie nicht aus ihrer Haut können und die selber nicht wissen, ob ihre Welt nun besser ist, da sie sich abgekapselt haben, so satt!!
Gut, ich weiß nicht, wie die Geschichte ausgegangen ist, da ich das Buch nach 2/3 böse in die Ecke befördert habe... und danach hatte ich noch 2 Std Kopfschmerzen.
Welch eine Wirkung!
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am 12. August 1999
Man sollte wirklich Zeit und Ruhe mitbringen, wenn man dieses Buch lesen will. Wenn die Konzentration fehlen sollte, zweifelt man sehr schnell daran, ob man die vorhergehenden Seiten überhaupt gelesen hat. Den Roman-Faktor des Buches konnte ich ebenfalls erst gegen Ende feststellen, größtenteils ist und bleibt das Werk einfach zu philosophisch. Wenn man jedoch 'Weltliteratur' zu schätzen weiß, und zugleich keine Angst vor Sartres Schreibweise, bzw. Philosohpiegeplänkel hat, kann man einen Blick hineinwagen.
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am 6. September 2007
Als Psychiater habe ich seinerzeit das Buch gelesen, war ja Mode.
Heute ,erneut gelesen, kommt es mir vor wie die biografische, psychopathologische Anamnese eines Patienten. Natürlich muß kein Patient in Behandlung, wenn er nicht will, außer bei Selbst-oder Fremdgefährdung(gesetzlich festgelegt). Nun könnte man sagen, Fremdgefährdung der Leser liege vor. Wäre aber nicht juristisch relevant. Jedenfalls ein übeflüssiges Buch. Ich kenne keinen, dem es geholfen hätte. Es war damals
eben eine wirre Zeit. Einige klug gewordene Leute erkennen dies heute. Die Masse, die ja kaum nachdenkt, hält aber kritiklos an der Bewunderung fest, sicher zur eigenen psychischen Stabilisierung.
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